Ästhetik

Frontzahnästhetik mit Vitablocs RealLife und den neuen Vita Akzent Plus Malfarben

Natur pur mit Farbwirkung aus der Tiefe: Malfarben intern eingesetzt

Die fertige Schichtung auf dem mit Malfarben farblich charakterisierten Untergrund.
Die fertige Schichtung auf dem mit Malfarben farblich charakterisierten Untergrund.

In diesem Beitrag zeigt Renato Carretti, Zahntechniker in Zürich/Schweiz, wie er die Farben intern einsetzt, welche speziellen Vorteile sie ihm bieten und was der Anwender beim Einsatz der Farben beachten sollte. Den Schwerpunkt des Beitrags bildet ein anspruchsvoller Patientenfall, bei dem Renato Carretti eine CAD/CAM-gefertigte vollkeramische Frontzahnkrone mithilfe der Cut-back-Technik individualisiert und perfekt an die Nachbarzähne angleicht.

Das Haupteinsatzgebiet von herkömmlichen Keramikmalfarben liegt in der oberflächlichen Bemalung beziehungsweise farblichen Charakterisierung keramischer Restaurationen. Ziel der Anwendung ist, natürliche Farbeffekte und Anomalien nachzubilden und die Verblendungen farblich zu nuancieren. Vorwiegend werden Malfarben also eingesetzt, um zum Beispiel Zahnhälse oder Approximalflächen einzufärben, Fissuren zu betonen oder bei Abrasionsflächen das durchscheinende Sekundärdentin darzustellen. Die deckende oberflächliche Anwendung verhindert jedoch meist genau das, was sie erzeugen soll: die Farbwirkung aus der Tiefe. Weitaus flexiblere Einsatzmöglichkeiten bieten die neuen Vita Akzent Plus Malfarben. Eine davon ist die interne Anwendung bei der Individualisierung von Restaurationen während der Keramikschichtung nach einem Cut-back. Mit dieser Technik lassen sich einfach und wirkungsvoll Farbeffekte erzielen, die durch Dentin und Schneide hindurch die farbliche Wirkung aus der Tiefe nachhaltig beeinflussen.

Vielseitiges Farbangebot, umfassendes Einsatzgebiet

  • Abb. 1: Vita Akzent Plus Farbmusterscheibe.

  • Abb. 1: Vita Akzent Plus Farbmusterscheibe.
Vita Akzent Plus Farben stehen für ein umfassendes System aus lasierenden und markierenden Malfarben. Sie eignen sich für alle dentalkeramischen Werkstoffe und für jeden Wärmeausdehnungskoeffizienten. Die lasierenden Malfarben, „Body Stains“ (BS), sind transluzent und dienen der Oberflächen- wie auch der internen Bemalung. Mit ihnen kann ich die Farbwirkung des Basismaterials verändern, dabei wirken sie wie ein dünner Farbfilter. Ihre verstärkte Fluoreszenz unterstützt das natürliche Erscheinungsbild der Verblendung zusätzlich. Aufgrund ihrer intensiven Farbwirkung decken die ebenfalls fluoreszierenden markierenden Malfarben, „Effect Stains“ (ES), sehr gut. Ich setze sie zur Anlage natürlicher Oberflächeneffekte ein, mit denen ich neben einer lebendigen Transluzenz eine überzeugende Tiefenwirkung erreiche. Diese Massen geben mir den Spielraum bei der Charakterisierung, den ich brauche – bis ins kleinste Detail. Nützliches Hilfsmittel im Malfarbensortiment ist die Vita Akzent Plus Farbmusterscheibe (Abb. 1). Das ist eine durchsichtige Schablone mit aufgedruckten Farbmustern aller Effect und Body Stains Farben. Wer speziell bei der Wahl der passenden Body Stains Farbe unsicher ist, hält die transparenten Muster über die noch unbemalte Keramikrestauration. So kann er die Wirkung der jeweiligen Farbe ziemlich zuverlässig vorwegnehmen, das heißt er sieht vor ihrer Anwendung, wie sich die jeweilige Farbe auf die Restauration auswirken würde. Diese Unterstützung kann auch am Behandlungsstuhl hilfreich sein, wenn es um letzte farbliche Anpassungen geht, die schnell zur richtigen Farbanpassung führen sollen.

