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THE WORLD OF CERAMICS

Ivoclar Vivadent bringt sechs neue Keramikprodukte auf den Markt

12.11.2015

Die in IPS Style verwendeten Kristalle des Oxyapatit strahlen einfallendes Licht in hohem Grade zurück, was eine Tiefenwirkung erzeugt. Da der Gehalt an Oxyapatit vom Opaker bis hin zur Schneide variiert, lässt sich so die Transluzenz gezielt kontrollie
Die in IPS Style verwendeten Kristalle des Oxyapatit strahlen einfallendes Licht in hohem Grade zurück, was eine Tiefenwirkung erzeugt. Da der Gehalt an Oxyapatit vom Opaker bis hin zur Schneide variiert, lässt sich so die Transluzenz gezielt kontrollie

Nur wenige Monate nach der IDS hat Ivoclar Vivadent noch einmal nachgelegt: Unter dem Motto „World of Ceramics“ bringt das Liechtensteiner Unternehmen gleich sechs neue Produkte im Bereich Dentalkeramik auf den Markt. Im Fokus: IPS Style – die erste Metallkeramik mit Oxyapatit-Kristallen für eine besondere Tiefenwirkung. Eine Übersicht über alle sechs Neuprodukte finden Sie im Folgenden.

1. IPS Style: Metallkeramik mit neuer Kristallarchitektur

IPS Style ist die erste Metallkeramik mit patentiertem Oxyapatit. Sie wurde für höchste Effizienz im Laboralltag entwickelt und steht für eine einfache Verarbeitung und natürliche Ästhetik.

Das neue Metallkeramik-System IPS Style wartet mit einer Innovation auf: In ihm kommen Oxyapatit-Kristalle zum Einsatz. Noch niemals zuvor wurden diese in einer dentalen Keramik verwendet. Lediglich die ebenfalls eingesetzten Leuzit- und Fluorapatit-Kristalle haben sich in der zahntechnischen Welt bereits durch den Einsatz in Produkten wie IPS InLine oder IPS d.SIGN weitgehend etabliert. Die Kombination dieser drei Kristallarten in einer Metallkeramik ist damit ein Novum.

  • IPS Style ist eine Metallkeramik mit neuer Kristallarchitektur.

  • IPS Style ist eine Metallkeramik mit neuer Kristallarchitektur.

Oxyapatit-Kristalle strahlen einfallendes Licht in hohem Grade zurück, was eine Tiefenwirkung erzeugt. Da der Gehalt an Oxyapatit vom Opaker bis hin zur Schneide variiert, lässt sich die Transluzenz gezielt kontrollieren. Die in IPS Style ebenfalls enthaltenen Fluorapatit-Kristalle streuen und reflektieren einfallendes Licht diffus, was eine hohe Helligkeit erzielt. Dieses präzise abgestimmte Zusammenspiel der Kristalle führt dazu, dass auch der Opaker am Farb- und Lichtmanagement der gesamten Restauration teilnimmt.

Was beinhaltet IPS Style?

IPS Style umfasst Keramikmassen für die klassische Ein- und Mehrschichttechnik sowie für die Presstechnik. Die Einschichtmasse IPS Style Ceram One ermöglicht es, auf effiziente Weise qualitativ hochwertige Restaurationen herzustellen. Standardschichtungen und individuelle Verblendungen werden mit den IPS Style Ceram-Keramikmassen realisiert. Diese komplettieren zudem auch gepresste reduzierte Restaurationen aus IPS Style Press zur gewünschten Kontur.

IPS Ivocolor ist Bestandteil von IPS Style und das neue universelle Malfarben- und Glasursortiment von Ivoclar Vivadent. Es ist anwendbar auf fast allen Schicht-, Press- und CAD-Keramiken von Ivoclar Vivadent sowie auf allen Wieland-Zirkoniumoxiden.

