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inLab mit neuem Software-Upgrade

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Im Juni 2010 hat Sirona mit der Auslieferung der Software-Version inLab 3.80 begonnen. Das Upgrade unterstreicht den Anspruch des Unternehmens an maximale Flexibilität bei Indikation und Werkstoffen.


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Die mit inLab 3D fertig konstruierte vollanatomische Brücke oder Krone wird zunächst in zwei Datensätze geteilt: Gerüst- und Verblendstruktur. Beide werden mit inLab MC XL hinterschnittsfrei aus unterschiedlichen Materialien ausgeschliffen und aufeinander geschoben. Mit der neuen Multilayer-Anwendung sparen inLab-Anwender Zeit, da Gerüst und passende Verblendung in einem Arbeitsschritt digital hergestellt werden. Zudem bietet das Verfahren im Vergleich zum Überpressen mehrere Vorteile: Durch die Verwendung polychromatischer Keramikblöcke für die Verblendung werden aufgrund ihres zahntypischen Farbverlaufs von okklusal nach cervikal ästhetisch hochwertigere Ergebnisse erzielt. In Verbindung mit den ebenfalls neuen VITABLOCS RealLife mit ihrer kuppelförmigen Blockstruktur wird auch im Frontzahnbereich eine naturgetreue Wirkung erzielt, die eine weitere Individualisierung fast überflüssig macht. Das Schleifen der industriell homogen gefertigten Keramiken reduziert die beim Überpressen möglichen Fertigungsfehler. Die höckerunterstützende Gestaltung der Verblendstruktur schließt ein Chipping praktisch aus. Die geschliffenen Keramiken lassen sich adhäsiv miteinander verkleben mit entsprechenden Verarbeitungsvorteilen. Mit inLab 3D V3.80 lassen sich selbst vollständig zerstörte Okklusions flächen patientenindividuell und naturgetreu reproduzieren. Das dabei eingesetzte patentierte wissenschaftliche Biogenerik-Verfahren ist die einzige Rekonstruktionsmethode, die metrisch die individuelle Zahnsituation analysiert und anhand dieser Information die okklusale Morphologie berechnet – und das denkbar einfach mit einem Klick. Ganz gleich ob Kronen, Veneers, Inlays, Onlays oder vollanatomische Brücken, für den Zahntechniker entfällt bei Anwendung des biogenerischen Verfahrens das teils zeitaufwendige manuelle Anpassen von Standard-Zähnen aus Zahndatenbanken. Die bisher mit separater CD angebotene Abutmentsoftware ist nun vollständig in der inLab 3D Software Version 3.80 integriert. Für die Herstellung individualisierter Zirkonoxid-Abutments hat Sirona zudem das Sortiment an kompatiblen Titanbasen erweitert. Zahntechnische Labore können somit die am Markt gängigsten Implantatsysteme schnell, einfach und wirtschaftlich versorgen.

Kontakt: Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim; www.sirona.de