Interview


Zirkonoxid: Ein Material, das begeistert – sowohl Zahntechniker als auch Zahnarzt

06.10.2020

Die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental.
Die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental.

Der eine ist Zahntechnikermeister, der andere Zahnarzt. Beide verbindet dieselbe Leidenschaft, nämlich die Entdeckung neuer Materialien und Technologien. Denn sowohl ZTM Daniele Rondoni als auch Dr. Nicola Scotti möchten ihren Patienten ausschließlich bessere, ästhetische und langlebige Restaurationen anbieten. In einem Gespräch schilderten sie uns ihren zahnmedizinischen Werdegang und wie es dazu kam, dass sie beide die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental in ihre Arbeitsabläufe integriert haben.

Wie kam es eigentlich, dass Sie sich für den Beruf des Zahnarztes oder des Zahntechnikers entschieden haben, und was fasziniert Sie daran?

  • Dr. Nicola Scotti

  • Dr. Nicola Scotti
    © Kuraray Noritake Dental

Dr. Nicola Scotti: Mein Interesse an diesem Beruf des Zahnarztes wurde bereits vor ca. 20 Jahren geweckt. Erste Kontakte zur Zahnmedizin hatte ich als Kind bei meinem Vater, der Zahnarzt war. Schon in jungen Jahren spielten daher Zähne und Zahnmodelle eine wichtige Rolle für mich. Das liegt mir sozusagen im Blut. Als ich mich für ein Studienfach entscheiden musste, bin ich meinem Herzen gefolgt und Zahnarzt geworden. Und seitdem lerne ich jeden Tag dazu.

ZTM Daniele Rondoni: Bei mir war es ähnlich wie bei Nicola. Mein Onkel war Zahntechniker und deshalb wollte ich auch diesen Beruf erlernen und mein eigenes Zahnlabor eröffnen. Ich war eigentlich an vielen Dingen interessiert, habe mich aber immer auf die besonderen Möglichkeiten konzentriert, die dieser Beruf bietet: die Gelegenheit, nicht nur mit den Händen zu arbeiten, sondern auch diese Fingerfertigkeit mit den neuesten zahnmedizinischen Technologien zu verbinden. 

Sehen Sie angesichts dieser Kombination aus manuellem und digitalem Know-how in einer zunehmend digitalisierten Branche noch eine Bedeutung für den Beruf des Zahntechnikers als Handwerker?

Dr. Scotti: Wenn auch die Digitalisierung verstärkt Einfluss nimmt, wird die Zahnmedizin mit Sicherheit weiterhin darüber definiert werden, was wir mit unseren Händen schaffen können. Ohne die manuellen Fertigkeiten ist beispielsweise keine gute Restauration möglich.

Und dann ist da noch die Frage der Individualisierung. Maschinen können zwar einwandfreie Zahnrestaurationen in großer Zahl erstellen, doch es ist die Kunstfertigkeit des Zahntechnikers, die unseren Patienten individuelle Lösungen mit den Materialien und den Formen ermöglicht, die am besten zu ihnen passen. Wenn Sie Ihren Patienten natürlich wirkende Restaurationen bieten wollen, ist die digitale Zahnmedizin zwar sehr hilfreich, aber Sie brauchen auch manuelle Fertigkeiten und eine Leidenschaft für den Beruf.

  • ZTM Daniele Rodoni

  • ZTM Daniele Rodoni
    © Kuraray Noritake Dental

ZTM Rondoni: Für mich als Zahntechniker ist es wichtig, immer daran zu denken, dass meine Arbeit von der Technologie abhängt. Die digitale Zahnmedizin und die Materialien der neuesten Generation haben mir in meiner Arbeit sehr geholfen. Diese Technologie für individuelle Situationen zu nutzen, ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Und die Premium-Materialien wie die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental machen es mir sehr viel leichter, meine künstlerischen Visionen umzusetzen.

Dr. Scotti: Selbst wenn 90 % der Arbeitsprozesse digital erfolgen, benötigt man für die übrigen 10 % meines Erachtens immer die künstlerischen Fertigkeiten und eine entsprechende Vision, um eine wirklich erfolgreiche Restauration durchzuführen. Bei KATANA™ Zirconia kommen diese beiden Aspekte zusammen, sodass sich etwas wirklich Eindrucksvolles schaffen lässt.

Ist die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental Teil Ihrer täglichen Arbeit? Welchen Nutzen sehen Sie?

ZTM Rondoni: Definitiv – denn ich nutze die Serie täglich und arbeite schon seit vielen Jahren mit Noritake-Materialien. Doch die neueste Zirconia-Generation von Kuraray hat meinen Ansatz im Dentallabor wirklich grundlegend verändert. In den vergangenen 5 Jahren hat KATANA™ Zirconia meinen Arbeitsprozess stark beeinflusst. Ich habe damit die Möglichkeit, bestimmte Technologien zu nutzen, ohne künstlerische Aspekte außer Acht zu lassen, und da verschiedene Transluzenzen, Farbtöne usw. angeboten werden, kann ich ganz einfach individuelle Restaurationen für jeden Fall anfertigen.

Dr. Scotti: In der Vergangenheit fand ich, dass das Material Zirkon für Zahnärzte nicht geeignet ist. Denn wir fertigten normalerweise die Abdrücke an und ließen den Zahntechniker dann mit Zirkon die Restauration anfertigen. Das Material nutzten wir jedoch nicht selbst. Mit dem KATANA™ Zirconia-Block für zahnärztliche Restaurationen wurde ein völlig neues Konzept für den zahnärztlichen Einsatz von Zirkon eingeführt. Es ist unglaublich, ein Material zur Verfügung zu haben, mit dem man monolithische vollkonturierte Restaurationen und sogar Einzelkronen anfertigen kann. Auch die ästhetischen Eigenschaften sind fantastisch, wie Daniele schon sagte, und das eröffnet uns völlig neue Behandlungsoptionen.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.

 

 


Im Rechtsstreit zwischen der Spitta GmbH und einem Software-Anbieter über die Zulässigkeit des Inverkehrbringens der Software diosMP ohne CE-Kennzeichnung wurde in erster Instanz das Urteil vom Landgericht Hamburg zugunsten Spitta gefällt.

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