Laborführung


Mit Professionalität und Ausdauer zum Social-Media-Erfolg

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Der Begriff „Social Media“ ist heutzutage in aller Munde und wird auch immer häufiger zum Thema für Zahnärzte und Dentallabore. Mit einem klaren Konzept, professioneller Gestaltung und ausreichend Zeitinvestment bieten soziale Netzwerke ihren Nutzern viele Vorteile und eine Reihe von Möglichkeiten, sich zu positionieren und in direkten Kontakt mit potenziellen Kunden zu treten. Worin der Erfolg von Social Media liegt und was es bei der Umsetzung zu beachten gibt, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Bei Facebook, Instagram, Twitter und Co. geht es darum, Aufmerksamkeit und damit positive Reaktionen in Form von Herzen oder Likes zu sammeln. Ein interessanter und gut aufgemachter Beitrag wird mehr geliked bzw. geteilt. Je mehr Menschen auf diesem Weg erreicht werden, umso bekannter wird das Produkt, die Marke oder das Unternehmen.

Vor Jahren als digitale Plattform gestartet, um mit Bekannten und Freunden auf aller Welt unkompliziert in Kontakt zu bleiben, ist heute die Nutzung des Social-Media-Auftritts als Vermarktungskanal für viele Unternehmen ganz selbstverständlich. Was aber so einfach anmutet, hat es in seiner strategischen Ausführung in sich. 

Denn sollen die unternehmerischen Aktivitäten in sozialen Netzwerken professionell und von Erfolg gekrönt sein, gibt es für das Generieren von Reichweite, die die Bekanntheit des Unternehmens steigert und eine Attraktivität für Zielkunden schafft, doch Gesetzmäßigkeiten, die berücksichtigt werden müssen.

Der Weg zum langfristig erfolgreichen Social-Media-Auftritt

Vorab: Nur weil ein Beitrag viele Likes hat, bedeutet dies nicht, dass er erfolgreich ist und Erfolg einbringt. Dies kann mit vielen anderen Faktoren zusammenhängen, d.h. ein erfolgreicher Beitrag ist nur ein Teil der professionellen Social Media Perfomance. Hier geht es nämlich um das Durchhaltevermögen und nicht um etwas Einmaliges.

Social Media als Vermarktungskanal sind kein Sprint, sondern funktionieren nur als Marathon. Wer diese Energie nicht aufbringen kann oder will, der sollte sein Marketingbudget in andere Kanäle investieren. Denn trotz vieler Likes kann man eine schlechte, nicht zielgruppenorientierte Reichweite oder wenig Interaktion haben.

Aber diese 2 Faktoren kalkulieren die meisten Unternehmen nicht ein. Um eine nachhaltig professionelle Darstellung auf den unterschiedlichsten Netzwerken zu haben, sollte man von Anfang an 3 Dinge beachten:

Professionelles Profil

Zunächst muss ein professionelles Profil erstellt werden, welches das Corporate Design des Unternehmens oder der Marke einbezieht. Das Design sollte sich im besten Falle auch im Feed wiederfinden, also in den Bildern und Beiträgen, die man online gestellt hat.

Bei Bildern gilt es zu beachten, dass sie manches Mal inhaltlich gut sein können, jedoch in der Qualität und Aufmachung überhaupt nicht geeignet sind, um die Hochwertigkeit Ihres Unternehmens zu unterstreichen. Wenn Sie selbst nicht über die Fähigkeit verfügen, Ihr Bildmaterial, sofern nötig, professionell aufzubereiten, so ist es ratsam, einen Profi zu beauftragen.

Professioneller Content 

Steht das Profil, folgt der Content. Ein lebendiger Social-Media-Kanal sollte 2 bis 3 Aktivitäten pro Woche vorweisen können. Das braucht Ideen und Zeit. Bereiten Sie sich vor und machen Sie sich einen Content-Plan. Definieren Sie inhaltliche Kategorien, die sich in Ihrem Content-Plan regelmäßig wiederholen sollen.

Das schärft im Alltag den Blick für diese Situationen und schafft bei aller nötigen Kreativität doch ein wenig Planbarkeit. Bei aller Aktivität, ebenso wie bei der Auswahl der Social-Media-Kanäle, die zukünftig von Ihnen bespielt werden, sollten Sie immer eins im Blick behalten: Nämlich dort aktiv zu sein, wo Sie Ihre gewünschte Zielgruppe mit größter Wahrscheinlichkeit erreichen.

Reaktionen zeigen

Zu guter Letzt sollten sie Reaktionen zeigen. Integrieren Sie die sozialen Medien in Ihren Alltag, schauen sie zwischendurch mal rein und interagieren Sie. Liken Sie andere Beiträge, kommentieren Sie etwas und folgen Sie den Profilen, die Sie interessant finden und die zu Ihrer Zielgruppe gehören.

So wird aus der Reichweite, die Sie generiert haben, und aus den Likes, die Ihre Beiträge bekommen, eine Community. Diese kann im Gegensatz zu ein paar „Gefällt-mir“-Angaben wirklich Umsatz machen, denn Sie sind hier im ersten und direkten Kundenkontakt und können diesen nutzen, um Ihr Unternehmen persönlich vorzustellen.

Im professionellen Zusammenspiel und in der Ausdauer liegt der Erfolg von Social Media. Wenn Sie nicht sicher sind, ob alle Erfolgsfaktoren bei Ihnen schon im Alltag angekommen sind, dann können Ihnen die folgenden Fragen ein wenig Klarheit bringen:

  • Haben Sie ein professionelles Profil?
  • Haben Sie 2 bis 3 Posts mit unterschiedlichem Inhalt pro Woche?
  • Haben Sie sich schon eine ausreichend große Community aufgebaut?
  • Haben Sie dauerhaft ausreichend Zeit, um Ihre ausgewählten Kanäle zu verwalten?

Wenn Sie die eine oder andere Frage mit „nein“ beantwortet haben und langfristig auch keine Änderung in Sicht sein sollte, dann stellt sich grundsätzlich die Frage, ob es für Sie nicht sinnvoller wäre, nur einen privaten Account anstatt eines Unternehmensaccounts zu führen. Denn eines ist klar: Nur ein professionell geführter Account mit spannenden, abwechslungsreichen Inhalten und einer aktiven Community bringt Reichweite, Bekanntheit und auf Sicht sogar Kontakte, aus denen Umsatz entstehen kann. Eine unprofessionell geführte Unternehmensseite hingegen birgt sogar die Gefahr eines Imageschadens.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Christin Haarmeyer