Industrie-Report


3D-Implantat-Planungssoftware jetzt auch von Zirkonzahn

15.03.2017

Der neue Zirkonzahn.Implant-Planner wurde entwickelt, um die Planungsarbeit des Zahntechnikers zu erleichtern und die Zusammenarbeit mit dem Behandler zu erweitern. Die Software ermöglicht es, die ästhetische Planung einer prothetischen Versorgung mit der prächirurgischen Planung der Implantatpositionen in Einklang zu bringen. Der Umgang mit der Software gestaltet sich intuitiv und ist auch mit wenigen Softwarekenntnissen leicht zu realisieren.

  • Abb. 1: Planung der Implantatposition mithilfe von DICOM-Daten und einer zuvor durchgeführten Zahnaufstellung in Region 36, 35, 45 und 46. Die Schnittansichten der 3DRöntgenbilder helfen unter Berücksichtigung der Knochenstruktur, die bestmögliche Implantatposition in ästhetischer und funktionaler Hinsicht zu finden.

  • Abb. 1: Planung der Implantatposition mithilfe von DICOM-Daten und einer zuvor durchgeführten Zahnaufstellung in Region 36, 35, 45 und 46. Die Schnittansichten der 3DRöntgenbilder helfen unter Berücksichtigung der Knochenstruktur, die bestmögliche Implantatposition in ästhetischer und funktionaler Hinsicht zu finden.
Die Implantatinsertion wird auf der Grundlage von digital zusammengeführten virtuellen Daten des Patienten (DICOM, Modellscans, Facescans …) geplant (Abb. 1). Bewährte Features, wie die Erfassung des individuellen Verlaufs des Trigeminusnervs (Nervenkanal des N. mandibularis) oder die Definition von Ebenen und Kurven für individuelle Panoramaansichten, fanden ebenso Eingang in die Software wie die Möglichkeit einer einfachen Eliminierung von störenden Artefakten. In enger Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker kann der Behandler dabei anhand der digitalen Vorschau bereits im Vorfeld ästhetische Aspekte der späteren prothetischen Versorgung berücksichtigen (Rückwärtsplanung). Der Zirkonzahn.Implant-Planner liegt in zwei Versionen vor. Die Version für den Behandler verfügt in erster Linie über funktionsrelevante Features für die Planung der Implantatpositionierung (Zirkonzahn.Implant-Planner.Basic). Die modular konzipierte Vollversion hingegen wird den Anforderungen im gewerblichen und Praxislabor gerecht. So ist es je nach verfügbaren Modulen möglich, Bohrschablonen, individuelle Abformlöffel oder sogar Modelle mit entsprechenden Laboranalogen* zu planen und per Weitergabe an eine Schnittstelle individuell herzustellen, wobei die Erstellung der Bohrschablone nur durch Freigabe durch den Behandler möglich ist. Für den sicheren und zuverlässigen Datenaustausch zwischen Behandler und Zahntechniker sorgt eine „Datentransfer“-Funktion, die in der Software implementiert ist.

Der Nutzer wird Schritt für Schritt durch die Planung geführt. Die Benutzeroberfläche entspricht mit ihrem eingängigen Design den bewährten Zirkonzahn-Standards und ermöglicht die einfache Anwendung einer komplexen Technologie. Ein grundlegender Vorteil des Zirkonzahn.Implant-Planner besteht in seiner Flexibilität. Mit der Software können jegliche Art von DICOM-/CT-/DVT-Dateien, die anhand bildgebender Diagnoseverfahren entstanden sind, verwaltet und angezeigt werden. DICOM-Daten können als STL-Datensatz exportiert und für eine eventuelle Weiterverarbeitung mit anderen CAD-Softwares verwendet werden. Als offene Software konzipiert eignet sich der Planner auch für den Import jeglicher Scandatenformate, wie z. B. von Intraoral-, Modell-, Facescans usw. Diese Daten lassen sich schnell und präzise mit den vorliegenden DICOM-3D-Daten zusammenführen („matchen“).

  • Abb. 2: Die eingeplanten Titanbasen sind hier unter dem semitransparent angezeigten Zahn- und Gingivaanteil gut ersichtlich.
  • Abb. 3: Die fertig modellierte Bohrschablone mit Sichtfenstern für die Sitzkontrolle im Mund. Die Daten können nun für die Herstellung der Bohrschablone exportiert werden.
  • Abb. 2: Die eingeplanten Titanbasen sind hier unter dem semitransparent angezeigten Zahn- und Gingivaanteil gut ersichtlich.
  • Abb. 3: Die fertig modellierte Bohrschablone mit Sichtfenstern für die Sitzkontrolle im Mund. Die Daten können nun für die Herstellung der Bohrschablone exportiert werden.

Die Implantatbibliothek enthält bereits alle gängigen Implantatsysteme und wird permanent erweitert. Zusätzlich stehen je nach Hersteller die entsprechenden implantatprothetischen Komponenten zur Auswahl. Dies ermöglicht eine digitale Vorschau (Abb. 2), gibt Auskunft über Platzbedarf und erlaubt durch die Export- Funktion die Weiterverarbeitung mit anderen Softwares (idealerweise Zirkonzahn.Modellier), etwa für die Erstellung von Bohrschablonen (Abb. 3), offenen/ geschlossenen Abformlöffeln, Modellen sowie prothetischen Versorgungen. Somit ist es möglich, dem Behandler die Bohrschablone zeitgleich mit dem Provisorium zur Verfügung zu stellen (für die Sofortbelastung). Alle Komponenten können mit Zirkonzahn Fräsgeräten gefertigt werden. Jeder Arbeitsschritt fügt sich dabei vollständig in den bestehenden Zirkonzahn- Workflow ein, sodass Implantatarbeiten damit von A bis Z geplant und hergestellt werden können. Aufgrund des offenen Datenaustauschs eignen sich zur Fertigung von Schablonen und Modellen aber auch CAD/CAM-Systeme anderer Hersteller oder 3D-Drucker.


Das Wichtigste auf einen Blick:

Zwei Versionen stehen zur Verfügung:

  • für die Arbeit im Labor: Eine Vollversion, die zahntechnischen Anforderungen und der CAD/CAM-Fertigung aller notwendigen Teile (z. B. Bohrschablone) gerecht wird;
  • für die Arbeit in der Praxis: Der Implantat-Planner.Basic, eine Basisversion, bei der sich der Behandler vor allem auf die Planung der Implantatposition konzentrieren kann. Für die Kommunikation zwischen Behandler und Zahntechniker wurde eine "Datentransfer"-Funktion in die Software implementiert.

Eine Beta-Version des Zirkonzahn.Implant-Planner kann noch bis 31. März 2017 unter www.zirkonzahn.com heruntergeladen und getestet werden.

* Ab Mitte 2017 erhältlich

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Weitere Informationen:

Zirkonzahn GmbH
An der Ahr 7
39030 Gais – Südtirol/Italien
Tel.: +39 0474 066680
E-Mail: info(at)zirkonzahn.com
www.zirkonzahn.com

 

 


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