Firmennachrichten

Zahnschonende Einsatzmöglichkeiten dank einer Dicke von nur 0,4 mm

Maximale Stabilität bei minimalem Platzbedarf: Schienenmaterial auf Quarzbasis

02.12.2019

Zahnmedizinisches Schienenmaterial kommt heutzutage nicht nur nach Traumata durch Stürze zur temporären Stabilisierung der Zähne zum Einsatz. Auch im Rahmen der Prothetik – beispielsweise bei der Reparatur von Kunststoffprothesen – oder zur Vorbeugung von Zahnwanderungen bei einer parodontologischen Behandlung werden solche Schienen benutzt. Dabei müssen diese leicht an den Zahn angefügt werden können und dürfen den Patienten nicht beim Kauen oder Atmen behindern.

Obwohl die früher üblichen Metalldrähte teilweise immer noch Verwendung finden, gibt es bereits Kunststofflösungen auf Glasfaserbasis, die optisch dezent und geschmacksneutral sind. Allerdings kann ihre Stabilität aufgrund der amorphen Struktur im Laufe der Zeit nachlassen.

Eine Alternative bieten hier die speziellen Quarzfaserwerkstoffe der Komira e.K. Das Material ist aufgrund seiner kristallinen Struktur besonders stabil, kann aber dennoch hoch elastisch bearbeitet werden, sodass eine vielfältige Verwendung möglich ist. Die Produkte der Reihe Quartz Splint lassen sich unidirektional, als Seil und Netz oder gewoben verwenden, wobei sie je nach Ausführung nur 0,4 mm dick sind. Da das Schienenmaterial zusätzlich mit Resin vorbehandelt ist, muss es lediglich auf der vorbereiteten Oberfläche adaptiert und anschließend lichtgehärtet werden.

  • Die Quarzfaser zeichnet sich durch eine besonders stabile Struktur aus, ...
  • ... ohne an Elastizität zu verlieren. Dadurch ist es gut zu bearbeiten.
  • Die Quarzfaser zeichnet sich durch eine besonders stabile Struktur aus, ...
  • ... ohne an Elastizität zu verlieren. Dadurch ist es gut zu bearbeiten.

  • Die Produkte der Reihe Quartz Splint lassen sich unidirektional, gewoben, als Seil oder Netz verwenden und sind zusätzlich mit Resin vorbehandelt, sodass ...
  • ...das Schienenmaterial lediglich auf der vorbereiteten Oberfläche adaptiert und anschließend lichtgehärtet werden muss.
  • Die Produkte der Reihe Quartz Splint lassen sich unidirektional, gewoben, als Seil oder Netz verwenden und sind zusätzlich mit Resin vorbehandelt, sodass ...
  • ...das Schienenmaterial lediglich auf der vorbereiteten Oberfläche adaptiert und anschließend lichtgehärtet werden muss.

  • In der gewobenen Form als Streifen ist sogar ein starkes und effektives Schienen ohne viel Material möglich, da sie lediglich 0,4 mm dick sind. Die Stränge lassen sich teilen, mit einem Skalpell zurechtfeilen und durch Rollen zwischen den Fingern noch dünner und leicht wieder in Form bringen.
  • In der gewobenen Form als Streifen ist sogar ein starkes und effektives Schienen ohne viel Material möglich, da sie lediglich 0,4 mm dick sind. Die Stränge lassen sich teilen, mit einem Skalpell zurechtfeilen und durch Rollen zwischen den Fingern noch dünner und leicht wieder in Form bringen.

Unabhängig davon ob bei parodontal gelockerten Zähnen, bei chirurgischer Reimplantation, posttraumatischer Zahnbeweglichkeit oder zur Verstärkung provisorischer Brücken: Dynamische Belastungen im Zahnhalteapparat stellen hohe Anforderungen an das eingesetzte Schienenmaterial. Neben hoher Stabilität sollte es für den Arzt einfach zu bearbeiten und für den Patienten angenehm zu tragen sein.

