Gesellschaften/Verbände

VDZI: Konjunkturumfrage für das III. Quartal 2016

Nachfrage nach zahntechnischen Leistungen ohne Impulse

22.11.2016

Das Halten und Finden von Fachpersonal wird eine wachsende Herausforderung für zahntechnische Meisterbetriebe werden.
Das Halten und Finden von Fachpersonal wird eine wachsende Herausforderung für zahntechnische Meisterbetriebe werden.

Die Nachfrage nach Leistungen aus den gewerblichen zahntechnischen Laboren bleibt auch nach den ersten neun Monaten des Jahres weiter verhalten. Die aktuelle Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) weist für das dritte Quartal 2016 ein Umsatzplus zum Vorjahresquartal von gerade einmal 1,8 Prozent aus. Das Ergebnis der Monate Juli bis September ist urlaubsbedingt regelmäßig schwächer als im Vorquartal. Mit 10,5 Prozent fällt der Umsatzrückgang jedoch verhältnismäßig hoch aus.

Das Neun-Monatsergebnis liegt um 2,8 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Der nominelle Zuwachs verläuft damit fast parallel der durchschnittlichen Preisentwicklung für die zahntechnischen Leistungen im Rahmen der Regelversorgungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die reale Leistungsnachfrage bewegt sich damit weiter schwach seitwärts und liegt insgesamt im Trend der letzten Jahre.

Zunehmende Probleme bei der Suche nach Fachkräften

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern gestaltet sich für einen Großteil der Labore zunehmend „schwieriger“. Dies antworteten fast 75 Prozent der Befragungsteilnehmer auf die Sonderfrage „Wurde es für Sie in den letzten beiden Jahren eher schwieriger oder leichter qualifiziertes Fachpersonal zu finden?“.

Der zunehmende Fachkräftemangel, wie er sich bereits in zahlreichen Regionen und Branchen bemerkbar macht, berührt zunehmend auch die zahntechnischen Betriebe. Qualifizierte Zahntechniker sind in anderen Branchen begehrte Fachkräfte, daher besteht zu diesen auch eine direkte (Lohn-)Konkurrenz. Das Halten und Finden des notwendigen Fachpersonals dürfte zukünftig zu einer wachsenden Herausforderung für die zahntechnischen Meisterbetriebe werden“, kommentiert VDZI-Generalsekretär Walter Winkler das Ergebnis der Sonderumfrage.

Quelle: VDZI


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