Laborführung


Steuern sparen beim Kauf eines Dentallabors 2016

Beim Kauf und Verkauf eines Dentallabors gibt es steuerlich einiges zu beachten.
Beim Kauf und Verkauf eines Dentallabors gibt es steuerlich einiges zu beachten.

Der Erwerb eines Dentallabors bringt für den Käufer hohe Kostenbelastungen mit sich, die häufig nur aufgrund der damit verbundenen steuerlichen Entlastungen getragen werden können. Deshalb ist die Kenntnis der steuerlichen Folgen beim Betriebserwerb von weitreichender Bedeutung und für die Kaufentscheidung unerlässlich. Im folgenden Beitrag erklärt Dipl.-Volkswirt Dr. Hans-Ludwig Dornbusch, dass sich unterschiedliche Steuerentlastungen je nach Art der Kaufpreiszahlung ergeben: ob es sich um Barkauf, Ratenkauf oder Kauf auf Rentenbasis handelt. Mit durchgerechneten Fallbeispielen konkretisiert der Autor die verschiedenen Modelle.

1. Barkauf

Der Kaufpreis stellt für den Betriebserwerber eine gewinn­min­dernde und damit steuermindernde Betriebsausgabe dar. Diese Betriebsausgaben können aber keinesfalls, auch nicht beim Barkauf, im Jahr des Kaufes sofort in voller Höhe geltend gemacht werden, sondern müssen über einen längeren Zeitraum abgeschrieben werden. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der Nutzungsdauer der mit dem Kaufpreis abgegoltenen Wirtschaftsgüter. Da die Nutzungsdauer der Wirtschafts­güter unterschiedlich lang ist, muss deshalb der Kaufpreis auf die Wirtschaftsgüter aufgeteilt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Kaufpreis üblicherweise nicht nur für die Wirtschaftsgüter, sondern auch für die Übernahme des Kunden­stammes und für den vom alten Betriebsinhaber geschaffenen guten Ruf des Betriebes gezahlt wird. Wenn keine Vereinbarung über die Höhe dieses sogenannten ideellen Geschäfts- oder Firmenwertes getroffen wurde, muss er geschätzt werden.

Der Geschäftswert eines gewerblichen Unternehmens ist abschreibbar. Der Gesetzgeber hat die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Geschäftswertes auf einen Zeitraum von 15 Jahren festgelegt (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 i.V.m. § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG). Die auf den Geschäftswert entfallenden Anschaffungskosten sind somit linear über 15 Jahre abzuschreiben. Im Erwerbsjahr ist der Geschäftswert wie jedes Wirtschaftsgut nur zeitanteilig für die Monate ab dem Anschaffungszeitpunkt abschreibbar (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG).

Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern ist nach der Höhe der Anschaffungskosten zu unterscheiden. Seit 2010 hat der Steuerpflichtige ein Wahlrecht zwischen zwei Abschreibungsmethoden: Er kann sich entscheiden zwischen einer Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftgüter bis 410 Euro (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG) oder einer Sofortabschreibung für Wirtschaftsgüter bis 150 Euro – in Verbindung mit der Verpflichtung, alle Wirtschaftsgüter im Wert zwischen 150 Euro und 1.000 Euro in einem Sammelposten zusammenzufassen und in 5 Jahren mit jeweils einem Fünftel abzuschreiben (Poolabschreibung; § 6 Abs. 2a EStG).

Beispiel

Der Inhaber eines Dentallabors hat seinen Betrieb am 01.01.2016 zum Preis von 200.000 Euro gekauft. Der Geschäftswert wird auf 30 % geschätzt und die Summe der geringwertigen Wirtschaftsgüter im Wert bis 410 Euro, die sofort abgeschrieben werden sollen, mit 15.000 Euro beziffert. Der Restkaufpreis von 125.000 Euro verteilt sich zu 85.000 Euro auf Anlagegüter mit 5-jähriger Nutzungsdauer und zu 40.000 Euro auf Anlagegüter mit 10-jähriger Nutzungsdauer. Gebäudekosten fallen nicht an, da die Betriebsräume gemietet werden. Bei einer Abschreibungsdauer des Geschäftswertes von 15 Jahren und der Anwendung der linearen Abschreibungsmethode nach § 7 Abs.1 EStG für die Anlagegüter, also einer gleichmäßigen Verteilung der Anschaffungskosten auf die voraussichtliche Nutzungsdauer, ergeben sich folgende Abschreibungsbeträge, die der Betriebserwerber als Betriebsausgabe abziehen kann:

  • Tab. 1
  • Tab. 1

Wichtig ist, dass der Betriebserwerber die vom Gesetzgeber eingeräumten Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich der Höhe der Abschreibungen nutzt, um die für ihn günstigste steuerliche Entlastungswirkung zu erzielen. Rechnet er mit steigenden Gewinnen im Zeitablauf, ist wegen der Progression der Einkommensteuer zu Beginn der Abschreibungsperiode von den niedrig­sten Abschreibungssätzen auszugehen und umgekehrt bei ungünstiger zukünftiger Gewinnerwartung oder bei hohem Liquiditätsbedarf in den Anfangsjahren des Betriebsaufbaues.