Lebendiger dank fluoreszierender Eigenschaft

Bereits bei der ersten Anwendung fällt auf: Vita Akzent Plus Farben sind fluoreszierend. Eine Eigenschaft, deren Wirkung ich bereits bei den Vita VM Effect Liner Massen und Interno Farben schätze und häufig nutze. Denn die Fluoreszenz lässt die Farben strahlen. Das Ergebnis: Die Restauration wirkt lebendig und natürlich. Diese Natürlichkeit erweckt nie den Eindruck, dass hier Malfarben im Spiel waren, sondern dass sie das Ergebnis einer gekonnten Schichtung ist.

Besondere Stärke: die interne Anwendung

Eine Spezialität der Vita Akzent Plus Farben ist ihre interne Anwendung, das heißt ich kann sie – wie ich später zeige – unter der Dentinschichtung auftragen. Dank ihrer Fluoreszenz behalten sie auch nach dem Brand ihre Strahlkraft und wirken durch die Dentin-/ Schneideschicht hindurch aus der Tiefe. Ein einfacher und effektiver Weg, die farbliche Wirkung nachhaltig zu verändern, ohne dass die Farben wie aufgemalt wirken. Essenziell dabei ist ein planvolles, gezieltes Vorgehen, schließlich wollen wir den Zeitvorteil der internen Kolorierung und die Leuchtkraft der Farben nicht durch einen zweiten Dentinbrand aufs Spiel setzen. Bei der Anwendung der Farben unterhalb der Dentinschicht ist es wichtig, sie nicht in die Massen einzumischen, sondern separat aufzutragen und mithilfe eines Malfarben-Fixierbrands zu fixieren.

Während bei dieser internen Anwendung für den Ungeübten das Arbeiten mit Interno Farben aufgrund ihres kräftigeren Chromas riskant sein kann, bieten die Vita Akzent Plus Farben eine farblich dezentere Alternative. Man kann sie nach dem Cut-back oberflächlich auftragen, erneut darüber schichten und behält die fluoreszierenden Effekte der Farben.

Maschinelle Vorarbeit – manuell vollendet

  • Abb. 2: Vitablocs RealLife Blöcke bilden mit ihrer dreidimensionalen Blockstruktur den Aufbau natürlicher Frontzähne nach, sodass zur Individualisierung direkt mit Transparenzmassen gearbeitet werden kann.

  • Abb. 2: Vitablocs RealLife Blöcke bilden mit ihrer dreidimensionalen Blockstruktur den Aufbau natürlicher Frontzähne nach, sodass zur Individualisierung direkt mit Transparenzmassen gearbeitet werden kann.
Grundsätzlich sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, dass eine gute Keramikverblendung immer das Ergebnis einer manuell ausgeführten perfekten Schichtung sein muss. Speziell im Zusammenspiel mit Vitablocs RealLife (Abb. 2) für Cerec und inLab zeigen die neuen Vita Akzent Plus Farben aus meiner Erfahrung ihre besonderen Stärken. Diese Blöcke nehmen mir dank ihrer dreidimensionalen Blockstruktur aus Dentinkern und umgebender Schmelzhülle einen großen Teil meiner „Basisarbeit“ ab.

Im Gegensatz zu anderen CAD/CAM-Blöcken kann ich in Standardsituationen über die flexible dreidimensionale Positionierung der Restauration im Block mithilfe der Konstruktionssoftware bereits eine sehr ansprechende Gestaltung ohne jede Individualisierung erreichen. Bei besonders anspruchsvollen Fällen, wie dem hier gezeigten, nutze ich die bereits im Block angelegten Farbschichten als Basis für meine individuelle Anpassung. Das macht die Schichtung mit Base Dentine überflüssig, da die Grundfarbe bereits in der Blockstruktur enthalten ist. So spare ich die farbgebende Schichtung und kann nach dem Cut-back direkt mit Transparenzmassen arbeiten.

Analyse der individuellen Zahnmerkmale

  • Abb. 3: Die Frontzähne weisen sehr charakteristische Merkmale auf, die bei der Wiederherstellung von Zahn 22 berücksichtigt werden müssen: Schmelzrisse, weißlich- transluzente Randleisten, farbintensiver Zahnkörper.

