Firmennachrichten

Erweiterung des Dienstleistungsangebotes bei Lava-Labormaterialien

VITA Zahnfabrik: Exklusiver Vertriebspartner für 3M ESPE Lava-Anwender

Auf der Pressekonferenz zur neuen Vertriebskooperation am 15. November 2012 am Frankfurter Flughafen (v. li.): Arndt Lommerzheim, Vita Zahnfabrik; Benjamin Bittner, 3M Deutschland; Patrick Bayer, Vita Zahnfabrik; Greg Luengen, Vita Zahnfabrik; Axel Dittri
Auf der Pressekonferenz zur neuen Vertriebskooperation am 15. November 2012 am Frankfurter Flughafen (v. li.): Arndt Lommerzheim, Vita Zahnfabrik; Benjamin Bittner, 3M Deutschland; Patrick Bayer, Vita Zahnfabrik; Greg Luengen, Vita Zahnfabrik; Axel Dittri

Labore und Fräszentren werden jetzt von VITA betreut, wenn es um Materialien der Marke 3M ESPE Lava geht: Für „Lava Zirkonoxid“, „Lava Plus“, „Lava Ultimate“, die Lava Färbeflüssigkeiten und das Zubehör wie Fräser und Sinterhilfsmittel schlossen 3M Deutschland und VITA Zahnfabrik einen exklusiven deutschlandweiten Kooperations- und Vertriebsvertrag.

  • Zwei Kettenglieder – das eigens kreierte Symbol der Partnerschaft zwischen VITA und 3M Deutschland für Kooperation und Vertrieb der 3M-ESPE-Lava-Materialien.

  • Zwei Kettenglieder – das eigens kreierte Symbol der Partnerschaft zwischen VITA und 3M Deutschland für Kooperation und Vertrieb der 3M-ESPE-Lava-Materialien.
Damit steht der professionelle VITA-Außendienst auch für die persönliche Betreuung der Lava-Kunden bereit. Die Laborkunden von Lava-Materialien sowie die Lava-Fräszentren erhalten zusätzliche Unterstützung z.B. durch das Erarbeiten individueller Konzepte für die Prozessoptimierung und das Marketing. Hier hilft VITA unter anderem mit Veranstaltungen oder Mailing-Aussendungen und auch mit direkter Akquise durch den regionalen Außendienstmitarbeiter. Außerdem sind die Lava-Anwender zu Schulungen, Produktdemonstrationen sowie maßgeschneiderten Kursen und Fortbildungen eingeladen. Die VITA-Angebote erweitern die Informations-, Service- und Verkaufsförderungsmaßnahmen von 3M. Für alle zahntechnischen Lava-Material-Anwender lautet die Nummer der telefonischen Hotline seit dem 16. November dieses Jahres 07761 562222 – wie für die VITA-Kunden – und kommt statt in Seefeld in Bad Säckingen aus. Am VITA-Telefon kümmert sich das Kompetenzteam aus geschulten und erfahrenen Zahntechnikern um die Anwendungsberatung, das Reklamationsmanagement, den Bestellservice und vieles mehr.

  • Abb. 1: Das erste – damals graue – Zirkoniumdioxid von 3M gab der Produktlinie ihren Namen: „Lava“.

  • Abb. 1: Das erste – damals graue – Zirkoniumdioxid von 3M gab der Produktlinie ihren Namen: „Lava“.
Die Forschung und Weiterentwicklung zu den Lava-Materialien (Abb. 1) bleibt in der Hand von 3M, ebenso der Service zur Hard- und Software – Lava Scan ST, Lava Design Software, Lava CNC 240/500, Lava Furnace 200 und Systemschnittstellen. Das Materiallager und die Logistik zum Vertrieb rund um die Lava-Materialien sind zu VITA umgezogen. Synergien zwischen beiden Unternehmen sollen weiter ausgeschöpft werden. Beispielsweise erhalten Kunden hinsichtlich der Verblendung von Lava Zirkonoxid und Lava Plus mit der Schichtkeramik VITA VM 9 verstärkt Unterstützung; das kann in Form von Kursangeboten geschehen. Die Kompatibilität der Werkstoffe ist schon heute anerkannt.

