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Casino Dental
Ästhetische Dentalfotografie
DruckenRund 70 Teilnehmer begrüßte Willi Mühlenberg, Geschäftsführer der Fa. Goldquadrat, am 07. Mai 2010 im Kongresssaal des Casino Hohensyburg bei Dortmund. Das Dentalunternehmen aus Hannover hatte Kunden zu einem Vortragsabend der besonderen Art eingeladen und die Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten. War das Unternehmen vor fünf Jahren zunächst mit dem Handel von Dentallegierungen gestartet, so umfasst die heutige Produktpalette das gesamte Spektrum zahntechnischer Materialien und Dienstleistungen.

Models und Macher: Die Goldquadrat-Geschäftsführer Rüdiger Bach und Willi Mühlenberg mit Models sowie die Referenten ZTM Hans-Joachim Lotz und ZTM Christian Hannker (v.l.n.r.).
Unter dem Titel „Ästhetisches Backward Planning bei Veneer-Restaurationen“ stellte ZTM Christian Hannker (Rastede) seine Philosophie und Vorgehensweise bei der Erstellung ästhetischen Zahnersatzes vor. Für ihn sind Fotos der Patienten unverzichtbar für die Planung und Umsetzung der prothetischen Restaurationen. Daher ist in seinem Labor jeder Arbeitsplatz mit einem Monitor ausgestattet, an dem die Mitarbeiter jederzeit die Photos der Patienten aufrufen können. Das konkrete Vorgehen von der Planung bis zur Fertigstellung – immer in enger Abstimmung mit dem Zahnarzt und unter Einbeziehung der Patienten – stellte Hannker anhand von vier Patientenfällen vor. Ob eine komplette Oberkiefersanierung mit Zirkoniumdioxid-Brücke und Einzelkronen oder lediglich ein Einzelzahn-Veneer – alle Fälle waren hervorragend dokumentiert mit brillanten Fotos von der Ausgangssituation bis zum fertigen Ergebnis. Bei jedem Arbeitsschritt beschrieb der Referent ausführlich und mit vielen praktischen Tipps seine Vorgehensweise und die dahinter steckende Philosophie mit dem Ziel, immer das bestmögliche ästhetische Ergebnis für den Patienten zu erzielen.
Im zweiten Vortrag des Abends beschrieb ZTM Hans-Joachim Lotz (Weikersheim) unter dem Titel „ Geplant – Gepresst – Geschichtet“ die Versorgung zahnloser Kiefer durch Implantatprothetik. Zunächst stellte er die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit vor – Okklusion, Artikulation und Ästhetik. Zu jedem dieser Bausteine zeigte er eine Reihe von Hilfsmitteln, die geeignet sind, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Insbesondere am Beispiel des Ästhetikbegriffes benannte der Referent ausführlich die Parameter, die für ein ästhetisches Aussehen notwendig sind. Anhand zweier umfassend dokumentierter Patientenfälle beschrieb er das Vorgehen von der Planung bis zur Fertigstellung Step by Step. Die hierbei vorgestellten totalprothetischen Versorgungen wurden in einem Fall mit der Schichttechnik gelöst und im zweiten Fall durch Überpressen des Gerüstes und abschließender Bemalung mit Noritake CZR-Keramik. Eindrucksvoll demonstrierte der Weikersheimer Zahntechnikermeister, dass beide Vorgehensweisen vergleichbar hochwertige Ergebnisse liefern können.
Alles live: Technik, Kunst und Animation
„Von der technischen Dokumentation zum künstlerisch wertvollen Portrait – der digitale Workflow eines Zahntechnikers“. Unter diesem Motto zeigten beide Referenten dann live mit Models, wie ein intraoraler Zahnstatus perfekt fotografisch erstellt werden kann. Auch hier gaben die beiden viele wertvolle und praxisnahe Tipps zum Umgang mit Kamera und Patient. Im zweiten Teil dieser spannenden Präsentation zur Dentalfotografie zeigten sie zusammen mit dem Profimodel Scarlett Schüssler die Technik zur Erstellung hochwertiger Portraitaufnahmen. Den Abschluss bildete dann eine kurze Demonstration, wie die soeben live geschossenen Fotos mit dem Programm Photoshop Lightroom 2 bearbeitet und zur Perfektion gebracht werden können.
Viel dazu gelernt
Nach dieser beeindruckenden Vorstellung zur Fotografie konnten sich die Teilnehmer an einem reichhaltigen Buffet stärken und die Vorträge des Abends umfassend diskutieren, wobei die Referenten den interessierten Kollegen auch Rede und Antwort standen. Zum Ausklang des Abends unterhielt ein Michael-Jackson-Double die Gäste mit Livemusik, die zum Mitfeiern animierte. So verließen die Teilnehmer das noble Ambiente des Casinos in der Gewissheit, viel
Neues gehört zu haben und bestens unterhalten worden zu sein.
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ZAHNTECH MAG 14, 6, 373 – 374 (2010)






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