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Sicher schweißen – phaser reloaded
DruckenMit den vollständig neu entwickelten Mikroimpulsschweißgeräten phaser mx2 und phaser as2 stellt primotec die nunmehr dritte Generation ihrer im Jahr 2003 erfolgreich eingeführten Lichtbogenschweißtechnologie vor. Neue Features sorgen für hohen Bedienkomfort, einfaches Handling und Arbeitseffizienz bei erweitertem Einsatzgebiet. Sowohl ungeübte als auch erfahrene Schweißer profitieren von dem hohen Bedienkomfort, einer einfachen Bedienlogik und nützlichen Zusatzfunktionen wie integrierten Schweißlehrfilmen oder leistungsstarken Programmen.

Zum Schweißen fast zu schade – gelungenes Design und doch folgt die Form der Funktion: der primotec phaser as2.
Durch die konsequente Digitalisierung und neue elektronische Möglichkeiten wurden moderne Schweißgeräte geschaffen, die bei einfacher Handhabung für sichere Schweißergebnisse sorgen. Eine weiter verfeinerte Impulsmodulation in Verbindung mit der neuen, sequentiellen Hochfrequenzüberlagerung optimiert den Mikrolichtbogen, sodass auch kritische Legierungen wie Co-Cr (Stichwort Reparaturen) oder Palladium-Silber Legierungen verlässlich und ohne Gefahr von Mikrorissen geschweißt werden können.
Neue Features – einfaches Handling
Die Bedienung der Geräte wurde noch weiter vereinfacht. Acht Programme für alle gängigen Legierungstypen von „Hochgold“ bis „Titan“ sind voreingestellt. Jedes der Programme verfügt über eine eigene Pulsform mit HF-Überlagerung, um die optimalen Parameter für die jeweilige Legierung vorzuhalten. Entwickelt wurden diese Anwendungsparameter in enger Zusammenarbeit mit ZTM Andreas Hoffmann vom Dentalen Service Zentrum DSZ in Gieboldehausen. Weiterhin verfügt jedes der Programme über vier Energielevel (Mikro, Fein, Normal, Stark) mit denen zirka 90 Prozent aller Schweißaufgaben abgedeckt werden können. Für den Anwender bedeutet dies, dass er nur noch Legierungstyp und Energielevel wählen muss und dann bereits sicher „losschweißen“ kann. Die Schweißpunkte werden damit automatisch stabil, sauber, dicht und glatt.Ein weiteres, neues Gerätefeature „Modus“ verschiebt minimal den Zündzeitpunkt des Lichtbogens, was den Lichtbogendurchmesser beeinflusst und damit den Lichtbogen einschnürt oder auffächert. Diese Veränderung erlaubt es, einfacher in der Tiefe zum Beispiel zwischen zwei Kronenrändernzu schweißen, ohne dass die Ränder in Mitleidenschaft gezogen werden. So entsteht praktischer Anwendernutzen, dessen komplexe Steuerung sich aber im Hintergrund der Geräteelektronik abspielt.
Schlau machen mit integriertem Video
Das Topmodell, der neue phaser as2, verfügt weiterhin über ein drehbares Bedienteil. Auf der einen Seite befindet sich das eigentliche Bedienelement mit zwei vierzeiligen Displays und einem großen Dreh-Drücksteller für hohen Bedienkomfort. Auf der anderen Seite ist ein TFT-Video-Monitor untergebracht, der auf Knopfdruck einen der 18 kurzen Schweißlehrfilme abspielen kann. So kann sich auch der ungeübte Anwender schnell schlau machen, ohne seitenlange Anleitungen lesen zu müssen. Doch auch der „alte Hase“ kann sich noch einmal kurz den Lehrfilm anschauen, wenn er eine bestimmte Schweißaufgabe schon länger nicht mehr durchgeführt hat. Also Lernen oder Auffrischen direkt am Gerät – auch das ist Arbeitseffizienz.
Der Teufel steckt im Detail
Weitere Besonderheiten sind zum Beispiel das Kontakt- oder Widerstandsschweißen, das direkte „Aufschießen“ von Retentionen in sogenannten Stiftschweißmodus oder die besonders feine Dosierbarkeit der Schweißenergie im untersten Energiebereich. Dies ist zum Beispiel beim Schweißen von Kronenrandkorrekturen oder kieferorthopädischen Arbeiten ein großer Vorteil. Der phaser as2 wie auch der phaser mx2 verfügen über eine Hochleistungs-LED Beleuchtung die optimale, schattenfreie Sicht auf das Werkstück ermöglicht. Die Mikroskope beider Geräte sind an Gelenkarmstativen montiert, die für eine entsprechende Arbeitsplatzergonomie sorgen.
WEITERE INFO UNTER ...
ZAHNTECH MAG 14, 5, 290 – 291 (2010)






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