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CAD/CAM-Technologie, Modellguss, 3-D-Drucker

3D-Drucken in der Zahntechnik

Die Digitalisierung in der Zahntechnik findet zunehmend ihren Platz. Hat sich diese Technik in den vergangenen Jahren auf die Kronen- und Brückentechnik sowie die Implantatprothetik konzentriert, so schreitet sie immer schneller voran. Und wo der Computer erst einmal Fuß gefasst hat, ist er nicht mehr wegzudenken. Als nächstes digitales Betätigungsfeld in der Zahntechnik hat sich der Autor mit dem Klammermodellguss beschäftigt. Zwei Jahre lang hat sich sein Team mit der Entwicklung und den geeigneten Komponenten auseinandergesetzt. Im vorliegenden Beitrag wird die komplette Fertigung, die vollständig im Hause des Autors durchgeführt wird, von Anfang bis Ende vorgestellt. Mehr...

Von ZTM Andreas Klar    aktualisiert am 30.01.2012

Haftverbund, Primerapplikation, Oxidschicht, Kobaltbasislegierung, Verblendkeramik

Verbesserung des Keramik-Legierung-Verbundes durch Applikation eines Primers

Eine unkontrollierte Oxidation von Legierungsoberflächen während des Verblendprozesses führt zu einer Beeinträchtigung des Haftverbundes zwischen Legierung und Verblendkeramik. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wurde evaluiert, ob durch die Applikation eines oxidlösenden Primers die Benetzbarkeit der Legierungsoberfläche mit Keramik verbessert wird und welche Auswirkungen die Primerapplikation auf den Haftverbund der Komponenten hat. Der Einfluss der Primerapplikation wurde sowohl quantitativ in einem frakturmechanischen Testverfahren als auch qualitativ im Rasterelektronenmikroskop an einer Kobaltbasislegierung untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass durch die Anwendung eines oxidlösenden Primers die Benetzbarkeit der Legierungsoberflächen gesteigert werden kann und dies einen positiven Effekt auf die Verbundfestigkeit hat. Mehr...
Von Dr. Philipp Kohorst    aktualisiert am 25.01.2012

Implantatprothesen mit Herz und Seele

Indizes: Totalprothetik, Individualität, Implantatprothetik, Zähne, Werkstoffe, Stege

Der Trend zur Implantatprothetik nimmt auch in Deutschland zu. Sie eröffnet neue Lösungswege, stellt aber auch neue Anforderungen an Dentallabore. In den Niederlanden, wo die Krankenkasse die Kosten in vielen Fällen übernimmt, haben Labore viel Erfahrung mit implantatgetragenen Prothesen. Im holländischen Groningen fertigen Zahntechniker Henk van Dijk und sein Team rund 400 Implantatarbeiten im Jahr. Van Dijk schafft mit einem einfühlsamen Blick fürs Detail und einfachen Kniffen Prothesen, die den Patienten ihr natürliches Aussehen und ihren festen Biss zurückgeben. Mehr...
Von Henk van Dijk    aktualisiert am 18.01.2012

Ein Gerüstwerkstoff für Front- und Seitenzahnbereich

Ästhetischer Lückenschluss mit Anhängerkrone

Indizes: Vollkeramik, CAD/CAM-Fertigung, Zirkoniumdioxid, einflügelige Anhängerbrücke, Befestigung

Anhand dieses Fallbeispieles soll demonstriert werden, dass mit zirkoniumdioxidbasierten vollkeramischen Restaurationen die Lösung eine ästhetischen Fragestellung auch mit einem begrenzten Aufwand zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen kann. Speziell handelt es sich hier um einen Lückenschluss im Frontzahnbereich bei eingeschränktem Platzangebot und Angle-Klasse III. In Kombination erfolgte die Versorgung einer Lückensituation im Oberkieferseitenzahnbereich, wobei in diesem Zusammenhang der erhöhte Anspruch an die Festigkeit des Materials diskutiert werden soll. Mehr...
Von Dr. Matthias Rödiger, ZTM Bernd van der Heyd, Henrike Wolf    aktualisiert am 10.01.2012

Endlich wieder kauen können

Indizes: Teleskop-Technik, Galvanoforming, Kiefergelenksdiagnostik, DIR®-System

Ein falscher Biss kann fatale Folgen haben. Zähneknirschen, Gelenkprobleme, Kopfschmerzen, Verspannungen und Schwindel sind nicht selten auf eine gestörte Kaufunktion zurück zu führen. Allein in Deutschland leiden viele Menschen unter den vielfältigen Folgen einer so genannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Im seinem Beitrag zeigt ZTM Bernd Dubielzyk, wie er mit Hilfe moderner Technik und einer neu angefertigten Teleskop-Prothese, die durch CMD hervorgerufenen Probleme eines Patienten beseitigen konnte. Mehr...
Von ZTM Bernd Dubielzyk    aktualisiert am 04.01.2012

Intraoralscanning, digitaler Workflow

CAI-Workflow mit dem Lava Chairside Oral Scanner

Endsituation in Ober- und Unterkiefer.
CAI – computer-aided impressioning – wird immer mehr Einzug in die Zahnarztpraxis halten, darum sollte sich auch der Zahntechniker mit dieser neuen Technik auseinandersetzen. Für mich bedeutet CAI die Möglichkeit, eine konventionelle Oberkieferund Unterkieferabformung – z. B. mit Impregum – digital lösen zu können. Der Lava C.O.S. arbeitet nach dem Prinzip des active wavefront sampling (Abb. 1). Das bedeutet, dass der Scanner keine einzelnen Bilder matcht, sondern es werden mit drei Sensoren die Zahnreihen aufgenommen und man ist somit in der Lage, ein 3D-Bild zu erzeugen. Darum wird dieses Verfahren auch 3D-in-Motion-Technologie genannt. Mehr...
Von ZTM Thomas Jobst    aktualisiert am 14.12.2011

Temporäre Versorgung, Hochleistungspolymere, CAD/CAM-Fertigung, ästhetische und funktionelle Rehabilitation, Langzeitprovisorien

Erarbeitung der Frontzahnästhetik mithilfe von langzeitprovisorischen Kronen aus Telio CAD

Die hohe Transluzenz von Telio-CAD-Materialien ermöglicht eine hohe Natürlichkeit in den provisorischen Restaurationen.
Durch den Einsatz moderner Fertigungstechnologien und die Verwendung industriell vorgefertigter Kunststoffe oder Komposite kann die Materialqualität provisorischer Restaurationen erheblich gesteigert werden. Industriell gefertigte Hochleistungspolymere verfügen aufgrund der optimalen Polymerisationsbedingungen und der hohen Homogenität über zahlreiche Vorteile gegenüber direkt gefertigten Materialien für Provisorien (Abb. 1). Dazu zählen eine höhere Langzeitstabilität, eine bessere Biokompatibilität, ein geringerer Verschleiß wie auch eine gegenüber keramischen Restaurationsmaterialien günstigere CAD/CAM-Verarbeitbarkeit bei geringen Schichtstärken. Die Materialgruppe der Hochleistungspolymere erfährt zurzeit weltweit ein großes Interesse aufgrund zahlreicher potenzieller Einsatzmöglichkeiten. Mehr...
Von ZTM Björn Maier, Prof. Dr. Daniel Edelhoff    aktualisiert am 13.12.2011

Hybrid-Abutment, Titan, Zirkoniumdioxid, Glaslot, Kleben, zircon hotbond tizio connect & tizio plus

Hybrid-Abutments – Möglichkeiten der Herstellung

Das Abutment nimmt in der Implantatprothetik einen zentralen Platz ein. Besonders in schwierigen Situationen ist die Frage Ästhetik vs. Stabilität entscheidend. Keramische Abutments sind zwar ästhetischer, haben aber bei gleicher Konstruktionsdicke eine geringere Stabilität. Ästhetische, indikations- und werkstofftechnische Einschränkungen führten zur Entwicklung der Hybrid-Abutments mit einer duktilen Titanbasis und einem Ästhetikaufbau (Überwurf) aus Keramik. Neben dem Kleben mit Adhäsiven hat sich die Keramiklottechnik mit Hotbond-Loten etabliert. Durch die Neuentwicklung zircon hotbond tizio & tizio connect ist es nun möglich, Titanbasen mit Keramikaufbauten spaltfrei und dauerhaft stabil zu fügen. Mehr...
Von ZTM Christian Moss, Dr. Michael Hopp    aktualisiert am 12.12.2011

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Kondylusverlagerung, Funktionsanalyse, Zirkonoxid

Funktion und Okklusion – „Ohne Zentrik ist alles nichts“

Das Vertrauen der Patienten und Zahnärzte gewinnen wir nicht durch großzügige Gewährleistungsversprechen, die für Praxis und Labor teuer werden können, sondern durch exakte hochwertige Arbeit, die den Patienten vor Folgeschäden am stomatognathen System bewahrt. Die billige Version in Material und Herstellungstechnik ist für viele Patienten, die den Wert ihrer Gesundheit zu schätzen wissen, nicht die Lösung ihrer Zahn- bzw. Kieferprobleme. Die Lösung kann nur lauten: „besser, präziser und funktioneller“. Mehr...
Von ZTM Herbert Thiel    aktualisiert am 12.12.2011

Doldersteg, Friktion, Kugelkopfanker

Funktionelle Wiederherstellung einer Implantatprothese - Der Kugelkopfanker als bewährter Klassiker

Der Laboralltag besteht leider nicht nur aus Neuanfertigungen von großen, spektakulären Implantatversorgungen. Oftmals sind es ältere, nicht mehr funktionelle Versorgungen, die den Patienten Probleme bereiten. Soweit hier, wie im vorliegenden Fall, erst wenige Jahre seit der Fertigstellung vergangen sind, fehlen dem Patienten die Akzeptanz oder gar die finanziellen Mittel für eine Neuanfertigung. Wie hier ohne sehr großen Aufwand beim Erhalt bestehender Implantate eine langfristig problemlose Versorgung erreicht werden kann, zeigt der Autor Schritt für Schritt. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 04.11.2011

CAD/CAM, Sirona Software, Cerec, IPS e.max CAD, Keramik

CAD- on Technik - Was ist möglich?

Es soll mit der Restauration der in Abb. 1 gezeigten Oberkieferfront meine Herangehensweise an die CAD-on Technik gezeigt werden. Mit diesem Fall möchte ich zeigen, dass es möglich ist, eine siebengliedrige Brücke mit dieser Technik herzustellen. Selbstverständlich gibt es viele unterschiedliche Herangehensweisen an die CAD-on Technik. Ich möchte den Weg aufzeigen, der in meinem Labor gegangen wird. Ausdrücklich möchte ich auch darauf hinweisen, dass ich mit diesem Weg eine Kombination verschiedener Hersteller und Verfahrenstechniken anwende, die so nicht in einer Bedienungsanleitung beschrieben werden. Mein Ziel ist es, dass nach dem Lesen dieses Artikels der interessierte Leser neugierig geworden ist, die CAD-on Technik selbst auszuprobieren und neue Wege zu beschreiten. Mehr...
Von ZTM Thomas Jobst    aktualisiert am 06.10.2011

CNC – Bearbeitung, CAD/CAM Technologie, CAM Software, Templates

Die Funktionen der CAM Software

Die digitale Technik hat uns nicht nur neue Materialien, wie Zirkondioxid, beschert. Aufgrund der CNC - Bearbeitungstechnologien stehen uns nun bewährte Materialien in hochwertiger Materialgüte zur Verfügung (Abb. 1). Auf herstellungstechnisch fragwürdige und unsichere Prozesse, wie z.B. das Giessen und Angiessen und die minderwertige Verarbeitung von PMMA Kunststoffen im Pulver -Flüssigkeitsverfahren kann immer mehr verzichtet werden (Abb. 2). Kritisch hinterfragen müssen wir dennoch, ob subtraktive oder additive Herstellungsprozesse materialgerecht durchgeführt werden. Ein perfektes Ausgangsmaterial entbindet uns nämlich noch lange nicht vor der Pflicht der fachgerechten Verarbeitung. Es gilt, Materialien kritisch zu hinterfragen und zu kontrollieren - auch Blankmaterialien sind nicht vor Fehlstellen geschützt (z.B. NEM) - nach neuen Ausschau zu halten und die analoge mit der virtuellen Welt auf deren Konsistenz abzugleichen. Mehr...
Von ZTM Martin Weppler    aktualisiert am 06.10.2011

Indices: Ästhetische Planung, Photodokumentation, Wachsup, Farbwahl, Schichtung

Kein Erfolg ohne Planung!

Das gestiegene ästhetische Bewusstsein der Patienten und die damit höhere Erwartungshaltung an Zahnarzt und Zahntechniker erfordern Behandlungskonzepte und zahntechnische Verfahrensweisen mit vorhersagbarem und reproduzierbarem Ergebnis. Analyse, Planung und Umsetzung werden im folgenden Artikel im Detail erläutert. Mehr...
Von ZTM Andreas Piorreck    aktualisiert am 05.10.2011

Glasfaserverstärkte Hochleistungspolymere, Wachsrohlinge, Langzeitprovisorien

Hochleistungspolymere – Werkstoffe mit Potenzial Teil 2

Everest C-Cast Rohling
Im ersten Teil seines Beitrages zu neuartigen Werkstoffen, die mittels der CAD/CAM Technik verarbeitet werden, stellte der Autor Polymere vor, die insbesondere als Langzeitprovisorien eingesetzt werden. Im vorliegenden zweiten Teil beschreibt ZTM Björn Maier glasfaserverstärkte Hochleistungspolymere und fräsbare Wachsrohlinge. Mehr...
Von ZTM Björn Maier    aktualisiert am 12.09.2011

Implantate, Deckprothese, bedingt festsitzender Zahnersatz

Chirurgisches Können, prothetische Planung und Umsetzung sowie zahntechnisches Know-how zur Patientenzufriedenheit

Die zum Behandlungszeitraum 69-jährige erfolgreiche Geschäftsfrau war bereits bis 2007 implantat-prothetisch versorgt. Jedoch mussten vor der aktuellen Behandlung sämtliche seinerzeit im Oberkiefer und teilweise auch im Unterkiefer gesetzten Implantate entfernt werden. Auch zeigten frühere Behandlungen mit diversen Knochenersatzmaterialien erhebliche Misserfolge. Daher war die Skepsis der Patientin, eine neuerliche Implantatbehandlung über sich ergehen zu lassen, gut nachvollziehbar. Mehr...
Von ZTM Dirk Eisenach    aktualisiert am 12.09.2011

Individuelle Abutments, Teleskope, Snap-Attachment, Modellguss, Auf- und Fertigstellung

Deckprothese auf Implantaten – Eine umfangreiche Totalsanierung Teil 2

Im ersten Teil seiner Dokumentation zur Herstellung einer Deckprothese auf Implantaten beschrieb der Autor die schwierigen Ausgangsbedingungen aufgrund einer alten insuffizienten prothetischen Versorgung bei dem Patienten. Im vorliegenden zweiten Teil stellt er die Fertigstellung der Deckprothese vor. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 11.09.2011

Implantatprothetische Versorgungen, Abformung, Verbindungselemente, Misserfolge

Misserfolge in der Implantatprothetik und Strategien, diese zu vermeiden

Dentale Implantate haben sich im Laufe der letzten dreißig Jahre als „künstliche Zahnwurzel“ zur Befestigung von Zahnersatz in verschiedensten Formen etabliert. Durch Fortschritte in chirurgischer Hinsicht und intensiver Forschung sowie verbesserter diagnostischer Verfahren können heute Implantate auch in Bereichen inseriert werden, die durch Atrophie ein reduziertes Knochenangebot aufweisen. Die Möglichkeit, vorhersagbare Augmentationen durchzuführen hat der oralen Implantologie ein weiteres Betätigungsfeld eröffnet. Heute werden Implantate zum Ersatz von Einzelzähnen bis hin zur Versorgung von zahnlosen Ober- und Unterkiefersituationen in fast allen Bereichen der betroffenen Kiefer erfolgreich inseriert und prothetisch versorgt. Mehr...
Von ZTM Volker Weber    aktualisiert am 06.09.2011