Beispiel

Gleiche Annahmen über Kaufpreishöhe und -aufteilung wie im vorgenannten Beispiel. Es wird mit steigenden Gewinnen für die Zukunft gerechnet, die anfänglichen Abschreibungsbeträge sollen daher möglichst niedrig gehalten werden. Deshalb wird auf die sofortige Abschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter und die Abschreibung über ein Sammelkonto verzichtet zugunsten einer 10-jährigen Abschreibungsdauer. Somit ergeben sich folgende Abschreibungsbeträge:

  • Tab. 2
  • Tab. 2

Wenn die Abschreibungsbeträge in den Anfangsjahren besonders hoch ausfallen sollen, empfahl sich bis 2011 die Anwendung der de­gres­siven anstelle der linearen Abschreibungsmethode. Diese nur für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens –  dazu gehören vor allem Maschinen und Einrich­tungsgegenstände – zulässige Abschreibungsmethode in fallenden Jahresbeträgen nach Maßgabe eines festen Prozentsatzes, der weder das Zweieinhalbfache des linearen Abschreibungssatzes noch den Höchstsatz von 25 % übersteigen durfte (§ 7 Abs. 2 Satz 2 EStG), ist aber seit 2011 nicht mehr erlaubt.

Der Betriebserwerber hat es also in der Hand, gemäß seiner Einkunftserwartungen und/oder seiner Liquiditätswünsche die Kaufpreis-Abschreibung so zu gestalten, dass die für ihn günstigste steuerliche Entlastungswirkung erreicht wird. Durch den Wegfall der degressiven Abschreibung sind allerdings die Spielräume zum Steuersparen erheblich eingeschränkt worden.

Bisher wurde unterstellt, dass der Betriebs-Barkauf aus Eigenmitteln erfolgt. Nimmt der Käufer jedoch zur Finanzierung des Kaufpreises Fremdmittel auf, so fallen gegenüber dem Kreditgeber Zinszahlungen an. Diese Zinsen sind natürlich zusätzlich zur Abschreibung des Kaufpreises im Jahr der Zahlung als Betriebsausgaben abziehbar.

2. Ratenkauf

Beim Kauf eines Dentallabors in Raten wird auch dann ein Zinsanteil unterstellt, wenn Zinszahlungen nicht ausdrücklich vereinbart wurden. Die Raten sind also in den eigentlichen Kaufpreis – der nach der obigen Methode abgeschrieben wird –und den Zinsaufwand für die Stundung des nicht sofort zahlbaren Kaufpreises –der im Zahlungszeitpunkt den Gewinn mindert – aufzuteilen. Das ist einfach, wenn in der Ratenvereinbarung zu bestimmten Zeiten und in bestimmter Höhe Zinszahlungen zusätzlich zu den Ratenzahlungen festgelegt sind. Sind die Zinszahlungen aber in den Raten enthalten, ohne dass eine Zinsvereinbarung getroffen wurde, muss der in den Raten enthaltene Zinsbetrag herausgerechnet werden. Dazu ist der Gegenwartswert der Summe aller Raten, auch Barwert genannt, zu bestimmen.

Beispiel

Der Inhaber eines Dentallabors hat seinen Betrieb am 01.01.2016 zum Preis von 200.000 Euro gekauft, zahlbar in 10 Jahresraten von 20.000 Euro. Zinszahlungen sind nicht vereinbart worden. Der Vervielfältiger bei 10-jährigen in gleichen Jahresraten zu tilgenden Forderungen bei einem üblicherweise zu unterstellenden Zinssatz von 5,5 % beträgt 7,745 (vgl. Anlage 9a Bewertungsgesetz), sodass sich ein Gegenwartswert von 20.000 Euro x 7,745 = 154.900 Euro errechnet. Der im Kaufpreis enthaltene Zinsanteil macht also 45.100 Euro aus. Während der Gegenwartswert auf die Wirtschaftsgüter und den Geschäftswert in der dargestellten Weise aufzuteilen und abzuschreiben ist, sind die Zinszahlungen nach Maßgabe der jährlichen Ratenzahlungen abzüglich der Gegenwartswertminderung als Betriebsausgabe absetzbar. Die Berechnungsweise ist folgende (Bild per Klick vergrößern):

