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FVZL aktuell

Splitterb(l)omben

Drucken aktualisiert am 25.05.2011



Tote Hose

Stellen Sie sich vor, Sie laden ein zur Pressekonferenz und niemand kommt! So ähnlich erging es dem VDZI-Bundesvorstand in Berlin. Gerade mal zwei Gäste verirrten sich im Auditorium. Sie erfuhren, dass der VDZI weiterhin an seinen Irrtümern festhält und die negativen Auswirkungen seiner eigenen Politik bejammert. Fazit: Reine Zeitverschwendung.

Liberal? Scheißegal!

Philipp Rösler (FPD), selbsternannter Retter der Freien und Liberalen, legt sich mit den Apothekern an. Diese sollen gefälligst mehr Medikamente verkaufen und weniger Kosmetik- und Hygieneprodukte anbieten. Mit dieser Regulierungsmaßnahme widerspricht Rösler einmal mehr seinen vor der Wahl verkündeten Grundsatzaussagen zum Thema Bürokratieabbau und Eigenverantwortung.

Geld stinkt nicht

Die frühere Barmer-GEK Vorstandschefin und SPD-Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer wird neue Chef-Lobbyistin der Arzneimittelindustrie. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Milliarden-Spielchen

Die gesetzlichen Krankenkassen beziffern den Schaden, der ihnen aufgrund falscher Krankenhausabrechnungen jährlich zugefügt wird, auf mehr als anderthalb Milliarden Euro. Weil das System zu kompliziert sei, zeigte der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Rolf Koschorrek, Verständnis für die vielen Fehlabrechnungen, die keine kriminelle Energie bedeuten würden. Er muss es wissen – Rolf Koschorrek ist Zahnarzt.

Keine Kohle für Kammer

Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat einen Gebühren- Bescheid der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg- Stade aufgehoben. Mit diesen „Sonderbeiträgen“ sollte ein Teil der Ausbildungskosten umgelegt werden. Die Kammer wird daraufhin sämtliche 21.000 „Sonderbeitragsbescheide“ für das Jahr 2011 aufheben. Wie die Lücke in Höhe von 2,5 Millionen Euro geschlossen werden kann, wird von der Vollversammlung der Kammer in nächster Zeit entschieden.

Pleiten, Pech und Pannen

Das Statistische Bundesamt war wieder fleißig und hat für das Jahr 2010 die Pleiten zusammengezählt. Privatinsolvenzen gab es 108 798 mal, Selbständige meldeten 23 065 Insolvenzen an, während sich die Unternehmensinsolvenzen auf 31 998 addierten.

Die vergessene Welt

Laut einer Untersuchung der UNICEF sterben jeden Tag weltweit 24 000 Kinder an den Folgen vermeidbarer Krankheiten. Ursachen sind u. a. Unterernährung, verseuchtes Wasser und das Leben in einer vergifteten Umwelt. Viele von Ihnen könnten gerettet werden, wenn sich die internationale Entwicklungshilfe gezielt auf die am stärksten benachteiligten Menschen konzentrieren würde.

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ZAHNTECH MAG 15, 5, 307 – 309 (2011)

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