Kronen/Brücken


Multifunktionsinstrument für die Dentaltechnik

10.03.2010


Die Schweizer Firma Smile Line hat in Zusammenarbeit mit ZTM Jan Kaech

(CH-Thun) ein neues Instrument entwickelt, welches das Auftragen von Keramikmassen, Malfarben, Opaker und Liner erleichtert und eine homogene, kompakte Keramikverblendung schafft – auch an schwer zugänglichen interdentalen Zonen. Micro Vibes ist einem Stift nachempfunden und mit einem batteriebetriebenen (1,5 V, AAAA) Mikrovibrationsmotor ausgestattet.

Die Grundidee war die Optimierung der manuellen Mischtechnik durch den Übertrag von Vibrationen auf die Keramik. Ähnlich wie beim Rütteln von Beton gleich nach dem Gießen, sollen auch hier Mikro-Luftbläschen verhindert werden. Alle durchgeführten Studien und Vergleiche, in denen die traditionelle Arbeitsweise derer mit Micro Vibes gegenübergestellt wurde, belegen nicht nur die Vorzüge dieses Instruments, sondern auch seine einfache und bequeme Handhabung. Zudem wird die Keramik dadurch wesentlich kompakter. Dies zeigt sich vor allem während des Schichtens sowie durch ein vermindertes Schrumpfen nach dem Brand. Auf den vorderen Teil des Multifunktionsinstrumentes können unterschiedliche Aufsätze aufgeschraubt werden, auf die die Vibrationen dann übertragen werden. Momentan stellt Smile Line 2 Varianten zur Verfügung: Zum einen Micro Vibes mit Spatel (MVS), zum anderen Micro Vibes mit einer Aluminiumoxid-Kugel (MVOP).

Micro Vibes mit vibrierendem Spatel

Die spezifische

  • Naturfaserspatel für exzellente Flexibilität und Vibration

  • Naturfaserspatel für exzellente Flexibilität und Vibration
Form des Kunststoffspatels ermöglicht zahlreiche interessante Verwendungen. Zahntechniker klagen zum Beispiel oftmals darüber, dass es nach dem Brand vor allem zu Schrumpfungen im interdentalen und okklusalen Bereich kommt. Tipp: Einfach eine kleine Menge Keramik mit Hilfe des Spatels in den Zwischenraum platzieren und die Vibration anschalten. Durch die kontrollierte und zielgerichtete Mikrovibration, wird die Keramik verdichtet und dringt selbst in kleine Zwischenräume vor. Werden diese Schritte befolgt, schließen sich in den meisten Fällen diese Bereiche spätestens nach dem 2. Brand. Der Spatel ist nicht nur aus Kunststoff, sondern auch aus Naturfaser (Horn) erhältlich. Dieses Material ist deshalb so außergewöhnlich, weil es nicht nur eine extrem hohe Flexibilität aufweist, sondern die Schwingungen auch besonders gut überträgt.

  • Die Vibration während des Anmischens verhindert Mikro-Luftbläschen.
  • Brücke nach dem 1. Brand. Schrumpfungen im Bereich der Interdentalräume werden reduziert.
  • Die Vibration während des Anmischens verhindert Mikro-Luftbläschen.
  • Brücke nach dem 1. Brand. Schrumpfungen im Bereich der Interdentalräume werden reduziert.

  • Eine kleine Menge Keramik wird mit Hilfe des Micro Vibes (Spatel) aufgetragen.
  • Der Micro Vibes wird eingeschaltet, so dass die Keramik selbst in kleine Zwischenräume vordringt.
  • Eine kleine Menge Keramik wird mit Hilfe des Micro Vibes (Spatel) aufgetragen.
  • Der Micro Vibes wird eingeschaltet, so dass die Keramik selbst in kleine Zwischenräume vordringt.

  • Der Vorgang wird für alle Zwischenräume wiederholt. Die Vibration verdichtet die Keramik und macht sie kompakt.
  • Das Ergebnis nach dem 2. Brand – die Lücken sind geschlossen.
  • Der Vorgang wird für alle Zwischenräume wiederholt. Die Vibration verdichtet die Keramik und macht sie kompakt.
  • Das Ergebnis nach dem 2. Brand – die Lücken sind geschlossen.

  • Der Pastenopaker wird mit dem Spatel aufbereitet.
  • Das Material lässt sich durch die Al2O3-Kugel leicht transportieren und auftragen. Dabei gewährleistet vor allem die Mikrovibration einen gleichmäßigen, dünnen Auftrag.
  • Der Pastenopaker wird mit dem Spatel aufbereitet.
  • Das Material lässt sich durch die Al2O3-Kugel leicht transportieren und auftragen. Dabei gewährleistet vor allem die Mikrovibration einen gleichmäßigen, dünnen Auftrag.

  • Ähnlich dem Opaker wird der Zirkonoxid-Liner ebenmäßig und leicht aufgetragen.
  • Dieser neue Doppelkugel-Aufsatz (klein und groß) wir bald auf den Markt kommen. Die kleine Al2O3-Kugel ermöglicht es, selbst hauchdünne Interdentalräume zu erreichen.
  • Ähnlich dem Opaker wird der Zirkonoxid-Liner ebenmäßig und leicht aufgetragen.
  • Dieser neue Doppelkugel-Aufsatz (klein und groß) wir bald auf den Markt kommen. Die kleine Al2O3-Kugel ermöglicht es, selbst hauchdünne Interdentalräume zu erreichen.

Gleichmäßig mit Aluminiumoxid-Kugel

Mit der aufmontierten Aluminium-Kugel hat Micro Vibes ein weiteres Einsatzfeld erobert. Die Al2O3-Kugel wird für Malfarbe und (Pasten-)Opaker verwendet und ermöglicht einen gleichmäßigen, dünnen Auftrag, vor allem auf hartem Untergrund. Das Material lässt sich so leicht auftragen und selbst weniger geübte Zahntechniker können damit mühelos umgehen. Zudem erhöht sich das Arbeitstempo und führt zu einer Steigerung der Produktivität.

Fazit

Das Ergebnis überrascht, denn eine derart homogene und dünne Opakerschicht kann sonst nur mit der Airbrush-Methode erzielt werden. Das gleiche Instrument kann zudem für den Auftrag von Zirkonoxid-Liner verwendet werden, denn nicht jeder Liner lässt sich gut mit dem Pinsel auftragen. Analog der Handhabung von (Pasten-)Opaker, ist auch der Auftrag von Liner einfach und wirkungsvoll.


WEITERE INFO UNTER

www.goldquadrat.de


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Unbenannt

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