Präzisionsstudie für integrierte Gesichtsscanner
|
>>mehr Informationen anfordern |
In Sydney haben Wissenschaftler der Universität Köln eine erste Studie zur Genauigkeit eines integrierten Gesichtsscanners (IFS = Integrated Face Scanner) vorgestellt. Die Integration in GALILEOS bietet dabei mehrere Vorteile: Wie erwartet ist die mögliche Präzision der Überlagerung von DVTRöntgendaten und IFS-Daten außer ordentlich hoch. Darüber hinaus ist der Workflow im Vergleich zum Import eines separat gewonnenen 3-D-Gesichtsscans sehr vie einfacher. Dr. Mitra Saffar, Mitarbeiterin von Prof. Dr. B. Braumann an der Kölner Poli klinik für Kieferorthopädie, hat die Präzision des Verfahrens untersucht und unter dem Titel „Validation of CBCT and simultaneous textured skin surface measurement” veröffentlicht. Danach ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Gesichtsoberfläche und 3-D-Röntgen scan eine Überlagerung der Daten mit einer Genauigkeit von im Mittel unter einem Millimeter. Des Weiteren zeigten erste Untersuchungen, dass mit Lasermessverfahren generierte Oberflächenbilder ungeeignet sind. Sie besitzen – je nach Messprinzip – entweder nicht die geforderte Präzision oder verbieten sich aufgrund unkontrollierter Patientenbewegungen während des Röntgenscans, die möglicherweise durch die Blendwirkung der Laserstrahlung ausgelöst werden. Eine weitere Erkenntnis der Studie war, dass Gesichtsscanner für die Anwendung im Bereich der Kieferorthopädie ein großes Field of View benötigen: lateral bis zu den Gehörgängen und frontal vom Stirnansatz bis hinter die Kinnspitze. Derzeit wird untersucht, für welche weitergehenden Applikationen der Gesichtsscanner in Zukunft eingesetzt werden kann. So wird zum Beispiel die reproduzierbare Beleuchtungssituation mit definierter Licht gebung eine präzise Analyse der Weichteilproportionen erlauben. Die in Textur und Farbgebung naturgetreue Darstellung sowie die detaillierte Vermessung der Oberfläche des Gesichts sind dafür die Basis. Außerdem können die zugänglichen Partien der intraoralen Schleimhaut sowie die Farbe und Transluzenz der Frontzähne naturgetreu wiedergegeben werden. Auch für die Anwendung in der MKG-Chirurgie eignet sich der integrierte Gesichtsscanner besonders gut. Sirona plant entsprechend seiner grundlegenden Produktphilosophie, den Gesichtsscanner auch als Nachrüstoption für bestehende GALILEOS-Geräte anzubieten.
Kontakt: Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim; www.sirona.de




