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Sachsens Zahnarztpraxen fassungslos

Drucken Von Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt    aktualisiert am 01.09.2010

Versprochener Ost-West-Angleich in weite Ferne gerückt



„Für unsere Mitarbeiterinnen ist das ein Schlag ins Gesicht“, so der Vorsitzende der sächsischen Kassenzahnärzte Dr. Holger Weißig. Was bei Steuerberatern, Rechtsanwälten und auch Ärzten längst Realität ist – nämlich die Heranführung der Vergütung an die alten Bundesländer- ist für die Zahnarztpraxen wieder in weite Ferne gerückt. Entgegen dem Koalitionsvertrag, in dem die Angleichung bis 2012 steht, soll es jetzt erst 2013 und 2014 eine leichte Anhebung geben, die aber dann immer noch deutlich unter der Westvergütung liegt. „In Bayern kann eine zahnmedizinische Fachangestellte 500 € mehr verdienen. Da ist es klar, dass junge gutausgebildete Frauen ihr Glück außerhalb Sachsens suchen.“, sagt Dr. Weißig. Wer den Angleich der Vergütung immer weiter vertagt, spielt mit der Versorgung der Bevölkerung. Es geht nicht um Einkommensmaximierung für Zahnmediziner, sondern um eine gerechte Entlohnung für qualifizierte Arbeit. Nur eine Arztpraxis, die wirtschaftlich funktioniert, kann auch die Mitarbeiter angemessen vergüten.

Die sächsischen Zahnärztinnen und Zahnärzte fordern deshalb – Ost-West-Angleich jetzt!

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