Produkt-Highlight


Der Alleskönner fürs Labor: das Fräsgerät M4

17.04.2015

Zur Ausstattung des M4 gehört ein PC, Bildschirm sowie Software.
Zur Ausstattung des M4 gehört ein PC, Bildschirm sowie Software.

Enrico Steger und sein Entwickler-Team arbeiten laufend an Neuerungen. Der Zirkonzahn-Firmenchef selbst hat schon unterschiedliche Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht: neben einer großen Auswahl an Zirkoniumdioxidmaterialien und anderen CAD/CAM-Werkstoffen bietet das Unternehmen mittlerweile auch ein umfangreiches Repertoire an CAD/CAM-Geräten und Zubehör an. Auf das Zirkonzahn-Flaggschiff, das modular aufgebaute und jederzeit aufrüstbare Fräsgerät M5, folgte die Fräsgerätkompaktlinie M1 in verschiedenen Ausführungen. Mit dem Fräsgerät M4 geht Zirkonzahn nun den nächsten Schritt.

Im Fräsgerät M4 hat das Südtiroler Unternehmen jahrelange Erfahrung in der CAD/CAM- und Zirkoniumdioxidtechnologie mit neuen technologischen Erkenntnissen vereint. Das Gehäuse in hochwertigem Zirkonzahn-Design – aus gehärtetem und UNI ISO 12150 zertifiziertem Sikurit-Glas gefertigt – umschließt eine 1.500 W starke und 280 kg schwere Fräsmaschine. Ausgestattet mit der bewährten 5+1-Achsen- Simultan-Frästechnologie inklusive Orbitsystem, können auch schwer erreichbare Stellen wie Unterschnitte und Divergenzen problemlos gefräst werden. Dies ermöglicht neben dem Anfertigen von Standard-Indikationen wie Einzelkronen, Inlays, Onlays oder Veneers auch die Herstellung von okklusal verschraubten Brücken, Geschieben oder Stegen. Im Gegensatz zum Fräsgerät M5 bewegt sich die Spindel der M4 auf vier Achsen. Die 5+1-Achse bildet der um 360° drehbare Werkstücktisch.

Dank der integrierten Nassbearbeitungsfunktion umfasst das Spektrum an bearbeitbaren Werkstoffen alle gängigen CAD/CAM-Materialien: Zirkoniumdioxid, Kunststoff, Wachs, Holz, Sintermetall, Chrom-Kobalt, Titan, Raw Abutments®, Bridge- Rods, Glaskeramik sowie Komposite. Die robuste Bauweise der M4 spielt besonders bei der Bearbeitung von Metall eine entscheidende Rolle, sie verhindert Erschütterungen während des Fräsprozesses, die das Ergebnis beeinträchtigen könnten. Mit seinem extragroßen Fräsbereich eignet sich die M4 zudem besonders zum Fräsen von Modellen. Aus den speziellen 39,4 x 16,8 cm großen Kunststoffblöcken können bis zu 10 Modelle oder bis zu 20 Vollzahnkränze hergestellt werden. Da der Werkstücktisch eben aufliegt und die Maschine eine hohe Steifigkeit aufweist, ist das Fräsgerät M4 die geeignete Wahl für das Bearbeiten großer Werkstücke mit gleichzeitig anspruchsvollen Arbeitsergebnissen.

Die eingebaute Werkzeugwechsel-Funktion und das Werkzeugmagazin ermöglichen das automatisierte Austauschen von bis zu 32 Bearbeitungswerkzeugen. Dadurch sind alle für das Bearbeiten der verschiedenen Materialien benötigten Fräser im Gerät verfügbar, was dem besseren und einfacheren Planen der Arbeitsabläufe dient. Das Werkzeugmagazin wird durch ein automatisch ausfahrbares Schutzglas vor Frässpänen geschützt.

Um dem Anwender mehr Variabilität zu bieten, sind im Werkstücktisch der M4 verschiedene Halterungen einsetzbar. Im 4-Blank-Plate können bis zu vier unterschiedliche Materialronden eingespannt werden. Der Bridge-Rod Holder, Raw-Abutment® Holder sowie der Glass Ceramics Holder erlauben das Einspannen und gleichzeitige Bearbeiten von bis zu 30 vorgefertigten Brückenrohlingen (Bridge Rods), vorgefertigten Titanabutment-Rohlingen (Raw Abutments®) und/ oder Glaskeramikblöcken. So können z. B. die verschiedenen Komponenten einer Zahnrestauration (Titansteg, Friktionselement, Sekundärstruktur) in nur einem Fräsvorgang hergestellt werden. Die vielen Werkzeugwechseloptionen und die verschiedenen einspannbaren Werkstücke ermöglichen ein zu 100 % unabhängiges Arbeiten der Maschine.


Nachhaltige Zahnmedizin – so geht's
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Die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele der UN darf keine Utopie bleiben.
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