Das Ziel: Kunden stärken, zusammen wachsen

  • Abb. 2: Am 15. November 2012 besiegelten Michael Brielmann (li.) und Frank Scheffler ihren Kooperationsvertrag für Deutschland.

  • Abb. 2: Am 15. November 2012 besiegelten Michael Brielmann (li.) und Frank Scheffler ihren Kooperationsvertrag für Deutschland.
Auf einer Pressekonferenz zur neuen Vertriebskooperation am 15. November 2012 erklärte Frank Scheffler, General Business Manager von 3M Deutschland, Bereich Dentalprodukte, Seefeld: Der Konzern 3M habe strategisch beschlossen, generell und global Partnerschaften im Laborgeschäft auszubauen. In der VITA Zahnfabrik habe man den starken und qualitätsbewussten Partner gefunden, den man sich gewünscht habe (Abb. 2). Eine gute Marktdurchdringung und Kundennähe seien ebenso wichtige Kriterien gewesen, dazu Kontinuität und Erfahrung. Nun wolle man auf den Gebieten, wo es möglich sei, gemeinsam wachsen. Auf eine lange Zusammenarbeit in gewissen Fragen blickt man schon zurück. So empfiehlt 3M zur Verblendung von Lava Zirkonoxid VITA VM9, VITA-Keramiken können mit RelyX Zementen befestigt werden. Die 3M-Färbeflüssigkeiten für Zirkoniumdioxid lehnen sich an die VITA-Farbskala VITA classical A1–D4 an. 3M will sich im Vertrieb mehr auf die Zielgruppe Zahnarzt und die dentalen Verbrauchsmaterialien konzentrieren.

  • Abb. 3: Kein Stein des Anstoßes zwischen den CAD/CAM-Experten VITA und 3M: In Lava-Frames passen nur Lava-Rohlinge. Das macht die Kundenbetreuung für die VITA-Mitarbeiter einfach, denn es trennt das Geschäft rund um Zirkoniumdioxid.

  • Abb. 3: Kein Stein des Anstoßes zwischen den CAD/CAM-Experten VITA und 3M: In Lava-Frames passen nur Lava-Rohlinge. Das macht die Kundenbetreuung für die VITA-Mitarbeiter einfach, denn es trennt das Geschäft rund um Zirkoniumdioxid.
„Hier haben sich zwei Partner gefunden, die gut zusammenpassen“, sagte Michael Brielmann, Leiter Vertrieb und Marketing der VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen. Schließlich verfüge VITA über eine mehr als 85-jährige Erfahrung im Dentalbereich, das Unternehmen sei Innovations- und Marktführer in der Prothetik sowie zuverlässiger Anbieter qualitativ hochwertiger CAD/CAM-Materialien seit der ersten Stunde. Der umfassende technische Service und ein individueller Kundendienst mit hoher Besuchsfrequenz seien kennzeichnend, ebenso das weitreichende Weiterbildungsangebot. Damit erwarte auch die Lava-Anwender – derzeitige und zukünftige – starker Rückhalt mit Beratung und Unterstützung. Für offen gebliebene Fragen biete 3M weiterhin Hilfe an.

In sich überschneidenden Marktsegmenten sehen sich 3M und VITA weiterhin als Mitbewerber, vor allem im zahnärztlichen CAD/CAM-Bereich. Bei den fräs- und schleifbaren Materialien besteht keine direkte Konkurrenz, da die Lava-Fräsgeräte nur die eigenen Frame-Geometrien aufnehmen (Abb. 3). „In der Qualitätsphilosophie treffen wir uns wieder“, fügte Brielmann hinzu. „Beide Unternehmen stehen für die Homogenität und Lunkerfreiheit ihrer Vollkeramiken und weitspannige Gerüste besitzen eine hohe Verzugsstabilität.“

Dr. Gisela Peters

 

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Gisela Peters

Bilder soweit nicht anders deklariert: Dr. Gisela Peters