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Alles easy mit CAD/CAM-Technologie von Hint-Els

14.10.2009

Modellationssoftware Hint-ELs® Easy CAD.
Modellationssoftware Hint-ELs® Easy CAD.

CAD/CAM bedeutet längst mehr als bloß die computergestützte Bearbeitung von

Zirkoniumdioxid. Mittlerweile verbirgt sich eine Vielzahl an extra- und intraoralen

Digitalisiertechniken, Fertigungsverfahren wie Fräsen und Lasersintern, Werkstoffen etc. hinter diesem Begriff. Während manche Hersteller sich daher auf einzelne Teilbereiche der CAD/CAM-Technologie konzentrieren, setzt das Unternehmen Hint-ELs auf das Motto „Alles aus einer Hand“. Allerdings nicht zwingend: Sämtliche CAD/CAM-Komponenten verfügen über offene Schnittstellen und entsprechen

so dem aktuellen Trend in der Dentalbranche, dem Anwender durch modulare Konzepte eine größere Flexibilität zu sichern.

Im IDS-Jahr 2009 wurde das Produktportfolio von Hint-ELs erneut maßgeblich erweitert. Beispielsweise ist das Griesheimer Unternehmen einem vielfach geäußerten Kundenwunsch nachgekommen und bietet nun zusätzlich zu den bewährten Fertigungsanlagen Hint-ELs® hiCut dmsX4 und dmsX5 eine besonders kompakte Fräseinheit, die Hint-ELs® easyCut, an.

Kompaktes Frässystem

Hint-ELs® easyCut ist ein leistungsstarkes 4-Achs-System mit einer zusätzlichen Achse für den automatisch gesteuerten Rohlingswender und Werkzeugwechsler. Dieser kann mit insgesamt zwölf Werkzeugen bestückt werden. Die Steuerung der Fräsmaschine erfolgt über die zuverlässige CAMSoftware Hint-ELs® NC-Steuerung. Dank Maschinenabmessungen von lediglich 145 x 67 x 50 Zentimeter bei einem Gewicht von 220 Kilogramm wird nur eine geringe Stellfläche benötigt. Außerdem sind ein Flüssigkeitskühlsystem sowie ein Absaugsystem für die Trockenbearbeitung integriert. Verschiedene Materialien können so mit der Fräsmaschine präzise bearbeitet werden.

  • Feri Nadj, verantwortlich für Vertrieb, Marketing und Qualitätsmanagement bei Hint-ELs.

  • Feri Nadj, verantwortlich für Vertrieb, Marketing und Qualitätsmanagement bei Hint-ELs.

Fräsbearbeitung von Titan

Feri Nadj, verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Qualitätsmanagement bei Hint-ELs: „Zwar befindet sich Zirkoniumdioxid nach wie vor auf einem Triumphzug durch deutsche Labore, aber auch Materialien wie Titan erleben durch die Möglichkeit der CAD/CAM-Bearbeitung und die dadurch entstehenden Vorteile eine Renaissance. So besteht beim Gussverfahren zum Beispiel stets die Gefahr, dass die ?-case-Schicht vor dem Verblenden nicht vollständig eliminiert wird. Dies kann zu Blasen oder gar Abplatzungen führen und schließt eine dünne Ausarbeitung der Randbereiche aus. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tiefe der ?-case-Schicht nicht gleichbleibend ist, sondern von System zu System und auch von Guss zu Guss variiert.

Außerdem muss jede Arbeit geröntgt werden, weil bei der Gusstechnik Argoneinschlüsse auftreten können. Nicht nur die Kontrolle kostet Zeit – häufig stellt sich dann auch noch heraus, dass der Guss verworfen werden muss. Die industrielle Fertigung von Titan-Blanks hingegen gewährleistet eine einwandfreie Materialstruktur, die durch das Fräsen nicht beeinflusst wird. Und die Nachbearbeitung erfolgt sehr viel schneller und einfacher, da homogenere Oberflächen erzielt werden und nur ein feiner Haltestift statt der Gusskanäle entfernt werden muss.“

  • Die kompakte Fräseinheit Hint-ELs® easyCut ...

  • Die kompakte Fräseinheit Hint-ELs® easyCut ...

Neben Titan, einer Titanlegierung und verschiedenen Zirkoniumdioxiden umfasst die Werkstoffauswahl aus dem Hause Hint-ELs auch Cobalt-Chrom, Aluminiumoxid, Provisorienkunststoff sowie ausbrennfähiges Wachsmaterial. In Zusammenhang mit dem neuen Intraoralscanner Hint-ELs® directScan wird außerdem Kunststoffmaterial für die frästechnische Fertigung von Modellen angeboten.

Virtuelle Modellation leicht gemacht!

Eine weitere Produktneuheit stellt die Modellationssoftware Hint-ELs® Easy CAD dar. Mit dieser können zum Beispiel Kappen, Inlays, Onlays, vollanatomische und anatomisch reduzierte Kronen und Brücken mit bis zu 16 Gliedern, Teleskopkronen sowie individuelle Abutments für alle gängigen Implantatsysteme konstruiert werden. Eine Zahndatenbank erleichtert die Erstellung vollanatomischer Modellationen und kann beliebig durch den Anwender erweitert werden. Hierzu wird einfach ein herkömmliches Wax-up erstellt, mit dem optischen 3D-Scanner Hint-ELs® hiScan? digitalisiert und in der Software abgespeichert.

  • ... verfügt unter anderem über einen automatischen Werkzeugwechsler.

  • ... verfügt unter anderem über einen automatischen Werkzeugwechsler.

Gut gelöst wurde von den Entwicklern ein hoher Automatisierungsgrad bei gleichzeitig voller Flexibilität, da alle Einstellungen und Konstruktionsvorschläge individuell modifiziert werden können. Hilfreich sind zudem die umfassenden Sicherheitstools, die den Zahntechniker auf Über- und Unterschreitung hinterlegter Grenzwerte – auch unter Berücksichtigung des Gegenbisses – hinweisen. Feri Nadj: „Erhältlich ist das Programm seit März 2009 und die ersten Feedbacks von Kunden sind zu unserer Freude äußerst positiv ausgefallen. Besonders gelobt wird die hohe Bedienerfreundlichkeit, die wir u. a. durch eine Icon-gestützte Menüführung erzielt haben, und die gute Darstellung am Computerbildschirm.“

Weitere Informationen unter:
Web: www.hintel.com
Hotline: +49 (0) 61 55 - 89 98 0
E-Mail: info@hintel.com.