  • Tab. 3
  • Tab. 3

Beim Kauf eines Dentallabors gegen Rentenzahlungen hängt die steuerliche Behandlung davon ab, ob sich Leistung und Gegenleistung entsprechen oder ob der Versorgungscharakter der Rente überwiegt. Wenn die Rente nach wirtschaftlichen Grundsätzen bemessen ist, handelt es sich um eine sogenannte betriebliche Kaufpreisrente. In dem Fall ist, wie beim Ratenkauf, der Gegenwartswert der Rente zu bestimmen, auf die Wirtschaftsgüter sowie den Geschäftswert aufzuteilen und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abzuschreiben. Außerdem ist der in den Renten enthaltene Zinsanteil als Betriebsausgabe absetzbar, und zwar nach Maßgabe der oben dargestellten Methode. Der jährliche Zinsanteil ergibt sich durch Abzug der jährlichen Gegenwartswertminderung von dem Jahresrentenbetrag. Je nachdem, ob es sich um eine an die Lebenszeit einer Person geknüpfte Leibrente handelt oder um eine Zeitrente, die im Unterschied zur Ratenvereinbarung eine mehr als 10jährige Zeitspanne voraussetzt, kommen unterschiedliche Abzinsungsfaktoren bei der Berechnung der Gegenwartswertminderung zur Anwendung. Ansonsten aber unterscheidet sich die steuerliche Behandlung nicht vom Ratenkauf.

Das ist jedoch anders, wenn die Rente nicht nach wirtschaftlichen Grundsätzen bemessen ist, sondern der Wert der Rente den Wert des Betriebes übersteigt. In diesem Fall spricht man von einer privaten Versorgungsrente, die nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig ist. Derartige Vereinbarungen sind üblich zwischen unterhaltsverpflichteten und unterhaltsberechtigten Personen, wie insbesondere zwischen Eltern und Kindern. Die steuerliche Behandlung der Rente ist dann davon abhängig, ob der Wert des Betriebes mehr oder weniger als die Hälfte des Renten-Gegenwartswertes ausmacht. Liegt der Betriebswert über dem hälftigen Renten-Gegenwartswert, sind die Rentenzahlungen in Höhe des Ertragsanteils als Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig. Liegt der Betriebswert aber unter dem hälftigen Renten-Gegenwartswert, überwiegt also der Unterhaltscharakter, ist auch kein Sonderausgabenabzug möglich.

Beispiel

Der 65-jährige Inhaber eines Dentallabors überlässt seinem Sohn den Betrieb mit der Auflage, ihm bis an sein Lebensende eine Rente von monatlich 1.500 Euro zu zahlen. Der Wert des Betriebes wird auf 50.000 Euro veranschlagt. Um festzustellen, ob der Unterhaltscharakter der Rente überwiegt, muss zunächst der Gegenwartswert der Rente ermittelt werden. Dieser berechnet sich wie folgt: Jahresrente 18.000 Euro x Kapitalwertfaktor 11,354 für Leibrenten von 65-jährigen Männern (BMF-Schreiben vom 26.10.2012 zu § 14 BewG Abs. 1 Satz 4; Kapitalwerttabelle ab 1.1.2013) = 204.372 Euro Gegenwartswert der Rente.

Es überwiegt in diesem Fall also der Unterhaltscharakter der Rente, sodass kein steuerlicher Abzug möglich ist. Würde der Gegenwartswert der Rente zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro betragen, wäre im Rahmen der Sonderausgaben ein Betrag von 18 % der Jahresrente (= Ertragsanteil für Renten an eine Person, die bei Beginn der Rente das 65. Lebensjahr vollendet hat; vgl. § 22 EStG) alljährlich steuerlich abzugsfähig. Würde der Gegenwartswert der Rente dem Wert des Betriebes von 50.000 Euro entsprechen, wäre die jährliche Gegenwartswertminderung zu ermitteln und die jeweilige Differenz zur Jahresrente im Rahmen der Betriebsausgaben zusätzlich zur Abschreibung des Gegenwartswertes der Rente als fiktiver Zinsanteil steuerlich abzugsfähig.

Wenn der Unterhaltscharakter der Rentenzahlungen beim Betriebserwerb überwiegt und somit weder ein steuerlicher Abzug als Betriebsausgaben noch als Sonderausgaben möglich ist, kommt allenfalls noch ein Abzug als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG in Betracht, allerdings nur dann, wenn die Rentenzahlungen die dort festgelegte zumutbare Eigenbelastung des Steuerpflichtigen, die nach Einkommenshöhe, Familienstand und Kinderzahl berechnet wird, übersteigen.