  • Abb. 3: Die Frontzähne weisen sehr charakteristische Merkmale auf, die bei der Wiederherstellung von Zahn 22 berücksichtigt werden müssen: Schmelzrisse, weißlich- transluzente Randleisten, farbintensiver Zahnkörper.
Betrachten wir den Fall eines etwa vierzigjährigen Patienten, der sich bei einem Arbeitsunfall eine Fraktur an Zahn 22 zugezogen hatte. Die Analyse der Zahnfarbe und der individuellen Zahnmerkmale der Nachbarzähne macht die Anforderungen deutlich, die bei der Restaurierung zu berücksichtigen sind: stark chromatische Elemente wie Schmelzrisse und -verfärbungen, ein ausgeprägt weißlich-transluzenter umlaufender Randleistensaum, ein farbintensiver Zahnkörper und eine unebene Inzisalkante mit rillenförmigen Einkerbungen (Abb. 3). Zur Wiederherstellung des Zahns entscheiden sich Behandler und Patient für eine Vollkeramikkrone. Im Labor erfolgt die Herstellung aus Vitablocs RealLife, nach Cut-back individualisiert mit Vita VM 9. Da der Stumpf im Kern dunkel ist, nutze ich das ausgezeichnete Maskierungsvermögen der RealLife Blöcke, um ein Durchscheinen zu verhindern.

Platz für die Individualisierung schaffen: das Cut-back

Ein großer Vorteil der RealLife Blöcke für das Cutback: Es reicht, die vestibuläre Seite zu reduzieren und individuell wieder aufzuschichten. Das spart nicht nur Zeit, sondern kommt auch der Stabilität der Restauration zugute. Das Cut-back stelle ich in der Software über die Funktion „Teilweise reduzieren“ ein, sodass die Schleifeinheit die Restauration bereits in reduzierter Form herstellt. Sie schleift die orale Seite vollanatomisch und trägt lediglich an der vestibulären Seite zusätzlich in definierter Schichtstärke ab: inzisal etwa 0,5 Millimeter, am Zahnkörper nur 0,2 Millimeter. Zur Kontrolle der richtigen Grundfarbe erfolgt eine Anprobe in der Praxis (Abb. 4).

  • Abb. 4: Die noch unbearbeitete Krone aus Vitablocs Real-Life auf Zahn 22 in der Farbe 2M2 wird zur Kontrolle der Grundfarbe im Mund einprobiert.
  • Abb. 5: Erster Schritt – Auftragen des verfärbten Schmelzrisses als feiner Strich mit Body Stains BS05 und BS06; Betonen der mesialen und distalen Schmelzleiste mit Effect Stains ES01 und ES02; Akzentuieren des Zahnkörpers mit Body Stains BS03.
  • Abb. 4: Die noch unbearbeitete Krone aus Vitablocs Real-Life auf Zahn 22 in der Farbe 2M2 wird zur Kontrolle der Grundfarbe im Mund einprobiert.
  • Abb. 5: Erster Schritt – Auftragen des verfärbten Schmelzrisses als feiner Strich mit Body Stains BS05 und BS06; Betonen der mesialen und distalen Schmelzleiste mit Effect Stains ES01 und ES02; Akzentuieren des Zahnkörpers mit Body Stains BS03.

  • Abb. 6: Der Malfarbenfixierbrand fixiert die Farben dort, wo sie beabsichtigt sind. In diesem Zustand ist gut erkennbar, wo Farben aufgetragen wurden.
  • Abb. 6: Der Malfarbenfixierbrand fixiert die Farben dort, wo sie beabsichtigt sind. In diesem Zustand ist gut erkennbar, wo Farben aufgetragen wurden.

Dem Zahn seine individuelle Note geben

Die Individualisierung beginne ich, indem ich den Schmelzriss (Abb. 5) aus einer Mischung aus Body Stains BS05 (orange) und BS06 (rostrot) als feinen Strich auftrage. Die mesiale und die distale Schmelzleiste betone ich mit einer Mischung aus Effect Stains ES01 (weiß) und ES02 (creme). Den Zahnkörper akzentuiere ich mit Body Stains BS03 (orange). Nach dem Malfarbenfixierbrand bei 760 Grad Celsius ohne Haltezeit und ohne Vakuum ist gut erkennbar, wo Farben aufgetragen wurden (Abb. 6). Sie sind nicht verlaufen, sondern genau dort fixiert, wo ich sie vorgesehen hatte.

