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W.Loader – nachrüstbar und vollautomatisch

Drucken aktualisiert am 23.05.2011

Die CAD/CAM-Fräsmaschinen der Baureihe Gamma Dental stehen bereits seit geraumer Zeit im Dentalmarkt für Präzision, Innovation und neue Technologien. Der Zahntechniker ist für die Anforderungen kommender Jahre gerüstet, da sich die langlebigen Maschinen an Veränderungen in der digitalen Fertigung anpassen können. Einen neuen Trend setzt das nachrüstbare Automatisierungssystem W.Loader – es bietet höchste Flexibilität und Produktivität inklusive Wochenendproduktion.

Abb. 1: W.Loader.
Abb. 1: W.Loader.


Der W.Loader bietet Platz für 30 Rohlinge. Bei einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von ca. 7 min. pro Zirkon-Einheit sind das bei optimaler Blank-Auslastung 3,5 Stunden pro Blank. Bei einer vollständigen Bestückung des W.Loader kann 105 Stunden ununterbrochen gefräst werden. Verglichen mit kleineren Wechslern ist nicht nur eine mannlose Produktion über Nacht, sondern auch über das Wochenende hinweg möglich. Zusätzliche Sicherheit bieten beim unbeaufsichtigten Betrieb eine integrierte Messeinheit, welche die arbeitenden Werkzeuge in regelmäßigen Abständen vermißt. Bei Bedarf wechselt die Maschine sie selbstständig aus und ersetzt sie durch neue hinterlegte Fräser.

Materialvielfalt und Unabhängigkeit

Für die Gamma-Dental-Baureihe stehen verschiedene Absaug-/Kühlsysteme zur Verfügung, z.B. die Absaugeinrichtung für Späne und Stäube, besonders wichtig bei der Bearbeitung von Zirkon und Modell- Gips. Empfindliche Bauteile werden durch die einzigartige patentierte Tornado-Absaugung nicht angegriffen. Die Vorrichtung zur Schwallkühlung empfiehlt sich bei der Bearbeitung von nass zu fräsenden Materialien, wie CoCr, Titan und Glaskeramik. Die Nassbearbeitung dieser Materialien bedeutet längere Standzeiten der Fräswerkzeuge, außerdem entfällt eine aufwändige Reinigung, da anfallende Späne mitsamt des Kühlmittels aus dem Maschineninnenraum gespült werden. Der W.Loader kann durch einheitliche Spannaufnahmen verschiedenste Materialien in Ronden- und Blockform aufnehmen und diese der Maschine zuführen. Ein Materialmix ist somit problemlos möglich.

Zukunftsorientiert

Mit einem 30-fach-Wechsler ist das Labor auf Anforderungen, die sich mit der Entwicklung und Verbreitung des intraoralen Scanners noch stellen werden, vorbereitet. Hierzu ein Beispiel: Wenn in Zukunft keine Modelle mehr zur Passungskontrolle des Zahnersatzes vorliegen, muss der Zahntechniker zu jeder gefrästen CoCr-Einheit ein Modell erstellen.
Bilder
Abb. 2: Modellfertigung über Nacht.   Abb. 3: Klemmring für Rohlinge in Rondenform.   Abb. 4: Spannaufnahme für Glaskeramikblöcke.   Abb. 5: Spannaufnahme für Glaskeramikblöcke.  
Die vom intraoralen Scanner gelieferten Daten werden bearbeitet und auf einer Maschine der Gamma-Dental-Baureihe gefräst. Bei einer durchschnittlichen Auslastung eines CoCr-Rohlings können so 20 oder mehr Einheiten entstehen. Die Fräsdauer eines solchen Rohlings liegt bei ca. 5 Stunden. Wird zu jeder dieser Arbeiten ein Modell benötigt, erfordert dies entsprechend 20 Gipsrohlinge (Fräsdauer insgesamt 8,5 Stunden). Bestückt man nun den 30-fachen W.Loader mit min. 21 Blanks, so kann man über Nacht (13,5 Stunden) nicht nur den Zahnersatz, sondern auch die Gips-Modelle fräsen. Bei einer kleineren Automatisierung wäre dieser Arbeitsansatz nicht realisierbar.

Nachrüstbar

Auch für kleinere Betriebe bietet der Hersteller eine Lösung: „Der W.Loader ist stets nachrüstbar. Durch die einfache Bedienung über die Maschinensteuerung kann das Job- und Blankmanagement des Automatisierungssystems verwaltet werden“, so ein Techniker des Göttinger Maschinenbauers.

 

 
Fotostrecke
Abb. 2: Modellfertigung über Nacht.   Abb. 3: Klemmring für Rohlinge in Rondenform.   Abb. 4: Spannaufnahme für Glaskeramikblöcke.   Abb. 5: Spannaufnahme für Glaskeramikblöcke.  
WEITERE INFORMATIONEN

Wissner
Tel.: +49 (0) 55 1 / 5 05 08-10
E-Mail: wissner@wissner-gmbh.de

ZAHNTECH MAG 15, 5, 294 – 295 (2011)

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