Abrechnung

Implantatgetragene stegretinierte Prothesen

Abrechnung einer bewährten prothetischen Restaurationsform

08.12.2013


Mit der Möglichkeit der Herstellung von herausnehmbarer Totalprothetik entwickelten sich auch Ideen, diese im Munde sicher zu befestigen – zu verankern. Seit ihren Anfängen mit konfektionierten Stegen ist diese Verankerungsart gut dokumentiert. Nicht zuletzt deshalb sind Stege für viele Prothesen das Retentionselement der Wahl. In der Zahntechnik haben sich dazu über die Zeit individuelle Fertigungsverfahren etabliert. Eines, bei dem die gesamte Wertschöpfung im Labor bleibt, ist die gusstechnische Stegherstellung. Durch Modellierwerkstoffe, Einbettmassen und Gießverfahren lässt sich eine Präzision erzielen, die auch die Steg-Integration von Implantat-Anschlüssen oder Ankern möglich macht. Die Herstellung einer implantatgetragenen Stegprothese beschrieb Zahntechniker Axel Mühlhäuser, Göppingen.

Die ersten beiden Teile des Fachberichts waren in Heft 7/8-2013, Seite 452ff. und Heft 10-2013, Seite 604ff. des Internationalen Zahntechnik Magazins zu lesen – der dritte und letzte Teil ist in diesem Heft auf den vorhergehenden Seiten abgedruckt (Seite 785ff.). Nachfolgend wird eine Abrechnungsmöglichkeit aufgezeigt, die auf diesem Fall basiert, ihn aber nicht wiedergibt.

  • Abb. 1: Der entsprechend den Platzverhältnissen modellierte und gefräste Steg (palatinale Ansicht).
  • Abb. 2: Der seidenmatt-polierte Oberkiefersteg mit planen Flächen für die TK-Snap-Kästen.
  • Abb. 1: Der entsprechend den Platzverhältnissen modellierte und gefräste Steg (palatinale Ansicht).
  • Abb. 2: Der seidenmatt-polierte Oberkiefersteg mit planen Flächen für die TK-Snap-Kästen.

  • Abb. 3: Die angussfähigen TK-Snap-Kästen sind fixiert.
  • Abb. 4: Steg- und Stegreiter (hier die Oberkieferarbeit von basal) zeigen gefügt eine präzise Passung.
  • Abb. 3: Die angussfähigen TK-Snap-Kästen sind fixiert.
  • Abb. 4: Steg- und Stegreiter (hier die Oberkieferarbeit von basal) zeigen gefügt eine präzise Passung.

  • Abb. 5: Die Stege von basal – gut zu erkennen sind die Implantat-Anschlussgeometrien.
  • Abb. 6: Eingearbeitete Retentionsmulden lassen eine zusätzliche retentive Verankerung zu.
  • Abb. 5: Die Stege von basal – gut zu erkennen sind die Implantat-Anschlussgeometrien.
  • Abb. 6: Eingearbeitete Retentionsmulden lassen eine zusätzliche retentive Verankerung zu.

Vorbemerkungen

Implantatgetragene Stegprothesen sind vielfach gewählte vollprothetische Restaurationsformen, da sie für Patienten den sicheren Sitz seiner Prothese bedeuten und damit zu einem hohen Tragekomfort beitragen. In dem oben genannten dreiteiligen Beitrag wurde der Werdegang einer solchen Prothetik sehr ausführlich und detailreich beschrieben. Beispielhaft wird an dieser Stelle die Abrechnung entsprechender Leistungen nach BEB dargestellt: mit einer individuellen Abrechnung, in der auch eigene BEB-Positionen angesetzt werden können. Die Aufstellung wurde nach der Chronologie der Leistungen geschrieben – ein Vorteil, um keine Leistungen zu vergessen.

Tabelle 1: Zahnschema mit Therapieplanung Abkürzungen: TP – Therapieplanung, E – Ersatzzahn, Eo – Ersatzzahn über Steg, SE – Ersatzzahn über Implantat, SEo – Ersatzzahn über Implantat und Steg 

Tabelle 2: Abrechnungsvorschlag der zahntechnischen Leistungen nach BEB. * eigene BEB-Position 

Tabelle 2: Abrechnungsvorschlag der zahntechnischen Leistungen nach BEB.

Die Abrechnungshinweise sind vom Autor Uwe Koch nach ausführlicher Recherche erstellt worden. Eine Haftung und Gewähr wird jedoch ausgeschlossen. Gegebenenfalls können weitere Leistungen hinzukommen. 

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: ZT Uwe Koch

Bilder soweit nicht anders deklariert: ZT Uwe Koch


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