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Mono Ceram "Speed"-ZrO2 der 2. Generation
DruckenWirtschaftlichkeit, Ästhetik, rationelle Verarbeitung drei Schlagworte, die für die Verarbeitung von neuen Materialien in der Zahntechnik sprechen. Zirkoniumdioxid ist den Kinderschuhen entwachsen und eine feste Größe im täglichen Leben geworden. Fragen, wie isostatisch oder uniaxial gepresst stellen sich heute nicht mehr. Bei den nur geringen Preisunterschieden sollte jeder zum hochwertigen iso-Material greifen. Ebenso sollte "Made in Germany" eine Selbstverständlichkeit sein. ZTM Michael Menner (Weiden) stellt ein neues Gerüstmaterial vor, das sich in puncto Sicherheit und Schnelligkeit der Sinterzyklen durchaus mit dem Goldguss-Verfahren messen kann.

Bei der Speed-Sinterung werden die Objekte nur auf eine Zirkonplatte gelegt oder in einer speziellen, zweigeteilten Schale gesintert.
Außergewöhnlich, strenge Qualitätsprüfungen sind in Deutschland nötig, um überhaupt eine iso-Zertifizierung zu erlangen. Dies sollte unseren Ansprüchen an Qualität und Sicherheit genügen. Eine klare Beurteilung wird uns Zahntechnikern sowieso verschlossen bleiben. Materialwissenschaftler und Chemiker haben dafür ein mehrjähriges Studium absolviert und wir Zahntechniker sollten uns nicht anmaßen, über "gutes" und "schlechtes" Material zu richten. Ein Trost, auch die Hersteller können sich "schlechtes" Material bei steigendem Wettbewerb nicht mehr leisten.
Bessere Auslastung der Sinteröfen
Nachdem die grundlegenden Standards keiner Diskussion mehr bedürfen, widmen wir uns hier den Innovationen. Besonders die Verwendung neuartiger "Zirkoniumdioxid-Legierungen", wie Mono Ceram Speed bringt mehr Sicherheitsreserven in die vollkeramische Gerüsttechnik. Der WAK-Wert ist identisch mit den bereits gängigen Zirkoniumdioxid-Spezifikationen und lässt sich dadurch mit den vorhandenen Verblendmaterialien problemlos weiterverarbeiten. Wertschöpfung, das Zauberwort der Dentalindustrie, bekommt mit der Einführung des Mono Ceram speed eine ganz neue Bedeutung. Musste man sich noch vor einiger Zeit stundenlang gedulden, um mit dem begonnen Auftrag fortfahren zu können, nähern sich die Sinterzyklen von Mono Ceram Speed dem Goldguss-Verfahren. Das bedeutet, Kronen und Brücken, die vormittags gefräst wurden, können am Nachmittag bereits verblendet werden und der Sinterofen steht für einen weiteren Durchgang der Nachtsinterung bereit. Besonders die Hochtemperaturöfen sind, was die Anschaffungskosten betrifft, nicht zu unterschätzen. Können nun zwei Sinterzyklen und mehr pro Tag gefahren werden, steigt die Effizienz erheblich, die Investition relativiert sich zu einem üblichen Maß. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität, die einen möglicherweise unrentablen, Sintervorgang überflüssig macht. Kronen und Brückengerüste werden über den Tag hinweg gesammelt und zusammen im SpeedVerfahren gesintert. Sollen deutsche zahntechnische Betriebe weiter gewinnbringend und effektiv betrieben werden, müssen rationelle und moderne Materialien verarbeitet werden. Ein weiterer großer Vorteil des neuen Werkstoffes Mono Ceram speed ist ein immer gleicher Schrumpffaktor, ein weiterer Baustein zur Fehlervermeidung und Rationalisierung.
Kollegiale Kompetenz nutzen
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zahlen sich Flexibilität, Innovation und Mut zum Unternehmertum aus. Um Abwärtsspiralen zu unterbrechen, sollten Labore, die bis dato noch keine Zirkoniumdioxid-Gerüste verarbeitet haben, sich Rat bei Kollegen holen. "Ein kluger Mensch macht nicht alle Fehler selbst...". Ein Ausspruch des Unternehmerberaters Theo Bergauer hat besonders in der Zahntechnik große Bedeutung. Wir müssen lernen, uns auf unsere Stärken zu besinnen, Teamplayer zu werden und die Herausforderungen anzunehmen.
| ZTM MICHAEL MENNER ZrO² Fräscenter & Handelsgesellschaft Friedrich-Ebert Str. 12, 92637 Weiden Tel. 09 61 / 39 88 06 86 E-Mail: office@zro2.net www.zro2.net |
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