Kronen/Brücken


Standfest, brennstabil, ästhetisch

VITA VMK Master: überzeugende Verarbeitungseigenschaften und kompatibel zur BLP.
VITA VMK Master: überzeugende Verarbeitungseigenschaften und kompatibel zur BLP.

Erste Erfahrungen von Christoph Freihöffer, Kassel, zur neuen Keramik VMK Master der VITA Zahnfabrik. Sein Urteil nach drei Monaten Testphase: unproblematisch in der Verarbeitung, ansprechende ästhetische Wirkung, gute lichtoptische Eigenschaften und kompatibel zur BIO-Logischen Prothetik.

Zahntechnikermeister Christoph Freihöffer leitet die Keramikabteilung und ist Assistent der Geschäftsleitung im Dental-Labor Werth & Priester Kassel GmbH & Co KG. Das Labor wurde bereits im Jahr 1952 gegründet und beschäftigt heute insgesamt 75 Mitarbeiter. Der Schwesterbetrieb in Erfurt, 1991 gegründet, ist etwa gleich groß. Das entsprechend seiner Größe recht umfassende Leistungsspektrum des Kasseler Betriebs findet deutschlandweit seine Abnehmer. So überregional die Kundschaft verteilt ist, so vielseitig sind auch deren Bedürfnisse. Bereits seit 1998 fertigt Christoph Freihöffer in enger Zusammenarbeit mit Dr. Eugen End, Zahnarzt in Weingarten, Zahnersatz in physiologischer Okklusion und Artikulation nach dem Vorbild der Natur (BIO-Logische Prothetik – BLP). Seit August 2009 setzt Freihöffer nun die neue VMK Master Keramik von VITA in seiner täglichen Arbeit ein. Im Folgenden fasst er für uns seine Eindrücke zusammen.

Ein neues Material muss Vorteile bringen

Getestet habe ich VMK Master zunächst aus Neugier, da ich ständig auf der Suche bin nach Verbesserungen des Status quo, nach Wegen, die mich einfacher, schneller und effizienter zum Ziel führen. Der erste Eindruck war sehr gut und er festigte sich im Verlauf der Testphase: unproblematisch in der Verarbeitung, ansprechende ästhetische Wirkung, gute lichtoptische Eigenschaften. Als erfahrener Keramiker erinnerte mich das einfache Handling und die klassische Schichtweise mit Dentin- und Schneidemassen an die bekannten Vorfahren VMK 68 und VMK 95, ebenfalls aus dem Hause VITA. Entscheidend ist für mich, wie gut VMK Master zu meiner Arbeitsweise im Bereich BLP passt.

Was überzeugt an VMK Master?

Besonders überzeugend bei den Verarbeitungseigenschaften der Massen war für mich die geringe Schrumpfung und die gute Standfestigkeit der Massen.
Mein Urteil: VMK Master passt bestens zur BLP. Bei der okklusalen Gestaltung keramischer Kauflächen nach dem Okklusionskonzept der BIO-Logischen Prothetik trage ich die Kontakte punktförmig an. Dazu brauche ich eine Masse, die ausreichend standfest ist und bei der die einmal angelegten Kontakte während des Schichtens nicht verlaufen. Zusätzlich sollten diese Kontaktpunkte auch die Brennzyklen überstehen und wie von mir angetragen wieder aus dem Ofen herauskommen. Diese beiden Eigenschaften – Standfestigkeit und Brennstabilität – habe ich bei der neuen VMK Master gefunden. Auch bei der exakten Schichtung von Frontzahnkronen und -brücken kommen diese Eigenschaften meiner Art zu arbeiten sehr entgegen.

Guter Verbund auch bei edelmetallfreien Gerüsten

Wie für alle Labore ist natürlich mittlerweile auch bei uns die unproblematische Verarbeitung und das harmonische Verhalten der Keramiken auf Gerüsten
aus edelmetallfreien Legierungen (CoCr) wichtig. In diesem Bereich habe ich bisher nur gute Erfahrungen gesammelt. Sowohl bei Vollverblendungen wie auch bei vestibulär verblendeten Kronen und Brücken mit Metallkauflächen hält die Keramik, was der Hersteller verspricht. Auch Gerüste aus edelmetallfreien
Legierungen stellen für die VMK Master Keramik kein Problem bei Verarbeitung, Brand und Finish dar. Selbst die mitunter große Wärmeentwicklung während der Politur der Metallkauflächen konnte den Verblendungen nichts anhaben.

Umfassendes Angebot an Zusatzmassen

Zur Individualisierung der

  • Das Ergebnis mit ansprechender Ästhetik.

  • Das Ergebnis mit ansprechender Ästhetik.
Restaurationen nutze ich – je nach Zahnfarbe und Situation – das reichhaltige Angebot an Zusatzmassen. So erziele ich beispielsweise mit Opakdentin gute farbliche Effekte in Fällen, in denen wenig Platz für die Verblendung ist. Zur farblichen Charakterisierung des Dentinkörpers hat sich aus meiner Erfahrung der Dentin Modifier in Verbindung mit der Dentinmasse bisher sehr gut bewährt. Die natürliche und lebendige Wirkung aus der Tiefe der Verblendung erziele ich mit Transluzenz-Massen.

Zusammenfassendes Urteil

Sicherlich ist es nach drei Monaten Anwendung noch etwas früh für ein endgültiges Urteil, aber die neue VMK Master von VITA wird ihren festen Platz in
unserem Laboralltag erhalten. Während der Testphase hat sie uns überzeugt, insbesondere durch ihre angenehme, einfache und unproblematische Verarbeitung und ästhetisch ansprechenden Restaurationen. Sowohl mit herkömmlichen Aufbrennlegierungen als auch mit edelmetallreduzierten oder -freien Legierungen waren die Verarbeitung wie auch das Brennergebnis überzeugend und viel versprechend.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Christoph Freihöffer

Bilder soweit nicht anders deklariert: Christoph Freihöffer


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