Individuelle Implantat-Abutments
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Seit Ende 2009 bietet das inLab-System von Sirona die Fertigung von individuellen Zirkonoxid-Abutments für viele gängige Implantatsysteme. Nachdem das Verfahren in Kooperation mit CAMLOG bereits im Herbst 2009 erfolgreich eingeführt wurde, bietet Sirona nun die eigenen Titanbasen für Implantatsysteme von Nobel Biocare, Straumann, Astra Tech, Friadent, Biomet 3i und Zimmer an. Der jeweils passende TiBase-Anschluss, der im Set mit Scanbody und Abutmentschraube erhältlich ist, wird mit der geschliffenen und gesinterten Zirkonoxid-Mesostruktur adhäsiv verbunden. Zirkonoxid-Abutment und passende Krone lassen sich mit der neuen Software-Version in-Lab 3D for Abutments V3.65 in einem Konstruktionsvorgang per Top-Down-Methode einfach und schnell herstellen: Nach dem Erfassen der Implantatlage mit dem Scanner inEos wird in nur einem Arbeitsschritt die vollanatomische Krone konstruiert. Die Mesostruktur entsteht anschließend automatisch durch Reduzieren der Krone. Volle Flexibilität ist dabei unter anderem durch verschiedene Parametereinstellungen, wie etwa Teleskopwinkel, Schulterbreite und Gingivadruck, garantiert. Beide Komponenten – Abutment aus Zirkonoxid und Krone aus Feldspat-oder Glaskeramik – können mit der Schleifeinheit inLab MC XL ausgeschliffen werden. Alternativ lässt sich auch ein teilreduziertes Abutment wie ein herkömmlicher Kronenstumpf direkt verblenden. Eine Verdrehsicherung im speziell vorgefertigten Zirkonoxidblock inCoris ZI meso sorgt für einen wirksamen Rotationsschutz. Die Blöcke sind in zwei Anschlussgrößen und zwei Voreinfärbungen erhältlich, was die Bearbeitung beschleunigt.
Kontakt: Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim; www.sirona.de