CAD/CAM, PMMA, Langzeitprovisorium, Planung, Ästhetik

Hochleistungspolymere – Werkstoffe mit Potenzial Teil 1

Die CAD/CAM Technologie ist inzwischen aus dem dentalen Umfeld nicht mehr wegzudenken. Dieser digitalisierte Fertigungsablauf, der anfänglich durch den Werkstoff Zirkoniumdioxid angetrieben war, hat inzwischen ein wesentlich größeres Ausmaß angenommen. NEM-basierende Stegkonstruktionen können dank der CAD/ CAM-Technologie ohne aufkommende Spannungen hergestellt werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der kunststoffbasierenden Komponenten. Dank der CAD/CAM Technologie ist es möglich, industriell vorgefertigte Kunststoffblöcke mit sehr guten physikalischen Materialeigenschaften weiter zu verarbeiten. Man spricht bei diesen Materialien auch von PMMA-basierenden Hochleistungspolymeren. Diese neue Generation der Kunststoffe erhält momentan eine enorm große Nachfrage zur temporären Versorgung von Defekten. Mehr...
Von ZTM Björn Maier    aktualisiert am 03.08.2011

Individuelle Abutments, Teleskope, Snap-Attachment, Modellguss, Auf- und Fertigstellung

Deckprothese auf Implantaten – Eine umfangreiche Totalsanierung Teil 1

Gerade bei Patienten mit langjährigem Zahnverlust und Restaurationen mit Totalprothesen ist oftmals die Konstruktionsentscheidung bei einer Implantatversorgung von vielen Faktoren abhängig: Knochenangebot, atrophierte Kieferbereiche, kosmetische Belange, Hygienefähigkeit und letztendlich auch das Putzverhalten. Oftmals verbleibt hier nur eine abnehmbare Deckprothese, um allen Bereichen gerecht zu werden. Im vorliegen Fall zeigt der Autor, wie hier gegenüber der Ausgangssituation eine beeindruckende Lösung gefunden und realisiert wurde. Zudem geht der Autor in diesem besonderen Fall auch auf den Zeitfaktor ein und zeigt, wie schnell und effizient trotz Termindruck eine optimale Versorgung realisiert werden kann. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 02.08.2011

Schnarcherschiene, CAD / CAM Technologie

Flexibilität bei maßgeschneiderten Restaurationen – am Beispiel einer Schnarcherschiene

Wenn es darum geht, maßgeschneiderte Restaurationen wie zum Beispiel eine Schnarcherschiene umzusetzen, muß der Zahntechniker oft sein kreatives Potenzial und die Grenzen seiner Technologien ausreizen. Viele Labore besitzen zwar digitale Design- und Fertigungssysteme, deren Anwendungsspektrum jedoch beschränkt ist. Einige digitale Restaurationssysteme ermöglichen es aber auch, beliebige Designs und Restaurationen mit dem gleichen System zu entwerfen und jede vorstellbare Versorgung digital zu modellieren. Dieses Maß an Gestaltungsfreiheit fördert zahntechnische Innovationen durch den Einsatz neuer Materialien und Herstellungstechniken. Mehr...
Von ZTM Jörg Bressem    aktualisiert am 28.07.2011

CAD/CAM Technologie, Ästhetikeinprobe, provisorische Versorgung, Repositions Onlays

Neue Ansätze für hochfeste Kunststoffprovisorien dank industriell gefertigter Halbzeuge

Hinter dem Endergebnis einer individuellen auf den Patienten abgestimmten zahntechnischen Versorgung steht immer eine klar definierte in einzelnen Arbeitsschritten aufgeteilte Vorgehensweise. Der Aufbau einer solchen Prozesskette muss im Team (Patient, Zahnarzt und Zahntechniker) detailliert besprochen werden. Der Beginn einer prothetischen Planung ist immer mit einem Wax Up verbunden. Im weiteren Verlauf geht es über die Schienentherapie, die provisorische Kronenversorgung, hin zur definitiven Arbeit. Mehr...
Von ZTM Björn Maier    aktualisiert am 28.07.2011

Zirkonoxid, Metallkeramikalternative, Brandführung

Probieren geht über Studieren? Nicht bei Zirkonoxid!

Abb. 1: Dr. Sven Rinke: Pro evidenzbasierte Zahnheilkunde.
Als Zahnarzt wie als Zahntechniker kann man eines der marktgängigen Zirkonoxide wählen und auf eine ausreichende Absicherung durch den Hersteller vertrauen. Die Alternative heißt: Einschlägige Literatur studieren, Schlüsse daraus ziehen, Verarbeitung im eigenen Labor bzw. der eigenen Praxis optimieren. Mehr...
Von Dr. Sven Rinke    aktualisiert am 28.07.2011

Intraorale Scans, digitale Prozesskette, zentrale Modellherstellung, CAD/CAM Fertigung

Der funktionierende Workflow für Praxis und Dentallabor

Die Anwendung des intraoralen Scans ist für die Praxis und das Labor ein aktuell vieldiskutiertes Thema. Bei Produktentscheidungen sollten „die wirkliche Arbeitserleichterung“ und „die Verbesserung des digitalen Workflows“ im Vordergrund stehen. Hierfür sind einige Voraussetzungen zu klären und abzuwägen. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel des iTero Intraoralscanners (Abb.1) ein in der Praxis funktionierendes Gerät, den Workflow und dessen Besonderheiten auf. Mehr...
Von Petra Ina Wanschka    aktualisiert am 21.07.2011

Non-prep Veneers: Ein sicherer Weg zur Ästhetik

Indizes: Non-prep Veneers, Ästhetik, Mock-up, Kommunikation

Ästhetik – frei übersetzt bedeutet das „Lehre vom sinnlich Wahrnehmbaren“. Ein diffuser Begriff, und wahrlich doch in aller Munde. Interessant ist in diesem Zusammenhang der tägliche Umgang in Zahnarztpraxen mit Zahnimperfektionen, wie zum Beispiel Zapfenzähnen und allgemein ästhetischen Kompromissen im sonst gesunden Frontzahnbereich. Die Angst, gesunde Zahnsubstanz zu „opfern“ sitzt tief – und das zu Recht. Dennoch gibt es Möglichkeiten zur ästhetischen, noninvasiven Versorgung. Mehr...
Von ZT Ante Lopar    aktualisiert am 13.06.2011

Vollkeramisches Abutment, Zirkonoxidaufbau, Presskeramik, konventionelle Schichttechnik

Race of the Crowns

Es ist noch nicht lange her, da konnte man in nahezu jeder Ausgabe der Fachzeitschriften einen Bericht über Presskeramik lesen. Ich weiß nicht wie es Ihnen ging, aber ich war genervt, ständig nur noch über diese Technik lesen zu müssen. Es schien, als ob alle Techniker, die mit der konventionellen Keramik schichten, die Zeit verschlafen hätten. Das erkläre man den Zahnärzten. Die Einen verkaufen es als Billigzahnersatz, die Anderen als absolute High-End Ästhetik Lösung. Mehr...
Von ZTM Marcel Unger    aktualisiert am 18.05.2011

Metallkeramik, Gerüstherstellung, Verblendkeramik

Willkommen in der Welt der Legierungen Optimale Gerüst- und Kronengestaltung als Basis für erfolgreiche Restaurationen

Die Herstellung einer ästhetischen Restauration ist ein besonderes Kunsthandwerk. Die Wahl des richtigen Materials für die jeweilige Indikation ist die erste schwierige Aufgabe. Die Kombination von Materialien und deren Kompatibilität ist die zweite Herausforderung. Selbst wenn heutzutage festsitzende metallfreie Restaurationen immer häufiger hergestellt werden, machen Metallkeramikversorgungen immer noch den grössten Anteil aus. Insbesondere in den distalen Bereichen, wo die Restaurationen und Brücken hohen Druck-, Biege-, Scher- und Zugbelastungen ausgesetzt sind, haben sich Metallkeramik-Restaurationen bewährt. Mehr...
Von Robert Zubak    aktualisiert am 18.05.2011

Sofortversorgung, Guided Surgery, Bohrschablone

Der einfache Weg zur Sofortversorgung mit navigierter Implantologie

Als in den 1970er-Jahren Pioniere wie Philippe D. Ledermann mit ihren damals innovativen Behandlungsmethoden die moderne dentale Implantologie begründeten, dachte noch keiner von ihnen daran, dass ihre Versorgungen mehr als drei Jahrzehnte unverändert in der Mundhöhle der Patienten überdauern könnten (aus Implantologie Journal Ausgabe 8/2010 – Dr. Jürgen Weber Branca). Mehr...
Von ZTM Gerhard Stachulla, Dr. Sven Görrissen    aktualisiert am 17.05.2011

Die CAD-on Technik

Abb. 1: Die Materialien für die IPS e.max CAD-on Technik: der Lithium-Disilikat Glaskeramik- und der Zirkoniumoxidblock sowie das Fügemedium.
Die neue IPS e.max CAD-on Technik ermöglicht es, die bewährte IPS e.max CAD Lithium-Disilikat Glaskeramik jetzt auch für zirkoniumoxidgestützte Restaurationen zu verwenden. Die innovative Kombination dieser beiden Werkstoffe eröffnet neue Möglichkeiten bei der Versorgung mit vollkeramischen Restaurationen. Mehr...
Von ZA Ronny Watzke, ZT Franz Perkon    aktualisiert am 04.04.2011

Zirkoniumdioxid, Wasserkühlsystem, Schleifkörper, Gerüstbearbeitung

Bearbeitung von Gerüsten aus Vollkeramik

Zahnersatz aus Voll- und Presskeramiken oder aus Zirkoniumdioxid hat sich einen festen Platz in der Dentalwelt erobert und wird zunehmend als Alternative für die klassische Metallkeramik genutzt. Bei zahlreichen Anwendern wirft der Werkstoff hinsichtlich seiner richtigen Bearbeitung die Frage auf: Wie beschleife ich Zirkoniumdioxid eigentlich richtig – nass oder trocken? Aus wirtschaftlichen und herstellungstechnischen Gründen sollte man beides miteinander kombinieren. Deshalb hat ZTM Marcel Unger zusammen mit NTI-Kahla ein Konzept entwickelt, das sowohl Nass- als auch Trockenbeschleifen von Zirkoniumdioxid ermöglicht. Mehr...
Von ZTM Marcel Unger    aktualisiert am 31.03.2011

Individuelle Abutments, Stegkonstruktion, feinjustierbares

Tele versus Steg: 4 Implantate und 2 Lösungswege Teil 2

Im Bereich abnehmbarer Prothetik auf Implantaten gibt es oft unterschiedliche Konstruktionen und Lösungswege. Dieses Thema hat der Autor im vorliegenden zweiten Teil seines Fachberichtes aufgegriffen. Mit dem zweiten Patientenfall zeigt er eine Versorgung im Oberkiefer mit vier Implantaten und einer individuellen Teleskopkonstruktion als Deckprothese. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 31.03.2011

CAD/CAM Fertigung, Implantatversorgung, individuelle Abutments

Prothetische Implantatversorgung im digitalen Workflow

Durch zunehmende Kooperationen von Implantatherstellern und CAD/CAM-Fertigungseinheiten ergeben sich neue Möglichkeiten der prothetischen Versorgung. Vorteile ergeben sich daraus für den Behandler, Techniker und den Patienten. Dieser bekommt dank der comptergestützten Fertigungstechnologie hochwertigen Zahnersatz mit definierter Präzision. Dank der CAD-Software ist die Konstruktion flexibel und kann auf die individuelle Patientensituationen angepasst werden. Ein zeitlich teilweise sehr aufwendiges Individualisieren von vorgefertigten Abutments entfällt. Gerade bei vorgefertigten Zirkoniumdioxidaufbauten waren die werkstoffkundlichen Auswirkungen eines Individualisierens trotz Wasserkühlung sehr fraglich. Mehr...
Von ZTM Björn Maier    aktualisiert am 30.03.2011

Vollanatomische IPS e.max® CAD-Kronen, Straumann® CADCAM, Software, Konstruktion, Befestigung

Selbsttest: Gut beraten mit neuem Werkstoff

Abb. 1: Ausgangssituation nach Präparation.
Der Autor ist Mitglied des Straumann-Expertenteams "Erprobung der IPS e.max® CADRestaurationen von Straumann® CADCAM". Um die spezifischen Verarbeitungsprozesse von Material und Software dieses neuen Produkts kennen zu lernen, setzte der Autor eine bei sich selbst anstehende Versorgung gleich mit dem neuen Werkstoff um. Den Autor imponiert innerhalb der physikalischen Daten besonders die hohe Biegefestigkeit von 360 MPa, die von der innovativen IPS e.max® CAD Lithium-Disilikat Glaskeramik ermöglicht wird. Mehr...
Von ZTM German Bär    aktualisiert am 03.03.2011

Vollkeramikbrücke, CAD/CAM-Verfahren, Cut-Back Technik, Einschichttechnik

Drei Verfahren ­ einfach effizient

Abb. 1: Ausgangssituation.
Zirkonoxid erlangt bei der Herstellung von festsitzendem Zahnersatz eine immer größere Bedeutung. Insbesondere durch die Entwicklung der CAD/CAM-Technologie wurde die Verarbeitung dieses Werkstoffes auch für zahntechnische Labore interessant. Die heute zur Verfügung stehenden Materialien erlauben inzwischen mehrere Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz. Anhand eines Patientenfalles sollen drei Verfahren zur Herstellung einer Frontzahnbrücke mit vergleichbarem ästhetischem Ergebnis vorgestellt werden. Mehr...
Von Dr. Leo Birg, ZTM Dieter Knappe    aktualisiert am 03.03.2011

Individuelle Abutments, Teleskop, Snap-Attachment, Modellguss, Auf- und Fertigstellung

Tele versus Steg: 4 Implantate und 2 Lösungswege

Abb. 1: Abformung mit eingebrachten Laboranalogen.
Gerade im abnehmbaren Implantatbereich gibt es oft unterschiedliche Konstruktionen und Lösungswege. Diesem Thema hat sich der Autor im vorliegenden 2-teiligen Fachbericht angenommen. Er zeigt am Beispiel zweier Patientenfälle, wie anhand von jeweils vier Implantaten pro Kiefer sowohl eine Teleskoparbeit als auch eine Stegkonstruktion in Form einer Deckprothese möglich ist. Der Autor stellt Step by Step die Ausführungsplanung und deren Umsetzung dar, geht auf die entsprechenden Materialien ein und kommentiert Vor- bzw. Nachteile der jeweiligen Ausführung. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser, Tobias Schwemmer    aktualisiert am 03.03.2011

Teil 1 : allgemeiner Überblick

Einbettmassen: was man weiß, was man wissen sollte

Abb. 1: Dentaler Feinguß
Indizes: Historie, Einteilung, Normen, Qualitätssicherung, Produktion, Wirtschaftlichkeit

Die zunehmende Zahl von CAD/CAM-basierten Restaurationen ändert nichts daran, daß die dentale Feingußtechnik nach wie vor einen bedeutenden Stellenwert besitzt (Abb. 1). Neue Entwicklungen kombinieren CAD-Technik mit der Gußtechnik [1, 2] und generieren nicht nur Kronenund Brückenteile aus Wachs, wie Neo 50, Dentaurum/Cynovad [1] oder Kunststoff [2], sondern auch komplexe Teile der Geschiebe- und Implantat-Prothetik, die anschließend mittels Gußtechnik in der geeignetsten Legierung gegossen werden können ohne Rücksicht auf die Fräsbarkeit der Legierung oder konstruktive bzw. fertigungsbedingte Grenzen des CAM-Verfahrens [3, 4]. So wird das traditionsreiche Verfahren des dentalen Feingusses mit innovativen Methoden erneuert, den veränderten Anforderungen angepaßt und bleibt aktuell. Aber auch im traditionellen Bereich hat die Gußtechnik qualitativ und wirtschaftlich häufig die Nase vorn. Der bisweilen suggerierte Eindruck, daß jeder Zahntechniker, der sein Brückengerüst nicht fräst, sondern gießt, hoffnungslos rückständig ist, läßt sich bei genauerem Betrachten nicht halten [5]. Genug Gründe also, sich dem Thema Einbettmassen zu widmen und den aktuellen Stand aufzuzeigen. Mehr...
Von J. Lindigkeit, Th. Schneiderbanger, U. Schmitt, P. Ohnmacht    aktualisiert am 04.02.2011

Teil 2

Modellgußeinbettmassen: eine harte Nuß für CAD/CAM

Abb. 1: Kornformen von Quarzsanden: rund (a), kanten-gerundet (b), eckig (c), splittrig (d)
Indizes: Ethylsilikatgebundene Einbettmassen, phosphatgebundene Einbettmassen, thermische Expansion, Speed-Einbettmassen, Arbeitsschritte im Labor, Paßgenauigkeit

Die Indikation des herausnehmbaren Zahnersatzes wird mit Gewißheit auf lange Sicht eine Domäne der Gußtechnik bleiben und damit der Modellguß-Einbettmassen. Während das Autorenteam in Teil 1 der Einbettmassenserie Einblicke in die Historie, Produktion und die Qualitätssicherung im Allgemeinen vermittelte, beschreiben sie in Teil 2 die Eigenschaften von phosphatgebundenen, Speed- und Modellguß-Einbett massen, deren Abbinde- und Aufwärmverhalten, sowie die Verarbeitung im Labor. Mehr...
Von J. Lindigkeit, Th. Schneiderbanger, U. Schmitt, P. Ohnmacht    aktualisiert am 04.02.2011

Teil 3

Einbettmassen für festsitzenden Zahnersatz: schnell, gut und günstig

Dentalguß – schnell, gut und günstig zu Kronen und Brücken
Indizes: CAD-Konstruktion, 3D-Wachsprinter, Speedeinbettmassen, Modellation, Expansion.

