Firmenevents


REITEL Feinwerktechnik – Ein Unternehmen zum Anfassen

22.10.2009

Nach dreitägiger „Dentaltour“ war REITEL Feinwerktechnik die letzte Station für 30 Meisterschüler der IZN Garbsen.
Nach dreitägiger „Dentaltour“ war REITEL Feinwerktechnik die letzte Station für 30 Meisterschüler der IZN Garbsen.

Gießen, Konstruieren und Fräsen – 30 Meisterschüler aus der IZN Garbsen lernten die

Vorzüge der REITEL-Gießgeräte und der neuen CAD/CAM-Schiene live und in Farbe kennen. Praktische Anwendung hat bei den zukünftigen Zahntechnikermeistern und -meisterinnen oberste Priorität. Geschäftsführer Daniel Reitel und seine Mitarbeiter gewährten ihren Besuchern bei ihrem Aufenthalt am 23. Januar 2009 einen Einblick in ihre Produktionshallen und die Handhabung ihrer Geräte. Aufgeteilt in kleinen Gruppen lernten die Meisterschüler an drei Stationen das Vakuum-Druckgussgerät

INDURET Compact, die CAD/CAM-Schiene AnyCAD und die Produktion bei einer

Betriebsbesichtigung kennen.

Induret-Compact – sieht aus wie eine Espressomaschine…

„Das möchte ich auch mal ausprobieren!“ – Die Meisterschüler aus Garbsen konnten es kaum glauben, dass der Gießvorgang in dem Vakuumdruckgußgerät INDURET Compact lediglich 60 Sekunden dauert. Um sich davon zu überzeugen, führten sie einen Guss unter Anleitung von Servicetechniker Stefan Reiter selbst durch. Nach der Temperaturvorwahl wurde der Tiegel positioniert und mit dem eigens dafür entwickelten Stössel fixiert. Der Stössel verschließt den

  • Nur 60 Sekunden dauert der Gießvorgang unter Vakuumdruck in der INDURET Compact.

  • Nur 60 Sekunden dauert der Gießvorgang unter Vakuumdruck in der INDURET Compact.
Tiegelboden. REITEL ist der einzige Gerätehersteller, der mit Hilfe eines Thermofühlers direkt die Temperatur im Gerät messen kann. Nach dem Einfüllen der Legierung wird das Thermoelement in den Stössel eingefügt, die Muffel positioniert und die Kammer geschlossen. Die Zuführung von Argon vermindert eine vorzeitige Oxidation, erklärte Außendienst Ewald Riepenhausen. Bei Erreichen der Gießtemperatur wurde der Stufenschalter betätigt und damit der Gießvorgang eingeleitet. Nach zirka 60 Sekunden war die Legierung vergossen. Das Gerät übte eine große Faszination auf die Meisterschüler aus. Eindeutiger Tenor: „Sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch sehr einfach zu bedienen – und das alles in ansprechender Edelstahloptik“!

AnyCAD – offenes System

CAD/CAM ist bei den Garbsener Meisterschülern ein großes Thema. AnyCAD – eines der wenigen CAD/CAM-Systeme mit offener Schnittstelle weckte großes Interesse im Schulungsraum von REITEL. Die Meisterschüler folgten gebannt dem studierten  Dentaltechnologen Guido Sieker während der Konstruktion eines Käppchens. Selbst den Fräsvorgang in der AnyCAM konnten die Meisterschüler live sehen. Schaumodelle mit unterschiedlichen Materialien wurden begutachtet und anerkennend beurteilt. Geschäftsführer Daniel Reitel begleitete jahrelang das CAD/CAM-Projekt und beantwortete die zahlreichen Fragen der Meisterschüler rund um die neue Technologie. Jede Komponente aus dem AnyCAD System ist einzeln zu beziehen. Durch das offene Schnittstellensystem können die Daten in STL-Format an Fräszentren zum Fräsen verschickt werden.

