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Jensen-Fortbildungsevent Funktion • Ästhetik • Kunst am 2. Oktober im Art Center in Berlin

Dental meets art: Fortbildung und Kunst mit hochkarätigen Referenten

Drucken aktualisiert am 10.11.2009

Zu ihrem diesjährigen Fortbildungsevent hatte die Firma Jensen in das künstlerische Ambiente des Berliner Art Centers eingeladen, bei dem neben anspruchsvollen Vorträgen auch die ausgestellten Kunstwerke das Publikum begeisterten. So folgten mehr als 120 Teilnehmer der Einladung, um sich im Bereich Adhäsiv-Technik von Dr. Alf-Henry Magnusson und zum Thema Gesichtsmodellation von Referent Udo Plaster auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.

Abb.1: Die Teilnehmer während des Vortrags in den Ausstellungsräumen des Art Centers Berlin (Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde auf zwei Leinwände projiziert.)
Abb.1: Die Teilnehmer während des Vortrags in den Ausstellungsräumen des Art Centers Berlin (Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde auf zwei Leinwände projiziert.)


„Adhäsiv-Technik: Sicher? Einfach? Und Unsichtbar?“ – diese Frage legte Dr. Alf-Henry Magnusson seinem Vortrag zu Grunde. Inhaltlich ging er dabei generell auf die Adhäsiv-Technik Step-by-Step zum Befestigen (Kleben) an der Zahnhartsubstanz, vom keramischen Inlay über die Teilkrone zum Veneer ein. Diese Technik umfasst zahlreiche Arbeitsschritte: Von den Regeln zur Präparation der Zähne über die Vorbereitung der Restaurationen und Kavitäten, die Insertion und Ausarbeitung bis hin zum Finishing und der Politur. Diese wurden vom Referenten sowohl graphisch als auch klinisch dargestellt und anhand von eindrucksvollem Bildmaterial erläutert.

In seinem Vortrag „Gesichtsmodellation: Mimik, Sprache und Zähne“ sprach Ztm. Udo Plaster über die Problematik, dass Patienten häufig vor einer Sanierung mit ihren eigenen Vorstellungen über die neuen Zähne ins Labor kommen, die meist nicht den objektiven Möglichkeiten entsprechen. Die Medien wie auch das eigene Umfeld vermitteln auf bewusster als auch auf unbewusster Ebene ein Idealbild von schönen Zähnen. Hier sei es ganz wichtig, so Plaster, den Patienten auf seine individuelle Ausgangssituation zu sensibilisieren und ihm zu erklären, dass Faktoren wie Falten, Verspannungen, Doppelkinn, eine schiefe Kopfhaltung usw. beispielsweise als Ursache  eine falsche Bisslage (o.ä.) haben könnten. Nur auf der Basis dieser Erkenntnis lässt sich ein kompetentes Gespräch mit einem Patienten aufbauen. Der Referent betonte, dass es neben einer zielgerichteten Kommunikation äußerst wichtig sei, das Auge zu schulen - dabei dürfe der Patient nicht auf seine Zähne reduziert werden, sondern die Gesamtsituation müsse berücksichtigt werden. Dazu gehöre neben der Zahnfarbe und der jetzigen Situation,  Linienfindung, Mittellinie, Überlastungsgrad der Zähne, wie auch die Kopfhaltung und die Muskulatur, die Hinweise auf funktionelle Defizite geben können, was der Referent anhand von Patientenfällen erläuterte und darstellte.

Für die Firma Jensen sind der Austausch und die Teamarbeit von Zahnärzten und Zahntechniker ein wichtiges Anliegen und sie versucht mit solch gemeinsamen Fortbildungen diese Partnerschaft zu fördern und zu festigen. Auch bei dieser Veranstaltung war eine gute Mischung aus Zahnärzten und Zahntechnikern vertreten, für die besonders die Tatsache interessant war, dass die Referenten in ihren Vorträgen jeweils beide Seiten – sowohl die zahnmedizinische als auch die zahntechnische – beleuchteten. So lieferte Dr. Magnusson neben den zahnmedizinischen Fakten auch einen informativen Hintergrund für die anwesenden Zahntechniker, was das adhäsive Befestigen betrifft und Udo Plaster gab den Zuhörern in Bereich Funktion wichtige Einblicke und Anregungen mit nach Hause. Die Referenten eröffneten neue Einblicke in die Zahntechnik wie auch in die Zahnheilkunde, die Aufschluss über zahlreiche Ursachen vieler Alltagsprobleme gaben. Dies hat viele Teilnehmer sicherlich zum Nach- und Umdenken angeregt und neue Ideen sowie Impulse gegeben, die im eigenen Arbeitsalltag umgesetzt werden können.
Abb.2: Weinempfang und Buffet im schönen Ambiente des Atriums nach den Vorträgen.
Abb.2: Weinempfang und Buffet im schönen Ambiente des Atriums nach den Vorträgen.


Nach den Vorträgen fand im Atrium, das mit einer beeindruckenden Wasserfallwand und einem 2,5 m hohen Messing-Gong ein stimmungsvolles Ambiente bot, ein anregender Austausch zwischen den Teilnehmern statt. Und wer sich noch den kulturellen Genüssen zuwenden wollte, hatte die Möglichkeit, sich die Kunstwerke der Ausstellung zu Gemüte zu führen…
 
Abb.3:Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.
Abb.3:Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.


Ansprechpartner:

Jensen Dental Solutions
Isabell Birk
E-Mail: birk@jensengmbh.de
Tel. 07123-922610

 

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Fotostrecke
Abb.2: Weinempfang und Buffet im schönen Ambiente des Atriums nach den Vorträgen.   Abb.3:Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.  

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