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Mobil mit Zweit-Teleskop-Prothese
DruckenDie Reparatur eines Zahnersatzes, insbesondere einer Teleskop-Prothese, kann unter Umständen einige Tage in Anspruch nehmen. Trotzdem möchte sich der Patient verständlicherweise auch während der Reparaturphase nicht „demaskiert“ fühlen und auch während dieser Zeit aktiv am (Arbeits-)Leben teilnehmen. In solchen Fällen hat sich die Zweit-Teleskop-Prothese bewährt. ZTM Jörg Ubbens zeigt, wie man einen Zweitersatz wirtschaftlich herstellen kann.

Das fertige Ergebnis ist vom Original-Zahnersatz kaum zu unterscheiden.
Jeder Zahntechniker kennt die Situation, wenn eine Teleskop-Prothese einer größeren Reparatur unterzogen werden muss. Der Patient möchte seinen Ersatz natürlich so schnell als möglich wieder zurück, da er ohne adäquate Versorgung das Haus nicht verlassen möchte. Und der Zahntechniker ist damit sehr unter Zeitdruck, die Reparatur schnellstmöglich auszuführen. Der Wunsch nach Sicherheit gerade bei berufstätigen Patienten ist immens. Sie möchten bei Ausfällen ihrer Prothese über einen Notersatz verfügen – insbesondere auch im Urlaub. Nachdem uns Patienten wiederholt auf eine Zweitprothese – auch eine zweite Teleskop-Prothese – angesprochen hatten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie diese einfach und rationell gefertigt und zu einem für Patienten attraktiven Preis angeboten werden kann.
Provisorienwerkstoff mit Potenzial
Nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Materialien sind wir auf ein Produkt gestoßen, das alle Anforderungen in sich vereinigt. Es handelt sich hierbei um mega TRIM Provi Implant von megadental (Büdingen), ein Hightech Kronen- und Brückenmaterial, das in erster Linie für laborgefertigte Langzeit-Provisorien konzipiert wurde. Die Vorteile des Werkstoffes bieten sich für die Herstellung einer haltbaren und ästhetischen Zweitversorgung an, denn das Material verfügt über eine hohe Farbstabilität und ist äußerst abrasionsfest. Zudem besteht mega TRIM Provi Implant aus einer MMA-Basis mit einer schnellen Abbindezeit und steht in neun Dentinund vier Schneidefarben zur Verfügung. Es erfüllt alle Anforderungen hinsichtlich wirtschaftlicher Herstellung, einfachem Handling und Patientensicherheit. In puncto Härte und Ästhetik sind kaum Unterschiede zum eigentlichen Zahnersatz zu erkennen. Mit der so gefertigten Zweitprothese steht dem Patienten ein ästhetischer und preisgünstiger Ersatz für alle Fälle zur Verfügung, der fast alle Voraussetzungen eines vollwertigen Zahnersatzes erfüllt.
Für den Fall der Fälle – nicht dauerhaft
Allerdings sollte man den Patienten unbedingt darauf hinweisen, dass diese Zweit-Teleskop-Prothese nicht zum dauerhaften Einsatz bestimmt ist, da es sich bei dem zahnfarbenen MMA-Kunststoff um ein reines Provisorienmaterial handelt.
ZAHNTECH MAG 14, 3, 128 – 129 (2010)






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