Produkt-Highlight

ATLANTIS Suprastrukturen mit wegweisender Fertigungstechnik

„Additive Manufacturing” – weit mehr als CAD/CAM

06.09.2016
aktualisiert am: 20.09.2016

Metalllegierungen können jetzt auch im 3D-Drucker produziert werden.
Metalllegierungen können jetzt auch im 3D-Drucker produziert werden.

Dentsply Sirona Implants entwickelt die CAD/CAM-Technologie der ATLANTIS Brücken- und Hybridstrukturen einen großen Schritt weiter: Mit einer neuartigen Produktionstechnik können Metalllegierungen jetzt auch im 3D-Drucker produziert werden. Seit Anfang des Jahres werden Suprastrukturen aus Kobalt-Chrom bereits ausschließlich im neuen „Additive Manufacturing“-Verfahren (AM) hergestellt. Damit können auch hochkomplexe Geometrien problemlos erzeugt werden. Außerdem verfügt das so gefertigte Brückengerüst über eine optimierte Oberfläche – Anpassungen sind nicht mehr notwendig.

Die patientenindividuellen ATLANTIS Suprastrukturen umfassen ein breites Sortiment für den festsitzenden oder herausnehmbaren implantatgestützten Zahnersatz und werden aus Titan oder Kobalt-Chrom hergestellt. Wurden sie bisher aus massiven Blöcken gefräst, entstehen die Suprastrukturen aus Kobalt-Chrom am Fertigungsstandort Hasselt (Belgien) nun im 3D-Druckverfahren. Dadurch fallen weniger Arbeitsschritte im Labor an und der Workflow wird einfacher, schneller und effizienter.

Die nahezu völlige Geometriefreiheit des 3D-Drucks erlaubt komplexe Formen und noch bessere Gerüstdesigns. Damit kann auf jede Mundsituation optimal reagiert werden. Die Oberfläche der AM-Suprastrukturen ist sandgestrahlt und bereits für die Verblendung mit Keramik oder Komposit vorbereitet. Dadurch entfällt im Dentallabor der zeitliche Aufwand für ein zusätzliches Überarbeiten der Suprastruktur. Die raue Oberfläche weist eine retentive Struktur auf – für einen optimalen Haftverbund zum Verblendwerkstoff und einen sicheren reproduzierbaren Verblendprozess.

Neue Technologie – bewährte Stärken

Die bekannte hohe Präzision der ATLANTIS Brücken- und Hybridstrukturen wird durch die neue Produktionstechnik nicht verändert. Der spannungsfreie Sitz und die hohe Belastbarkeit sind auch im Additive Manufacturing (AM) selbstverständlich, ebenso die umfassende Garantie, die Lieferzeit und die Kompatibilität mit allen gängigen Implantatsystemen. Auch der angulierte Schraubenzugang (ASA), bei dem der Schraubkanal mit einer Neigung von bis zu 30 Grad abgewinkelt werden kann, bleibt verfügbar.

Die Suprastrukturen werden wie bisher im ATLANTIS-WebOrder bestellt. Nach der Design- und Produktionsfreigabe werden die ATLANTIS Brücken- oder Hybridstrukturen in mehreren Pulverschichten aufgebaut. Im sogenannten Laser-Melting-Prozess wird jede Schicht von einem Laserstrahl in einem Pulverbett nachgezeichnet. Durch das Verschmelzen der Pulverschichten entsteht eine detaillierte Suprastruktur. Diese wird wärmebehandelt, wodurch innere Spannungen im Material beseitigt werden. Nach der Temperaturbehandlung werden sämtliche Schraubenlager und Implantat-Abutmentverbindungen gefräst. Durch das Feinstfräsen der Anschlussgeometrien wird ein präziser, passiver Sitz erreicht. Trotz der verbesserten Qualität werden die ATLANTIS Suprastrukturen weiterhin auf dem gleichen Preisniveau angeboten. 


Weitere Informationen:

Dentsply Sirona Implants Deutschland
DENTSPLY IH GmbH
Steinzeugstraße 50 · 68229 Mannheim
Tel.: 0621 4302-006 · Fax: 0621 4302-007
E-Mail: implants-de-info(at)dentsplysirona.com
www.dentsplyimplants.de


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