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Für alle Fälle gewappnet:
CAD/CAM und Implantatprothetik
DruckenAuch bei den Implantat-Abutments ist der Einsatz von moderner CAD/CAM-Technologie auf Dentallabor-Seite heute gar nicht mehr wegzudenken. Doch ist hier besondere Flexibilität gefragt, da der Zahnarzt und der Kieferchirurg die Entscheidung vorab treffen, welche Abutments verwendet werden. Wie sein Dentallabor diese Herausforderung meistert, berichtet ZTM Axel Schneemann aus Langenhagen bei Hannover.

BEGO-Fräsgerät in Aktion.
Jeder Zahntechniker kann ein Lied davon singen: Die Arbeiten müssen schnell, präzise und günstig gefertigt werden, denn der Kosten- und Zeitdruck ist allgegenwärtig. So weit, so gut – nur kann das bei Implantaten schnell zur besonders kniffligen Aufgabe werden. Denn die Aufträge dafür kommen von den verschiedensten Zahnarztpraxen – und jeder Zahnarzt hat „sein“ Implantatsystem, auf das er schwört und mit dem er gut eingearbeitet ist. Das hat zur Folge, dass Dentallabore nur geringen Einfluss darauf haben, welches System verwendet wird. So müssen sie de facto auf sämtliche am Markt gängigen Systeme vorbereitet sein – und das sind eine ganze Menge verschiedene.
Daher muss dementsprechend das laborseitig verwendete CAD/CAM-System eine große Flexibilität bieten. Während der IDS Anfang letzten Jahres schaute ich mich um, verglich die Angebote der verschiedenen Hersteller – und wurde dann fündig: Das System „Speedscan/3shape“ vom Bremer Anbieter BEGO ist nach meiner intensiven praktischen Erfahrung der letzten 12 Monate eine überzeugende Lösung. Das hat mehrere Gründe:
Materialvielfalt
Das System von BEGO bietet eine große Auswahl verschiedener Materialien, die eingesetzt werden können. Wir können Zirkoniumdioxid in unterschiedlichen Gerüstfarben, NEM-Legierung im SLMVerfahren sowie Kunststoff für provisorische Restaurationen damit anfertigen. Seit kurzem gibt es auch die Möglichkeit, eine große Auswahl an Edelmetalllegierungen im sogenannten CAD-Cast-Verfahren zu nutzen. Dies erweitert den Einsatzbereich der CAD/CAM-Technologie erheblich und ermöglicht eine immer weiter gehende Auslastung des Systems.
Hohe Kompatibilität
Dank der Verwendung der Implantat-Bibliothek von „nt-trading“, die fast alle auf dem Markt erhältlichen und gängigen Systeme der verschiedensten Anbieter abdeckt, ist man für alle Fälle gewappnet. Ein weiterer Vorteil: Es fallen nur einmalige Kosten für das Einrichten der Datenbank an und nicht etwa laufende Kosten pro verarbeiteter Einheit. Somit ist diese Investition gut kalkulierbar und amortisiert sich über die verwendeten Teile zügig. Mit dem angebotenen Portfolio an Implantatsystemen können wir praktisch den ganzen Markt der wichtigen Implantatsysteme abdecken und so flexibel auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren. Diese Flexibilität ist auch ein wichtiges Argument in der Neukundengewinnung, da man bei der Auswahl des Implantatsystems nicht eingeschränkt ist.
Schnelligkeit und Service
Auch ein wichtiger Punkt, den man keineswegs vernachlässigen sollte: Eine schnelle und zuverlässige Lieferung der direkt bei BEGO gefertigten Abutments, Stege und Käppchen ist das A und O – und da habe ich bisher nur die besten Erfahrungen gemacht.Die garantierte Lieferzeit beträgt 48 Stunden, und das wurde bisher immer eingehalten – und das, obwohl ich jeden Monat etwa 30 bis 40 Teile bestelle. Und was mindestens ebenso wichtig ist: Der fachkundige Service. Hier ist es mir auch einmal passiert, dass ich einen Anruf aus Bremen bekam, weil der von mir per Internet gesendete Datensatz versehentlich nicht „sauber“ war, zum Beispiel was die Randdicke angeht. Wäre mit diesen Daten ein Abutment gefertigt worden, hätte es später bei der Bearbeitung Probleme geben können. Aber zum Glück wurde diese Gefahr – dank des tollen Services, der „mitdenkt“ – gleich am Anfang gebannt.
Was auch unter „Service“ im weiteren Sinne fällt, ist das zusätzliche Angebot „BEGO Security“: BEGOZahnimplantatversorgungen kann man damit auf fünf Jahre versichern. Was hier besonders positiv heraussticht: Diese Versicherung ist ab dem ersten Tag der Implantation gültig, also ganz ohne Karenzzeit. Eine weitere Besonderheit: Ist das Implantat von BEGO, sind im Falle eines Ausfalls auch alle aufgebrachten Suprakonstruktionen mit versichert.
Fazit
Das BEGO „Speedscan/3shape“-System ist für mich in meiner Laborstruktur eine echte Bereicherung, weil es viele wirtschaftliche Optionen bietet und dazu noch schnell und präzise ist. Meine Zahnärzte schätzen die gute Passung der Gerüste und die hervorragende Ästhetik des transluzenten und gut auf den Patienten abgestimmten Materials.Die Netzwerkfertigung stellt für mich einen deutlichen Vorteil dar, weil die Investition sich auf die Anschaffung des Scanners und die dazugehörigen Software beschränkt. Die anfallenden Kosten sind überwiegend variabler Natur und werden direkt durch den entstandenen Umsatz der jeweiligen Restauration kompensiert. Die Amortisation des Scanners ist in einem sehr überschaubaren Zeitraum möglich, weil durch die vielfältige Anwendbarkeit des Systems immer mehr Arbeiten mit dieser Technologie hergestellt werden können. Die dadurch eingesparte Arbeitszeit steht unseren Behandlern und Patienten durch ein „Mehr“ an Individualität und Ästhetik zur Verfügung und macht uns im Wettbewerb konkurrenzfähig.
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ZAHNTECH MAG 14, 4, 218 – 220 (2010)







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