„Insbesondere Metall ist für den Patienten jedoch aufgrund des unnatürlichen Geschmacks und der auffälligen Färbung unangenehm und wegen der Legierungen, die zur Korrosion neigen, keine dauerhafte Lösung“, berichtet Dr. Malene Wanzeck, Inhaberin der Komira e.K. „Außerdem sollte das Material schnell und einfach zu verarbeiten sein, damit der Zahnarzt während der Behandlung nicht mit langen Vorbereitungen beschäftigt ist und der Eingriff für den Patienten so kurz wie möglich gehalten werden kann.“ Metall beispielsweise muss jedoch vorab viel aufwendiger an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden, sodass es nicht flexibel eingesetzt werden kann. Daher setzen immer mehr Zahnärzte auf Komposite oder Glasfasermaterialien. Aufgrund ihrer teils amorphen Struktur weisen diese aber Nachteile bei der Biegefestigkeit auf, sodass das Material mit der Zeit ermüden kann.

Als langzeitstabile Alternative bietet sich das Schienenmaterial der Komira e.K. auf Quarzfaserbasis an. Es lässt sich ähnlich wie die Kunststoffvarianten leicht auf die gewünschte Länge zuschneiden und zur Verstärkung und Reparatur von Prothesen oder direkt am Zahn anbringen. Da es aufgrund seiner kristallinen Struktur eine höhere Dichte aufweist und in der Biegefestigkeit Stahl oder Titan ähnelt, ist eine hohe Ermüdungsresistenz gegeben. Insbesondere bei dynamischen Kräften, wie sie etwa beim Kauen auftreten, bleiben die Quarzschienen stabil. Da sie geschmacksneutral sind und zudem sehr dünn gehalten werden können, ist auch der Tragekomfort für Patienten gegeben.

  • Da das Schienmaterial mit einem cremigen Kunstharz getränkt ist, kann es ohne Vorbereitung und Tropfgefahr direkt adaptiert werden.

  • Da das Schienmaterial mit einem cremigen Kunstharz getränkt ist, kann es ohne Vorbereitung und Tropfgefahr direkt adaptiert werden.
    © Komira e.K.

Intuitives Arbeiten durch gängige Verfahrensschritte

„Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich für Ärzte und Labortechniker die Arbeit mit dem Material nicht aufwendig ist“, erklärt Wanzeck. „Unabhängig davon, ob die Quarzfaser als Netz oder unidirektional aufgetragen werden soll: Die Arbeitsschritte gleichen den von Kunststoffvarianten und Draht-Kompositschienen bekannten Verfahren.“ Für eine stabile Verbindung werden die betroffenen Zähne zunächst entsprechend der jeweiligen Behandlung mit Ätzgel und Adhäsiv vorbehandelt. Um den Rachenraum des Patienten dabei zu schützen, lässt sich Kofferdam verwenden. Gleichzeitig wird so die Trockenlegung des Behandlungsbereichs sichergestellt, was für einen besseren Halt der Schiene sorgt. Da das Schienenmaterial mit einem cremigen Kunstharz getränkt ist, kann es ohne Vorbereitung und Tropfgefahr direkt adaptiert werden.

Die Standardausführung des Quartz Splint umfasst dabei stark belastbare, unidirektionale (UD) Stränge mit 1,5 mm Durchmesser, Seile mit 1,5 mm Durchmesser und Netze von 55 x 80 mm. In der gewobenen Form als Streifen ist sogar ein starkes und effektives Schienen ohne viel Material möglich, da sie lediglich 0,4 mm dick und 2,5 mm breit sind. Die UD-Stränge lassen sich zudem entlang des Faserverlaufs mit einem Skalpell teilen und können durch Rollen zwischen den Fingern noch dünner und leicht wieder in Form gebracht werden.

