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Innovationen für das Labor

Drucken aktualisiert am 03.08.2010

Vertreter der Fachpresse waren von Ivoclar Vivadent eingeladen, sich über das Unternehmen und den aktuellen Stand der Produktentwicklung zu informieren. Im 2. Halbjahr des Jahres stehen demnach für das Labor in Verbindung mit dem Kooperationspartner Sirona die CAD-on-Technik sowie entsprechende Indikationsund Produkterweiterungen im Fokus. Und der lange geplante A–D Shade Guide, ein Kooperationsprodukt sechs namhafter Dentalanbieter, soll nun für mehr Sicherheit in der Farbwahl in Labor und Praxis sorgen.

Die IPS e.max CAD-on-Technik ermöglicht es, Lithium-Disilikat-Glaskeramik (LS2) für die Herstellung von hochfesten, zirkoniumdioxidunterstützen Brückenrestaurationen zu nutzen.
Die IPS e.max CAD-on-Technik ermöglicht es, Lithium-Disilikat-Glaskeramik (LS2) für die Herstellung von hochfesten, zirkoniumdioxidunterstützen Brückenrestaurationen zu nutzen.


Zur Einstimmung auf die derzeitige Geschäftslage stellte CEO Robert Ganley die Zahlen des Jahres 2009 den aktuellen Zahlen aus dem ersten Quartal 2010 gegenüber. Bedingt durch die internationale Finanzkrise war auch der gesamte globale Dentalmarkt nach Jahren stetigen Wachstums geprägt von einem Umsatzrückgang – insgesamt rund 2 %. Davon kamen auf die zahnärztlichen Produkte minus 1 % und auf zahntechnische Produkte minus 4 %. Auch Ivoclar Vivadent blieb von diesem Trend nicht verschont. Am stärksten vom Verkaufsrückgang war die Produktgruppe der Edelmetall-Legierungen betroffen, während bei Keramiken sogar ein Umsatzplus zu verzeichnen war. Für 2010 und die folgenden Jahre wird wieder mit einem moderaten Umsatzplus gerechnet. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen des Unternehmens im 1. Quartal 2010 wieder. Alle Produktbereiche liegen deutlich über den Zahlen des Vorjahres, wobei auch in 2010 die Keramiken überdurchschnittlich zulegen konnten. Bezogen auf die strategische Ausrichtung betonte Robert Ganley die hohe Kundenorientierung und die Entwicklung von Produkten hoher Qualität und großem Kundennutzen. Im Bereich der CAD/CAM-Fertigung ist Ivoclar Vivadent Partner von Sirona und D4D – beides Unternehmen, die sowohl Geräte für die chairside Fertigung bieten wie auch Maschinen für das Dentallabor. Neu ist die Partnerschaft mit industriellen Fräszentren wie Straumann/etkon und Nobel Biocare/Procera.

Kooperationen und Erweiterungen



Die Neuprodukte für die Zahntechnik stellte Armin Ospelt, Marketing Director Technical, vor. Die neuen IPS e.max Press-Rohlinge gibt es jetzt zusätzlich als Impulse-Rohlinge in drei Value- und zwei Opalfarben.
Bilder
CEO Robert Ganley ist mit der Geschäftsentwicklung 2010 zufrieden.   Der A–D Shade Guide soll herstellerübergreifend für mehr Sicherheit bei der Farbwahl sorgen.   Josef Richter, Chief Sales Officer, präsentierte den A–D Shade Guide.  
Sie bieten unterschiedliche Helligkeitseffekte. Zudem wurde das IPS e.max System in Zusammenarbeit mit dem Partner Sirona um die CAD-on-Technik erweitert. Die IPS e.max CAD-on-Technik ermöglicht es dem zahntechnischen Labor, Lithium-Disilikat-Glaskeramik (LS2) für die Herstellung von hochfesten zirkoniumdioxidunterstützen Brückenrestaurationen zu nutzen. Die CAD/CAM-basierte Fertigungstechnik IPS e.max CAD-on zeichnet sich durch die Kombination der beiden Werkstoffe Lithium-Disilikat und Zirkoniumdioxid aus. Dabei steht IPS e.max CAD für hohe Ästhetik und hohe Festigkeit. Aus dem Zirkoniumdioxid IPS e.max ZirCAD entstehen hochfeste Gerüste, die vor allem bei der Herstellung von Brücken zum Einsatz kommen. Somit kann die feste, ästhetische Lithium-Disilikat-Glaskeramik in Kombination mit Zirkoniumdioxid für drei- bis viergliedrige Seitenzahnbrücken mittels IPS e.max CAD-on Technik verwendet werden.Für die CAD-on Technik werden zwei Teile benötigt: Ein Zirkoniumdioxid-Gerüst aus IPS e.max ZirCAD sowie eine Lithium-Disilikat-Verblendstruktur aus IPS e.max CAD. Beide Teile werden mittels der Sirona inLab Software V3.80 konstruiert und im Sirona inLab MC-XL geschliffen. Die Sinterung des IPS e.max ZirCAD-Gerüstes erfolgt mit dem Schnellsinterprozess im Programat S1. Der homogene vollkeramische Verbund der beiden separat geschliffenen Teile erfolgt während der IPS e.max CAD-Kristallisation mit einer eigens dafür entwickelten, innovativen Fügeglaskeramik. Im Gerätebereich wurde der Keramikbrennofen Programat P300 überarbeitet und verfügt nun über ein erweitertes Programmangebot und einen im Standby-Betrieb um 40 % reduzierten Energieverbrauch.

Mehr Sicherheit bei der Farbbestimmung



Abschließend ging Josef Richter, Chief Sales Officer, auf den europäischen Dentalmarkt ein. Er beschrieb die Auswirkungen der Rezession 2009 auf Verbraucher und Patienten sowie den durch Kaufkraftrückgang gesunkenen Konsum, was sich auch auf Gesundheitsleistungen niederschlägt. Am Ende der Veranstaltung stellte Josef Richter den A–D Shade Guide vor. Dieser Farbring wurde in Zusammenarbeit von insgesamt sechs namhaften Dentalunternehmen entwickelt. Alle beteiligten Firmen stellen die Farben ihrer Produkte künftig auf diesen Farbring ab, was zu erheblich höherer Sicherheit bei der Farbwahl in Praxis und Labor führt, sowie eine Kombination der Produkte dieser Unternehmen ermöglicht, ohne Farbabweichungen fürchten zu müssen.

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Fotostrecke
CEO Robert Ganley ist mit der Geschäftsentwicklung 2010 zufrieden.   Der A–D Shade Guide soll herstellerübergreifend für mehr Sicherheit bei der Farbwahl sorgen.   Josef Richter, Chief Sales Officer, präsentierte den A–D Shade Guide.  

ZAHNTECH MAG 14, 7/8, 430 – 431 (2010)

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