Firmennachrichten


Ein Beruf mit 1.000 Jobs

07.11.2019

Infografik, die die persönlichen Ergebnisse der Teilnehmer visualisiert.
Infografik, die die persönlichen Ergebnisse der Teilnehmer visualisiert.

Zahnärzte und Zahntechniker haben „einen Beruf, doch 1.000 Jobs“ – dies untersuchte Dentsply Sirona und initiierte zum Start der IDS 2019 in Köln eine mehrwöchige Online-Umfrage.

Patienten bestmöglich behandeln, das Praxis- bzw. Laborteam führen, administrative Aufgaben erfüllen: Zahnärzte und Zahntechniker sind in ihrem Beruf mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Das Anliegen der Umfrage „1 Beruf. 1.000 Jobs“ von Dentsply Sirona war es daher, genau diese Vielseitigkeit für die Beteiligten sichtbar zu machen.

Die Antworten auf Fragen nach den vielen Tätigkeiten sollen dabei helfen, die Bedürfnisse von Praxen und Labors noch besser zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die perfekt dazu passen. Bereits auf der IDS im März waren die Teilnehmer erstaunt, aus wie vielen kleinteiligen Aufgaben ihre tägliche Arbeit besteht, wenn man sie alle auflistet.

So zeigte sich beispielsweise, dass in beiden Berufsgruppen sehr viel Zeit für buchhalterische Dinge aufgewendet wird, unter anderem für Steuererklärungen oder das Schreiben und Bezahlen von Rechnungen. Mit letzterem verbrachten Zahnärzte durchschnittlich knapp 16 Minuten pro Woche. Etwa 30 Minuten der Woche gelten allgemeinen finanziellen Fragen der Praxis. Bei Zahntechnikern lagen diese Werte im Schnitt noch höher: Sie beschäftigten sich 66 Minuten in der Woche mit allgemeinen finanziellen Fragen und 75 Minuten mit Rechnungsfragen.

Die Ergebnisse zeigen auch, wie sehr der Arbeitstag von Zahnärzten und -technikern gefüllt ist mit Arbeiten am und für den Patienten. Im Durchschnitt behandeln Zahnärzte etwa 48 Patienten pro Woche und wenden dafür täglich etwa 5 Stunden auf. Am häufigsten fertigen sie Röntgenaufnahmen an – pro Woche kommen 26 Fälle zusammen. Restaurationen machen mit 7 (indirekt) beziehungsweise 12 (direkt) Fällen einen Großteil der Arbeit aus. Bei den Abformungen liegen die analogen vorne: Pro Woche werden etwa 12 Abformungen durchgeführt, nur 4 davon sind digital. Insgesamt 13 Mal pro Woche behandeln Zahnärzte ein endodontisches Problem. Zahntechniker wenden viel Zeit auf, um Modelle auszugießen, keramische Restaurationen zu verblenden und mit Zahnärzten zu kommunizieren.

Mit Produkten und Service Zeitgewinne verschaffen

Diese Informationen sind für Dentsply Sirona sehr wichtig, um genau dort neue Konzepte und Lösungen zu entwickeln, wo sie benötigt werden. Das Ziel ist es, die Innovationen um genau diese Themen zu entwickeln und dazu beizutragen, dass die Anwender dieser Produkte ihre Patienten effektiver und auch effizienter versorgen können. Es geht dabei auch um Produkte, aber viel mehr noch um Workflows, die so gestaltet werden sollen, dass Zahnärzte und Zahntechniker die Zeit für ihre 1.000 Jobs in Praxen und Labors finden.

Dafür investiert Dentsply Sirona umfangreich: Mehr als 150 Millionen Dollar fließen jährlich in Forschung und Entwicklung. Und das zahlt sich aus: In diesem Jahr brachte das Unternehmen grundlegende Innovationen auf den Markt. Mit Primescan wurde ein Intraoralscanner vorgestellt, der eine hohe Scan-Genauigkeit bietet und aufgrund der Offenheit der Daten vielfältig genutzt werden kann. Ein Beispiel ist die volldigitale Herstellung von SureSmile Aligners Schienen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen. Hierfür wird der Scan mit 2D-Röntgendaten und einem Patientenbild verknüpft. Surefil One ist ein selbstadhäsives und anwendungsrobustes Restaurationsmaterial, das die Einfachheit eines Glasionomers mit der Haltbarkeit klassischer Komposite bei gleichzeitig guter Ästhetik vereint.

Bisher haben sich knapp 400 Dentalexperten aus mehr als 60 Nationen an der Online-Umfrage beteiligt. Interessierte Zahnärzte und Zahntechniker können sich noch bis zum 31. Dezember 2019 an der Umfrage beteiligen.

Als Dankeschön erhalten die Teilnehmer eine Infografik, die ihre persönlichen Ergebnisse visualisiert, per E-Mail und auf Wunsch als Poster per Post.


Quelle:
Dentsply Sirona


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