Für Einsteiger und erfahrene Anwender

IPS Style ist auf alle gängigen Legierungen im indizierten WAK-Bereich abgestimmt. Die Herstellung der Legierungsgerüste kann sowohl digital als auch analog erfolgen. Die  IPS Style Ceram-Schichtmassen werden wie herkömmliche Metallkeramiken verarbeitet. Das Material überzeugt durch einfache Modellierbarkeit und exzellente Standfestigkeit bei der Applikation. Dies erleichtert Einsteigern wie auch erfahrenen Anwendern die Verarbeitung und gibt ihnen Prozesssicherheit. Das umfassende Angebot an Massen erlaubt es dem Zahntechniker, jegliche Art von Restauration, von einfach und schnell bis hin zu hochästhetisch, zu realisieren – getreu dem Motto „Make it your Style!“

 

2. Eine für alle: IPS Ivocolor, ein universelles Malfarben- und Glasursortiment für IPS-Keramiken

Das neue Malfarben-und Glasursortiment IPS Ivocolor ist für IPS-Keramiken und auf Wieland Zenostar anwendbar. Der Zahntechniker benötigt fortan nur noch ein Sortiment für die individuelle Charakterisierung zahntechnischer Restaurationen.

Ivoclar Vivadent bietet verschiedene Keramiksysteme an. Bislang hatte jedes System sein eigenes Sortiment zur Charakterisierung. Die Malfarben und Glasuren waren untereinander nicht kompatibel. Nun vereint die neu entwickelte Komposition von IPS Ivocolor in einem einzigen Sortiment die bewährten Eigenschaften der IPS-Malfarbensysteme mit innovativen Weiterentwicklungen. Dies steigert die Effizienz, erhöht die Wirtschaftlichkeit im Labor und führt zu Restaurationen von gleichbleibend hoher Qualität.

  • IPS Ivocolor heißt das universelle Malfarben- und Glasursortiment für IPS-Keramiken.

  • IPS Ivocolor heißt das universelle Malfarben- und Glasursortiment für IPS-Keramiken.

Ästhetisch, effizient, wirtschaftlich

Das neue System bietet zahlreiche Anwendungsvorteile. Dank ausgewählter Farbkompositionen genießt der Zahntechniker individuelle Freiheit bei der Charakterisierung. Die Komposition des neuen niedrigschmelzenden Glases ermöglicht Brenntemperaturen ab 710 °C und führt bei der Glasur mit nur einem Glanzbrand zu hochglänzenden, unverfälschten Ergebnissen, die frei von Grau- oder Weißverfärbungen sind. IPS Ivocolor ist für hoch- und für niedrigschmelzende IPS-Keramiken geeignet und ermöglicht eine hohe Ästhetik unabhängig vom Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) der zu  bearbeitenden Keramik. Der Zahntechniker benötigt somit nur noch ein einziges System, will er Press-, CAD- und Schichtkeramiken oder auch Zirkoniumoxid der Marke Zenostar (Wieland) individualisieren.

Shades, Essenzen und Glasuren

Das System besteht aus Shades für die farbliche Abtönung der Restaurationen nach dem A-D-Shade Guide sowie aus Essenzen, die mit Liquids zu Effekt-Malfarben angemischt werden können. Darüber hinaus stehen Glasuren zur Verfügung, welche als Pulver und Pasten erhältlich sind – mit oder ohne Fluoreszenz. Die Shades und Essenzen sind auch mit fluoreszierenden Partikeln versehen. Als Lieferformen sind sowohl ein Starter Kit als auch komplette Shade und Essence Kits verfügbar.

 

3. Mittlere Transluzenz und eine neue Größe: Neue Blöcke für IPS e.max CAD

Ivoclar Vivadent erweitert das Sortiment bei IPS e.max CAD. Die neuen MT-Blöcke eignen sich mit ihrer mittleren Transluzenz für Patientenfälle, die viel Helligkeit benötigen. Und die IPS e.max CAD LT-Blöcke (niedrige Transluzenz) gibt es nun auch in der Größe A14.

  • Die neuen Blöcke für IPS e.max CAD.

  • Die neuen Blöcke für IPS e.max CAD.

IPS e.max CAD MT-Blöcke ordnen sich zwischen den LT- und den HT-Blöcken ein. Sie werden für Restaurationen verwendet, bei denen mehr Transluzenz im Vergleich zu LT-Restaurationen und mehr Helligkeit als bei HT-Restaurationen benötigt wird. Für die Herstellung von Restaurationen mit der Mal- und der Cut-Back-Technik sind sie hervorragend geeignet. Aufgrund der mittleren Transluzenz eignen sich die MT-Blöcke besonders zur Herstellung von dünnen Veneers, Teilkronen und Kronen. Die Blöcke sind in der Größe C14 erhältlich.

