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21. April 2018 in Ulm

Save the date: Colloquium Zahntechnik 2023

09.01.2018

Logo des Netzwerk Dental.
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Das Tätigkeitsfeld im Beruf Zahntechnik hat sich in den letzten 5 Jahren stärker verändert als in den 5 Jahrzehnten zuvor. Digitale zahnmedizinische Prozesse sowie eine Revolution in der Technologie zur Herstellung von Zahnersatz haben einen massiven Einfluss auf die produktionstechnische, betriebliche und organisatorische Struktur eines zahntechnischen Labors. Der Verein Netzwerk Dental veranstaltet am 21. April 2018 in Ulm ein Colloquium zur Analyse dieser Entwicklung mit einem Ausblick auf das Jahr 2023.

Der Berufsstand des Zahntechnikers steht derzeit im Mittelpunkt breiter Diskussionsgruppen. Sowohl in der Fachpresse, auf Innungstreffen oder auch in den sozialen Medien ist der technologische Umbruch in der Zahntechnik ein Thema, das jeden Zahntechniker persönlich betrifft. Gleichgültig, ob jemand sein Berufsleben noch vor sich hat, ob er sich Gedanken macht eine Meisterschule zu besuchen, oder auch im höheren Altersabschnitt eine reiche Berufserfahrung mit sich bringt und diesem Berufsstand eine sichere Zukunft geben möchte.

Das Tätigkeitsfeld im Beruf Zahntechnik hat sich in den letzten 5 Jahren stärker verändert als in den 5 Jahrzehnten zuvor. Dabei kommt der Druck zur Weiterentwicklung weniger aus den auftraggebenden Zahnarztpraxen. Ursächlich ist die digitale Veränderung in der gesamten Volkswirtschaft, die auch die Zahntechnik mit einschließt. Es gibt eine Revolution in der Produktionstechnologie zur Herstellung von festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz.

Diese neuen, digital-basierten Produktionstechniken haben aus derzeitiger Sicht einen massiven Einfluss auf die Art und Weise der betrieblichen und organisatorischen Struktur eines zahntechnischen Labors. Derzeitige Entwicklungen sind:

 

  • Die Kommunikation und Übergabe von Arbeitsunterlagen aus der Zahnarztpraxis erfolgt zunehmend auf digitaler Basis.
  • Digitale gestützte Techniken bei der Konstruktion und physischen Herstellung von festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz mittels CAD/CAM- und/oder 3D-Systemen.
  • Austausch des bislang handwerklich geprägten zahntechnischen Arbeitsplatzes durch einen digitalen Bildschirmarbeitsplatz.
  • Neue Möglichkeit arbeitsteiliger Herstellungsprozesse und der Option zur Auslagerung von Arbeitsprozessen an Dienstleister.
  • Einsatz betriebswirtschaftlicher Planungsinstrumente bezüglich Fertigungs-kapazitäten, Absatz- und Vertriebsplanung, Produktionskosten und alternativen Produktionstechnologien.
  • Neue Werkstoffarten für die Herstellung von Zahnersatz.

Der Besuch von zahnmedizinischen und zahntechnischen Kongressen sowie das Lesen von Fachbeiträgen in den Fachmedien gibt ein sehr gutes Bild über den Status Quo der digitalen Revolution in der Zahntechnik bis 2017. Vorhersagen über mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem Berufsfeld sind vielfach nur Fachleuten möglich.

Der Verein Netzwerk Dental veranstaltet ein Colloquium, bei dem qualifizierte Referenten den Markt und das Tätigkeitsfeld Zahntechnik in 5 Jahren, also im Jahre 2023 zu kennzeichnen versuchen.  Die 10 Referenten dieser Veranstaltung werden diese möglichen Anforderungen an die Zahntechnik im Jahre 2023 in ihr Referat einbeziehen.

 

  • Wie entwickelt sich der Markt Zahntechnik?
  • Welche Anforderungsprofile in der festsitzenden und abnehmbaren Prothetik ergeben sich aus der zukünftigen Patientenbehandlung für die Zahntechnik?
  • Welche neuen Werkstofftechnologien werden in den Laboren Einzug finden?
  • Über welches Fachwissen muss ein Zahntechniker 2023 verfügen?
  • Wie verändert sich die Geschäftsstruktur zwischen Praxis und Dentallabor organisatorisch, technisch und wirtschaftlich?

Weitere Informationen und Anmeldung

Das Colloquium Zahntechnik 2023 richtet sich an Zahntechniker und Laborinhaber, interessierte Zahnärzte, Produktmanager der Dentalindustrie, sowie an dentale Ausbildungsstätten wie Hochschulen und Meisterschulen. Weitere Informationen zu dieser spannenden Veranstaltung sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

 

Quelle: Netzwerk Dental

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