Die Gießtechnik spielt auch im Bereich des festsitzenden Zahnersatzes weltweit nach wie vor eine bedeutende Rolle und mit ihnen auch die entsprechenden Einbettmassen. In Deutschland ist gerade in diesem Bereich des Zahnersatzes in den vergangenen Jahren ein steigender Einsatz der CAD/CAM-Technik nicht nur für keramische, sondern auch bei metallischen Gerüsten zu verzeichnen. Mehr...
Von J. Lindigkeit, Th. Schneiderbanger, U. Schmitt, P. Ohnmacht    aktualisiert am 04.02.2011

Wie beeinflusst CAD/CAM die Laborstruktur?

Indizes: CAD/CAM, Software, Features, Fertigungssysteme

Die Nutzung von Maschinen zur Herstellung von Zahnersatz ist eigentlich nichts Neues. Schrittweise wurden schon seit Jahrzehnten einzelne Arbeitsgänge durch effizientere ersetzt. Vom Schnitzen aus Elfenbein zum Hämmern von Metallblechen zur Einführung der Gusstechnik bis hin zur Fertigung mittels Fräsanlagen. Doch die Entwicklungsschritte der letzten Jahre führen schon jetzt zu einschneidenden Veränderungen vor allem im Labor. Wir stehen mitten in einem Prozess, der uns zum Umdenken und Handeln zwingt. Dabei könnten neue Lernfelder helfen, die beruflichen Perspektiven des Zahntechnikers wieder attraktiv zu gestalten. Mehr...
Von Ralph Riquier    aktualisiert am 04.02.2011

Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor

Provisorische Versorgung nach 8 Wochen Einheilzeit. Die Farbdifferenz ergibt sich aus der Verwendung eines vorgeschichteten Konfektionszahnes, der aufgrund seiner deutlich höheren Gewebefreundlichkeit sinnvoll ist.
Indizes: Implantatprothetik, Provisorium, Weichgewebsmanagement, Hybridabutment

Der hohe Wissenstand der aktuellen Zahnmedizin und der enorme Entwicklungsprozess in dem sie sich befindet, erfordert eine kontinuierlich fortschreitende Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche. Die Vielzahl der Gestaltungsoptionen in der modernen Zahntechnik erfordert auch vom Zahntechniker eine Spezialisierung und Festlegung auf Themenbereiche. Auch die Patienten zeigen ein verändertes Verhalten und haben zunehmend höhere Erwartungen an die zahnärztliche Behandlung und die zahntechnische Versorgung. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 12.12.2010

Drum prüfe, was sich ewig bindet

Die Glaslottechnologie für die Fügung von Zirkoniumdioxid-Rekonstruktionen hat sich als „missing link“ beim flächendeckenden Einsatz von ZrO2-Werkstoffen erwiesen. Nachfolgend werden die Einsatzgebiete im Einzelnen dargestellt. Mehr...
Von ZT Aurica Mitrovic, ZTM Christian Moss, Dr. Michael Hopp M    aktualisiert am 08.12.2010

Teil 2

Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor

Indizes: Implantatprothetik, Planung, Weichgewebsmanagement

Im ersten Teil des Beitrages „Implantologie im ästhetischen Bereich – Interaktion zwischen Praxis und Labor“ (Ausgabe 4/April 2010) wurde ausführlich beschrieben, dass der Erfolg einer implantologischen Versorgung im ästhetisch anspruchsvollen Bereich mit dem Verhalten des periimplantären Weichgewebes steht oder fällt. Das Material des individuellen Abutments und die Vorgehensweise, das definitive Abutment bei der Freilegung des Implantates zu inserieren und nicht mehr zu entfernen, scheinen die weichgewebige Integration deutlich zu unterstützen. Teil 2 zeigt die weitere klinische und prothetische Vorgehensweise und Versorgung. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch, Dr. Michael Vogeler    aktualisiert am 08.12.2010

Lohnt es sich, einen Steg extern fräsen zu lassen?

Indizes: Implantatprothetik, Steg-getragene Prothese, individuell gefräster Titansteg, Suprakonstruktion

Viele sagen es: „Industriell gefräste Stege für die Implantatprothetik bestechen durch ihre Qualität“. Von diesem Satz wollte sich Martin Jakesch mit eigenen Augen überzeugen. Dabei fand er auch die Antwort auf seine Frage, wann sich für ihn die externe Auftragsvergabe besonders lohnt. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen. Mehr...
Von ZTM Martin Jakesch    aktualisiert am 08.12.2010

Gusstechnik mit CoCr – eine neue Sichtweise?

Indizes: CoCr-Legierung, Testgüsse, Gusskanalanlagen, Vorwärm- und Gießtemperaturen, Gussoberflächen

Unbefriedigende Ergebnisse führen üblicherweise dazu, unsere Arbeitsschritte zu überdenken und ausgetretene Pfade zu verlassen. Anlass zur vorliegenden Testserie war eine große Brücke – gegossen aus der CoCr-Legierung remanium® star – bei der die Oberfläche der Kronen zwar glatt, diejenige der extrem großen Brückenglieder jedoch rau war. Mehr...
Von Dr. Jürgen Lindigkeit, ZT Frieder Galura    aktualisiert am 08.12.2010

Mit digitaler Abformung als Team noch effektiver

Indizes: Digitale Abformung, CEREC Connect, Modellherstellung, Stereolithographie (SLA)

Von der digitalen Abformung profitieren nicht nur Zahnärzte und Patienten, sondern auch Zahntechniker – besonders im täglichen Arbeitsablauf im Dentallabor und in der Kommunikation mit der Praxis. Anhand exakter Abformdaten, die online an das Labor übermittelt werden, können auf Grundlage virtueller Modelle präzise Restaurationen mithilfe moderner Verfahren aus der Industrie gefertigt werden. Mehr...
Von ZTM Sonja Ganz    aktualisiert am 24.11.2010

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Zum Geburtstag verteilen wir Geschenke

Schreiben Sie uns Ihre Meinung und gewinnen Sie einen von drei Zugängen für www.abrechnung-zahntechnik.de Mehr...
aktualisiert am 10.11.2010

Schleifen statt Überpressen

Indizes: Digitale Abformung, Multilayer-Verfahren, Biogenerische Methode, vollanatomisches Brückengerüst, Verblendstruktur, Verklebetechnik

Mit der aktuellen Softwareversion inLab V3.81 profitieren zahntechnische Labore weltweit von neuen CAD/CAM-Fertigungsmöglichkeiten. Im Multilayer-Verfahren können sie in einem Arbeitsschritt Gerüste und Verblendung konstruieren und anschließend schleifen und verkleben. Für diese innovative Technologie stehen vielfältige Materialien zur Auswahl. Das Überpressen entfällt. Mehr...
Von Jens Richter    aktualisiert am 09.11.2010

CAD/CAM-gefertigte Präzision auch bei kniffligen Situationen

Indizes: Pfeilerdivergenz, CAD/CAM-Workflow, Zirkoniumdioxid

Nicht alle auf dem Markt befindlichen CAD/CAM-Geräte- und Softwareanbieter kommen mit schwierigen Situationen bei der Konstruktion von Zirkoniumdioxid- Brückengerüsten gleich gut zurecht. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit dem Procedere beim Cara-System anhand einer vergleichsweise kniffligen Patientenarbeit mit divergierenden Pfeilerzähnen. Mehr...
Von ZTM Björn Maier, Dr. med. dent. Jörg M. Schneider    aktualisiert am 09.11.2010

Ausdrucksstarke Farben für individuelle Ansprüche

Indizes: Lichthärtende Malfarben, Kompositverblendungen, Individualisieren, Ästhetik

Patienten haben heutzutage eine sehr hohe ästhetische Erwartung und wünschen nicht nur bei keramischen Restaurationen ein möglichst natürliches Resultat. Obwohl die Farbe nur einen von vielen Aspekten bildet, ist sie, neben der Zahnform und Funktion, wohl das wichtigste Entscheidungskriterium für die Akzeptanz einer Versorgung. Um diese Erwartungshaltung auch bei Komposit verblendeten Restaurationen zu erfüllen, hat die Firma Shofu eine neue lichthärtende Malfarbenkonzeption entwickelt, die es uns Zahntechnikern ermöglicht, die natürlichen Bedingungen mit allen Nuancen und Charakteristiken perfekt zu kopieren. Der folgende Beitrag zeigt erste Erfahrungen mit einer neuen lichthärtenden Malfarbenkonzeption aus dem Land des Lächelns. Mehr...
Von ZTM German Bär    aktualisiert am 06.10.2010

Das Beste ist das, woran man glaubt

Indizes: Implantatprothetik, Sekundärkonstruktion, Prettau Zirkon, Screw-Tec-System, okklusale Verschraubung

Auch Patienten mit ungünstig platzierten Implantaten wünschen sich einfach zu handhabende, festsitzende Konstruktionen mit hohem ästhetischem Anspruch. Wie dies gelingt, zeigt Zahntechniker Jörg Iowa, der seine Sekundärkonstruktionen mithilfe eines Zirkongewindes aus Prettau Zirkon und dem Screw-Tec-System okklusal verschraubt. Mehr...
Von Jörg Iowa    aktualisiert am 06.10.2010

Der dentale Guss bleibt zeitgemäß

Indizes: Gusstechnik, Legierung, Frästechnik, Einbettmassen, Dimension

„Zirkon“ ist seit Jahren das Schlagwort in der Zahntechnik. Das erweckt manchmal den Eindruck, es gäbe keine anderen Herstellungsverfahren mehr. In den meisten zahntechnischen Betrieben prägt jedoch immer noch eine bewährte Technik den Alltag: Der dentale Guss. Deshalb ist sichere und effiziente Gusstechnik nach wie vor ein wichtiges Thema in den meisten zahntechnischen Unternehmen. Mehr...
Von Jürgen Kaufmann, Michael Wörle, Eberhard Pingel    aktualisiert am 06.10.2010

ZTM Joachim Werner

Konsequent den Weg gehen

Indizes: instrumentelle Funktionsanalyse, Workflow, Totalprothetik, Teleskope, Kronen und Brücken, Fallbeispiele

Das Thema instrumentelle Funktionsdiagnostik in der Zahnmedizin ist spannungsgeladen. Innovationen schlagen ein wie Blitze, doch das anschließende Donnerwetter folgt bestimmt. So ein Gewitter kann katastrophale Folgen haben, aber auch die Luft bereinigen. Dieser Bericht soll einen Einblick geben, inwieweit das DIR System in meinem Labor „eingeschlagen“ hat. Anhand von Patientenfällen möchte ich die Entwicklung aufzeigen, die mein Labor erfahren hat seit wir mit diesem System arbeiten, denn es ist immer wieder spannend, was nach der Schiene kommt und wie die Arbeiten im Mund funktionieren. Mehr...
aktualisiert am 06.10.2010

Vollkeramische Restauration mit Quattro Ceramic HI Press

Indizes: Modellieren, Einbetten, Rohlingsauswahl, Pressen, Finish

Sicher, einfach, schnell und ästhetisch – so kann man die Arbeit mit der Quattro Ceramic HI Presskeramik beschreiben. Der Beitrag veranschaulicht die Umsetzung einer vollkeramischen Restauration mittels Presstechnik. Der Wunsch der Patientin war die Entfernung der vorhandenen, teils insuffizienten Goldrestauration. Als ein geeignetes vollkeramisches Restaurationsmaterial wurde die Quattro Ceramic HI Press ausgewählt. Mehr...
Von ZTM Andreas Piorreck    aktualisiert am 13.09.2010

Genial wie das natürliche Gebiss

Indizes: BLP, Funktion, Abformung, Modellanalyse, Aufstellung, Ästhetik

Im festsitzenden Zahnersatz sind wir heute in der Lage, Zähne zu fertigen, die in der Ästhetik der Natur gleich sind. Medizinisch und technisch können wir alle verloren gegangene Zähne perfekt ersetzen, wenn es sein muss, für jeden Zahn ein Implantat! Doch wie perfekt sieht der abnehmbare, auch implantatgetragene totale Zahnersatz im Patientenmund aus? Wirken die Frontzähne natürlich, oder sieht schon der Laie, dass es eine Prothese ist? Wie verhält es sich mit der Funktion, der Kaufunktion? Totalprothetik-Experte Viktor Fürgut zeigt, wie mit dem Konzept der Bio-Logischen Prothetik (BLP) funktionelle und ästhetische Totalprothesen gelingen. Mehr...
Von ZT VIKTOR FÜRGUT    aktualisiert am 13.09.2010

Zu Anfang Grips hineinstecken – am Ende Zeit und Nerven sparen

Indizes: Schalenprovisorium, Zirkonoxid, press-over-zirconia, press-over-metal, Cut-back-Technik

Individuelle Arbeiten entstehen stets auf der Grundlage einer optimalen Kommunikation zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker. Denn gerade bei umfangreichen Sanierungen ist es notwendig, dass die anfänglichen Vorstellungen der drei Beteiligten im Detail erst zur Deckung gebracht werden müssen. Wie dies über die Erarbeitung der funktionellen und ästhetischen Aspekte mithilfe diagnostischer Wax-up und Provisorien gelingt, wird im Folgenden an einem Beispiel dargestellt. Mehr...
Von ZTM Annette v. Hajmasy    aktualisiert am 02.09.2010

Die Schönheit natürlicher Zähne – eine Herausforderung

Indizes: Schönheit, Ästhetik, Frontzahnrestauration, Harmonie, Lippendynamik

Der amerikanische Zahntechniker Naoki Hayashi, Referent der Firma Noritake (Japan), verfügt über langjährige Erfahrung in der Versorgung von Frontzahndefekten sowohl in der weißen als auch in der roten Ästhetik. Neben seinem Engagement für ein perfektes Weichgewebsmanagement konzentriert er sich auch auf die individuelle Lippendynamik. Hayashi war viel beachteter Referent beim 3. Goldevent in Oberwiesenthal. Sein anschließender 2-tägiger Kurs war innerhalb weniger Tage ausgebucht. Der folgende Beitrag gibt seinen Vortrag wieder und stellt die dentale Ästhetik als Kernpunkt seiner Arbeit heraus, speziell die natürliche Schönheit im Gegensatz zur künstlichen Nachahmung. Um diesem natürlichen Ideal gerecht zu werden, müssen Komponenten wie Lichtverhältnisse, Dynamik, Farbe, Textur, Funktion und Ausdruck im Gesamtkontext berücksichtigt werden, um die Wertigkeit der ästhetischen Zahnheilkunde darzustellen. Mehr...
Von Naoki Hayashi    aktualisiert am 04.08.2010

Teleskopierende Implantatversorgung

Zahntechnischer Plan für nur drei Zahnarzttermine

Implantatprothetik, Zirkoniumdioxid-Primärteile, Teleskope, Galvano, Behandlungsmanagement

Abformung, Anprobe, definitive Eingliederung: Durch die Koordination und geschickte Zusammenlegung von Laborschritten sparen Zahnarzt und Patient Zeit – und ebenso der Zahntechniker. Dies zeigt der folgende Fall, eine Galvano-Teleskop-Versorgung im spärlichen Restgebiss mit Implantaten und individuell gefertigten Zirkoniumdioxid-Primärteilen. Mehr...
Von ZTM Jürgen Leyer    aktualisiert am 03.08.2010

