Industrie-Report

Familienunternehmen mit breiter Angebotspalette

Mack Dentaltechnik: CAD/CAM-Fräsdienstleister mit Know-how aus Luft- und Raumfahrt

17.06.2019

Mit dem breiten Materialspektrum lassen sich alle Indikationen abdecken.
Mit dem breiten Materialspektrum lassen sich alle Indikationen abdecken.

2009 wurde die Mack Dentaltechnik auf Basis von rund 30 Jahren Zerspanungs-Know-how aus unterschiedlichen Branchen (Mack-Gruppe) in Dornstadt gegründet, um speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Dentalbranche eingehen zu können. Zahntechnische Labore erhalten so von einem Fertigungspartner zuverlässig und schnell hochwertigen Zahnersatz aus einem breiten Spektrum an Materialien und in allen Indikationen.

  • Abb. 1: Blick in das CAD/CAM-Fertigungszentrum in Dornstadt.

  • Abb. 1: Blick in das CAD/CAM-Fertigungszentrum in Dornstadt.
    © Mack Dentaltechnik
Die High-End-Produktion im überregionalen CAD/CAM-Fertigungszentrum (Abb. 1) erfolgt mit gängigen Materialien, darunter Kobaltchrom (CoCr), e.max® CAD HT/LT (Ivoclar Vivadent), PEEK, PMMA, Priti® Crown (pritidenta), Titan, VITABLOCS Mark II® und Triluxe®, VITA Enamic® (VITA Zahnfabrik), Wachs und Zirkoniumdioxid.

Bei Letzterem werden Fräsdienstleistungen aus den Multilayer-Discs KATANA (Kuraray), erhältlich in den Transluzenzstufen UTML, STML und ML, und dem voreingefärbten Material Nacera (Pearl Shaded 16+2, Pearl Multi Shade und Shell) der Firma Doceram angeboten. Die Bearbeitung von Feldspatkeramik/Lithium-Disilikat (freie Materialwahl) erfolgt mittels Ultrasonic-Schleifen, d. h. durch geringere Bearbeitungskräfte entstehen weniger Mikrorisse, darüber hinaus saubere Kanten, keine Ausplatzer, perfekte Oberflächen, schöne Fissuren und ein optimaler Randschluss.


Alle Indikationen in der Übersicht

  • Individuelle Abutments
  • Abutments auf Klebebasis
  • Okklusal verschraubte Brücken (auch auf Klebebasis)
  • Stege
  • Sekundärstege
  • Verblendkappen
  • Brückengerüste
  • Kronen
  • Anatomische Brücken
  • Veneers
  • Inlays
  • Onlays
  • Primär- und Sekundärteleskope
  • Modellguss SLM
  • Kunststoff-3D-Druck

Bei der Bearbeitung von CoCr stehen perfekte Oberflächen, Fissuren bei vollanatomischen Restaurationen sowie Passung und Randschluss im „Goldstandard“ im Fokus.

Teleskope in SLM-Hybridtechnik

Die additive Fertigung in Form des selektiven Laserschmelzens bietet ganz neue Möglichkeiten im Bereich der Formgebung und Fertigung von hochkomplexen Werkstücken in kleinsten Stückzahlen. Durch eine von Mack speziell entwickelte Hybridtechnik – 3D-Druck und Fräsen kombiniert (Abb. 2a u. b) – können auch Modellguss- Elemente wie Gaumenplatten und Sublingualbügel mit präzisionsgefrästen Sekundärteleskopen verbunden werden. Retentionsperlen sind möglich (Abb. 3), die Adhäsion/Friktion ist maschinell einstellbar und die Herstellung erfolgt spannungsfrei aus dem hochwertigen Material Typ-5-Legierung Dentaurum Remanium Star®. Seit diesem Jahr im Angebotsportfolio ist außerdem das 360-Primärteleskop – mit 0–2° Friktionsfläche, 360° Präszisionsfräsung und ohne Konnektoren (Abb. 4) – direkt ins Labor.

  • Abb. 2a: Hybrid-Fertigung, Schritt 1 – durch selektives Laserschmelzen (SLM) können komplexe Geometrien gefertigt werden, etwa Sekundär-Teleskopgerüste.
  • Abb. 2b: Hybrid-Fertigung, Schritt 2 – für die hohe Präzision und genaue Passung kommt danach das Fräswerkzeug zum Einsatz.
  • Abb. 2a: Hybrid-Fertigung, Schritt 1 – durch selektives Laserschmelzen (SLM) können komplexe Geometrien gefertigt werden, etwa Sekundär-Teleskopgerüste.
  • Abb. 2b: Hybrid-Fertigung, Schritt 2 – für die hohe Präzision und genaue Passung kommt danach das Fräswerkzeug zum Einsatz.