„Durch die Nullspeicher-Eigenschaft des Quartz Splint ist vor der Polymerisation eine hohe Formbarkeit bei gleichzeitiger Formbeständigkeit möglich“, erklärt Wanzeck. Dadurch bietet sich dem Anwender ein breites und einfach anzuwendendes Sortiment, das sich zügig je nach Behandlungsziel anpassen lässt. Lediglich ein Zurechtschneiden der vorimprägnierten Faser auf die gewünschte Länge ist erforderlich. Dafür bietet Komira eine spezielle Kevlarschere an, die besonders geeignet ist Quarzfaser zu schneiden. Sollten dennoch Reste abstehen, können diese abgetrennt werden. Größere Reste, die bei der Bearbeitung anfallen, können ebenso abgeschnitten und für eine spätere Verwendung wieder in der Verpackung verstaut werden. „Nach dem Auftragen lässt sich die Schienung mit speziellen Applikationsklammern in Position halten. Abschließend wird für 30 bis 60 s lichtgehärtet und durch die Polymerisation eine stabile Form erzeugt“, so Wanzeck.

  • Insbesondere wenn im Laufe einer geplanten Behandlung die Schienung eines lockeren Zahnes notwendig wird, braucht der Arzt ein flexibel einsetzbares Universalmaterial, sodass er auch kurzfristig reagieren kann.
  • Nach dem Auftragen wird für 30 bis 60 s lichtgehärtet und durch die Polymerisation eine stabile Form erzeugt.
  • Insbesondere wenn im Laufe einer geplanten Behandlung die Schienung eines lockeren Zahnes notwendig wird, braucht der Arzt ein flexibel einsetzbares Universalmaterial, sodass er auch kurzfristig reagieren kann.
  • Nach dem Auftragen wird für 30 bis 60 s lichtgehärtet und durch die Polymerisation eine stabile Form erzeugt.

Universaler Werkstoff für eine Vielzahl an Indikationen

Insbesondere wenn im Laufe einer geplanten Behandlung die Schienung eines lockeren Zahnes notwendig wird, braucht der Arzt ein flexibel einsetzbares Universalmaterial, sodass er auch kurzfristig reagieren kann. Die Quartz Splints sind für solche Szenarien ausgelegt und bieten ein breites Einsatzspektrum.

„Mit dem gewobenen Band zum Beispiel lassen sich Zähne stabilisieren, die infolge eines Traumas oder einer Erkrankung des Zahnhalteapparats beweglich geworden sind. Auch zur Retention nach einer kieferorthopädischen Behandlung und zur Verstärkung von Temporärprovisorien ist das Band geeignet“, erläutert Wanzeck. „In der Reparatur oder zur Verstärkung von Kompositprothesen kommen dagegen für den Oberkiefer das Quarzfaser-Netz oder für den Unterkiefer das Seil zum Einsatz.“ Zudem können mit dem Seil okklusale Schienen und Langzeitprovisorien hergestellt werden. Zur Verstärkung von polymerisierten Brücken dienen die Seil-Variante sowie der UD-Strang: „So erhöht sich etwa die Belastbarkeit von Komposit-Brücken bei Verwendung von Quartz Splint UD um bis zu 300 Prozent“, bestätigt Wanzeck. Selbst Spontanbrücken lassen sich auf diese Weise anfertigen, indem die extrahierten und von der Wurzel getrennten Zähne mittels eines Quarzfaser-Streifens verbunden und an den Pfeilerzähnen adhäsiv befestigt werden.

Quelle: Komira


Was gibt es für wichtige und interessante Kongresse und Veranstaltungen im kommenden Jahr 2020? Werfen Sie einen Blick in unsere Übersicht!

Hier geht's zur Übersicht

Besuchen Sie uns doch mal auf unserer Facebookseite! Wir freuen uns über jeden Like und sind gespannt auf Anregungen, Kommentare, Kritik und Ideen für neue Themen!

Hier geht's direkt zur Seite