Beurteilung der Zahnfarbe möglichst in situ

Ich habe die Möglichkeit, eng mit meinen Patienten zusammenzuarbeiten. Diesen Vorteil nutze ich, wann immer es für das Gelingen einer Keramikarbeit nötig und möglich ist. Die Informationen, die ich bei einer Zwischenanprobe gewinne, sind sehr wertvoll.

Im trockenen Zustand wirken die Malfarben nach dem Fixierbrand milchig bis weißlich (Abb. 7), ich kann sie also nicht wirklich beurteilen. Daher benetze ich sie mit Vita Akzent Plus Powder Fluid: So wird deutlich sichtbar, wie die flächig aufgetragenen Body Stains im Bereich des Zahnkörpers die farbliche Gesamtwirkung gegenüber der unbearbeiteten Krone verändern (vgl. dazu Abb. 2), ohne dass die „natürliche“ Transluzenz der RealLife Blöcke darunter gelitten hätte. Die eher präzise aufgetragenen Effect Stains zeigen jetzt deutlich die Details der zuvor angelegten charakteristischen Merkmale (Abb. 8).

  • Abb. 7: Krone 22 nach dem Malfarbenfixierbrand in situ in trockenem Zustand.
  • Abb. 8: Krone 22 in situ, benetzt mit Vita Akzent Plus Powder Fluid. Deutlich ist erkennbar, wie die Body Stains im Bereich des Zahnkörpers die farbliche Gesamtwirkung beeinflussen und die Effect Stains die Details der zuvor angelegten charakteristischen Merkmale zeigen.
  • Abb. 7: Krone 22 nach dem Malfarbenfixierbrand in situ in trockenem Zustand.
  • Abb. 8: Krone 22 in situ, benetzt mit Vita Akzent Plus Powder Fluid. Deutlich ist erkennbar, wie die Body Stains im Bereich des Zahnkörpers die farbliche Gesamtwirkung beeinflussen und die Effect Stains die Details der zuvor angelegten charakteristischen Merkmale zeigen.

  • Abb. 9: Krone in situ im trockenen Zustand nach nochmaligem Auftragen von Effect und Body Stains im Bereich der Randleisten und des Zahnkörpers nach erneutem Fixierbrand.
  • Abb. 10: Nach Benetzen mit Vita Akzent Plus Powder Fluid wird die farbliche Wirkung des Bemalens sichtbar.
  • Abb. 9: Krone in situ im trockenen Zustand nach nochmaligem Auftragen von Effect und Body Stains im Bereich der Randleisten und des Zahnkörpers nach erneutem Fixierbrand.
  • Abb. 10: Nach Benetzen mit Vita Akzent Plus Powder Fluid wird die farbliche Wirkung des Bemalens sichtbar.

Die Farbwirkung der zuvor angelegten Zahnmerkmale kann ich nur im Mund optimal beurteilen. So fällt auf, dass die Farbe im Bereich der mesialen und distalen Randleisten noch nicht hundertprozentig passt und dem Zahnkörper noch etwas Chroma fehlt. Erneut trage ich an den Randleisten gezielt ES01 (weiß) und ES02 (creme) und im Körperbereich BS03 (orange) auf und fixiere die Farben wiederum mit einem Fixierbrand (Abb. 9). Auch jetzt benetze ich die Krone mit Vita Akzent Plus Powder Fluid und erkenne, dass die Merkmale denen des Nachbarzahns 21 jetzt entsprechen (Abb. 10).

Vollendet die Form: die Dentinschichtung

Bei der Schichtung (Abb. 11) auf dem farblich charakterisierten Untergrund gehe ich wie folgt vor: Im zervikalen Bereich eine Mischung aus Vita VM 9 Base Dentine und Neutral auftragen, für unterschiedliche Transparenzgrade im inzisalen Bereich Neutral und Window anlegen, für die mesiale und distale Randleiste einen umlaufenden Saum aus Enamel und Neutral gestalten und den durchschimmernden Dentinsaums inzisal durch eine Mischung aus Neutral mit Base Dentine verstärken. Anschließend erfolgt der erste Brand. Nach der Ergänzung mit Dentin-, Window- und Neutralmassen ist die Zahnform etwas voller.

