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Spannende Einblicke in die Produktion auf den VITA Technology Days in Bad Säckingen
Die Kompetenz hinter dem Produkt erleben
DruckenWorin liegt der Unterschied zwischen Masse und Klasse – zum Beispiel bei Zahnfarben oder Keramik-Restaurationen? Ganz klar: In der Qualität eines Produkts und in der Kompetenz des Herstellers. Doch viele Kunden wissen nicht, welches komplexe Know-how hinter den Produkten steht, mit denen sie täglich arbeiten. Im Rahmen der VITA Technology Days „Keramik“ am 25. und 26. November 2011 hatten Laborinhaber und Zahntechniker die Möglichkeit, die Prozessabläufe in Bad Säckingen „live“ zu erleben.

VITA Technology Day
Nach der offiziellen Begrüßung und Einführung in die Ressortstruktur durch Dr. Norbert Thiel, Leiter der Bereiche Forschung und Entwicklung Anorganische Chemie, sowie Produktion keramischer Werkstoffe, machten sich die Besucher unter fachkundiger VITA-Führung auf ihren Weg durch das Werk. Auf dem straffen Tagesprogramm standen vier, jeweils zweistündige Vorträge in verschiedenen Bereichen der Produktion. Vorgesehen waren Einblicke in die Wareneingangs- und Farbprüfung, die Pulverherstellung, die Blockproduktion und Keramikaufbereitung, die Reklamationsbearbeitung und vieles mehr. Schritt für Schritt lernten die Besucher die gesamte Prozesskette vom Rohstoff bis zum Endprodukt hautnah kennen und durften mit den Materialien arbeiten.
In der „Wareneingang- und Farbprüfung“ wiesen Frau Dr. Olivia Albarski und ihr Team die Gäste in die hohe Schule der Farbherstellung ein. Hauptaufgabe und gleichzeitig größte Herausforderung sei es, den Kunden immer die genau gleiche Farbe anbieten zu können und die vielen Massen zu verwalten, so Albarski. VITA verfügt derzeit über rund 6.000 Pulverrezepturen. Eine einzige Masse beinhaltet bis zu 150 Rezepturen – Korrekturen nehmen daher viel Zeit in Anspruch und erfordern ein umfassendes Farb-Know-how.
Die Anwesenden waren beeindruckt: „Wenn ich VITA-Produkte verwende, mache ich mir keine Gedanken darüber, wie die Farben zustande kommen – ich nehme sie einfach und freue mich, dass sie passen“, sagt Zahntechnikermeister Joachim Becker. „Jetzt weiß ich, welcher Aufwand und welches Fachwissen dahinter stehen. Das gibt noch mehr Sicherheit.“
Während die erste Besuchergruppe sich noch darin übte, Farbrezepturen selbst abzuwiegen, machte die zweite Gruppe bereits einen Abstecher in die Keramikaufbereitung und Blockproduktion, begleitet von Dr. Michael Dorn, Leiter keramische Verfahrenstechnik. Das Pressen, die Blockformgebung und die Qualitätskontrolle waren hier für mich die Highlights“, sagt Werner Pöhlmann von der Dentaltechnik Furtner GmbH in Neuötting, „denn was man mit eigenen Augen gesehen hat, kann man auch guten Gewissens an seine Kunden weiterempfehlen.“
Der zweite Tag stand unter dem Motto „VITA – eine Marke, die Kompetenz und Vertrauen schafft“. In diesem Zusammenhang referierte Dr. Thiel über „Keramik-Innovationen“ und Key Account Managerin, Anja Masteit und regionale Vertriebsleiterin Svenja Herrgut, über „Kundenbindung durch Mehrwert“, bevor die zufriedenen Besucher ihre Rückreise antraten.
Quelle: VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG






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