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Wer diskutieren will, muss definieren

Rationalisierung, Rationierung und Priorisierung

Drucken Von Prof. Dr. Fritz Beske    aktualisiert am 27.04.2011

„Rationalisierung vor Rationierung“, „Rationalisieren statt rationieren“, „Wir lehnen die Rationierung, die Verweigerung notwendiger Leistungen kategorisch ab“ oder „Jede Diskussion über Rationierung und Priorisierung wird als unethisch abgelehnt“ – dies sind gängige Aussagen zu einer Diskussion über die Problematik von Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen, eine Diskussion, die an Bedeutung gewinnt. Grund hierfür ist auch die mit diesen Aussagen provozierte implizite Rationierung, eine Art der Leistungseinschränkung, die einhellig abgelehnt wird. Niemand jedoch, der über Rationierung und Priorisierung spricht definiert, worüber er spricht. Damit wird eine Diskussion über zwei Begriffe geführt, für die es keine allgemein aner kannten Definitionen gibt.

Prof. Dr. med. Fritz Beske: „Gefordert werden muss zunächst eine Neubestimmung der Aufgaben der GKV im SGB V mit dem Schwerpunkt Versorgung im Krankheitsfall, ergänzt um definierte Präventionsaufgaben, insgesamt eine Konzentration auf notwendige Leistungen. Dies wäre eine Verbindung von expliziter Rationierung und horizontaler Priorisierung.“
Prof. Dr. med. Fritz Beske: „Gefordert werden muss zunächst eine Neubestimmung der Aufgaben der GKV im SGB V mit dem Schwerpunkt Versorgung im Krankheitsfall, ergänzt um definierte Präventionsaufgaben, insgesamt eine Konzentration auf notwendige Leistungen. Dies wäre eine Verbindung von expliziter Rationierung und horizontaler Priorisierung.“
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