Labortechnischer Vergleich

Gießen, Fräsen und Lasersintern einer CoCrMo-Brücke

Indizes: Gusstechnik, Frästechnik, SLM (Selective-Laser-Melting), CoCrMo-Brücken

Lange wurden mit dem Begriff CAD/CAM in der Zahntechnik Keramikmaterialien wie Aluminiumoxid oder Zirkoniumdioxid verbunden. Erst in den letzten drei Jahren werden durch die größere Akzeptanz von CAD/CAM-Systemen bei Zahntechnikern auch andere Materialien oder Fertigungsmethoden mit diesem Begriff in Zusammenhang gebracht. CoCrMo-Legierungen werden häufig im Labor gegossen, die Freunde der CAD/CAM-Technologie hingegen greifen bei steigendem Goldpreis immer mehr auf lasergesinterte oder gefräste Kronen und Brücken zurück. Da in unserem Labor gussund frästechnisches Know-how vorhanden ist, wollten wir beide Methoden mit lasergesinterten Brücken vergleichen. Der Test beinhaltet einen Vergleich hinsichtlich der Qualität, der Arbeitszeit und der Wirtschaftlichkeit. Mehr...
Von ZTM Andreas Klar, ZT Jan Illner, ZT Delf Monsees    aktualisiert am 03.08.2010

Indizes: Form, Struktur, Farbgebung, Presstechnik, Schichttechnik Zirkondioxid-

Für ein perfektes Lächeln

Wirtschaftlichkeit bedeutet, indikationsgerecht und patientenindividuell die richtige Wahl hinsichtlich Werkstoff und Verfahrenstechnik zu treffen. Hierzu benötigt man nicht zwingend ein eigenes CAD/CAM-System, sondern ein Netzwerk, das über Materialvielfalt und Fräskompetenz verfügt. Damit sind auch Ein-Mann-Unternehmen wie ZTM Axel Seeger (Berlin) in der Lage, die ganze Bandbreite an vollkeramischen Lösungen anzubieten. Im folgenden Beitrag zeigt er sein Schichtprocedere und seine Ergebnisse. Mehr...
Von ZTM Axel Seeger    aktualisiert am 22.07.2010

Vorher schon wissen, wie es nachher aussehen wird

Indizes: Implantatprothetik, Langzeitprovisorium, Reiseprothese, Dokumentation, Verblendung, Ästhetik

Eine gelungene Restauration ist in den seltensten Fällen ein Zufallstreffer, sondern resultiert aus einer guten und frühzeitigen Planung im Team Zahnarzt/Zahntechniker. In Verbindung mit der nötigen Patientencompliance und einem Langzeitprovisorium, das auch als Reiseprothese dient, können so Resultate erzielt werden, die den ästhetischen und funktionellen Wünschen des Patienten gerecht werden. Mehr...
Von ZTM Wolfgang Bade    aktualisiert am 06.06.2010

Implantatprothetik: Konsequent planen und umsetzen im Team

Indizes: Implantatprothetik, 3D-Planung, Implantatpositionierung, Mock-up, Interimsversorgung, Teamkonzept

Misserfolge resultieren oft aus Missverständnissen und diese wiederum entstehen durch mangelnde Kommunikation. Der folgende Beitrag wurde auf dem 3. Goldevent (Goldquadrat) in Oberwiesenthal präsentiert. Er zeigt, wie eine prothetische Planung im Team mit einer ästhetisch und funktionell vorhersagbaren prothetischen Versorgung gelingt und welche Verantwortung dabei dem Zahntechniker zukommt. Entsprechende Ablaufprotokolle und Diagnostikpläne bieten den Teampartnern Orientierung und Sicherheit bei der Umsetzung komplexer Versorgungen. Mehr...
Von ZTM Ralf Bahle    aktualisiert am 06.06.2010

Die Funktion der Ästhetik

Indizes: Ästhetik, Psyche, Bewusstsein, Kosmetik, Frontzahnrestauration, Veneers

Der Begriff der Ästhetik ist wohl der am häufigsten angewandte Begriff der modernen Zahnheilkunde, wie zum Beispiel ästhetische Frontzahnrestauration, ästhetische Chirurgie, ästhetisch idealisierte Zahnstellungskorrektur. Eine interessante Gegebenheit hierbei ist, dass es keinerlei wissenschaftliche Definition von diesem stark strapazierten Begriff gibt. Zwar existieren Hunderte von Studien über Attraktivitätsmerkmale, Symmetrie und Harmonieempfinden oder das Erfassen von Hirnaktivitäten bei ästhetischen Erlebnissen – dennoch führen alle zu unbefriedigenden Resultaten oder finden letztendlich eine Erklärung, die dann doch auf philosophischem Fundament aufbaut. Mehr...
Von ZTM Achim Ludwig    aktualisiert am 06.06.2010

Veneers hinzugeben statt Zahnsubstanz wegnehmen

Indizes: Veneers, non-invasives Verfahren, Ästhetik, Funktion, Zahnlängenkorrektur

Noch heute wird in vielen Patientenfällen gesunde Zahnsubstanz beschliffen, die man hätte erhalten können. Oftmals eröffnen sich sogar Behandlungsmöglichkeiten ganz ohne Präparation: non-invasiv im wahrsten Sinne des Wortes. Wann dieses Verfahren angewendet werden kann bzw. Vorteile bietet, wird in folgendem Beitrag anhand von Beispielen erörtert. Mehr...
Von Klaus Müterthies    aktualisiert am 05.06.2010

Press-to-Technik: präzise, farbtreu und hochwertig

Indizes: CAD/CAM, Presskeramik, Press-to-Zirconia, Präzision, Farbadaptation

Warum die Press-over-Technik keinesfalls als Billigvariante angeboten werden sollte, zeigt der Hamburger Zahntechnikermeister Marcel Unger am Beispiel zweier Molaren. In aufwändiger Technik, präzise hergestellt, integrieren sich die Kronen nach dem Einsetzen im Mund und adaptieren sich farblich an den Restzahnbestand. Mehr...
Von ZTM Marcel Unger    aktualisiert am 05.06.2010

Teil 2

Pfeilervermehrung durch Implantat – bewährte Technik, neue Materialien

Indizes: Kombinationsprothetik, Teleskop, Snap-Attachment, Kompositverblendungen

Festsitzender Zahnersatz ist für viele Patienten nicht immer realisierbar oder vorteilhaft. Somit werden auch weiterhin abnehmbare Konstruktionen notwendig sein. In Teil 1 zeigte der Autor seine initialen Arbeitsschritte bis hin zur Modellation der Sekundärkonstruktion. Teil 2 erläutert die Fertigstellung und das Finish. Zum Einsatz kam hierbei ein neues Verblendmaterial. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 09.04.2010

Ganz auf Nummer sicher

Indizes: Überpresstechnik, Komposit-Verblendung, herausnehmbarer Zahnersatz, Teleskop-Arbeit, Individualisierung

In vielen zahnmedizinischen Behandlungsfällen ist es heute üblich, dass vor deren Beginn eine umfangreiche Diagnostik stattfindet. Oft gehen jedoch die dabei ermittelten Informationen beim manuellen Schichten der Komposit-Verblendungen wieder verloren. Wie diagnostische Ergebnisse wirklich umgesetzt werden können zeigt der folgende Beitrag anhand eines wenig bekannten Verfahrens. Statt Komposit-Verblendungen manuell zu schichten werden kombinierte Arbeiten überpresst und somit die Resultate sicher und vorhersagbar. Mehr...
Von ZTM Annette v. Hajmasy    aktualisiert am 10.03.2010

Verklebung: Individuelle Aufbauten auf Titanbasen – Update

Bild: ZTM Benjamin Votteler
Indizes: Implantatprothetik, Klebestudie, Befestigungscomposite, Titanbasen, ZrO2-Prüfkörper

Zur IDS 2009 wurde das neue Klebecomposit Multilink® Implant und der universelle Haftvermittler Monobond Plus vorgestellt. Das Befestigungscomposite wird von Ivoclar Vivadent speziell zum Eingliedern implantatgetragener Restaurationen empfohlen und ist Bestandteil der Produktlinie Implant Esthetics. Die Eigenschaften des Befestigungscomposites und die einfache Anwendung im Labor waren Anlass, die im Jahr 2008 von PROWITAL Dental Implants durchgeführte und Anfang 2009 in den ZTM-Ausgaben 1/09 und 5/09 veröffentlichte Klebestudie, um Multilink® Implant zu erweitern. Untersucht wurde, welche Parameter einen Einfluss auf die Klebkraft ausüben. Die Versuche erfolgten auf prowital Titanbasen. Mehr...
Von ZTM Rüdiger Meyer    aktualisiert am 10.03.2010

Teil 1

Pfeilervermehrung durch Implantat – bewährte Technik, effizient umgesetzt

Indizes: Implantatprothetik, Teleskope, Snap-Attachment

Festsitzender Zahnersatz ist nicht immer oder nur mit großem operativem Aufwand möglich. Aufgrund der hohen Kosten aber auch wegen eines später möglichen Verlustes von Pfeilern verbleibt oft nur eine abnehmbare Konstruktion. Wie hier auch durch einzelne Pfeilervermehrung eine ästhetische und funktionelle Brückenkonstruktion möglich ist, zeigt der folgende Bericht. Gleichzeitig werden neue Materialien vorgestellt, die Anwendung Step by Step dargestellt und bewertet. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 08.03.2010

Individuelle Abutmentgestaltung

Indizes: Implantatprothetik, individuelles Abutment, Ästhetik, Vollkeramik, Hygienefähigkeit

Ein individuelles Abutment macht insbesondere im Frontzahnbereich Sinn, um eine perfekte Ästhetik zu erzielen. Im Seitenzahnbereich hingegen ist es wichtig, dem Patienten die Reinigung des Zahnersatzes so einfach wie möglich zu gestalten. Deshalb sollte man auch hier das Potenzial eines individuellen Abutments nutzen. Häufig kommt es in der Praxis vor, dass die Implantate nicht an der, aus prothetischer Sicht, idealen Position stehen, oder aufgrund eines defizitären Knochenangebotes nicht optimal platziert werden konnten. In solchen Fällen sind Geschick und anatomisches Wissen des Zahntechnikers gefordert. Es gilt dann, den Spagat zwischen Reinigungsfähigkeit, Funktion und Zementierbarkeit zu bewerkstelligen. Mehr...
Von ZTM Christian Hannker    aktualisiert am 14.02.2010

Das 1x1 der Zirkonoxid-Behandlung

ZrO2-Brücke (Lava), seit 6 Jahren in situ. (Foto: PD Dr. Groten, Universität Tübingen)
Indizes: Vollkeramik, Zirkoniumdioxid, Verblendung, Verblendfrakturen, Heilbrand, Abstrahlen, Checkliste Handlungsempfehlungen

Zirkoniumdioxidkeramik (ZrO2) wurde der Werkstoff der Wahl für mehrgliedrige Front- und Seitenzahn-Rekonstruktionen. Über 350.000 Restaurationen wurden nach Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde (AG Keramik) in 2009 in Deutschland aus ZrO2 hergestellt und eingegliedert. Der Markt wächst und ZrO2 hat das Potenzial, den Prothetikmarkt für festsitzenden Zahnersatz zu dominieren. Der folgende Beitrag zeigt den aktuellen wissenschaftlichen Stand und gibt konkrete Bearbeitungstipps sowie Handlungsempfehlungen hinsichtlich kontrovers diskutierter Arbeitsschritte, wie Abstrahlen und „Heilbrand“. Mehr...
Von Manfred Kern, Hans-Georg Bauer, Hartmut Kimmich    aktualisiert am 14.02.2010

Goldreduziert, aber goldrichtig!

Indizes: Teleskop-Prothese, myofunktionelle Fehlbelastung, Hygienefähigkeit, Tragekomfort

Das Gütesiegel „Made in Germany“ lässt sich auch auf die deutsche Zahntechnik übertragen und steht für Qualität. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass teleskopgetragene Prothesen hierzulande zu den Standardversorgungen gehören, während sie sich aufgrund der hohen technischen Anforderungen und Fertigungskosten im Ausland nicht durchsetzen konnten. Verschiedene Untersuchungsergebnisse bestätigen die hohen Überlebensraten dieser Versorgungsform, so dass sie letztlich auch in finanzieller Hinsicht eine gute Wahl darstellt. Patienten schätzen zudem die verbesserte Ästhetik, den gesteigerten Tragekomfort und die Erweiterbarkeit, beispielsweise im Vergleich zu Klammerprothesen. Mehr...
Von ZT Katja Lenhart    aktualisiert am 18.12.2009

Auf Erfolgskurs mit Titan

Indizes: Qualitätsmanagement, Titanbearbeitung, Fräsen, Schleifen, Polieren
Titanbearbeitung ist eine der unpopulären Tätigkeiten im Laboralltag. Doch gewusst wie, wird die Verarbeitung zum Kinderspiel und entspricht auch strengen Qualitätsansprüchen. Somit rückt das biokompatible Metall wieder in den Fokus. Gerade im Bereich von implantatgetragener Prothetik und CAD/CAM aber auch bei Stegen und Teleskopen ist der metallische Werkstoff eine günstige und bioverträgliche Variante. Mehr...
Von ZTM Andreas Hoffmann    aktualisiert am 16.12.2009

Zirkoniumdioxid und Presskeramik – eine gelungene Kombination

Indizes: Zirkoniumdioxid, CAD/CAM, Verblendtechnik, Presskeramik

Die zahlreichen Materialien, welche in der modernen Zahnheilkunde zur prothetischen Versorgung eingesetzt werden können erlauben heute vollkeramische ästhetische Lösungen, wo früher Kompromisse vonnöten waren. Dabei liegt die zahntechnische Herausforderung bei einem vollkeramischen Material-Mix oftmals in der unterschiedlichen Lichtleitfähigkeit der Werkstoffe und den abweichenden Materialschichtstärken. Wie es trotzdem gelingt, zeigt ZTM Richard Zimmermann (Bad Säckingen). Mehr...
Von ZTM Richard Zimmermann    aktualisiert am 15.12.2009

Natürlichkeit als Grundlage

Indizes: Sofortversorgung, Implantatprothetik, Rot-Weiße Ästhetik, Papillen-Management, Zirkoniumdioxid-Abutments, Temp Base Caps, Kopierfräsen, Verblendung.

Der Wunsch vieler Patienten ist eine festsitzende Versorgung. Dazu bedarf es einer umfassenden Planung sowie einem guten Zusammenspiel des Teams (Patienten, Zahnarzt/Chirurg und Zahntechniker). In diesem Fall war unser Ziel, dem Wunsch des Patienten gerecht zu werden, während der gesamten Behandlungszeit mit einem festsitzenden Zahnersatz versorgt zu sein. Mehr...
Von ZT Kerstin Grabler, Lara Müller, Dr. Steffen Kistler, Georg Bayer    aktualisiert am 16.11.2009

Totalprothetik ­- bissfest und hygienefähig

Indizes: Backward Planning, Aufstellung nach Gerber, Zirkoniumdioxidsteg, CAD/CAM, Primärkonstruktion, Passive-Fit, Galvanoforming, Tertiärkonstruktion, Indivdualisierung

Zum 6. Mal rief die Firma Candulor (CH-Pünten) zum "KunstZahnWerk" Wettbewerb auf. Die Aufgabenstellung diesmal bestand darin, eine obere Totalprothese und eine untere Implantat getragene Stegprothese nach der Gerber Methode anzufertigen. Als Ausgangsituation des Wettbewerbs, diente der nachfolgend beschriebene Patientenfall. ZTM Burkhard Großmann (Weiden) wurde mit seiner eingereichten Arbeit mit dem Preis "Beste Stegkonstruktion unter hygienischen Gesichtspunkten und beste gedruckte Dokumentation" ausgezeichnet. In Teil 1 (Ausgabe Oktober) beschrieb der Autor sein Procedere am Fall einer 72 Jahre alten Patientin von der Planung, über die Primärkonstruktion bis hin zum passiven Verkleben. Teil 2 zeigt nun die Herstellung der Tertiärstruktur vom Galvanoforming über die rote Ästhetik bis hin zur Fertigstellung der totalen Rekonstruktion. Mehr...
Von ZTM Burkhard Großmann Teil 2    aktualisiert am 15.11.2009

Hochleistungskeramik einmal anders

Indizes: Teilprothetik, Kopierfräsen, Zirkoniumdioxid-Primärteile, Zirkoniumdioxid-Geschiebe, Modellguss

In den letzten Jahren haben wir bei Kronen, Brücken und Primärteleskopen die Vorteile von Zirkoniumdioxid kennen gelernt: hohe Biokompatibilität, eine Biegefestigkeit von bis zu 1200 MPa, ansprechende ästhetische Eigenschaften und eine sehr gute Akzeptanz bei Patienten sind nur beispielhaft zu nennen. Mehr...
Von ZTM Holm Preußler, Dr. Felix Blankenstein, Dr. Alexander Krjukow    aktualisiert am 15.11.2009

Verklebung: Wichtige Schnittstelle zwischen individuellem Aufbau und Titanbasis

Implantatgetragene Versorgungen werden in nahezu jedem Labor gefertigt. Die Verklebung ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Bild: Dr. Arndt Happe / Andreas Nolte (Münster)
Wer Implantatprothetik als Gesamtkonzept anbietet, muss sich auch intensiv mit dem Klebeverbund, der wichtigen Schnittstelle zwischen dem individuellen Aufbau aus ZrO2 und der Titanbasis beschäftigen. Diese stellt die präzise Verbindung zwischen Implantat und Abutment sicher und der Schraubensitz befindet sich ebenfalls in der bewährten Titanlegierung. Was Sie beim Verkleben im Dentallabor zukünftig beachten sollten, zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studie. Mehr...
Von ZTM Rüdiger Meyer    aktualisiert am 12.11.2009

Kopierfräsen -­ unser Weg zur Vollkeramik


Indizes: Vollkeramik, Kopierfräsen, Rentabilität, manuelle Fertigung Seit einigen Jahren gibt es den eindeutigen Trend zur Vollkeramik. Obwohl die meisten unserer Kunden noch sehr zurückhaltend auf diese Entwicklung reagieren, möchten wir auch für diese Arbeiten gerüstet sein und sie, mit möglichst hoher Wertschöpfung, im eigenen Betrieb herstellen. Mehr...
Von ZTM Friedhelm Ahlers    aktualisiert am 11.11.2009

Ästhetische Seitenzahn-Restauration mit IPS e.max Press

Nur Werkstoff oder mehr?

