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Bundesvorstand des „Freien Verbandes Zahntechnischer Laboratorien e. V.“ tagte in Hannover

Einig in Strategie und Taktik

Drucken aktualisiert am 31.05.2010

Wenn sich die Zahntechnikermeister Horst Stoltenberg (Heide), Herbert Stolle (Cuxhaven), Carl Wesely (Dortmund) und Thomas Eigenbrod (Bad Brückenau) zu ihrer Vorstandssitzung zusammenfinden, so ist die Atmosphäre harmonisch und kollegial, die Strategie deutlich und zielführend, die Taktik konsequent und effektiv und das alles zum Nutzen des deutschen Zahntechnikerhandwerks. Stichwortartig sollen hier einige der insgesamt zwölf Themenkreise wiedergegeben werden.

Die Zahntechnikermeister Horst Stoltenberg, Herbert Stolle, Carl Wesely und Thomas Eigenbrod (v.li.).
Die Zahntechnikermeister Horst Stoltenberg, Herbert Stolle, Carl Wesely und Thomas Eigenbrod (v.li.).


Anspruch auf politische Führung
Der FVZL wird das Zahntechnikerhandwerk aus den Zwängen des SGB V befreien. Wir fordern damit unsere Freiheit, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung zurück.

Welche Konsequenzen hat das für die Kollegenschaft?

Die Unternehmer dürfen wieder selbst denken und handeln. Wer dazu nicht fähig ist, kann mit seiner Innung eine Selbsthilfegruppe gründen, innerhalb derer die Preislisten ausgetauscht werden.

Wie begegnen wir den politischen Entscheidungsträgern?
Aufrichtig, mutig und kompromisslos werden wir die Umsetzung der Wahlversprechen der Schwarz-Gelben Koalition einfordern.

Wie überzeugen wir die unzufriedenen Kollegen?
Wir schreiben, was Sache ist. Lesen und denken müssen die Kollegen selbst.

Wie sehen wir die Arbeit der Handwerkskammern?

Diese sind unfähig, uns zu helfen. Sie ruhen sich aus auf ihren zwangsweise eingetriebenen Gebühren und Beiträgen und schlafen weiter. Bei ihrer bundesweiten Plakataktion mit sinnentleerten Werbesprüchen haben die Handwerkskammern den Zustand ihrer Inkompetenz eindrucksvoll bestätigt.

Wie sehen die Fehlentwicklungen auf dem ZE-Markt aus?
Im Schutze des SGB V, das elementare Teile des Kartellrechts außer Kraft gesetzt hat, tummeln sich Krisengewinnler, Schwarzarbeiter, Billigimporteure, dubiose Handelsgesellschaften, Scheinselbständige und industrielle Hersteller. Das wirkungsvollste Gegenmittel heißt Aufrichtigkeit, Fairness und gute Qualität in der Beziehung zwischen Zahnärzten/innen und ihren Laborinhabern.

Welche Bedeutung haben unsere Berater?
Von ein paar guten und deshalb auch bundesweit bekannten Unternehmensberatern einmal abgesehen, wird der Markt inzwischen überschwemmt mit Angeboten, wie man trotz der Existenzsorgen reich, gesund und glücklich werden kann. Wer am Ende reich und glücklich geworden ist, sind die „Berater“.

Verbände
Dem Umgang mit Krankenkassen-, Zahnärzteund Innungsverbänden wurde der weiteste Raum gewidmet. Das Ergebnis wird erst dann öffentlich gemacht, wenn die Entscheidung über „Raus aus dem SGB V“ gefallen ist.

Hauptversammlung 2010
Mehr Spaß und hoffentlich auch die Feier aus Anlass der wieder gewonnenen Freiheit wird es für den Vorstand und die FVZL-Mitglieder im Oktober in Hannover, Kastens Hotel Luisenhof, geben.

Freitag, den 22.10.2010 ab 16.00 Uhr Vorstandssitzung, Sonnabend, den 23.10.2010 von 11.00 bis 17.00 Uhr Jahreshauptversammlung.

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ZAHNTECH MAG 14, 5, 300 – 302 (2010)

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