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Mehr Drucker, mehr Materialien, mehr Speed: 3D-Druck mit Sheraprint

26.04.2017

Bildnachweis für alle: Shera
Bildnachweis für alle: Shera


Shera präsentiert die nächste Generation 3D-Druck mit Sheraprint. Bereits zur IDS 2015 hat Shera den 3D-Druck in der Zahntechnik salon- bzw. laborfähig gemacht. Die Sheraprint Drucker zählen nach wie vor zu den derzeit schnellsten und präzisesten Printern mit Digital Light Processing (DLP) für die Dentaltechnologie. Zur IDS 2017 gab es ein spannendes Update dazu: Sie werden noch schneller und in mehr Varianten erhältlich sein.

Neben Sheraprint 30 und 40 mit doppeltem Bauraum, gibt es künftig einen Sheraprint 90 für Großlabore oder industrielle Fertigung. Außerdem: den Drucker Sheraprint 20 mit reduziertem Komfort, aber in gewohnt hoher Präzision und Qualität bei der Druckleistung. Die Sheraprinter arbeiten mit HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel entsprechend 34 Mikrometern. Bei Sheraprint 90 beträgt die Auflösung WQXGA mit 2560 mal 1600 Pixel entsprechend 38 Mikrometern für hohe Präzision auf größerer Fläche. Die Druckleistung bei allen Sheraprint-Druckern beträgt mit der Force Feedback Technologie abhängig von Material und Schichtstärke bis zu 110 Millimeter pro Stunde.

  • Aus dem Innenleben der Drucker ...
  • ... und die Außenansicht.
  • Aus dem Innenleben der Drucker ...
  • ... und die Außenansicht.

Allen Druckern gemeinsam ist der Anspruch an ein Höchstmaß an Prozesssicherheit im 3D-Druck. Dazu zählt, dass alle Sheraprint-Drucker regelmäßig kalibriert werden, um die Genauigkeit und zuverlässig reproduzierbare Ergebnisse dauerhaft zu gewährleisten.

Neu mit Touchscreen

Von außen haben die 3D-Drucker ein Facelift bekommen. Von innen hat sich einiges grundlegend getan: Neu ist der vergrößerte Bauraum. Die Plattform ist mit 130 x 75 Millimetern um 20 Prozent größer als vorher und erlaubt zum Beispiel zwei große Kiefer gleichzeitig vertikal zu drucken.

Die Bedienung der Drucker ist bei den Versionen Sheraprint 30 und 40 nun über einen integrierten Touchscreen erleichtert. Neues gibt es bei Sheraprint 30 und 40 bei der Belichtung: Die dafür verwendete Energie ist drei Mal so hoch wie zuvor, so dass sich die Druckerzeit verkürzt und der Baujob schneller erledigt wird. Für noch bessere Ergebnisse und mehr Speed: Die Materialwannen sind beheizt, so dass sich die Viskosität des Druckkunststoffes optimiert und noch schneller gedruckt werden kann. Gleichzeitig ist dies ein weiterer Beitrag zur Prozesssicherheit: Die Verarbeitungstemperatur bleibt stets gleich und führt zu verlässlichen Ergebnissen.

Ein RFID-Chip an jeder Materialwanne sorgt zudem für mehr Prozesssicherheit beim 3D-Druck. Sobald die Materialwanne im Drucker automatisch verriegelt ist, prüft der Chip, ob der anstehende Druckjob und das Material zueinander passen. Stimmen die Informationen nicht überein, warnt der Drucker den Anwender vor einem möglichen Fehler.

Patentierte Force Feedback Technologie

Sheraprint arbeitet mit dem Digital Light Processing Verfahren (DLP) und lichtempfindlichem Kunststoff. Das Herzstück der Sheraprint 30, 40 und 90 ist die patentierte Force Feedback Technologie (FFT). Die Software des Druckers berechnet bei jeder zu polymerisierenden Schicht mit welcher Zugkraft die Bauplattform angesteuert werden muss. Das System meldet, sobald sich das Druckobjekt vom Wannenboden gelöst hat, und veranlasst dann umgehend die nächste Druckschicht ohne das unnötige „Wartezeit“ verschwendet wird. Auf diese Weise erzielt das System stets die schnellstmögliche Verarbeitung und einen sehr präzisen Druck. Andere Drucker arbeiten meist mit gleichbleibenden Kräften. Das macht diese Drucker langsamer. Im Sheraprint hingegen werden massive und dünne Bereiche mit unterschiedlicher Abzugskraft berücksichtigt. Für den DLP 3D-Drucker Sheraprint 20 ist die Force Feedback Technologie nachrüstbar.

Die Druckzeit richtet sich bei Sheraprint nach der Höhe der Druckobjekte nicht nach der Anzahl auf der Bauplattform, weil die Belichtung in einer Fläche erfolgt. Andere Drucker arbeiten mit beweglichen Lasern, die die Druckobjekte zeitintensiver aufbauen. Hier gewinnt Sheraprint deutlich mehr Zeit.

Im Sheraprinter ändert sich im Vergleich zu den Vorgängern die Wellenlänge für die Lichtpolymerisation. Sie beträgt nun 385 statt 405 Nanometer, von noch sichtbar auf unsichtbare Lichtwellen, die mehr Transparenz bei den 3D-Druckobjekten zulassen.

Indikationen

Zu Sheraprint gehört ein breites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten von lichtpolymerisierenden 3D-Druckkunststoffen in der Zahntechnik. Gestartet mit sechs präsentiert Shera zur IDS 2017 elf Materialien. Damit lassen sich ästhetische Modelle fertigen samt Gingivaanteil, KFO-Modelle, Übertragungsschlüssel für Brackets, temporäre Kronen und Brücken, Bohrschablonen, Aufbissschienen, Guss-Gerüste und individuelle Abdrucklöffel. Für alle 3D-Materialien von Shera sind die Druckparameter hinterlegt. Sie müssen nicht erst mühsam vom Anwender über try and error ermittelt werden. Insbesondere für den 3D-Druck von Medizinprodukten ist es der definierte Prozess, der aus einer gedruckten Arbeit erst ein Medizinprodukt macht.

  • Die Printwerkstoffe und ihre Anwendungen in der Übersicht.

  • Die Printwerkstoffe und ihre Anwendungen in der Übersicht.

Service

Shera schreibt sich auf die „Druckfahne“, dass sie die Anwender nicht allein lässt. Nach dem Kauf stellt ein Shera-Fachmann das Gerät beim Kunden auf und macht eine ausführliche Einweisung im Labor vor Ort. Danach steht das Sheradigital-Team mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzlich sind die Drucker von Shera Remote control fähig, für schnellen Support von außen durch das Sheradigital-Team, wenn dies nötig werden sollte.

Quelle: Shera

 

 

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