Indizes: Vollkeramik, Modellation, Pressen, Individualisieren, Equipment

Die Hersteller dentaler Werkstoffe bieten heute eine einzigartige Vielfalt und damit nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für eine fallspezifische und individuelle Technik. Eine Möglichkeit, die der Natur sehr nahe kommt, ist die Vollkeramik. Mit ihr lassen sich heute ästhetisch hervorragende Restaurationen anfertigen. Der Beitrag von ZTM Horst Polleter beschreibt Step-by-Step das Vorgehen und die Herstellung einer Seitenzahnrestauration mit IPS e.max Press. Mehr...
Von ZTM Horst Polleter, Dr. Gerhard Müller    aktualisiert am 11.11.2009

Presskeramik – Material der Zukunft?

Indizes: Press-to Metal, Interfacetechnik, gepresste Emergenzprofile, gepresste Vollkeramik, Press-to Zirkon

Auf vielen Veranstaltungen hört man heute immer wieder die Frage „Machst du noch Presskeramik?“. Mit der Einführung von Zirkonoxid wurde dieses Material etwas aus dem Bewusstsein der Techniker verdrängt. Aber auch hier schreitet die Entwicklung voran. Mehr...
Von ZTM Joachim Weber    aktualisiert am 09.11.2009

Natürlich durch zahnähnliche Lichtreflexion

Indizes: Metallkeramik, Schichtkonzept, Lichtbrechung, Wirtschaftlichkeit

Der Siegeszug der Vollkeramik ist zwar ungebrochen, dennoch werden rund 70 Prozent der Restaurationen als konventionelle VMK-Variante gefertigt, insbesondere in Kombination mit NE-Legierungen. Deshalb entwickelte die Firma Shofu (Inc. Japan) eine Metallkeramik, deren Lichtbrechungsindex dem eines natürlichen Zahnes sehr nahe kommt. Der Autor zeigt erste Erfahrungen mit dem neuen Metallkeramik-Verblendsystem VINTAGE MP mit natürlichem Lichtleiteffekt. Mehr...
Von ZTM German Bär    aktualisiert am 22.10.2009

Werkstoff auf dem Prüfstand

Indizes: Veneers, Frontzahnkrone, IPS e.max Rohlinge, Press-, Fräs-, Schicht-, Maltechnik, Vergleich

Im Rahmen eines Material- und Markttests mit IPS e.max HT, das zur IDS in Köln offiziell vorgestellt wird, traf sich ein ausgewählter Referentenkreis im September 2008 in München, um die gewonnenen Erkenntnisse mit diesem neuen Material anhand von zwei Live-Patientenfällen zu beurteilen. Mehr...
Von ZTM Oliver Morhofer    aktualisiert am 22.10.2009

Sparsamkeit bei Frontzähnen – lohnt sich das?

Indizes: Veneers, Presstechnik, Internal-live-stain Technik, Lusterkeramik, opalisierende Pressrohlinge, laborgefertigte Veneers contra Komposit, Noritake Press
Der Beitrag veranschaulicht die Vorteile der Internal-live-stain Technik zur Rekonstruktion komplexer Zahnstrukturen anhand der Versorgung einer Patientin mit Frontzahnveneers – in diesem Fall im Vergleich mit korrektiven Maßnahmen seitens des Zahnarztes. Mehr...
Von ZTM Alexander Fink    aktualisiert am 21.10.2009

CAD/CAM-basierte Herstellung einer Vollprothese mit individuellen Keramik-Abutments

Indizes: Cover denture Prothese, geschlossene Abformung, Konstruktion, Titanbasis, individuelles Abutment, Zirkoniumdioxid, Mesostruktur, Gingiva-Individualisierung

Sirona und CAMLOG haben gemeinsam ein Verfahren zur CAD/CAM-Herstellung individueller Keramik-Abutments entwickelt. Zahntechniker haben damit die Möglichkeit, auf einen standardisierten Prozess zur Herstellung von Abutments aus Zirkondioxid zurückzugreifen und damit auf das freihändige Beschleifen zu verzichten. Für den Zahntechniker bedeutet dies eine deutliche Arbeitserleichterung, für den Patienten einen Kostenvorteil und die Gewissheit standardisierter Qualität. Der folgende Fall zeigt, dass das Verfahren auch die Basis für Vollprothesen bilden kann. Mehr...
Von ZTM Michael Stang, ZT Matthias Frey    aktualisiert am 19.10.2009

Indizes: „BIO-Logische Prothetik“ (BLP), Statik, Dynamik, Bissnahmen, Physiologische Zentrik

Die Natur steht Pate

Die „BIO-Logische Prothetik“ folgt als einziges Konzept bestehender Okklusionstheorien den durch Jahrtausende von der Evolution entwickelten Merkmalen menschlicher Okklusion. Sie verwirklicht die statischen und dynamischen Gesetzmäßigkeiten natürlicher Gebisse. Ihr grundlegender Vorteil ist die universelle Gültigkeit und Anwendbarkeit für alle Bereiche der Prothetik. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in das Schnittstellen-Procedere zwischen Labor und Praxis. Mehr...
Von Dr. Eugen End    aktualisiert am 19.10.2009

Verklebung: Wichtige Schnittstelle zwischen individuellem Aufbau und Titanbasis – Teil 1

Im ersten Teil der von Wieland Dental Implants GmbH initiierten Klebestudie wurde der Einfluss unterschiedlicher Verarbeitungsparameter auf die Klebkraft untersucht. Der 2. Teil dieser Studie befasst sich vor allem mit der Frage, welchen Einfluss die Kaukräfte auf den Klebeverbund zwischen Titanbasis und den Klebekompositen ausüben. Mehr...
Von ZTM Rüdiger Meyer    aktualisiert am 19.10.2009

Indizes: Zirkondioxid, Galvanoforming, Tertiärstruktur, Ästhetik

Stege – eine Erfolgsgeschichte

Die Geschichte vom Steg in der Zahntechnik beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts und wird begleitet von Namen wie Gilmore, Bennett-Bar, Gaerny und Dolder. Sinn und Zweck der Stege ist es, im stark reduzierten Restgebiss den Freiraum zwischen Pfeilern zur Verankerung abnehmbarer Teile zu nutzen und als Konstruktionselement durch primäre Schienung des Restzahnbestandes zu dienen. Mehr...
Von Zilio Aldo    aktualisiert am 19.10.2009

Totalprothetik – bissfest und hygienefähig – Teil 1

Indizes: Backward Planning, Modellherstellung, Aufstellung nach Gerber, CAD/CAM, Zirkondioxidsteg, Passive-Fit

Zum sechsten Mal rief die Firma Candulor (Rielasingen-Worblingen) zum „Kunst-ZahnWerk“ Wettbewerb auf, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Die Teilnehmer mit den besten Arbeiten werden traditionell während der IDS prämiert. ZTM Burkhard Großmann (Weiden) wurde mit seiner eingereichten Arbeit mit dem Preis „Beste Stegkonstruktion unter hygienischen Gesichtspunkten und beste gedruckte Dokumentation“ ausgezeichnet. Die Aufgabenstellung bestand diesmal darin, eine obere Totalprothese und eine untere Implantat getragene Stegprothese, aufgestellt nach der Gerber Methode, anzufertigen. Partner hierfür war die Firma Camlog (Wimsheim). Als Ausgangssituation des Wettbewerbs diente der nachfolgend beschriebene Patientenfall. Mehr...
Von ZTM Burkhard Großmann    aktualisiert am 16.10.2009

Indizes: Implantatprothetik, Galvanoforming, Teleskope, NEM-Tertiärgerüst

Galvanoforming in der implantatgetragenen Teleskoptechnik bei zahnlosen Patienten

Der Wunsch nach „festsitzendem“ Zahnersatz in der Totalprothetik wird von immer mehr Patienten geäußert. Sicherheit, Langlebigkeit, Ästhetik und einfaches Handling sind die Schlagwörter mit denen wir uns befassen müssen. Mit Hilfe der modernen Implantologie ist es heutzutage bei fast allen Patienten möglich, Zahnersatz zu fertigen, der mehr Lebensqualität verspricht. Mehr...
Von ZTM Thorsten Karrasch, Dr. Alfred Kirk, Dr. Dr. Thies Henrik Jünger    aktualisiert am 15.10.2009

Indizes: Vollkeramik, Aluminiumoxid, metallfrei, reparabel

Herstellung einer Aluminiumoxid-Keramik-Brücke

Schnelle und wirtschaftliche Herstellung mit Wertschöpfung im eignen Labor – und Restaurationen, die sowohl adhäsiv als auch non-adhäsiv eingegliedert werden können, das hört sich gut an. Zahntechnikermeisterin Andrea Seemann demonstriert das Handling von Aluminiumoxid-Keramik anhand einer 3-gliedrigen Frontzahnbrücke bei einer Unfall-Patientin. Mehr...
Von ZTM Andrea Seemann    aktualisiert am 15.10.2009

Mit Modellier- und Klebehilfe zu individuellen, ästhetischen Lösungen aus ZrO2 – Teil 2

Abb. 13: Der Klebekomposit ist aufgetragen.
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Von ZT Benjamin Votteler    aktualisiert am 15.10.2009

Indizes: Modellation, Kopierfräsen, Modellier- und Klebehilfe

Mit Modellier- und Klebehilfe zu individuellen, ästhetischen Lösungen aus ZrO2 – Teil 1

Wie man einen Patienten mit extremer Schleimhautdicke mittels einer langen Titanbasis, einem intelligenten Schraubensystem und einer Modellier- und Klebehilfe ästhetisch mit einer Implantatkrone versorgen kann, zeigt der Zahntechnikermeister Benjamin Votteler aus Pfullingen. Mehr...
Von ZT Benjamin Votteler    aktualisiert am 15.10.2009

Indizes: Indikation, Metallkeramik, optische Farbangleichung, Press- und Schichtkeramiken

Ideale Kombinationen

Die steigenden Ansprüche von Patienten an ein ästhetisch ansprechendes Resultat haben zur Untersuchung verschiedener Lösungen für festsitzende prothetische Versorgungen geführt. Dies wiederum erforderte eine verstärkte Entwicklung von metallfreien Werkstoffen, vor allem von Vollkeramiken und Zirkonium, mit denen sich gut berechenbare ästhetische und dauerhafte Ergebnisse erzielen lassen. Mehr...
Von ZT Michele Temperani, Dr. Monica Basile    aktualisiert am 14.10.2009

Indizes: Implantatversorgung, mehrgliedriges Brückenprovisorium, Hochleistungspolymer, Konstruktion, Mesostruktur

Langzeitprovisorien bei Implantatversorgungen

Langzeitprovisorien dienen einerseits der Sofortversorgung und andererseits in komplexen Behandlungen als wichtiges therapeutische Mittel, das wertvolle Daten für die definitve Versorgung liefert. Modifizierungen können an einer provisorischen Versorgung vergleichsweise einfach vorgenommen werden. ZTM Franz Heinloth und Sohn ZT Bastian Heinloth (München) zeigen, wie man solche temporären Versorgungen effektiv und ästhetisch mit Einsatz digitaler Technologie erstellt. Mehr...
Von ZTM Franz Heinloth; ZT Bastian Heinloth    aktualisiert am 14.10.2009

Abrasion - die Kunst der Imitation – Teil 2

Abb. 6: Die Krone vom Zahn 34 ist bereit zum ersten Brand. Die Abrasion ist mit Dentin Modifier Orange gefüllt und die Schneide ist vollständig aufgetragen.
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Von Boris Kovachev    aktualisiert am 09.10.2009

Zähne wie gewachsen – Teil 2

Abb. 11: Mit Okklu-Spray wird der intrakoronale Sitz geprüft. Zum Ausarbeiten des Randbereichs verwendet man am besten Keramik-Gummierer.
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Von Olaf Stanzel    aktualisiert am 07.10.2009

Indizes: Überpresstechnik, Press-on-Metal, BeCePress, Wirobond 280

Zähne wie gewachsen – Teil 1

Mit dem technologischen Fortschritt verändern sich zunehmend die Arbeitsverfahren. Schritt für Schritt vereinfacht sich so für den Zahntechniker die Arbeit. Aktueller Trend: Das vollanatomische Überpressen von Metallgerüsten mit Presskeramik. Dieses Verfahren kombiniert die gusstechnische Präzision mit den bekannten ästhetischen Möglichkeiten der Keramik. Mehr...
Von Olaf Stanzel    aktualisiert am 07.10.2009

Backward Planning ohne Zufall – Teil 2

Abb. 20: Die anatomisch verkleinerte Form der Gerüstteile wird mit dem Dental Designer von 3Shape auf der Basis der Informationen des Master Wax-up hersgestellt.
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Von ZTM Martin Weppler, ZT Louis Rostami    aktualisiert am 07.10.2009

Indizes: Wax-up, Funktion, Ästhetik, Nachhaltigkeit, Effektivität

Backward Planning ohne Zufall – Teil 1

Stressfreie Prothetik vom Wax-up bis zur identischen Umsetzung verspricht die Überpresstechnik mit dem ÄSTHETICpress System. Der gesamte Arbeitsablauf der Überpresstechnik schafft eine Systematik, die vorhersagbare Prothetik in einer ästhetischen, gleichbleibenden Qualität ermöglicht. Erste Ergebnisse bestätigen das Potenzial des neuen Werkstoffes in Verbindung mit dem bewährten Verfahren. Mehr...
Von ZT Louis Rostami, ZTM Martin Wepller    aktualisiert am 07.10.2009

Indizes: Keramikmassen, Lichtverteilung, Methodik

Abrasion – die Kunst der Imitation – Teil 1

Alle moderne Keramiksysteme bieten eine Vielfalt an Intensivmassen. Sie erleichtern die zahntechnische Arbeit und verleihen ein lebendiges, ästhetisches Aussehen. In vielen Fällen genügen die vom Hersteller angebotenen einsatzbereiten Pulver- und Pastenmaterialien. Dennoch möchte ich eine einfache und effektive Methode für die Applikation von Mamelon-Keramikmassen zur Imitation von Abrasionen in ästhetischen und funktionellen Versorgungen vorstellen. Mehr...
Von Boris Kovachev    aktualisiert am 07.10.2009

Indizes: Überpressen, press&stain, press&veneer, Funktion, Wirtschaftlichkeit

Pressen oder schichten? Die richtige Kombination für ein individuelles Angebot

Viele Patienten möchten sich ohne Wenn und Aber für hochwertigen Zahnersatz aus Zirkonoxid entscheiden. Oft spielt am Ende aber doch die Kostenfrage eine wesentliche Rolle. Eine gute Antwort des zahntechnischen Labors kann ein preislich und ästhetisch abgestuftes Angebot für die keramische Verblendung sein. Wie es den Patienten davon überzeugt, bei seiner ursprünglichen Werkstoffwahl zu bleiben, zeigt das folgende Beispiel. Mehr...
Von ZTM Nils Sachs    aktualisiert am 07.10.2009

Den Druck aus dem System nehmen

Indizes: Festsitzende Implantatprothetik, Staub® Cranial, Wax-up, vollanatomische Kunststoffbrücke, Zirkondioxidgerüst, -verschraubung, Presskeramik

Mit der Komplexität der implantatgetragenen Versorgungen wachsen die Anforderungen an deren technische Umsetzung. Unter Zuhilfenahme moderner Arbeitsmethoden und Arbeitstechniken wie zum Beispiel der Überpresstechnik können die Versorgungen nach den Wünschen der Patienten gestaltet werden. Das angestrebte Endergebnis wird vorhersagbar und sichtbar. Mehr...
Von ZTM Holger Trampert    aktualisiert am 29.12.2008

Mit System zum Erfolg – Eine Kombiarbeit von Zirkon bis Composite

Indizes: Systematisches Arbeiten, Werkstoffvielfalt, weiße und rote Ästhetik

Die Anforderungen an hochwertigen, funktionellen und ästhetischen Zahnersatz sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Es scheint, als etabliere sich neben den Patienten, die billig Zahnersatz suchen auch eine Patientenschicht, die bereit ist, für eine extrem hochwertige Versorgung gutes Geld zu bezahlen. Um den ästhetischen und funktionellen Ansprüchen aller Patienten wirtschaftlich gerecht zu werden, sollte man sich als Labor entsprechend vorbereiten und einer gewissen Systematik folgen. Mehr...
Von ZTM Jürgen Freitag    aktualisiert am 29.12.2008

Harmonisches Miteinander bei unterschiedlichen Indikationen

Indizes: Indikations- und Materialvielfalt, Planung, Modellherstellung, Zirkondioxid, Veneers auf feuerfesten Stümpfen

Restaurationen in der ästhetisch sensiblen Zone fordern den Zahntechniker heraus. Das stetig steigende Angebot von Gerüst- und Verblendmaterialien sowie die hohen Erwartungen von Patient und Behandler erfordern viel Know-how im Umgang mit den Werkstoffen. Gerade bei unterschiedlichen Indikationen im Frontzahnbereich ist es eine Herausforderung, ein identisches Chroma und inzisales Feuer zu schaffen. Hinzu kommen die hohen Erwartungen bezüglich der Ästhetik in der roten Zone. Zahntechnikermeister Haristos Girinis zeigt, wie man in solchen Fällen vorgeht. Mehr...
Von ZTM Haristos Girinis    aktualisiert am 28.11.2008

Ist dieses NEM das bessere Gold?