IPS e.max CAD LT-Blöcke (niedrige Transluzenz) gibt es außerdem neu in der Größe A14. Die IPS e.max CAD Abutment-Blöcke weisen eine vorgefertigte Schnittstelle, z. B. für die Sirona Ti-Base, auf und werden für die Herstellung von Hybrid-Abutments und Hybrid-Abutment-Kronen verwendet. Mit den neuen IPS e.max CAD A14-Blöcken in der Transluzenzstufe LT ergeben sich neue Farboptionen bei Hybrid-Abutments. Bei kleineren Hybrid-Abutment-Kronen, die in einen A14-Block passen, wird der Herstellprozess optimiert. Die neuen IPS e.max CAD LT A14-Blöcke gibt es in einer Bleach-BL-Farbe sowie in neun A-D-Farben.

 

4. Jetzt auch für transluzente Gerüststrukturen: IPS e.max Ceram

Mit den neuen IPS e.max Ceram-Dentinen und -Schneidemassen wird nun auch bei transluzenten Strukturen die gewünschte Helligkeit erreicht.

Zu Beginn der Vollkeramik-Ära waren sowohl Lithium-Disilikat als auch Zirkoniumoxid nur mit mittlerer oder hoher Opazität verfügbar. Diese opakeren Gerüststrukturen reflektieren viel Licht, was die Helligkeit der gefertigten Restauration steigert. Die klassischen IPS e.max Ceram-Dentin- und -Incisal-Massen sind darauf genau abgestimmt, um die ideale Übereinstimmung zum A-D-Farbschlüssel zu erreichen.

Bei transluzenteren Substrukturen wird weniger Licht reflektiert. Um der reduzierten Lichtreflexion entgegenzuwirken, bietet Ivoclar Vivadent neu die Massen „Power Dentin“ und „Power Incisal“ an. Diese speziell eingefärbten Massen eignen sich besonders für Patientenfälle, die mehr Helligkeit erfordern. Ohne das gewohnte Schichtschema zu verändern, ist so auch auf transluzenten Gerüsten die gewünschte Helligkeit erreichbar. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Ästhetik durch natürliche Lichtstreuung.

  • IPS e.max Ceram gibt es jetzt auch für transluzente Gerüststrukturen.

  • IPS e.max Ceram gibt es jetzt auch für transluzente Gerüststrukturen.

Neue Schichtmassen für Gingiva-Farben

Zusätzlich zu den neuen Dentinen und Schneidemassen bringt Ivoclar Vivadent im Bereich der Gingiva-Farben die Schichtmassen IPS e.max Ceram Gingiva BG 34 sowie IPS e.max Ceram Intensive Gingiva IG 5 auf den Markt. Diese komplettieren das Gingiva Solutions-Konzept des Unternehmens.

Seit 10 Jahren bewährt

IPS e.max Ceram ist die führende Schichtkeramik für Lithium-Disilikat und Zirkoniumoxid. Sie ist seit 10 Jahren klinisch bewährt. Dank des optimal abgestimmten Wärmeausdehnungskoeffizienten eignet sie sich sowohl für die Verblendung von Gerüsten aus Lithium-Disilikat-Glaskeramik wie IPS e.max als auch aus Zirkoniumoxid wie beispielsweise Zenostar (Wieland Dental). Das durchgängige Schichtschema ermöglicht eine harmonische Farbangleichung in kürzester Zeit. Es steigert so die Effizienz im Laboralltag. Die Massen bleiben auch bei Mehrfachbrand farbstabil, zeigen kompakte Oberflächen und exzellente Brennergebnisse. Auf diese Weise erfüllen sie alle Erwartungen an eine moderne Verblendkeramik.

 

5. Individuelle Ästhetik jetzt auch im Frontzahnbereich – durch Zenostar MT

Das Zenostar Zirconia-System umfasst ein abgestimmtes Materialportfolio für die universelle Herstellung von Restaurationen aus Zirkoniumoxid. Nun ergänzt Wieland Dental das System um eine ästhetische Option für monolithischen Zahnersatz im Frontzahnbereich: Zenostar MT.

  • Zenostar MT: Jetztauch individuelle Ästhetik im Frontzahnbereich.

  • Zenostar MT: Jetztauch individuelle Ästhetik im Frontzahnbereich.

