Kronen/Brücken


Helfer im Laboralltag: Bearbeitungsset nach Oliver Brix

24.06.2013

Lithium-Disilikat-Keramik-Bearbeitungsset nach Oliver Brix von NTI-Kahla.
Lithium-Disilikat-Keramik-Bearbeitungsset nach Oliver Brix von NTI-Kahla.

Mit dem Lithium-Disilikat-Keramik-Bearbeitungsset, REF Set-1804, hat die Firma NTI-Kahla GmbH die Vorstellungen von Oliver Brix umgesetzt, der für seine Arbeit alle relevanten Schleifkörper zur Bearbeitung von Zirkoniumdioxid, Lithium-Disilikat und Verblendkeramiken kompakt in einem Set vereint vorfinden wollte.

Hochfeste Glaskeramiken wie Lithium-Disilikat (IPS e.max, Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) benötigen aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit langlebige Instrumente (Abb. 1). Das Verblendmaterial (zum Beispiel IPS e.max Ceram von Ivoclar Vivadent) erfordert neben einer kunstgerechten Schichtung (Abb. 2) seinerseits entsprechend abgestimmte rotierende Instrumente für die formgebende und strukturelle Gestaltung (Abb. 3). Die Anordnung solcher Instrumente und deren Reduktion auf das Wesentliche waren die Hauptmerkmale bei der Entwicklung des Bearbeitungssets. Im Lieferumfang ist auch ein Video auf einer DVD enthalten, worin Oliver Brix seinen Weg zum anatomisch perfekten, farbgetreuen und ästhetischen Zahnersatz beschreibt.

  • Abb. 1: Das REF Set-1804 beinhaltet grobe bis superfeine Instrumente für die komplette Oberflächenbearbeitung von Keramiken, unter besonderer Berücksichtigung von hochfesten Materialien.
  • Abb. 2: Die ausgefeilte Schichtung wird nach dem Brand durch die gekonnte Oberflächenbearbeitung voll zur Geltung gebracht.
  • Abb. 1: Das REF Set-1804 beinhaltet grobe bis superfeine Instrumente für die komplette Oberflächenbearbeitung von Keramiken, unter besonderer Berücksichtigung von hochfesten Materialien.
  • Abb. 2: Die ausgefeilte Schichtung wird nach dem Brand durch die gekonnte Oberflächenbearbeitung voll zur Geltung gebracht.

  • Abb. 3: Lithium-Disilikat-Keramik-Bearbeitungsset nach Oliver Brix von NTI-Kahla.
  • Abb. 3: Lithium-Disilikat-Keramik-Bearbeitungsset nach Oliver Brix von NTI-Kahla.

Für die Modellherstellung kommen bei Oliver Brix zudem Diamantscheiben und die Original-Diamantstreifen von NTI-Kahla zum Einsatz. Bei der Konturierung von Kauflächen oder beim Nacharbeiten von Gerüsten verwendet er gezielt Instrumente für die Turbine, welche den Figuren aus seinem Set ähneln. Brix’ Kommentar: „Die Schleifkörper begeistern mich aufgrund ihrer Qualität und der verschiedenen Körnungen bei gleicher Geometrie. Besonders hervorzuheben ist die Wirtschaftlichkeit, das heißt der geringe Zeit- und Materialeinsatz, vor allem der SuperMax Linie.“

Ein weiteres ideenreiches Zusammenspiel zwischen Anwender (Oliver Brix) und Industrie (NTI-Kahla) mündete in die Entwicklung von „Die Folie“: Da normalerweise zwischen Markerfolien und rotierendem Instrument ein ständiger Wechsel notwendig ist, zeigt sich die Entfernung von Frühkontakten bei Kronen, Brücken und Prothesen zeitaufwendig. Der spezielle Abrasivstoff von „Die Folie“ markiert Frühkontakte und trägt diese in einem Arbeitsgang ab. Das Instrumentarium ist ultradünn und so flexibel, dass es sich den anatomischen Gegebenheiten perfekt anpasst und das Sperren des Bisses bei der Frühkontaktentfernung vermeidet. Leichte Bewegungen im Artikulator übertragen sich auf den Frühkontakt und die Entfernung gelingt rasch und spielend einfach.

„Selbstverständlich gibt es auch andere Hersteller mit ähnlicher Produktvielfalt. Bei meiner Entscheidung für eine gemeinsame Produktentwicklung sprachen für die Firma NTI-Kahla deren zupackende Herangehensweise und das „Dranbleiben“ am Produkt: Das heißt, unsere Zusammenarbeit endete nicht mit der Marktreife des Sets, sondern meine Ideen und Optimierungswünsche, die ja notwendigerweise angesichts immer neuer Materialien entstehen, werden unkompliziert umgesetzt und tragen zur steten Weiterentwicklung und aktuellen Marktanpassung des Sets bei“, so die Erläuterung von Oliver Brix. Die digitale Welt wird nach seiner Einschätzung ganz klar die zahntechnische Zukunft bestimmen: „Den Zahntechniker kann diese Technologie zwar nicht ersetzen, ihn aber sehr wohl zwingen sich neu zu positionieren. Die digitale Prozesskette wird eine Spezialisierung unumgänglich machen. Die rein manuelle Arbeit nimmt ab und der Allround-Techniker wird wohl in der bisherigen Form bald nicht mehr existieren. Doch glaube ich fest an das Weiterbestehen der individuellen Lösung, gerade in der ästhetischen Zahnheilkunde. Wissen und Erfahrung kombiniert mit Talent wird immer gefragt sein.“

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: ZT Oliver Brix

Bilder soweit nicht anders deklariert: ZT Oliver Brix


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