Industrie-Report


Kronengerüste aus Zirkoniumdioxid in 75 Minuten

04.04.2016
aktualisiert am: 25.04.2016

Abb. 1: Die Zenostar-Disc MT (Wieland Dental) macht jetzt auch eine individuelle Ästhetik im Frontzahnbereich möglich.
Abb. 1: Die Zenostar-Disc MT (Wieland Dental) macht jetzt auch eine individuelle Ästhetik im Frontzahnbereich möglich.

Gleich sechs neue Produkte im Bereich Dentalkeramik haben Ivoclar Vivadent und Wieland Dental Ende vergangenen Jahres gelauncht.* Heute stellen wir Ihnen die neue Zenostar-Disc MT sowie den neuen Sinterofen Programat S1 1600 vor.

Individuelle Ästhetik im Frontzahnbereich – dank erhöhter Transluzenz

Das Zenostar Zirconia-System (Wieland Dental, Pforzheim) umfasst ein abgestimmtes Portfolio (aus Komponenten wie Discs, Materialien zur Weiterverarbeitung und CAD/CAM-Workflow) für die universelle Herstellung von Restaurationen aus Zirkoniumdioxid. Nun wurde das System um eine ästhetische Option für monolithischen Zahnersatz im Frontzahnbereich mit der Zenostar-Disc MT (Medium Translucency) ergänzt (Abb. 1), um der erhöhten Nachfrage nach einer mittleren Transluzenz gerecht zu werden.

Waren mit Zenostar T monolithische Restaurationen unter ästhetischen Gesichtspunkten zumeist im Seitenzahnbereich zu finden, sind mit Zenostar MT nun auch ästhetische monolithische Frontzahnrestaurationen herstellbar. Die Produktbezeichnung MT fügt sich harmonisch in die Linien von Zenostar und IPS e.max ein und zeigt die Kompatibilität dieser beiden Systeme auf.

Abgestimmte Systeme

Zenostar MT ist zunächst als weiße Disc (Zenostar MT0) mit den entsprechenden Infiltrationsliquids verfügbar. Neben Liquids in 16 A-D-Farben sind auch Effektfarben zur weiteren Individualisierung im System enthalten. Diese wurden weiter verbessert, um den hohen Ansprüchen an ästhetische Frontzahnversorgungen gerecht zu werden. Restaurationen aus Zenostar MT können nach dem Sintern mit Malfarben und Glasurmassen weiter individualisiert werden. Abgestimmte Systeme sind unter anderem IPS e.max Ceram* und das neue Malfarben- und Glasursortiment IPS Ivocolor*.

Mit bis zu 1.600 °C schneller zur gesinterten Restauration

Mit konventionellen Öfen dauert ein Sinterprozess zwischen fünf und acht Stunden. Der neue Programat S1 1600 (Abb. 2) arbeitet schneller und effizienter: Er sintert ein IPS e.max ZirCAD- oder ein Zenostar MOKronengerüst in nur noch 75 Minuten. Dies ist möglich dank einer Sintertemperatur von bis zu 1.600 °C.

Die Effizienzsteigerung, die durch diese signifikante Zeitverkürzung erreicht wird, zahlt sich aus. Denn nun können Kronen und Brücken mit einem Gerüst aus Zirkoniumdioxid inklusive Verblendung an einem Arbeitstag hergestellt werden. Die Zeitersparnis wirkt sich auch positiv auf die Energiekosten aus: Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sinterofen kann der Programat S1 1600 fast zwei Drittel an Energie einsparen.

Komfortable und einfache Bedienung

Der Programat S1 1600 ist so konzipiert, dass er sich komfortabel und einfach bedienen lässt. Das anwenderfreundliche Bedienfeld verfügt über ein übersichtliches Grafik-Display, das Informationen optimal anzeigt. Über die bewährte Folientastatur lässt sich das Gerät bequem bedienen und programmieren. Eine optische Betriebszustandsanzeige informiert mit verschiedenen Farben über den aktuellen Betriebsstatus. Die Sinterkammer lässt sich einfach und komfortabel bestücken, indem der Ofenkopf beim Öffnen nach oben schwenkt und viel Arbeitsraum freigibt.

*Eine Übersicht über alle Produkte finden Sie unter www.ztm-aktuell.de/worldofceramics


Weitere Informationen:

Ivoclar Vivadent GmbH
Dr. Adolf-Schneider-Str. 2
73479 Ellwangen
Tel.: 07961 889-0
Fax: 07961 6326
E-Mail: info(at)ivoclarvivadent.de

Wieland Dental + Technik GmbH & Co. KG
Lindenstraße 2
75175 Pforzheim
Tel.: 07231 3705-0
Fax: 07231 357959
E-Mail: info(at)wieland-dental.de