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Implantatprothetik - Vorsprung durch Teamkompetenz
DruckenEtwa 110 Zahntechniker und Zahnärzte kombinierten ihren diesjährigen IDSBesuch mit dentaler Fortbildung und waren der Einladung von Ivoclar Vivadent zum Expertensymposium nach Köln gefolgt. Sechs erfahrene Experten aus Praxis, Labor und Hochschule begeisterten am 27. März 2009 in den Rheinterrassen mit ihren Vorträgen zum Thema Implantatprothetik und Vollkeramik.

Prof. Dr. Matthias Kern, Universität Kiel: Erfolgreiche Behandlungskonzepte.
Prof. Dr. Matthias Kern, Universität Kiel, gab in seinem Einführungsvortrag "Aktueller Stand der Implantatprothetik Übersicht erfolgreicher Behandlungskonzepte" einen umfassenden Überblick und zeigte anhand wissenschaftlicher Daten, dass Implantatprothetik heute reif für die Praxis ist. Er stellte verschiedene implantatprothetische Konzepte für die Versorgung von Schalt- und Freiendlücken im reduzierten Lückengebiss und im zahnlosen Kiefer vor. Christoph Zobler, Zahntechniker aus Innsbruck, präsentierte anhand beeindruckener Fotodokumentationen komplexe Implantat-Suprakonstruktionen, die er in seinem Labor mittels Press on-Techniken auf Metall- und Zirkoniumdioxidgerüsten anfertigt. Diese auch wirtschaftlich höchst interessanten Techniken ermöglichen erstmals, ein gnathologisches Aufwachskonzept ohne Sinterschrumpfung in eine metall- oder zirkongestützte Keramikversorgung zu überführen. Dr. Detlef Hildebrand und ZTM Andreas Kunz aus Berlin referierten zum Thema "TEAM-Berlin Planung und Versorgung komplexer implantat-prothetischer Patientenfälle". Anhand umfangreich dokumentierter Patientenfälle stellten sie ihr langjährig erprobtes Behandlungskonzept vor. Besonderes Augenmerk legt das Team auf die Planung, die Ausformung des Weichgewebes im Bereich der Implantate und die Therapie mit Hilfe von Provisorien.
Oliver Brix, Zahntechniker aus Wiesbaden, begeisterte mit komplexen Patientenfällen, die er nach einem abgestimmten Behandlungskonzept gemeinsam mit Prof. Daniel Edelhoff, Universität München, vollkeramisch versorgt hatte. Er zeigte dabei das Potenzial der Lithium-Disilikat-Keramik auf, die hohe Festigkeit und herausragende Ästhetik in einem Material vereint. Nach funktioneller Analyse und Vorbehandlung mit fallspezifischen Provisorien, materialgerechter und minimalinvasiver Präparation, lassen sich damit hochästhetische und funktionelle Behandlungsergebnisse erzielen. Mit seinem abschließenden Vortrag gelang es Dr. Paul Weigl, Universität Frankfurt, die anwesenden Zahntechniker und Zahnärzte bis zur letzten Minute zu fesseln. In seinem spannenden und wissenschaftlich fundierten Vortrag führte er aus, warum vor allem im Seitenzahnbereich die Verwendung von kurzen UND schmalen Implantaten eine mögliche zusätzliche Behandlungsoption sein könnte. Seit Oktober 2007 nahmen bereits mehr als 1.000 Zahntechniker und -ärzte an sechs Ivoclar VivadentSymposien zur Implantatprothetik teil und erlebten dentale Fortbildung auf hohem fachlichem Niveau. "Auch diesmal wurden laut Fragebogenauswertung die Erwartungen der Teilnehmer zu 98 Prozent ,erfüllt' oder ,übertroffen' ", so Dr. Frank Drubel, Leiter Professional Services Ivoclar Vivadent GmbH, Ellwangen. "Das kompetente Expertenteam hat mit herausragenden Fachvorträgen dazu beigetragen, dass die Teilnehmer ihr interdisziplinäres Fachwissen und ihren persönlichen Vorsprung durch Teamkompetenz in der Implantatprothetik weiter ausbauen konnten."
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...von Ivoclar Vivadent für Zahntechniker und Zahnärzte:
Thema "Vollkeramik & Befestigung"
ab Juni
in Bremen, Stuttgart, Würzburg, Dresden
Thema "Implantatprothetik & Vollkeramik"
ab Oktober
in Münster, Nürnberg und Göttingen
...unter: www.ivoclarvivadent.de
Rubrik: Kurse/Expertensymposien
oder über:
Jutta Nagler
E-Mail: Jutta.Nagler@ivoclarvivadent.de
Tel.: 0 79 61 889 205
ZAHNTECH MAG 13, 4, 228 - 229 (2009)






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