Veranstaltungen

Hamburger Dentalunternehmen Flussfisch zeigt Leistungsvielfalt

Lieferantenqualität – mal anders betrachtet

Mit viel Freude und engagiert dabei: Das Flussfisch-Team und Flussfisch-„Friends“-Mitarbeiter.
Mit viel Freude und engagiert dabei: Das Flussfisch-Team und Flussfisch-„Friends“-Mitarbeiter.

Zahntechniker und zahntechnische Labore unterliegen durch die digitalen dentalen Verfahren einem hohen Innovationsdruck. Sie müssen Schritt halten mit den Entwicklungen und Neuerungen der CAM-Werkstoffe, Scanner, Designprogramme sowie CAM-Fräs- und -Schleifgeräte – sowie deren Anwendungen. Und sie müssen entscheiden, welcher Workflow (In- oder Outhouse) für sie der richtige ist und welche Geräte oder Systeme, welche Softwares dazu angeschafft werden sollen. Nicht zu vergessen die Kenntnisse über interdisziplinäre digitale Schnittstellen, die das zahntechnische Arbeiten mehr und mehr beeinflussen und verändern.

  • Stark Nachgefragt: Die Vorträge, zu denen Michaela Flussfisch die vielen Gäste am Tag der offenen Tür willkommen hieß.

  • Stark Nachgefragt: Die Vorträge, zu denen Michaela Flussfisch die vielen Gäste am Tag der offenen Tür willkommen hieß.
    © Flussfisch
Um up to date zu bleiben, ist die Teilnahme an – auch zahnärztlichen – Fortbildungsveranstaltungen (wie der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e. V., über die in dieser Ausgabe ab Seite 414 berichtet wird) sowie den Messen der Dentaldepots zu empfehlen. Zum Fitbleiben, was das Wissen über den Stand der Technik angeht, kann auch der Besuch von Kongressen oder „Tagen der offenen Tür“ von Unternehmen der Dentalindustrie beitragen. Bei diesen Veranstaltungen können es insbesondere auch die „kleinen“ Vortragssessions oder Workshops sein, die zum Know-how-Transfer beitragen und an denen teilzunehmen nutzbringend ist.

Die Hamburger Michael Flussfisch GmbH beispielsweise hat am 16. Juni einen „Tag der offenen Tür“ veranstaltet. Bei diesem „open House“ konnten sich Kunden über das umfangreiche Angebot des produzierenden und handelnden hanseatischen Unternehmens informieren. Oder sie machten sich bei Vertretern von Flussfisch-Partnerfirmen über deren Produkte kundig beziehungsweise sprachen mit ihnen über Anwendungs- oder Verarbeitungsfragen ihrer Produkte. Und bei der von Flussfisch angebotenen Dienstleistung des Lasersinterns von Kronen, Brücken und Klammerprothesenbasen aus Kobaltchrom-Legierungspulver konnten sie direkt daran teilhaben, wie der metallische 3D-Druck funktioniert – durch einen Mitarbeiter der Flussfisch-Fertigung begleitet, der Fragen zum „Additive Manufacturing“ fachkundig beantwortete. Ergänzend zu diesen individuellen Informationen bot Flussfisch auch 30-Minuten-Vorträge an: über Modellscanner, Intraoraldatenempfang und Datenverarbeitung (ZTM Thomas Riehl, 3Shape, Kopenhagen), über „die nächste Generation Zirkoniumdioxid“ (Manuela Sayer, Pritidenta, Leinfelden-Echterdingen) sowie über „additive Produktionstechnologien“ (M. Sc. Phillip Gromzig, Fraunhofer IAPT, Hamburg).

Mit ihrer Themenwahl zeigen dentale Veranstalter, wie nah sie bei ihren Kunden sind, um sie über Neues sowie Kommendes zu informieren und dadurch in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen. Und so sollte es sein, dass die produktbezogene Kompetenz der Lieferanten – und die fachliche Kompetenz von Referenten – das Wissen und Können der Zahntechniker erweitert und stärkt. Dies wird in Zeiten kürzer werdender Technologielebenszyklen immer wichtiger. Auch, um digitale Verfahren und ihre Peripherieprodukte von Anfang an fehlerfrei zu nutzen; ohne kostenträchtige, längere Phasen des Ausprobierens. Solch eine Kompetenzerweiterung leisten nicht nur die großen „Player“ aus Industrie und Handel.

  • Persönlicher Kontakt als Zeichen der Wertschätzung: Frederic Flussfisch im Kundendialog.
  • Zeit für Gespräche: Kollegialer Informationsaustausch.
  • Persönlicher Kontakt als Zeichen der Wertschätzung: Frederic Flussfisch im Kundendialog.
  • Zeit für Gespräche: Kollegialer Informationsaustausch.

Flussfisch, das mittelständische, unternehmergeführte Hamburger Dentalunternehmen, erfüllt diese kundenorientierte Leistung durch kompetente Mitarbeiter am Telefon und im Außendienst, über Kooperationspartner sowie dental-übergreifende, regionale Kontakte. Dies drückte sich zum Beispiel auch in einem individuellen Informationsprogramm am 08. Juni aus, das für das „Jahrestreffen 20 Jahre ProLab“ gestaltet wurde: in einem speziell für Mitglieder dieser implantatprothetisch ausgerichteten Laborgruppe gehaltenen Vortrag „3D-Druck – von der Dentaltechnik zur industriellen Revolution“ (Dipl.-Ing. Arndt Struve, Fraunhofer IAPT, Hamburg).

Wie in anderen Lebensbereichen muss man sich auch beruflich aussuchen, was zu einem passt, was für einen stimmig ist. In Bezug auf Dentalindustrie und Dentalhandel sollten dies nicht nur deren originäre Produkte, sondern auch (Laborteam- individuelle) Fortbildungsangebote sein. Nicht zuletzt gehören dazu auch Informationen, die Zahntechniker durch die Besuche der Repräsentanten dieser Unternehmen im Labor erhalten. Beim digitalen Outsourcing von Arbeiten betrifft das auch das Feedback, das die externen Kollegen am anderen Ende des Bildschirms/der Leitung aus ihrem Fertigungs- Know-how zurückspielen, um das Inhouse-Design von Kronen, Brücken, Prothesenbasen sowie Implantat-Suprastrukturen zu optimieren und die Outhouse-Fertigungspräzision zu erhöhen.

So kann ein kompetentes Miteinander der Schlüssel für eine gute Marktposition sein. Aus der Vielzahl der Möglichkeiten, sich diese anzueignen, sind Lieferanten als Fortbildungspartner eine Option. Täglich – wenn kein Kongress und kein „Tag der offenen Tür“ stattfindet.

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Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Jürgen Pohling


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