Industrie-Report

Dental Balance in Potsdam

Ein Update – wo stehen wir? Wo geht die Reise hin?

Gegründet 2010, steht das Potsdamer Unternehmen Dental Balance nicht nur für die Herstellung und den Vertrieb von Qualitätsprodukten zum Einsatz in Dentallabor und Praxis – allem voran des Glaslots DMChotbond und dem IPR®-Funktionsdiagnostik- System –, sondern auch für hochwertige und interdisziplinäre Fortbildungen wie z. B. dem alljährlichen „Dental-Gipfel“ in Warnemünde Anfang Januar, dem „Kubanisch-Deutschem Symposium“ in Havanna und den „Funktionstagen interdisziplinär“*. 2016 stehen im Unternehmen einige Veränderungen an – aus diesem Grund hatte Eigentümer Helge Vollbrecht gemeinsam mit seinem Sohn Martin am 29. April 2016 Vertreter der Fachpresse für ein Update eingeladen: Wo steht Dental Balance? Und wo geht die Reise hin?

Neue und größere Räume, mehr Personal, neue Fortbildungshöhepunkte sowie eine Erweiterung des Produktportfolios – so lässt sich die Agenda 2016 von Dental Balance zusammenfassen: Zunächst ist im August ein Umzug geplant. Das Unternehmen wird seine Räumlichkeiten fast verdoppeln, mit einem größeren Lager und mehr Arbeitsplätzen für einen breiteren Kundenservice. Die neue Adresse wird noch nicht verraten, aber „wir bleiben in der Berliner Vorstadt von Potsdam“ und damit in der Nähe der jetzigen Räume, sagt Martin Vollbrecht (wohin es geht, werden wir in einer der nächsten Ausgaben des Zahntechnik Magazins berichten).

Ausbau des Außen- und Innendienstes

  • Dental Balance-Eigentümer und Geschäftsführer Helge Vollbrecht (links) und sein Sohn Martin Vollbrecht.

  • Dental Balance-Eigentümer und Geschäftsführer Helge Vollbrecht (links) und sein Sohn Martin Vollbrecht.
Außerdem wird das Vertriebsteam aufgestockt, dazu gehören neue Außendienstmitarbeiter (für die Gebiete Hannover, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Chemnitz-Dresden) sowie zwei neue Kollegen für den Innendienst. Alle neuen Vertriebs-Mitarbeiter kommen aus der Branche, d. h. bei jedem einzelnen ist ein dentaler Hintergrund vorhanden und somit bringen alle die passende Praxisexpertise mit, so Martin Vollbrecht.

Neue Kooperationen und Erweiterung des Produktportfolios

Zum 01. April 2016 wurde Merz Dental als neuer Partner ins Boot geholt. Dental Balance hat vier Vertriebsgebiete des Medizinprodukteherstellers und Spezialisten für prothetische Kunststoffe sowie Kunststoffzähne aus Lütjenburg übernommen und vertreibt dort somit als Agentur den kompletten Produktbereich von Merz Dental.

Außerdem wird die Produktpalette um verschiedene Materialien für Dentallabore und Zahnarztpraxen erweitert. Eine Vorstellung der neuen Produkte ist ab Juli vorgesehen.

In diesem Zuge sei zurzeit auch ein umfassender Katalog in der Erstellung, der eine Komplettübersicht über alle Produkte, Services und Dienstleitungen bieten soll, sagt Martin Vollbrecht.

Und zu guter Letzt: ein Einblick in die Praxis

Neben der Präsentation von Daten und Fakten rund um das Unternehmen hatte Dental Balance-Geschäftsführer Helge Vollbrecht ZTM Andreas Kunz (Berlin) eingeladen, der in zwei Kurzvorträgen zum einen „Neue Wege mit DCMhotbond“ aufzeigte und außerdem fragte: „Ist Galvano noch zeitgemäß?“.

DCMhotbond ist ein glaskeramisches Keramiklot aus einem silikatischen Spezialglas, das in drei verschieden indizierten Produktgruppen für einen homogenen stoffschlüssigen Verbund artgleicher und/oder artfremder Materialien sorgt. Das Fazit zur Anwendung von ZTM Kunz: DCMhotbond ist ein innovatives Material und eine gute Alternative zu Klebeverbindungen. Das Produkt diffundiert in Zirkoniumdioxid (ZrO2), Titan (Ti) und Litihiumdisilikat (LS2), verbessert den Haftverbund und schafft die Möglichkeit, ZrO2 zu ätzen. Allerdings seien noch mehr In-vitro- und In-vivo-Studien nötig.

Die drei Produktgruppen von DCMhotbond kurz im Überblick

  • ZTM Andreas Kunz (andreas kunz zahntechnik, Berlin) schilderte die Anwendungsmöglichkeiten von DCMhotbond und zeigte die Vorteile der Galvanotechnik in der Implantatprothetik.

  • ZTM Andreas Kunz (andreas kunz zahntechnik, Berlin) schilderte die Anwendungsmöglichkeiten von DCMhotbond und zeigte die Vorteile der Galvanotechnik in der Implantatprothetik.
DCMhotbond zircon kam als erstes Produkt auf den Markt und ist v. a. für das Verbinden artreiner Materialien wie z. B. Zirkoniumdioxid (ZrO2-Passive-Fit- Elemente/ZrO2-Brückensegmente) geeignet.

Das Spray DCMhotbond zirconnect schafft durch einen Brennvorgang die perfekte Verbundoberfläche auf ZrO2 mittels einer Glasmatrix für Keramik- und Kompositverblendungen, Kaltpolymerisat sowie einer Kombination aus allem und ist die ideale Grundlage zum Zementieren von Marylandbrücken, Retainern sowie vollkeramischen Einzelkronen/Brücken (Anmerkung: Die erzeugten Rautiefen in der Glasmatrix bilden die Voraussetzungen für den mikromechanischen Verbund. Quelle: DOT GmbH Rostock 2012).

DCMHotbond fusio System verbindet durch einen Brennvorgang artgleiche und artfremde Werkstoffe in einem stoffschlüssigen Verbund miteinander, z. B. ZrO2 mit Lithiumdisilikat- (LS2)-Glaskeramik, Titan (Ti) mit LS2-Glaskeramik und Ti mit ZrO2.

Zur praktischen Anwendung von DCMhotbond ist derzeit eine Vortragstour von ZTM Andreas Kunz in Planung, in der er live die Anwendung, den Brennvorgang und die Endergebnisse interessierten Zahntechnikern präsentieren wird.

Dass Galvanotechnik definitiv noch zeitgemäß ist und viele Vorteile hat, das machte ZTM Kunz in seinem zweiten Kurzvortrag deutlich. Allerdings seien dafür ein umfassendes Verständnis des Prinzips und die materialgerechte Anwendung nötig, so Kunz. Als Vorteile sieht er u. a. die Passgenauigkeit, den adhäsiven Effekt zwischen Primär- und Sekundärteil und das damit verbundene verschleißfreie Gleiten, die Spannungsfreiheit in der Versorgung durch Verkleben sowie die Biokompatibilität.


Weitere Informationen:

Dental Balance GmbH
Mangerstraße 21
14467 Potsdam
Tel.: 0331 88714070
Fax: 0331 8871 40 72
E-Mail: info(at)dental-balance.eu
www.dental-balance.eu

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: M. A. Susanne Wolf

Bilder soweit nicht anders deklariert: M. A. Susanne Wolf


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