Abrechnung


Sorgfältig geplant – perfekt umgesetzt

13.02.2010


Abrechnung zur Versorgung einer Patientin mit Frontzahn-Kronen aus Zirkon und

drei Seitenzahnbrücken aus Metallkeramik und Überpresstechnik. Für die Versorgung der Patienten mit Vollkeramik und Metallkeramik nebeneinander ergibt sich nach der neuen BEB-Zahntechnik® folgende Abrechnung. Unterschieden wird zwischen der klassischen Abrechnung und den fakultativen Leistungen für den Mehraufwand:

Therapieplanung: 13-23 Zirkondioxid-Kronen, 14-17, 24-27, 34-37 jeweils

4-gliedrige VMK-Brücken

Umfangreiche Sanierung mit aufwendiger Planung und Vorab-Okklusionskontrolle der Arbeit – die dadurch am Anfang benötigte Zeit kann dieser Arbeit nur zu Gute kommen. Die kosmetischen Wünsche der Patientin – gepaart mit der Machbarkeit durch den Zahntechniker und Zahnarzt, sorgen für eine insgesamt perfekte Lösung bei entsprechender Beratung und Vorplanung. Dazu gehören sowohl ein Provisorium wie auch ein diagnostisches Wax-up. Gerade Frontzahnrestaurierungen sind äußerst schwierig und erfordern ein gutes Geschick und Farbgefühl beim Zahntechnikermeister. Innerhalb der Abrechnung ergeben sich zunächst einmal die obligaten Positionen. Die Transparenz einer Rechnung für diese Konstruktion wird deutlich durch viele Einzelpositionen, die alle entsprechend zum Ansatz kommen. Dafür kann der Zahntechniker seinen Mehraufwand nach weiteren fakultativen Leistungen ansetzen. Die BEB-Zahntechnik® neu eignet sich hierfür besonders gut.
Tipp: Wenn Sie eigene Positionen ansetzen, vergeben Sie bitte entsprechend freie BEB-Nummern mit individueller Bezeichnung und den Endziffern 1 bis 8 für Ihre Leistungen. Achten Sie darauf, dass diese Leistungen sich im Umfeld der Positionen einordnen, zu deren Leistungskatalog diese auch gehören.



Für die Berechnung ist folgendes wichtig:

  • Bitte beginnen Sie jede Rechnung mit der vom Arbeitsschutz für Dentallabore verpflichtenden Eingangsdesinfektion.
  • Berechnen Sie alle Modelle und Positionen zur Modellherstellung, die Sie erstellt haben. Gerade in den vorbereitenden Maßnahmen (Wax-up, Provisorien) werden oftmals Leistungsschritte vergessen.
  • Berechnen Sie auch den Aufwand bei Anproben im Labor oder in der Praxis.
  • Versuchen Sie, den zu erwartenden Mehraufwand bei entsprechenden Kostenvoranschlägen zu berücksichtigen, denn es ist nicht immer
    einfach, wenn nachher Korrekturen erfolgen sollen oder weitere Wünsche entstehen.
  • Vergessen Sie nicht, auch das Keramikgerüst als Material zu berechnen.
  • Schreiben Sie die Rechnung mit der neuen BEB-Zahntechnik® nach der Chronologie der Leistung, nicht mehr nach der Chronologie der Nummern. Sie können einfach weniger vergessen.
  • Haben Sie an alles gedacht? Einmal vergessen, immer vergessen. Oder aber der Kunde sagt: „Das haben Sie ja noch nie berechnet“, wenn Sie einmal an Positionen nachlegen wollen.

Tipp: Klare Kostenvoranschläge mit evtl. Mehrleistungen und -aufwand einkalkulieren. Machen Sie sich nicht vergleichbar. Stellen Sie Ihren Service, den
Sie dem Kunden und dem Patienten bieten, deutlich heraus und schreiben Sie für Leistungen, die Sie quasi kostenlos anbieten, auf die Rechnung als Einzelpreis nicht „0 Euro“ oder lassen Sie gar weg, sondern vermerken Sie deutlich, dass es sich hierbei um eine „Service-Leistung“ handelt.

Die Abrechnungshinweise sind vom Autor nach ausführlicher Recherche erstellt worden. Eine Haftung und Gewähr wird ausgeschlossen. Letztendlich kann nur der Zahntechniker, der diese Arbeit ausgeführt hat, den entsprechenden Aufwand bewerten und berechnen.

  • Obligate Leistungen

  • Obligate Leistungen

  • Fakultative Mehrleistungen

  • Fakultative Mehrleistungen

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: ZT Uwe Koch

Bilder soweit nicht anders deklariert: ZT Uwe Koch



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