  • Geräte zum Anfassen – Die Meisterschüler aus Garbsen ließen sich die Gerätefunktionen detailliert erklären.

  • Geräte zum Anfassen – Die Meisterschüler aus Garbsen ließen sich die Gerätefunktionen detailliert erklären.

Serienfertigung – Made in Germany

Vertriebsleiter Christian Rösch erklärte bei der Betriebsbesichtigung das Prinzip der Serienfertigung. Sämtliche Geräte werden durch die REITEL-Mitarbeiter bis zur Serienreife mit dem Siegel „Made in Germany“ entwickelt. Die Produktion erfolgt ausschließlich in den Fertigungshallen in Bad Essen. Hochwertige Komponenten von ausgewählten Lieferanten werden nach vorgegebenen Spezifikationen gefertigt. Ein ausführlicher Test erfolgt nach der Produktion, bevor die Geräte zum Verpacken und Versenden vorbereitet werden.

Gestärkt mit leckerem Essen eines externen Catering-Services gingen die Meisterschüler in den letzten Vortrag. Nicht nur die Bedienung der Geräte war für die REITEL-Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen. Das Unternehmen unterstützt die Meisterschüler aus Garbsen auch hinsichtlich einer zukünftigen

  • Servicetechniker Stefan Reiter erklärt die Funktionen des Verschlussstössels beim Gießvorgang in der INDURET Compact.

  • Servicetechniker Stefan Reiter erklärt die Funktionen des Verschlussstössels beim Gießvorgang in der INDURET Compact.
Selbständigkeit. Der Vortrag der Rechtsanwälte Andreas Berger und Susanne Buchweitz (Kanzlei Höckelmann, Berger & Partner, Osnabrück) gab viele Informationen zu Existenzgründungen und Übernahme von Betrieben.

REITEL Feinwerktechnik war die letzte von drei Stationen, bei denen die Meisterschüler große Dentalunternehmen kennenlernten. Organisiert und begleitet von PLURADENT-Mitarbeiter Dirk Müller, Axel Schneemann (IZN) und den Lehrern Helmut Kriese und Gerhard Woffleben tourten sie drei Tage von Garbsen über Kassel nach Belgien und auf dem Rückweg nach Bad Essen.

Beeindruckend fanden die Meisterschüler die immensen Lagerkapazitäten von PLURADENT bei Kassel. Bei GC Europe in Belgien besuchten sie einen Workshop zum Thema Zahnfleischmaske und als krönenden Abschluss die Produktionsbesichtigung bei REITEL. Mit diesen Eindrücken kehrte die dentale Reisegruppe am Freitagnachmittag nach Garbsen zurück.

 

Daniel Reitel...

...übernahm im April 2008 die alleinige Geschäftsführung von REITEL. In zweiter Generation leitet der 33-jährige das Unternehmen nach den Firmengrundsätzen „Trust in Quality“ und steht für die Produktion in Deutschland am Standort Bad Essen. Mit zirka 40 hochmotivierten Mitarbeitern wird hier die komplette Gerätepalette für den zahntechnischen Betrieb hergestellt. Alleinstellungsmerkmal der Geräte ist die hohe Qualität, die ständige Weiterentwicklung und – natürlich die einzigartige Edelstahloptik. Seit 1985 setzt REITEL Maßstäbe in der Geräteproduktion, die weltweit Beachtung finden. Der IDS 2009 sieht Daniel Reitel mit guten Erwartungen entgegen, „denn hier nutzen wir die Möglichkeit, nationale und internationale Kontakte zu pflegen und auszubauen“. Mit neuem Werbe- und Katalogdesign präsentiert das  Dentalunternehmen die Geräte in ansprechender und moderner Optik. Auch auf der Messe sind sämtliche Maschinen praktisch bedienbar. Neu ist das Zirkonnachbearbeitungsgerät ERGORET Aqua, das die Bearbeitung von fest gesinterten Gerüsten unter starker Kühlung ermöglicht. Ein absolutes Novum auf dem CAD/CAM-Markt.

 

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