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HighSpeed-Sintern mit dem ZYRCOMAT 6000 MS
Ein „heißer Ofen“ erzielt Weltrekord
DruckenLange Sinterzeiten in der digitalen vollkeramischen Gerüstherstellung können jetzt der Vergangenheit angehören. Um dies zu beweisen, lud das Unternehmen VITA am 10. November zu einem Pressetag in die VITA Akademie nach Langen ein und präsentierte einen „Sinter-Weltrekord“ des VITA ZYRCOMAT 6000 MS: In nur 78 Minuten wurde eine 8-gliedrige Brücke gesintert.

Abb. 1: Freuten sich über den Weltrekord (v.l.n.r.): ZTM Andreas Hoffmann, Gieboldehausen, Arndt Lommerzheim (Leiter Public Relations bei VITA), Sanjiv Gimmini (Produktmanager Geräte), Melanie Perbey (Produktmarketingmanagerin Zähne), Patrick Bayer (Produktmarketingmanager Geräte), Michael Gödiker (VITA Forschung & Entwicklung).
Der VITA ZYRCOMAT 6000 MS wurde für alle Hochtemperatur-Sinterbrände und dentalkeramischen Gerüstmaterialien entwickelt unter Berücksichtung dessen, dass die Materialeigenschaften des Werkstoffs nicht negativ beeinflusst werden. Die Brenneinheit wird vollautomatisch gesteuert und fasst 25 Einheiten. Mit der „One-Touch“-Bedienung der VITA vPads New Generation ist der ZYRCOMAT einfach und schnell zu bedienen und sofort startklar. Das Besondere an der Brenneinheit ist, dass sie im HighSpeed-Modus Zirkoniumdioxid oder Aluminiumoxid innerhalb von nur 80 Minuten – bei einer kontrollierten Abkühlphase auf 400 ºC – materialschonend sintert, wobei vollanatomische Restaurationen bzw. Brückengerüste bis zu 9 Gliedern verarbeitet werden können. Analysen haben gezeigt, so Michael Gödiker aus der VITA Forschungs- & Entwicklungsabteilung, dass durch die Optimierung von Aufheizraten und Haltezeiten ein Sintern bis zu 9-gliedrigen Brückenkonstruktionen möglich ist, ohne Abstriche in der Passgenauigkeit zu machen.
Meilenstein in der Prozessoptimierung
Dies bestätigt u.a. ZTM Andreas Hoffmann, der den VITA ZYRCOMAT im praktischen Einsatz testete. Er hatte vorher über Nacht gesintert – jetzt in nur 80 Minuten und kann seine Arbeiten nach nur zwei Stunden weiterverarbeiten. Die Arbeitsabläufe haben sich somit verändert und er sieht den ZYRCOMAT als einen wichtigen Meilenstein in der Prozessoptimierung. Außerdem überzeugen ihn die leichte Bedienbarkeit und der geringe Platzbedarf des Ofens. Ein LED-Leuchtstab und die frei einstellbaren akustischen Signale informieren ihn über eine größere Entfernung zuverlässig über den Brennstatus. Ebenso punktet das Abluftsystem: Die aufsteigende Hitze wird gezielt an der Elektronik vorbeigeleitet, sodass Heizelemente und Elektronik dauerhaft geschont werden. Den VITA ZYRCOMAT 6000 MS gibt es in zwei Ausführungen: in Edelstahl- und Anthrazit- Optik. Der Anwender kann sich zudem für einen von drei frei wählbaren Sintermodi entscheiden: High- Speed, konventionell und benutzerdefiniert. Wie bei allen Brenneinheiten der VITA-New-Generation- Serie besteht sowohl die Option zur modularen Systemerweiterung als auch zur Mehrofensteuerung mit nur einem VITA-vPad-Bedienelement. Dieses ist je nach Anforderungen in drei Varianten erhältlich: das komfortable VITA vPad comfort, das exklusive VITA vPad excellence sowie für Zahnärzte und Praxislabore das VITA vPad clinical.
Neue Software erleichtert Kommunikation
Die Produktmarketingmanagerin für Zähne, Melanie Perbey, stellte anlässlich der Presseveranstaltung auch eine neue Software vor, die die Kommunikation zwischen Zahnarzt, Zahntechniker und Patient erleichtert. Mit dem VITA ToothConfigurator ist es möglich, den Patienten bereits in die Planung seiner Prothese mit einzubeziehen und das Ergebnis unmittelbar am PC zu visualisieren. Kernfunktion des Systems ist eine virtuelle Zahnbibliothek mit den VITA Front- und Seitenzahnlinien, die in den Farben VITAClassical sowie 3D-MASTER und zwei BLEACHED COLORS virtuell gestaltet werden können. Anhand einer Porträtaufnahme des Patienten sucht der Zahnarzt bzw. Zahntechniker mithilfe der Software die individuell passende Front- und Seitenzahngarnitur aus und erstellt dann eine realitätsgetreue Computersimulation der Prothese am Monitor. Diese kann beliebig oft verändert, angepasst oder übernommen werden. Der Patient hat also die Möglichkeit, „sein“ prothetisches Ergebnis aktiv mitzugestalten und sich bereits in der Planungsphase ein „Bild“ von seinem künftigen Zahnersatz zu machen. Das steigert die Patientenzufriedenheit und gibt dem Zahnarzt mehr Planungssicherheit. Außerdem trägt das Zusammenspiel zwischen Zahnarzt und Patient dazu bei, eine ästhetisch optimale Versorgungslösung und eine schnellere Akzeptanz des Zahnersatzes beim Patienten zu erzielen. Die neue Software ist ab Februar 2012 für 299 Euro erhältlich und läuft auf allen aktuellen Microsoft-Betriebssystemen.
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WEITERE INFORMATIONEN
www.vita-new-generation.com
www.vita-zahnfabrik.com
VITA-Hotline: 07761 562222
ZAHNTECH MAG 15, 12, 716 – 717 (2011)









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