3. Kauf auf Rentenbasis

Beim Kauf eines Dentallabors gegen Rentenzahlungen hängt die steuerliche Behandlung davon ab, ob sich Leistung und Gegenleistung entsprechen oder ob der Versorgungscharakter der Rente überwiegt. Wenn die Rente nach wirtschaftlichen Grundsätzen bemessen ist, handelt es sich um eine sogenannte betriebliche Kaufpreisrente. In dem Fall ist, wie beim Ratenkauf, der Gegenwartswert der Rente zu bestimmen, auf die Wirtschaftsgüter sowie den Geschäftswert aufzuteilen und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abzuschreiben. Außerdem ist der in den Renten enthaltene Zinsanteil als Betriebsausgabe absetzbar, und zwar nach Maßgabe der oben dargestellten Methode. Der jährliche Zinsanteil ergibt sich durch Abzug der jährlichen Gegenwartswertminderung von dem Jahresrentenbetrag. Je nachdem, ob es sich um eine an die Lebenszeit einer Person geknüpfte Leibrente handelt oder um eine Zeitrente, die im Unterschied zur Ratenvereinbarung eine mehr als 10jährige Zeitspanne voraussetzt, kommen unterschiedliche Abzinsungsfaktoren bei der Berechnung der Gegenwartswertminderung zur Anwendung. Ansonsten aber unterscheidet sich die steuerliche Behandlung nicht vom Ratenkauf.

Das ist jedoch anders, wenn die Rente nicht nach wirtschaftlichen Grundsätzen bemessen ist, sondern der Wert der Rente den Wert des Betriebes übersteigt. In diesem Fall spricht man von einer privaten Versorgungsrente, die nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig ist. Derartige Vereinbarungen sind üblich zwischen unterhaltsverpflichteten und unterhaltsberechtigten Personen, wie insbesondere zwischen Eltern und Kindern. Die steuerliche Behandlung der Rente ist dann davon abhängig, ob der Wert des Betriebes mehr oder weniger als die Hälfte des Renten-Gegenwartswertes ausmacht. Liegt der Betriebswert über dem hälftigen Renten-Gegenwartswert, sind die Rentenzahlungen in Höhe des Ertragsanteils als Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig. Liegt der Betriebswert aber unter dem hälftigen Renten-Gegenwartswert, überwiegt also der Unterhaltscharakter, ist auch kein Sonderausgabenabzug möglich.

Beispiel

Der 65-jährige Inhaber eines Dentallabors überlässt seinem Sohn den Betrieb mit der Auflage, ihm bis an sein Lebensende eine Rente von monatlich 1.500 Euro zu zahlen. Der Wert des Betriebes wird auf 50.000 Euro veranschlagt. Um festzustellen, ob der Unterhaltscharakter der Rente überwiegt, muss zunächst der Gegenwartswert der Rente ermittelt werden. Dieser berechnet sich wie folgt: Jahresrente 18.000 Euro x Kapitalwertfaktor 11,354 für Leibrenten von 65-jährigen Männern (BMF-Schreiben vom 26.10.2012 zu § 14 BewG Abs. 1 Satz 4; Kapitalwerttabelle ab 1.1.2013) = 204.372 Euro Gegenwartswert der Rente.

Es überwiegt in diesem Fall also der Unterhaltscharakter der Rente, sodass kein steuerlicher Abzug möglich ist. Würde der Gegenwartswert der Rente zwischen 50.000 Euro und 100.000 Euro betragen, wäre im Rahmen der Sonderausgaben ein Betrag von 18 % der Jahresrente (= Ertragsanteil für Renten an eine Person, die bei Beginn der Rente das 65. Lebensjahr vollendet hat; vgl. § 22 EStG) alljährlich steuerlich abzugsfähig. Würde der Gegenwartswert der Rente dem Wert des Betriebes von 50.000 Euro entsprechen, wäre die jährliche Gegenwartswertminderung zu ermitteln und die jeweilige Differenz zur Jahresrente im Rahmen der Betriebsausgaben zusätzlich zur Abschreibung des Gegenwartswertes der Rente als fiktiver Zinsanteil steuerlich abzugsfähig.

Wenn der Unterhaltscharakter der Rentenzahlungen beim Betriebserwerb überwiegt und somit weder ein steuerlicher Abzug als Betriebsausgaben noch als Sonderausgaben möglich ist, kommt allenfalls noch ein Abzug als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG in Betracht, allerdings nur dann, wenn die Rentenzahlungen die dort festgelegte zumutbare Eigenbelastung des Steuerpflichtigen, die nach Einkommenshöhe, Familienstand und Kinderzahl berechnet wird, übersteigen.

 

 

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Hans-Ludwig Dornbusch

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Hans-Ludwig Dornbusch