Indizes: Kobald-Chrom-Legierung, Bearbeitung, Passung, Wirtschaftlichkeit, Ästhetik

„Ein NEM kommt mir nicht ins Haus!“ Solche und ähnliche Aussagen waren bis vor zirka zehn Jahren vielerorts üblich und das aus gutem Grund. Kobalt-Chrom-Legierungen besitzen hervorragende mechanische Eigenschaften, sind ausgesprochen biokompatibel und zudem sehr kostengünstig. Sie sind jedoch schwer zu verarbeiten und weisen von Charge zu Charge oft unterschiedliche Eigenschaften sowie Eigenheiten auf. Eine gute Passung der Gussteile ist nur mit viel Erfahrung und noch mehr Auseinandersetzung mit Gießmaterial und Einbettmassen zu erreichen. Das war gestern. Im folgenden Beitrag klopft der Autor Step by Step die relevanten Bereiche der Verarbeitung einer kobalt-chrom-basierten Legierung ab und zeigt anhand eines ausgedehnten Falles unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und Ergebnisse auf. Mehr...
Von ZTM Rainer Semsch    aktualisiert am 27.11.2008

Die Alternative bei knapper Kasse: industriell gefertigte CoCr-Gerüste

Indizes: CoCr, SLM-Verfahren, Ästhetik, Wirtschaftlichkeit

Ein Labor kann heute unter Verwendung moderner CAD/CAM-Technologie ganz anders arbeiten als noch vor wenigen Jahren. Nahezu alles ist möglich: Zirkonoxidgerüste selbst fräsen oder extern fräsen lassen, Modellation in Wachs oder virtuelles Gerüst am Bildschirm konstruieren, Schicht- oder Überpresstechnik zur Verblendung, ohne Zusatzinvestition zwischen unterschiedlichen Werkstoffen jonglieren und beispielsweise mit Titan die bioverträgliche NEM-Variante mit hohem Tragekomfort anbieten. Das heißt, Flexibilität auf der Angebots- wie auf der Kostenseite. Im Folgenden wird anhand eines Klassikers, einer Brücke von „5 auf 7“ demonstriert, wir man mit industriell gefertigten Kobalt-Chrom-Gerüsten auch den preisorientierten Markt besetzen kann. Mehr...
Von ZTM Rainer Gläser, Dr. Stephan Walter    aktualisiert am 27.11.2008

Majesthetik-Zähne erhalten eine Basis

Indizes: Frontzahnästhetik, Biomechanik, High-End-Totalprothetik

Als hoch spezialisiertes Fachlabor für festsitzenden, ästhetisch perfekten Zahnersatz ist die Anfertigung totaler Prothesen bisher eher eine Ausnahme gewesen im Labor der Da Vinci´s. Die Arbeitsschwerpunkte des Meckenheimer Duos liegen in natürlich wirkenden Frontzahnrestaurationen und funktional optimierten Seitenzahnlösungen. Die Zahntechnikermeister Achim Ludwig und Massimiliano Trombin orientieren sich an dem biomechanischen Aufwachskonzept nach M. H. Polz. Konfektion kann hierbei nicht genügen – und so finden alle Kenntnisse aus dem Alltag zur Anfertigung festsitzender High–End-Lösungen auch Einzug in eine totale Prothese. Der folgende Beitrag zeigt die Einarbeitung von Majesthetik-Kronen in eine totalprothetische Basis. Mehr...
Von ZTM Achim Ludwig, ZTM Massimiliano Trombin    aktualisiert am 26.10.2008

Filou 28

Justierung der Filou-Seitenzahnblöcke am
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Von DR. ANDREAS POLEI    aktualisiert am 21.10.2008

Prothesenherstellung unter ökonomischen Aspekten

Indizes: Einsparpotential, Prothesengießverfahren, Dubliergel, -küvette, Rechenbeispiel

Die deutschen Zahntechniker stehen heute unter einem enormen Kostendruck. Nicht nur steigende Energiepreise und die allgemeine Preissteigerung tragen zu schlechten Betriebsergebnissen bei. Eine unkonstante Auslastung in einem Wirtschaftsjahr reduziert die Gewinne und verringert das Betriebsergebnis teilweise deutlich. Uwe Konopatzki (Hasenmoor) zeigt eine ökonomische Methode zur Herstellung totaler Prothesen auf, die Erfolg verspricht, ohne dabei die Qualität zu reduzieren. Mehr...
Von Uwe Konopatzki    aktualisiert am 21.10.2008

ZRS® nach Manfred Wiedmann

Ausgangssituation (links) und Planung (rechts).
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Von MANFRED WIEDMANN    aktualisiert am 21.10.2008

Tribos 501: Natur und Funktionsgerechte Prothetik (NFP) nach Dieter Schulz

Natürliche Dentition.
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Von SIMON HAUG    aktualisiert am 21.10.2008

Ti F® – Totalprothetik in Funktion

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Von KARL-HEINZ KÖRHOLZ    aktualisiert am 21.10.2008

Staub® Cranial

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Von CHRISTIAN STADELBACHER    aktualisiert am 21.10.2008

Candulor System Prothetik

Das Okklusionskonzept nach dem Mörser-Pistill-Prinzip.
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Von ZTM PIUS OBWEGESER    aktualisiert am 21.10.2008

BPS® Biofunktionelles Prothetik System

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Von ZTM WALTER BÖTHEL    aktualisiert am 21.10.2008

BIO–Logische Prothetik

BLP stellt die neuromuskuläre Führung in den Vordergrund.
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Von ZT VIKTOR FÜRGUT    aktualisiert am 21.10.2008

APF NT: Neue Technologie mit alternativen Referenzpunkten

Fertige Wachsaufstellung nach APF NT.
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Von MICHAELA GENENGER    aktualisiert am 21.10.2008

Qualität hat Bestand

Indizes: Okklusionskonzepte, Totalprothetikmethoden, Produkte, Weiterbildung

Die Totalprothetik der letzten drei Jahrzehnte ist gekennzeichnet von der Weiterführung der Befreiung mechanischer Prinzipien der Statik und der Biomechanik hin zur biologischen kybernetisch gesteuerten Zahnmedizin, die in den 80er- und 90er-Jahren begonnen wurde. Unser bisheriges Verständnis über statische und dynamische Okklusion wird sich mit neuen physiologischen Erkenntnissen weiterentwickeln. Totalprothetikexperte Dr. Eugen End gibt eine Standortbestimmung zur Entwicklung in der Totalprothetik. Mehr...
Von Dr. Eugen End    aktualisiert am 21.10.2008

Teil 2

Epochenwende – Goldstandard bei Implantatstrukturen

Indizes: Verfahrenstechnik Goldguss, Primärgerüst, Sekundärstrukturen, Bearbeiten, Fügen

In seiner Hommage an den Werkstoff Gold (Mythos und Medium Gold, ZTM/Juni- Ausgabe) erläuterte ZTM Udo Buhr die unglaubliche Entstehung des begehrten Edelmetalls, dessen Gewinnung und die Faszination, die es im Laufe der Geschichte bis heute auf uns ausübt(e). Zudem zeigte der Autor, welchen Standard das Goldgussverfahren, insbesondere bei implantatgetragnen Rekonstruktionen heute setzt. Während der Münchner Guss- und Implantatspezialist in Teil 1 die Modellation und Gussvorbereitung der Primärgerüste veranschaulichte, demonstriert er in Teil 2, wie man selbst mit unterschiedlichen Edelmetall-Legierungen und einer ausgereiften Verfahrenstechnik präzise Passungen erzielt. Mehr...
Von ZTM Udo Buhr    aktualisiert am 29.09.2008

Passgenaue EM-freie Doppelkronen brücke im Einstückgussverfahren

Indizes: EM-freie herausnehmbare Brücke, Doppelkronentechnik, Sicherheit, Stabilität, Wirtschaftlichkeit

Eine „schussfeste“ OK-Kombiarbeit sollte es werden - bei reduziertem Restzahnbestand eines Bruxers! Die „German-Crown “, wie sie leicht verächtlich in vielen Teilen Europas und anderswo genannt wird, hat einen jahrzehntelangen Optimierungsprozess durchlaufen. Gerade die EM-freie Doppelkronentechnik erlebt seit einigen Jahren eine regelrechte Renaissance. Mehr...
Von ZTM Andreas Simon    aktualisiert am 20.09.2008

Rückwärts geplant – vorwärts gel(d)acht

Indizes: Festsitzende Implantat-Suprastrukturen, klassisches Gießverfahren, Galvanoforming, Gingivakomposit, Ästhetik

„Mit Konzept gemeinsam zum Ziel“, lautet das Motto, wenn Behandlerpraxis (Köln) und ausführendes Labor (Fellbach) über eine weite Distanz zusammenarbeiten. Wenn zudem die anspruchsvolle Patientin zu jedem Termin aus Portugal einfliegt, müssen die Arbeits schritte exakt koordiniert und vorbereitet sein. Der folgende Beitrag beschreibt das Therapie konzept des Behandlungsteams und zeigt, wie man mit ökonomischer Technik und neuen Materialien zu ästhetischen, funktionellen und vorhersagbaren Ergebnissen gelangt. Mehr...
Von Hardi Mink    aktualisiert am 17.09.2008

– mit altbewährter Technik Step by Step zum Ziel - Teil 2

Eine Teleskopversorgung mit 4 Implantaten ...

Indizes: PEEK-Abutment, Teleskop, Snap-Attachment, Kompositverblendungen

Erfahrung, Kreativität und interdisziplinäre Zusammenarbeit müssen Hand in Hand gehen, will man von einem insuffizienten Ausgangszustand zu einer ansprechenden Lösung gelangen. So geschehen im vorliegenden Fall, der mit konventioneller Teleskoptechnik und Vollverblendungen stabil und den ästhetischen Ansprüchen des Patienten entsprechend umgesetzt wurde. Teil 1 (ZTM/Juni-Ausgabe) zeigte die Ausgangssituation und das Vorgehen von der Modellherstellung über das Wax-up bis hin zur Bearbeitung der gegossenen Abutments. In Teil 2 erläutert der Autor nun den weiteren Weg von der Suprakonstruktion zur Fertigstellung. Mehr...
Von Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 15.07.2008

Neues Lebensgefühl mit Biss

Indizes: Implantate, OK- und UK-Prothese, Locator, Gingivaformer, Okklusionsebene, vertikale Dimension, dynamischer Gesichtsbogen nach Gerber, Zahnauswahl, -aufstellung, Lautbildung, Fertigstellung, harakterisierung

Im Rahmen einer Studie sollten erstmals Zähne der neuen Frontzahnlinie Physiostar® NFC direkt am Patienten eingesetzt werden. Im Vordergrund stand dabei, wie das neue Nano Filled Composite Material in Bezug auf Transparenz, Transluszenz und Oberflächengestaltung im Frontzahnbereich in der Mundhöhle wirkt. Dieses bereits im Condyloform® ll bewährte Material eignet sich aufgrund seiner überragenden physikalischen Eigenschaften insbesondere für Implantatarbeiten. Mehr...
Von ZTM PIUS OBWEGESER    aktualisiert am 15.05.2008

Exportschlager Qualität: „Grenzenlose“ CAD/CAM-Versorgung

Bildquelle: 3M Espe, Seefeld
Indizes: CAD/CAM-Technik, Frontzahnrestauration, Ästhetik, LavaTM Zirkonoxid, LavaTM Ceram Verblendkeramik

Der weitweite Ästhetik-Trend zeigt, dass die Zukunft den biokompatiblen Vollkeramik-Werkstoffen gehört. Gleichzeitig werden die Arbeitsschritte von Zahnarzt und Zahntechniker zunehmend digitalisiert und elektronisch vernetzt. Die litauische Klinik von Dr. Jonaitis Žygintas hat sich seit geraumer Zeit auf vollkeramische Restaurationen aus LavaTM Zirkonoxid spezialisiert. In seinem Beitrag beschreibt der litauische Vollkeramik-Experte einen Patientenfall, den er gemeinsam mit dem Corona LavaTM Fräszentrum Starnberg gelöst hat. Qualitäts-Zahnersatz aus Deutschland als Export-Schlager. Mehr...
Von Dr. Jonaitis Žygintas    aktualisiert am 15.05.2008

Flugsicherheit und Zirkonoxid

Indizes: Zirkonoxidrohling, Kosten, Qualität, Sicherheit

Bei Urlaubs- oder Geschäftsflügen verlässt man sich darauf, dass die eingesetzten Komponenten und Ersatzteile umfangreich geprüft und freigegeben sind. Ein sicheres Gefühl, um seinen Zielort ohne Anspannung zu erreichen. Und was man für seine Flugreise erwartet, das muss doch erst recht für medizinische Produkte Gültigkeit haben. In der Zahnmedizin ist dies aktuell offenbar nicht unbedingt so. Denn neben den Angeboten der CAD/CAM-Systemanbieter tauchen auf dem Markt immer wieder preisaggressive Zirkonoxid-Angebote auf. Wie soll sich ein Dentallabor in dieser Situation verhalten? Klar: auf das Angebot der Systemanbieter zurückgreifen. Damit ist auch schon alles gesagt – und doch stellen sich drei berechtigte Fragen, die im Folgenden beantwortet werden. Mehr...
Von Jürgen Pohling    aktualisiert am 11.05.2008

Einfach und gut oder einfach gut ?