  • Abb. 11: Die fertige Schichtung auf dem mit Malfarben farblich charakterisierten Untergrund.
  • Abb. 12: Krone nach dem ersten Brand ausgearbeitet und eingesetzt. Die Zahnform ist nun etwas voller, die zuvor aufgebrachten Farben sind bei trockener Krone nicht deutlich zu sehen, auch der zuvor angelegte Schmelzriss ist bei trockener Krone kaum zu erkennen.
  • Abb. 11: Die fertige Schichtung auf dem mit Malfarben farblich charakterisierten Untergrund.
  • Abb. 12: Krone nach dem ersten Brand ausgearbeitet und eingesetzt. Die Zahnform ist nun etwas voller, die zuvor aufgebrachten Farben sind bei trockener Krone nicht deutlich zu sehen, auch der zuvor angelegte Schmelzriss ist bei trockener Krone kaum zu erkennen.

Wie zuvor nach den Malfarbenfixierbränden sind jedoch bei trockener Kronenoberfläche die aufgebrachten Farben wie auch der zuvor angelegte Schmelzriss kaum zu erkennen (Abb. 12).

Dezente Effekte – natürliche Wirkung

Dank der Fluoreszenz der Malfarben und nach Benetzung der Kronenoberfläche mit Vita Akzent Plus Powder Fluid wirken die Zahncharakteristika wie beabsichtigt dezent aus der Tiefe der Verblendung (Abb. 13). Jedoch ist die Wirkung nicht so deutlich wie bei seinem Nachbarzahn 21, sondern entspricht wie beabsichtigt mehr seinem Gegenüber, Zahn 12. Aus dem gleichen Grund habe ich die inzisalen Furchen, die die Schneidekante von Zahn 21 kennzeichnen, lediglich angedeutet.

  • Abb. 13: Nach Benetzung der Kronenoberfläche mit Vita Akzent Plus Powder Fluid scheinen die zuvor angelegten Charakteristika dank der Fluoreszenz der Malfarben dezent aus der Tiefe der Verblendung.
  • Abb. 14: Krone nach Glasurbrand und manueller Politur. Auf die inzisalen Furchen wurde verzichtet, sie wurden lediglich angedeutet.
  • Abb. 13: Nach Benetzung der Kronenoberfläche mit Vita Akzent Plus Powder Fluid scheinen die zuvor angelegten Charakteristika dank der Fluoreszenz der Malfarben dezent aus der Tiefe der Verblendung.
  • Abb. 14: Krone nach Glasurbrand und manueller Politur. Auf die inzisalen Furchen wurde verzichtet, sie wurden lediglich angedeutet.

  • Abb. 15: Die Effekte wirken aus der Tiefe der Verblendung.
  • Abb. 15: Die Effekte wirken aus der Tiefe der Verblendung.

Nach dem Glanzbrand und der manuellen Politur zeigt sich im Mund, dass mit der richtigen Schichtung die Effekte nicht mehr so intensiv sind wie vor dem Dentinbrand, sondern aus der Tiefe der Verblendung wirken. Und das gibt der Verblendung den natürlichen Touch (Abb. 14 und 15).

Schlussbemerkung

Die neuen Vita Akzent Plus Malfarben geben mir mehr Flexibilität bei meinen Verblendungen. In der internen Anwendung finde ich darüber hinaus eine einfache und schnelle Möglichkeit, Zahncharakteristika bei Vollkeramikkronen während der Schichtung anzulegen. Speziell bei ihrer internen Anwendung wirken sie dank ihrer ausgeprägten Fluoreszenz durch die darüber liegende Schicht hindurch und verleihen der Restauration eine natürliche Farbwirkung aus der Tiefe. Im Zusammenwirken mit CAD/CAM-gefertigten Restaurationen aus Vitablocs RealLife kann ich nach einem Cut-back auf eine erste farbtragende Schichtung verzichten und direkt mit den Transparenzmassen beginnen. Der gezeigte Patientenfall belegt, wie präzise ich mit Vita Akzent Plus die angestrebte Farbwirkung steuern und eine Restauration perfekt an die Umgebung anpassen kann.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: ZT Renato Carretti

Bilder soweit nicht anders deklariert: ZT Renato Carretti


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