Industrie-Report


Amann Girrbach lanciert neue Generation an Zirkoniumdioxidrohlingen

09.11.2017

Zolid DNA Generation.
Zolid DNA Generation.


„In dem Wie, da liegt der Unterschied“: Das wusste schon der Lyriker und Repräsentant der Wiener Moderne Hugo von Hofmannsthal (1874–1929). Und auch für Amann Girrbach war das „Wie“ das ausschlaggebende Argument, Zirkoniumdioxidrohlinge von Anbeginn in Eigenfertigung herzustellen, um ein Höchstmaß an Qualität bieten zu können.

Analog den Ceramill Fräseinheiten, Sinteröfen sowie Fräs- und Konstruktionsstrategien werden auch die systemimmanenten Zirkoniumdioxidrohlinge ausschließlich und zu 100 % im eigenen Fertigungswerk in unmittelbarer Nähe zum Headquarter in Koblach/ Österreich entwickelt und produziert. Zehn Jahre nach der Inbetriebnahme der ersten hausinternen Produktionsanlage gehört der im österreichischen Vorarlberg ansässige Dentalspezialist nach eigenen Angaben weltweit zu den drei größten Zirkoniumdioxid verarbeitenden Unternehmen und lanciert eine vollkommen neue Generation an Zirkoniumdioxidrohlingen – die Zolid DNA Generation.

Wie auch die Ceramill DNA Gerätelinie wurde sie mit jener „Erbinformation“ ausgestattet, die Laboren höchste Qualität, Präzision und Effizienz garantiert. Sie ist das Resultat eines anwendungsorientierten Entwicklungsansatzes, in dem Fräsrohlinge als Teil eines zahntechnischen und zahnmedizinischen Gesamtprozesses betrachtet werden.

Für eine optimale Bearbeitung mittels CAD/CAM und die Garantie hochästhetischer Ergebnisse bezieht Amann Girrbach in die Herstellung seiner Fräsrohlinge nicht nur normativ regulierte Anforderungen wie Biokompatibilität oder Festigkeit mit ein, sondern berücksichtigt auch viele weitere Faktoren, welche die Qualität maßgeblich beeinflussen. Neben der Verwendung hochwertiger Rohstoffe gehören dazu auch Verarbeitungsaspekte wie Kanten- und Sinterstabilität, Fräsbarkeit oder das Abrasionsverhalten gegenüber den Fräswerkzeugen. Ästhetische Eigenschaften finden in Form von Farbe und Transluzenz Ausdruck. Die Summe aller in den Entwicklungsprozess einbezogenen mechanischen, biologischen, verarbeitungstechnischen und ästhetischen Parameter bildet die Zolid DNA. Ihr perfektes Gegenstück findet sie in den Soft- und Hardwarekomponenten des Ceramill CAD/CAM-Systems. Durch das harmonisch ausbalancierte Zusammenspiel von Material, CAD-Modulen und Fräseinheiten entsteht ein lückenloser CAD/CAM-Workflow, der maximale Prozesssicherheit und Wertschöpfung verspricht.

Was macht die Zolid DNA Generation aus?

Die Zolid DNA Generation umfasst das gesamte Amann Girrbach Rohlingssortiment und beinhaltet neben dem jüngst hinzugekommenen polychromen, super-hochtransluzenten Zolid FX Multilayer auch das neue hochtransluzente Zirkoniumdioxid Zolid HT+. Es vereint hohe mechanische Kennwerte mit ausgezeichneter Ästhetik. Die Festigkeit liegt mit über 1.000 MPa im Bereich des bewährten HT-Zirkonoxids Ceramill Zolid; die lichtoptischen Eigenschaften hingegen übertreffen die des Vorgängers bei Weitem. Selbst massive Strukturen wie beispielsweise große, implantatgetragene Konstruktionen mit Gingivaanteil strahlen durch ihre hohe Lichtdurchlässigkeit die Vitalität einer natürlichen Zahnsubstanz aus. Durch einen optimierten Herstellungsprozess konnte außerdem die frästechnische Bearbeitung der Rohlinge positiv beeinflusst werden. Sie bildet sich vor allem in der Möglichkeit einer noch feineren Randgestaltung bei gleichzeitig hervorragender Kantenstabilität ab.

Vervollständigt wird das Portfolio an weißem Zolid HT+ zukünftig durch 16 voreingefärbte Preshade-Rohlinge nach dem VITA classical Farbschlüssel. Zolid FX Multilayer ist bereits in allen VITA-Farben erhältlich und garantiert treffsichere Farbergebnisse auf Anhieb.

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WEITERE INFORMATIONEN:

www.amanngirrbach.com


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