Die neue Zenostar-Disc mit der Bezeichnung MT (Medium Translucency) ergänzt das bestehende Portfolio in perfekter Weise. Waren mit Zenostar T monolithische Restaurationen unter ästhetischen Gesichtspunkten zumeist im Seitenzahnbereich zu finden, sind mit Zenostar MT nun auch  ästhetische monolithische Frontzahnrestaurationen herstellbar. Die Produktbezeichnung MT fügt sich harmonisch in die Linien von Zenostar und IPS e.max (Ivoclar Vivadent) ein und zeigt die Kompatibilität dieser beiden Systeme auf.

Abgestimmte Systeme

Zenostar MT wird zunächst als weiße Disc (Zenostar MT0) mit den entsprechenden Infiltrationsliquids verfügbar sein. Neben Liquids in 16 A-D-Farben sind auch Effektfarben zur weiteren Individualisierung im System enthalten. Diese wurden weiter verbessert, um den hohen Ansprüchen an ästhetische Frontzahnversorgungen gerecht zu werden. Restaurationen aus Zenostar MT können nach dem Sintern mit Malfarben und Glasurmassen weiter individualisiert werden. Abgestimmte Systeme sind unter anderem IPS e.max Ceram und das neue Malfarben- und Glasursortiment IPS Ivocolor (beide von Ivoclar Vivadent).

Über Zenostar

Zenostar ist ein Zirkoniumoxid-System aus vielen vollständig aufeinander abgestimmten Komponenten. Sowohl die Discs als auch die Materialien zur Weiterverarbeitung und der CAD/CAM-Workflow sind miteinander kompatibel. Die Anwender profitieren dadurch von einem vollständig validierten und verifizierten Prozess.

 

6. Programat S1 1600: Mit bis zu 1.600 °C jetzt noch schneller zur gesinterten Restauration

Mit konventionellen Sinteröfen dauert ein Sinterprozess zwischen fünf und acht Stunden. Der neue Programat S1 1600 arbeitet schneller und effizienter: Er sintert ein IPS e.max ZirCAD- oder ein Zenostar MO-Kronengerüst (Wieland Dental) in nur noch 75 Minuten. Dies ist möglich dank einer Sintertemperatur von bis zu 1.600 °C.

  • Liefert Kronengerüste aus Zirkoniumdioxid in 75 Minuten: der Programat S1 1600 aus dem Hause Ivoclar Vivadent.

  • Liefert Kronengerüste aus Zirkoniumdioxid in 75 Minuten: der Programat S1 1600 aus dem Hause Ivoclar Vivadent.

Die Effizienzsteigerung, die durch diese signifikante Zeitverkürzung erreicht wird, zahlt sich aus. Denn nun können Kronen und Brücken mit einem Gerüst aus Zirkoniumoxid (ZrO2) inklusive Verblendung an einem Arbeitstag hergestellt werden. Die Zeitersparnis wirkt sich auch positiv auf die Energiekosten aus: Im Vergleich zu einem konventionellen Sinterofen kann der Programat S1 1600 fast zwei Drittel an Energie einsparen.

Komfortable und einfache Bedienung

Der neue Sinterofen ist so konzipiert, dass er sich komfortabel und einfach bedienen lässt. Das anwenderfreundliche Bedienfeld verfügt über ein übersichtliches Grafik-Display, das Informationen optimal anzeigt. Über die bewährte Folientastatur lässt sich das Gerät bequem bedienen und programmieren. Eine optische Betriebszustandsanzeige informiert mit verschiedenen Farben über den aktuellen Betriebsstatus. Die Sinterkammer lässt sich einfach und komfortabel bestücken, indem der Ofenkopf beim Öffnen nach oben schwenkt und viel Arbeitsraum freigibt. Darüber hinaus überzeugt der neue Ofen durch seine kompakten Abmessungen und sein geringes Gewicht. Wiegen herkömmliche Sinteröfen bis zu 100 Kilogramm, bringt der Programat S1 1600 nur 27 Kilogramm auf die Waage.

Systemgedanke im Vordergrund

Sind Geräte und Materialien optimal aufeinander abgestimmt, werden beste Ergebnisse möglich. Diese Philosophie kam auch bei der Entwicklung des neuen Sinterofens zum Tragen. Anwender können sich voll und ganz auf das Gerät verlassen. Sie profitieren von ausgezeichneten und schnellen Sinterergebnissen mit hoher Passgenauigkeit.