  • Abb. 3: Die hochmoderne Hybridfertigung stellt das zurzeit beste Verfahren dar, um komplexe Formen zu realisieren und zugleich höchste Passgenauigkeit zu erreichen: Der Fräsakt stellt z. B. die Gleitpassung zwischen Primär- und Sekundärteleskop bzw. die Friktion ein. Im Rahmen der Hybridfertigung können auch Retentionsperlen auf das Gerüst aufgebracht werden.
  • Abb. 4: Neu ist die Möglichkeit, bei Mack 360-Primärteleskope zu bestellen.
  • Abb. 3: Die hochmoderne Hybridfertigung stellt das zurzeit beste Verfahren dar, um komplexe Formen zu realisieren und zugleich höchste Passgenauigkeit zu erreichen: Der Fräsakt stellt z. B. die Gleitpassung zwischen Primär- und Sekundärteleskop bzw. die Friktion ein. Im Rahmen der Hybridfertigung können auch Retentionsperlen auf das Gerüst aufgebracht werden.
  • Abb. 4: Neu ist die Möglichkeit, bei Mack 360-Primärteleskope zu bestellen.

Modellguss im SLM-Verfahren Auch bei der Fertigung von Klammermodellguss (Abb. 5) kommt bei Mack die additive Fertigungsmethode zum Einsatz. Speziell entwickelte Laserparameter in Verbindung mit individuellen Supporttechniken sorgen für eine perfekte Passung. Modellguss bei Mack gibt es in drei verschiedenen Auslieferungszuständen: gestrahlt, verschliffen und poliert (Abb. 6). Auch hier sorgt das hochwertige Material Typ-5-Legierung Dentaurum Remanium Star® für die nötige Federhärte.

  • Abb. 5: Klammermodellguss, der durch selektives Laserschmelzen aus dem Legierungspulver Dentaurum Remanium Star CL hergestellt wurde.
  • Abb. 6: Labore können ihren Modellguss in drei Auslieferungszuständen ordern: gestrahlt, verschliffen und poliert.
  • Abb. 5: Klammermodellguss, der durch selektives Laserschmelzen aus dem Legierungspulver Dentaurum Remanium Star CL hergestellt wurde.
  • Abb. 6: Labore können ihren Modellguss in drei Auslieferungszuständen ordern: gestrahlt, verschliffen und poliert.

PEEK-Sekundärteleskop auf Zirkon

Auch im Hochleistungskunststoff PEEK ist im Dornstädter Fertigungszentrum eine große Auswahl an Indikationen verfügbar – die langjährige Erfahrung von Mack in dessen Bearbeitung sorgt kontinuierlich für herausragende Oberflächen und Passgenauigkeit. Neben Kronen und Brücken können auch Primär- und Sekundärteleskope in PEEK CAD/CAM-technisch umgesetzt werden – aber auch Modellguss ist möglich. Verwendet werden Materialien von Juvora und bredent. Ebenfalls bestellbar: gefräste CoCr-Primär- und Sekundärteleskope. Die Vorteile gegenüber dem Gießverfahren liegen in keinem nachträglichen Verzug oder Spannungen, keinem Dublieren oder EBM-Modellieren, 100% reproduzierbaren Ergebnissen und weniger potenziellen Fehlerquellen. Auf Wunsch übernimmt das CAD/CAM-Fertigungszentrum auch den gesamten reproduzierbaren Prozess vom Scan (optisch und taktil) über das Design bis hin zur Fertigung.

Bei Aufträgen rund um die Implantatprothetik erhält der Zahntechniker die Möglichkeit, zwischen dem Scan- und Designservice oder mit voller Kontrolle über Scan und Design mit eigens entwickelten Scanbodys und Schnittstellenbibliothek im Dentallabor und anschließender CAM-Fertigung bei Mack zu wählen. Es sind Originalsysteme erhältlich, aber auch Abutments aus eigener Prefab-Produktion sowie Suprakonstruktionen. Ein spannungsfreier Sitz von Brücken und Stegen wird garantiert, eigene Sonderwerkzeuge sorgen für die perfekte Passung.

Neu: Kunststoff-3D-Druck

  • Abb. 7: Auch bei Kunststoff-3D-Druck setzt Mack Dentaltechnik auf High-Tech-Equipment, um Kunden eine größtmögliche Prozesssicherheit und Genauigkeit zu bieten.

  • Abb. 7: Auch bei Kunststoff-3D-Druck setzt Mack Dentaltechnik auf High-Tech-Equipment, um Kunden eine größtmögliche Prozesssicherheit und Genauigkeit zu bieten.
    © Mack Dentaltechnik
Brandneu bietet Mack jetzt den 3D-Druck von Modellen an (Abb. 7). Dank der DLSTM-Technologie von Carbon ist weder optisch noch bei den mechanischen Eigenschaften ein Schichtbau wie bei anderen 3D-Druckverfahren erkennbar. Die gedruckten Objekte bestechen zudem durch eine sehr gute Oberflächengüte und bestmögliche Genauigkeit sowie Reproduzierbarkeit durch verwendete Hightech-Drucker.

Mack Dentaltechnik verwendet ausschließlich biokompatible Materialien. Diese sowie alle Prozesse sind nach DIN ISO 13485 und DIN ISO 9001 zertifiziert und validiert. Durch eine messbare Genauigkeit, dokumentierte Prozesse, reproduzierbare Ergebnisse und höchste Qualitätsstandards gibt das Familienunternehmen eine Gewährleistung von fünf Jahren auf alle im Haus angefertigten Arbeiten.

Ansprechpartner für Fragen aller Art erreichen Interessierte unter Tel.: 07348 2006-53 oder per Mail unter info(at)mack-dentaltechnik.de.  


Weitere Informationen unter:

www.mack-dentaltechnik.de


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