Indizes: Lagestabilität, Situations- und Modellanalyse, Zahnaufstellung, statische und dynamische Okklusion

Das Aufstellen von Konfektionszähnen ist nach wie vor eine rein manuelle Arbeit im Labor, die viel Zeit kostet – unabhängig von der Art der Aufstellung. Je nach Laborprofil, Kunden- und Patientenkreis sind Handling und Zeitaufwand immer stärker zu bewertende Auswahlkriterien für das Arbeiten mit den auf dem Markt befindlichen Zahnserien. Während wir Zahntechniker vorrangig Ästhetik und Funktion im Fadenkreuz unserer Produktbewertung hatten und haben, müssen wir uns jedoch bei zeitaufwändigen manuellen Tätigkeiten wie dem Aufstellen von Zähnen zunehmend wirtschaftlichen Anforderungen stellen. ZTM Tibor Minge (Oranienburg) berichtet über seine Erfahrungen im Handling des artegral-Zahns. Mehr...
Von ZTM Tibor Minge    aktualisiert am 25.04.2008

Mit Galvano gut gelöst

Indizes: Teleskop-Technik; Galvano-Technik, Kiefergelenksdiagnostik, CK-Telemaster, DIR®-System

Der Begriff ‚Galvanisieren’ benennt einen elektrochemischen Abscheidungsvorgang, bei dem sich über die Elektrolyse metallische Niederschläge an einer Kathode anlagern. In der Zahntechnik nutzt man diesen Vorgang zumeist für das präzise Gestalten von Sekundär-Konstruktionen. Zahntechniker, die diese zeitgemäße Technik nutzen, wollen in der Regel nicht mehr auf ihre Vorzüge wie Passgenauigkeit, Allergiefreiheit und ästhetische Gestaltungsmöglichkeiten verzichten. ZTM Bernd Dubielzyk (Hude) zeigt in seinem Beitrag, dass Galvano-Teleskope alle Anforderungen an modernen Zahnersatz erfüllen und dabei auch noch teures Edelmetall sparen helfen. Mehr...
Von ZTM Bernd Dubielzyk    aktualisiert am 25.04.2008

Patientengerechte Lösung – kombiniert und modifiziert

Indizes: Arbeitsvorbereitung, Fräsen, Verbinder, Abformung, Meistermodell, Modellguss, Teleskopkronen, Löten, Fertigstellung

Kombiarbeiten, auch wenn sie noch so alltäglich erscheinen, können und dürfen nicht als zahntechnische und zahnärztliche Routine betrachtet werden. Dies gilt im besonderen Maße, wenn Ober- und Unterkiefer gleichzeitig zu versorgen sind. Der Autor zeigt detailliert die Herstellung eines kombinierten Ersatzes mit modifizierten Teleskopkronen, Ankern und einem großen Verbinder aus CoCr. Mehr...
Von ZTM Herbert Kuntze    aktualisiert am 25.04.2008

Von der Totalprothese zu vierzehn festsitzenden Kronen auf Implantaten

Indizes: zahnlose Patientin, festsitzende Versorgung, Camlog-Implantate, Bissregistrierung, Set-up, Röntgendiagnostik, Kosten-Nutzen-Analyse, operative Umsetzung, Abformung, Ausgleichselemente, Daten- und Modelltransfer, rotweiße Ästhetik

Die moderne zahnärztliche Prothetik ist heute ohne Einbeziehung der Implantologie gar nicht mehr denkbar. Zu groß ist der therapeutische Nutzen, zu verlockend sind die möglichen Konstruktionen hinsichtlich Trage- und Kaukomfort sowie Akzeptanz und Zufriedenheit des Patienten. Der folgende Beitrag zeigt einen alltäglichen Fall, hochwertig interdisziplinär versorgt, anhand eines durchdachten zeitlichen Ablaufprotokolls. Mehr...
Von ZTM Lothar Voellm    aktualisiert am 22.03.2008

Zirkonfräsen – die Konsequenz der Entwicklung

Indizes: Zirkondioxid, Kopierfräsen, CAD/CAM, Wirtschaftlichkeit, Vollkeramik

Direkt neben dem Behandlungsstuhl sollen die vollautomatischen CAD/CAM-Robotertechniken stehen und dem Zahnarzt die vorbereiteten Teile in die Hand reichen – das Ideal der Industrie. Bis es soweit ist, vergeht sicher noch einige Zeit. Schon deshalb müssen wir uns nach vollkeramischen Alternativen umschauen. Mehr...
Von ZTM Gernot Goetz    aktualisiert am 22.03.2008

Langlebig schön

Indizes: Implantattechnik, Oraltronics Pitt-Easy-Implantate und Novobase- Abutments, Stegkonstruktion, Cover-Denture-Prothese, Galvanotechnik, Tertiärstruktur, Zirkonoxid, Verblendtechnik

Hochwertige Restaurationen sind oft kostspielig. Darf es da sein, dass solche Restaurationen häufig schon nach Tragezeiten von wenigen Jahren erneuerungsbedürftig sind? „Nein, es darf nicht“, dachte sich ZTM Wolfgang Bade (Schwerin) und entwickelte gemeinsam mit ZTM Jan Bieder (Schwerin) die „B-Struktur“. Mit einem keramischen Steg auf Implantaten, Galvano-Sekundärteilen und einer verblendeten Tertiärstruktur inklusive rosafarbener Zahnfleischanteile aus Zirkon, unterfüttert mit einer dünnen Schicht Prothesenkunststoff, schrauben sie das bisherige Premium-Segment deutlich in die Höhe. Mehr...
Von ZTM Wolfgang Bade    aktualisiert am 19.03.2008

Mit digitaler Fotografie in der Diagnostik zu fazialer Harmonie

Indizes: vorhersagbares Ergebnis, Dental-imaging, digitale Einprobe, Weichgewebsmanagement, Provisorien, ästhetische Frontzahnversorgung

Der Weg zu einer perfekten prothetischen Lösung ist immer gepaart mit Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. Klinisch relevante Daten wie Modelle, Wax-up und Fotos sollten rechtzeitig und möglichst umfangreich kommuniziert werden. Dazu dienen uns Digitalfotos, Computer und Internet. Wir Zahntechniker sollten virtuell von der „Stunde Null“ mit in das prothetische Geschehen eingebunden sein. Insbesondere im Bereich des ästhetischen Frontzahnersatzes ist Kommunikation unerlässlich. Mehr...
Von ZTM Jan-Holger Bellmann    aktualisiert am 16.02.2008

Renaissance eines Klassikers

Indizes: statische und dynamische Okklusion, störungsfreies okklusales Relief, Registrat, Vertikulator, Vollkeramik-Teilkronen

Die FGP-Technik (Functionally Generated Path – funktionsgeführter Pfad) ist schon seit zirka 1930 bekannt, geriet jedoch leider immer wieder in Vergessenheit. Ziel dieses Berichtes ist es, diese effektive und vor allem sehr sichere Methode nach Dr. Anton Griesbeck wieder ins Gespräch zu bringen. Mehr...
Von Jürgen Kaufmann, Michael Wörle, Eberhard Pingel    aktualisiert am 16.02.2008

Abhängigkeit ade

Indizes: Patientenrouting, MED in Germany, Teamimplantologie, Beratungsqualität, 3-D-Planung, implantat-getragene Totalprothese, minimalinvasiv, komplikationsarm, erweiterbar, wirtschaftlich

Der Ruf der Zahntechniker nach mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit und mehr Eigenverantwortung für das deutsche Zahntechnikerhandwerk wird zunehmend lauter und erscheint gerechtfertigt. Im Schatten des Health-Care-Booms gerät ein ganzer Berufsstand unter Druck. Immer mehr Zahntechniker fühlen sich von Zahnärzten angesichts der Fernost- und Osteuropakonkurrenz ausgenutzt. Der Preiskampf ist für Zahntechniker längst Realität und mit der zunehmenden Globalisierung wächst die Notwendigkeit sich zu positionieren, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und Netzwerke sowie Kooperationen zu schließen. Mehr...
Von ZTM Bernd Meyer, Dr. med dent Achim Sieper    aktualisiert am 16.12.2007

Totalprothetik im Wettbewerb

Indizes: Totalprothese, Gerber-Methode, Aufstellung, Individualisierung, Finish

Die Gedanken waren frei, das beflügelte 39 Zahntechniker, so viele wie noch nie, sich der Herausforderung „KunstZahnWerk®-Wettbewerb 2007“ (Candulor) zu stellen. Jeder Teilnehmer mußte eine OK- und UK-Prothese nach der Gerber-Aufstellmethode im Candulor Artikulator oder Gerber Condylator® fertigen. Zum ersten Mal durften auch eigene Patientenfälle eingereicht werden. Im folgenden Artikel präsentieren wir Ihnen den Wettbewerbsbeitrag von Jungzahntechniker Paul Leonhard Schuh (Marktbergel), der mit seiner ausführlichen Falldokumentation zu seiner eingereichten praktischen Arbeit überzeugte. Mehr...
Von Paul L. Schuh    aktualisiert am 16.12.2007

Das Geheimnis der Ästhetik

Titel2 02
Indizes: Natur, Gefühl, Beobachtung, Hingabe, Fotografie, Polarität, Symmetrie, statische und dynamische Ästhetik

Ästhetik - wie nähert man sich am besten diesem, in unserer Zeit relativ stark strapazierten Begriff? Ästhetische Zahnheilkunde, ästhetisch optimierte Frontzahnrestauration, ästhetische Chirurgie, ästhetisch idealisierte Zahnstellungskorrektur - die Liste ist lang. Aber was ist denn eigentlich Ästhetik und wie kann man sie definieren? Mehr...
Von ZTM Achim Ludwig    aktualisiert am 26.11.2007

Hochwertig, herausnehmbar und mit reproduzierbarer Passung

Die Erfahrung zeigt, daß gerade aufwendige, abnehmbare Versorgungen im Laufe der Zeit mehr und mehr unansehnlich werden. Deshalb verblenden die Autoren einen Teil dieser Arbeiten bei einer guten Statik und entsprechender Patientenaufklärung keramisch. Der folgende Fall zeigt eine rationelle Vorgehensweise. Mehr...
Von ZTM Björn Roland, ZT Thomas Fink    aktualisiert am 23.11.2007

Teil 2

Ästhetik oder womit verdienen wir zukünftig unser Geld?

Indizes: Preßtechnik, wirtschaftliche Lösungen, Oberflächen, Form- und Farbgebung, Fehleranalyse, Perspektiven

In Teil 1 (ZTM September) des zweiteiligen Beitrags von Carsten Fischer hat der Autor gezeigt, wie man mit Hilfe des press&smile Verfahrens eine Zirkonoxidkeramikkrone in bis zu 50 Prozent der Fertigungszeit gegenüber der traditionellen Herstellungsweise ebenbürtig produziert. Im folgenden Beitrag beschreibt der Keramikspezialist die Möglichkeiten dieser Technik im Frontzahnbereich und präsentiert ästhetische und zugleich wirtschaftliche Lösungen. Mehr...
Von Carsten Fischer    aktualisiert am 18.11.2007

Impressionen aus dem Labor

10 Jahre Ästhetik in der Implantatprothetik

Abb. 1: Bewährte Technik – gute Langzeiterfolge: Steg-Riegel Versorgung aus dem Jahr 1998 mit individuellen Keramikzähnen.
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Von ANDREAS KUNZ    aktualisiert am 18.11.2007

Das Geheimnis der Ästhetik

Indizes: Natur, Gefühl, Beobachtung, Hingabe, Fotografie, Polarität, Symmetrie, statische und dynamische Ästhetik

Ästhetik - wie nähert man sich am besten diesem, in unserer Zeit relativ stark strapazierten Begriff? Ästhetische Zahnheilkunde, ästhetisch optimierte Frontzahnrestauration, ästhetische Chirurgie, ästhetisch idealisierte Zahnstellungskorrektur - die Liste ist lang. Aber was ist denn eigentlich Ästhetik und wie kann man sie definieren? Mehr...
Von ZTM Achim Ludwig    aktualisiert am 05.11.2007

Mehr Sicherheit und Effizienz für das Labor

Indizes: ECS-System, Press-to-Alumina, Fallbeschreibung

Die hohen ästhetischen Anforderungen in der heutigen Zeit, bei der die Erwartungen sowohl beim Behandler als auch dem Techniker immer größer werden, erfordern effiziente Systeme. Keramischer Zahnersatz, der sich natürlich integriert und sich auch unter wechselnden extremen Lichtbedingungen von einem echten Zahn nicht unterscheiden läßt, das ist es, was Behandler, Zahntechniker und Patienten wollen. Mehr...
Von Jürgen Kaufmann, Michael Wörle, Eberhard Pingel    aktualisiert am 10.10.2007

Funktion und Ästhetik im Einklang mit Implantaten

Indizes: abnehmbarer Zahnersatz, Knochendefekt, Sinuslift, autologe Knochenaugmentation, Interimsersatz, Bohrschablonen, individueller Löffel zur verschraubten Abdrucknahme, Bißregistrierhilfe, 1° Primärteile, Suprakonstruktion, Tertiärgerüst zur Verklebung, Übertragungshilfen

Dieser Fall soll zeigen, daß nicht die Frage „festsitzend oder bedingt herausnehmbar“ entscheidend ist, sondern, ob die Langlebigkeit und die Sinnhaftigkeit einer Arbeit für den Patienten vertretbar sind. Weiterhin soll dargestellt werden, wie wichtig es ist, eine im Vorfeld geplante Restauration Schritt für Schritt einzuhalten und erfolgreich abzuschließen. Mehr...
Von ZT Tobias Löw, ZTM Christian Heydt    aktualisiert am 09.10.2007

Ein neuer Ansatz

Das vertikale Einbetten von Modellguß-Modellationen

Indizes: Klammerprothese, Metacon System, Aufstellung mit Silikonschlüssel, Modellvorbereitung, Modellation, Anstiften, metaring Einbettsystem

Nach wie vor besitzt eine grazil gestaltete Modellgußplatte einen hohen Tragekomfort im Vergleich zu einer spürbar dickeren Gaumenabdeckung aus Kunststoff. Ein lichthärtendes Wachs, die exakte Modellvorbereitung, die richtige Technik zum Abheben und eine neue Methode zum Einbetten der Modellation gestaltet die Herstellung einer Modellgußprothese zu einer wirtschaftlichen Leistung für ein breites Indikationsspektrum. Mehr...
Von ZT Frank Beck, ZTM Etienne Brand    aktualisiert am 09.10.2007

Teil 1

Ästhetik oder womit verdienen wir zukünftig unser Geld?

Ästhetik muß für jeden Zahntechniker erlernbar, reproduzierbar und vor allem leichter werden.
Indizes: Ästhetik, Technologiesprung, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsprozeßgestaltung, Zirkonverblendkrone, press&smile Konzept

Die Zukunft der zahntechnischen Handwerksbetriebe in Deutschland wird zur Zeit kontrovers diskutiert. Unter dem steigenden Druck preiswerter Anbieter aus dem In- und Ausland scheint Zahntechnik „made in Germany“ besonders dieser Entwicklung nichts entgegensetzen zu können. Deshalb ist die Neuordnung zahntechnischer Arbeitsprozesse bei der Suche nach Lösungen von enormer Bedeutung, denn diese sind essentiell verantwortlich für eine verläßliche, reproduzierbare und wirtschaftliche Ergebnisqualität unserer täglichen Arbeit. Mehr...
Von Carsten Fischer    aktualisiert am 08.10.2007

Teil 2

Geschiebe elegant und unauffällig verarbeiten

Indizes: Geschiebeumläufe, Interlock, Patrize, Centra-Lock II Matrize, EMF-Einstückguß, Verkleben, Finish

Eine Geschiebearbeit fordert den Zahntechniker ähnlich wie ein sportlicher Fünfkampf. Sie sollte ästhetisch, grazil und doch stabil gestaltet sein. In einem Fallbeispiel beschreibt ZTM Erich Werner (Aalen) in Teil 1 des Beitrags (ZTM Juli/August), wie die Schubverteiler positioniert und gestaltet werden sollten, damit sie sich harmonisch in die Restauration und das orale Umfeld integrieren. Teil 2 zeigt nun die Ausarbeitung, Modellgußherstellung und die Klebetechnik sowie das Finish. Mehr...
Von ZTM Erich Werner    aktualisiert am 16.09.2007

Stable-Base Die Basis stabil „zu Wasser lassen“

Indizes: Freiendsituation, Kaukräfte, Schleimhaut, Löffel, Geschiebe, Metallbasis, Verbinder, Retentionsgehäuse

Eine gute Langzeitprognose bei abnehmbaren Versorgungen erfordert eine stabile Lage unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gewebearten. Mit dem folgenden Artikel erläutert ZTM Jan Langner (Schwäbisch Gmünd), warum die Stable-Base Methode eine echte Alternative zu den herkömmlichen Techniken ist und neue Möglichkeiten in der Geroprothetik eröffnet. Mehr...
Von ZTM Jan Langner    aktualisiert am 14.09.2007

„Auch eine totale Prothese hat das Recht, schön zu sein!“

OK/UK totale Prothesen mit individuellem Zahnfleisch.
Indizes: Individualität, idealisierte Frontzähne, rosa Ästhetik, Bearbeitung in Wachs, Einfärben des Kunststoffes

In seinem Beitrag der Märzausgabe des internationalen ZAHNTECHNIK MAGAZINS hatte der Autor seine Arbeitsweise bei der individuellen Aufstellung der Front- und Seitenzähne nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur beschrieben. Im folgenden Artikel zeigt Totalprothetik-Spezialist Viktor Fürgut, wie die „rosa Ästhetik“ bei der Herstellung von totalen Prothesen unter Berücksichtigung der Biologischen Prothetik gestaltet werden kann. Mehr...
Von ZT VIKTOR FÜRGUT    aktualisiert am 14.09.2007

Präzise Friktion durch Galvanoformung

Indizes: Insuffiziente Prothese, spannungsfreier graziler Steg, Galvano- Sekundärkonstruktion, modellierte Tertiärkonstruktion

Bei Tierversuchen entdeckte der italienische Arzt und Naturforscher Luigi Galvani um 1780 zufällig die galvanische Elektrizität. Später erklärte er dessen chemische Wirkung und nannte den Vorgang „Galvanismus“. Seither versteht man unter Galvanisieren die elektrochemische Abscheidung metallischer Niederschläge auf Gegenständen mittels Elektrolyse. Dazu wird Strom durch ein elektrolytisches Bad geschickt. An der Anode befindet sich das Metall, das aufgebracht werden soll, und am Minuspol, Kathode genannt, die zu gestaltende Arbeit oder der zu veredelnde Gegenstand. Waren die Gerüste aus 99,9 prozentigem Gold zwar ideal für allergienfreie und ästhetische Verblendkeramik-Restaurationen, so werden sie doch durch die Verbreitung moderner Vollkeramiksysteme nach und nach abgelöst. Dennoch ist die Präzision der Galvano-Technik aus der modernen Zahntechnik nicht mehr wegzudenken. Ihre Zukunft liegt in der Fertigung paßgenauer Sekundärkonstruktionen. Mehr...
Von ZTM Bernd Dubielzyk    aktualisiert am 14.09.2007

Teil 1

Geschiebe elegant und unauffällig verarbeiten

Indizes: Planung, Modellation, Geschiebe, Gerüstgestaltung, Gußtechnik, Frästechnik, EMF-Gerüst, Konditionierung.

Feinmechanik und Ästhetik für dauerhafte Versorgungslösungen sind die Schwerpunkte im Labor von ZTM Erich Werner (Aalen). In einem Fallbeispiel beschreibt er die kritischen Arbeitsschritte bei der Herstellung einer Geschiebearbeit, die den Zahntechniker wie beim modernen Fünfkampf in unterschiedlichen Disziplinen fordert. Das zieht sich vom präzisen Arbeiten in der Feinmechanik, über die ästhetischen Komponenten wie die Farbwiedergabe bis hin zum Wissen über die technisch aufeinander abgestimmten Abläufe. Das Ergebnis der handwerklichen Tätigkeit setzt sich aus zahlreichen Bausteinen zusammen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Mehr...
Von ZTM Erich Werner    aktualisiert am 11.07.2007

Transversalverschraubungen von Implantatkronen

Indizes: Sky Implant System®, Oralschrauben, Wax-up, Silikonschlüssel, Aufbaubearbeitung, Achsenausrichtung, Kunststoffstäbchen, Kugelkopf, Gerüstgestaltung, Schraubenbohrung

Transversal verschraubte Implantatkronen bedeuten für den Zahntechniker ein erhebliches Maß an technischem Mehraufwand gegenüber der zementierten Version. Argumente, die für die Vor- aber auch für die Nachteile sprechen sind berechtigt. Mittlerweile tendieren viele Behandler und Techniker gern zum einfachen Zementieren, denn das Anfertigen und auch das spätere Einbringen einer oralen Schraube erfordert ein wenig technisches Know-how und Fingerspitzengefühl. Mehr...
Von ZTM Claus Küchler    aktualisiert am 10.07.2007

Teil 4

Titaneinbettmassen: Allzeit bereit für das biokompatible Material

Kombiarbeit aus Titan
Indizes: Titan, Titaneinbettmassen, Inhaltsstoffe, Verarbeitung, Aufheizvorgang, Expansionssteuerung, Speedbetrieb, Gußtechnik

Als Alternative zu EM- und EMF-Legierungen bietet sich Titan als metallischer Werkstoff sowohl für die Modellguß- als auch die Kronen- und Brücken-Prothetik an. Der Werkstoff Titan wird nicht nur hohen chemisch-physikalischen, sondern auch und vor allem den biologischen Anforderungen in allen Punkten gerecht. Die hervorragende Biokompatibilität trug schon früh wesentlich dazu bei, Implantate aus Titan und Titanlegierungen zu fertigen. Folgerichtig bot sich Titan auch für die Prothetik, z. B. für implantatgetragenen Zahnersatz an, denn so kann den Wünschen nach nur einem Metall in der Mundhöhle in hervorragender Weise entsprochen werden. Mehr...
Von J. Lindigkeit, Th. Schneiderbanger, U. Schmitt, P. Ohnmacht    aktualisiert am 26.06.2007

Geroprothetik: Altersgerechte Prothesengestaltung mit Herz und Verstand

Indizes: Kommunikation, Keramikzähne, Form- und Farbcharakterisierung, phonetische Aufstellung, Wachsmodellation, Prothesengestaltung, Nachsorge

Dieser Beitrag widmet sich der Geroprothetik, jener Altersprothetik der 60-plus- Patienten, die leider immer noch häufig als Stiefkind der Zahntechnik betrachtet wird. Blättert man in den Fachzeitschriften, scheint es fast nichts anderes zu geben als Implantatarbeiten, Zirkonoxidkeramiken oder die neuesten, seitenlangen Abhandlungen in der CAD/CAM-Technologie. Aber bitte, wo bleibt der Zahnersatz für die ältere Patientengeneration? Bei vielen betagten (zahnlosen) Patienten kann man aus gesundheitlichen Gründen häufig keine Implantate setzen, deshalb möchte ich Denkanstöße und Anregungen geben, um die Anfertigung des totalen Zahnersatzes „altersgerecht“ mit Tragekomfort und Reinigungsfähigkeit sowie einem typgerechten ästhetischen Erscheinungsbild zu ermöglichen. Mehr...
Von ZTM Gerhard Maass    aktualisiert am 26.06.2007

Netzwerklösungen für CMD-Beschwerden

Pathologisches und…
Indizes: Bruxismus, instrumentelle Funktionsanalyse, DROS®-Schiene, Relaxierung, interdisziplinäres Therapiekonzept

Für eine bessere Integration der Zahntechnik in die Funktionstherapie steht die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA). Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluß von Praktikern unterschiedlicher medizinischer und zahntechnischer Fachrichtungen, deren Fokus auf der Prävention, Diagnostik und Therapie mit der speziellen Behandlungsmethode der DROS®-Therapie liegt. Franz Weiß (München), Geschäftsführer der GZFA erläutert das funktionelle Konzept anhand zweier Fälle. Mehr...
Von ZT Franz Weiss    aktualisiert am 26.06.2007

Teil 2

Oral Harmony: Habitus basierte Restaurationen

Indizes: Vollkeramik, Initial ZR, Characteristika, Gradia, Weichgewebe

Vollkeramische Restaurationen liegen im Trend und werden zukünftig einen beachtlichen Teil der eingesetzten Arbeiten ausmachen. Doch bei all der Diskussion um die Vorteile der Vollkeramik sollte der funktionelle Aspekt einer Rehabilitation im Vordergrund stehen, denn Funktionalität stellt einen wichtigen Parameter für stabile orale Verhältnisse dar. In Teil 1 (ZTM Märzausgabe) beschreibt der Autor die skelettalen Wachstumsmuster, erläutert die Funktionsanalyse für die therapeutische Übergangsrestauration und zeigt, wie die Laut- und Habitusanalyse die Zahnposition vorgibt. Teil 2 rundet den Beitrag nun mit der Präsentation dreier vollkeramisch versorgter Fälle ab. Mehr...
Von ZTM Bernd van der Heyd    aktualisiert am 30.05.2007

Der tägliche Vorteil

Indizes: EMF-Legierungen, BEGO Wirobond 280, Zeiser-Modellsystem, De Trey FinesseTM, KaVo Protar 7, BEGO Adaptafolie, Yeti Perlwachs

Immer mehr Patienten verlangen nach einer preisgünstigen Alternative zu teurem Gold. Doch den günstigeren EMF-Legierungen wird noch immer gelegentlich nachgesagt, sie seien zu wenig präzise und ließen keine ästhetischen Arbeitsergebnisse zu. Zu Unrecht, wie ZT Michael Gebken, Löningen, meint. Er zeigt in seinem Beitrag, daß man bei einer Restauration auf einem EMF-Gerüst keine Abstriche in puncto Paßgenauigkeit und Ästhetik machen muß. Mehr...
Von Michael Gebken    aktualisiert am 20.05.2007

Neue Küvettentechnik für kompositverblendete implantatgetragene Brücken

Indizes: Kunststoff-Veneers, Procera Implantat-Brücken-Gerüst (PIB), Tender-Lichtküvette, Tender-Komposit, Pressen, manuelle Schichtung

Die Küvetten-Preßtechnik, die hier vorgestellt wird, ist eine neue sehr viel einfachere Methode für die Herstellung ästhetisch verblendeter Restaurationen und implantatgetragener Brücken. Anstatt aufwendig zu schichten, wird mit dieser Technik das Komposit Enamel plus HFO auch im zahntechnischen Labor verarbeitet. Gekoppelt ist dies an neue Techniken, bei denen das Arbeitsmodell in einer transparenten Kunststoff- Lichtküvette eingebettet und der Verblendkunststoff anschließend "gepreßt" wird. Daneben wird die gefräste Procera Implantat-Brücke (PIB) vorgestellt. Insgesamt zeigt der Beitrag, wie die Arbeit des Zahntechnikers einfacher werden kann. Mehr...
Von John Wibberley    aktualisiert am 06.05.2007

Teil 1

Oral Harmony: Habitus basierte Restaurationen

Indizes: Funktionsanalyse, skelettale Wachstumsmuster, dento-alveoläre Beziehung, therapeutische Übergangsrestauration, Laut- und Habitusanalyse

In den letzten 30 Jahren zeigte sich ein starker Wandel in der Zahnmedizin. Weg von den überwiegend rein funktionell geprägten Edelmetallrestaurationen hin zu zahnfarbenen ästhetischen Versorgungen, die insbesondere durch die Medien stark populär gemacht wurden, was im Gegenzug jedoch nicht bedeutet, daß heute nicht mehr funktionell restauriert wird. Die Funktionalität wird vielmehr vorausgesetzt und stellt einen wichtigen Parameter für stabile orale Verhältnisse dar. Mehr...
Von ZTM Bernd van der Heyd    aktualisiert am 12.03.2007

EM-FREIE DOPPELKRONENBRÜCKE mit Signum composite und matrix

Abb. 1: Was ist schöner als ein natürliches Lächeln? Eingegliederte Gewinnerarbeit in situ.
Indizes: Ästhetik Challenge, Tragekomfort, Wirtschaftlichkeit, zierliche transversalverbinderfreie Lösung, Teleskopbrücke, edelmetallfreie Legierung, parodontiumschonende Gestaltung, Einstückguß, Kompositverblendung

ZTM Andreas Simon, Betriebsleiter bei Creadental (Breisach bei Freiburg i.Br.) hat sich seit Jahren unter anderem auf Implantat- sowie aufwendige Kombinationsprothetik spezialisiert. Als ihm die Ausschreibung des Hanauer Dentalspezialisten zur Heraeus Ästhetik Challenge 2005/06 in die Hände fiel, entschied er sich spontan zur Teilnahme an diesem Wettbewerb. Der geschilderte Patientenfall bot dafür die ideale Voraussetzung. Mehr...
Von ZTM Andreas Simon    aktualisiert am 12.03.2007

Totaler Zahnersatz ohne Zahnführung und Balance

Indizes: Paradigmenwechsel, physiologische Okklusion, individuelle Abformung, exakte Registrierung und Übertragung in den Artikulator

OK/UK totale Prothesen - Wieder mal ein neues Totalprothetikkonzept? Ganz im Gegenteil - es ist das Konzept der Natur. Ein funktionierendes und bewährtes Konzept, das eine individuelle, erfolgreiche Versorgung mit totalen Prothesen gewährleistet. Der Beitrag zeigt die Schritte von der Analyse bis zur Wachseinprobe. Mehr...
Von ZT Victor Fürgut    aktualisiert am 11.03.2007

Der Werkstoff, der alles möglich macht? Kritische Betrachtungen zu Zirkoniumdioxid und dem Verblenden metallfreier Gerüste

Indizes: Yttrium und Magnesium stabilisiertes Zirkondioxid, Gerüste, Geschiebe, Steg, Implantate, Rißwachstum, Verarbeitung, Verblendung, Chipping

Der Gerüstwerkstoff Zirkoniumdioxid scheint heute der Werkstoff der ersten Wahl zu sein. Er besitzt eine hohe Biokompatibilität, seine Opazität deckt bereits bei einer Materialstärke von nur 0,4–0,5 mm metallene Siftaufbauten und verfärbte Stümpfe ab. Die Option, eine keramische Schulter anzulegen und die eigentliche Lichtdurchlässigkeit des Zirkoniumdioxids ermöglichen sehr natürlich wirkende Restaurationen. Doch wo viel Licht ist, ist auch Schatten. So sind Yttrium bzw. Magnesium stabilisierte Zirkoniumdioxid-Teilungsgeschiebe, Stege und Implantate langfristig betrachtet mit einem Risiko behaftet. Sprünge oder Risse in der Verblendkeramik setzen sich unweigerlich im Gerüst fort. Auch der Haftverbund ist noch nicht hinreichend untersucht. Zudem tritt vermehrt bei Glas basierten Verblendkeramiken das sogenannte Chipping auf, dabei handelt es sich um Abscherungen in der Verblendkeramik. Mehr...
Von ZTM German Bär    aktualisiert am 11.03.2007

DIE BRÜCKE vom Handwerk zur Konstruktion

Indizes: Ästhetik, Brückensoftware, Cercon eye, Cercon art Brückensoftware, Cercon move Funktionseinheit, Ceram Kiss.

Für immer mehr Patienten ist eine insuffiziente Ästhetik der Grund für eine vollkeramische Sanierung. Auch der Patient im folgenden Beitrag kam in die Praxis, weil ihm seine Gesamtsituation nicht mehr gefiel. Er hatte in einem Magazin gelesen, daß es vollkeramische Versorgungen auf Zirkonoxidbasis gibt. Insbesondere im Oberkiefer sowohl im Seitenzahn-, als auch im Frontzahnbereich, wo die Ränder bereits stark frei lagen, gefiel ihm seine bisherige Restauration nicht mehr. Der Fall wurde mit Hilfe von Cercon art 2.1 gelöst. Der folgende Beitrag demonstriert die Möglichkeiten und Tools der neuen Brücken-Software bei der digitalen Gerüstkonstruktion. Mehr...
Von Franz-Josef Noll, Mario Pace    aktualisiert am 15.02.2007

Teil 2

GEIZ IST ANGESAGT Mit Leichtbauweise zum Erfolg

In der Labialansicht wird deutlich, daß im Bereich der Stufen die Retentionsperlen gänzlich entfernt werden, um bestmögliche Platzverhältnisse zu erhalten.
Indizes: Ausarbeiten, Aufpassen, Verlöten, Versäubern, Schichttechnik mit belle Glass, Finish, Kostenersparnis

Während Teil 1 dieser zweiteiligen Serie auf die Besonderheiten der Leichtbauweise bei der Gerüstgestaltung einer abnehmbaren Brücke einging, konzentriert sich der Autor nun auf deren Ausarbeitung und Finish. Die Vorgehensweise zeigt, wie trotz derzeit hoher Edelmetallkosten eine umfangreiche abnehmbare Brückenversorgung im Hochgoldbereich hergestellt werden kann und die Materialkosten sich in Grenzen halten. Mehr...
Von ZT Axel Mühlhäuser    aktualisiert am 15.02.2007

Wertschöpfung im Teamwork: Individualisierte Abutments und vollkeramische Versorgungen

Im Teamwork zum Erfolg: Unter diesem Motto unternahme der Zahntechniker - meister Lutz Tamaschke aus Berlin auf der Nobel Biocare World Tour in Dresden im Oktober 2006 mit seinen Kursteilnehmern einen Streifzug durch die Möglichkeiten kleiner und großer implantatgestützter Restaurationen mit Titan und Vollkeramik. Großen Widerhall fanden individualisierbare Abutments und komplexe Supra konstruktionen bis zur neuen 12-gliedrigen Procera® Implant Bridge Zirconia. Mehr...
Von ZTM Lutz Tamaschke    aktualisiert am 13.02.2007