Laborführung

Raus aus den Schulden …

Krisenmanagement im Dentallabor

© Dieter Schütz/PIXELIO
© Dieter Schütz/PIXELIO

So titelte jüngst eine große Boulevard-Zeitung mit den vier Buchstaben in einer

Titelstory. Danach ist Deutschland ein Land, das tief in der Schuldenkrise steckt.

Dies ist auch nachvollziehbar, wenn man sich die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Stand: Juli 2010) anschaut. So ist die Anzahl der eröffneten Insolvenzverfahren bei Unternehmen von 9.564 (Jahr 1999) auf 24.315 (Jahr 2009) angestiegen. Bei den Verbrauchern sieht die Lage noch weit dramatischer aus, wenn man bedenkt, dass es im Jahr 1999 nur 2.691 eröffnete Insolvenzverfahren gab und sich diese Zahl im Jahr 2009 auf 123.659 Verfahren gesteigert hat.

Zahntechnikbereich betroffen?

Von dem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen wird auch das Handwerk nicht verschont. Allerdings steht dieses im Vergleich zur Gesamtwirtschaft noch recht gut dar. Nach einer Statistik des Zentralverbandes des Deutschen Handwerkes lag die sogenannte Insolvenzquote bei Handwerksbetrieben im Jahr 2007 bei 4,5 pro tausend Unternehmen, wobei die Quote in der Gesamtwirtschaft bei 10,8 Insolvenzen pro tausend Unternehmen lag.

Diese Zahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Bereich „Zahntechnik“ ein „scharfer Wind“ entgegenweht, wenn man sich das aktuelle Branchenspezial der Volksbanken und Raiffeisenbanken anschaut, das redaktionell von dem IFOInstitut für Wirtschaftsforschung erstellt wurde. In diesem Branchenrating wird im Jahr 2010 von einer stagnierenden Umsatzprognose, einer verstärkten Konjunkturabhängigkeit, einer hohen Konkurrenzintensität und einer nur ausreichenden Ertragsprognose ausgegangen. Eingegangen wird dabei auch auf die zunehmende Konkurrenz ausländischer Labore, wobei nur knapp die Hälfte der Zahnärzte nie ausländischen Zahnersatz benutze.

Die Rentabilität der Betriebe korreliere dabei erkennbar mit der Umsatzgröße. Betriebe unter 250.000 Euro erzielten ein negatives betriebswirtschaftliches
Ergebnis. Überdurchschnittliche Renditen (2,7 bis 2,8 %) erzielten Betriebe mit 500.000 bis 2.000.000 Euro Umsatz. Angaben der Niedersächsischen Zahntechniker-Innung zur Folge mussten in den letzten Jahren alleine in Niedersachsen 128 Zahntechniklabore schließen.

Verhalten in der Krise

Ein mittelständisches Dentallabor, das anders als Großunternehmen mit „Systemrelevanz“ nicht mit großzügiger staatlicher Unterstützung rechnen kann, muss sich im Krisenfall kritisch und ehrlich selbst überprüfen. Kenne ich wirklich meine aktuellen Zahlen? Wie sieht meine Finanzsituation aus? Lohnt sich der Kapital- und Personaleinsatz? Reicht das Forderungsmanagement aus? Ist die Firmengröße noch zukunftsträchtig? Wie kann eine entstandene Finanzkrise eingedämmt werden und welche Optionen gibt es in der Insolvenz?

Krisen und Maßnahmen

Im Krisenfall ist es für ein Unternehmen wichtig, die richtigen Schritte einzuleiten und richtig zu reagieren. Hierzu gehört auch die Kenntnis davon, in welcher „Krisenphase“ man sich überhaupt befindet. Für den betroffenen Unternehmer gibt es in jeder Krisenphase Handlungsmöglichkeiten, sei es bei

  • Strategiekrisen,
  • Ertragskrisen,
  • Liquiditätskrisen oder gar
  • (drohender) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung.

Strategiekrise

Bei einer Strategiekrise ist die Analyse der konkreten Laborsituation unter Beobachtung des Marktes (u.a. Wettbewerbsentwicklung, Innovations- und Investitionsverhalten, Kundenorientiertheit) vorzunehmen. Hierzu gehört auch die Erstellung von Finanzplänen, um die erforderlichen Schritte umsetzen zu können.

Ertragskrise

Im Falle von Produkt-, Absatz- bis hin zur Ertragskrise ist zu reflektieren, warum die Nachfrage nach den Hauptumsatzträgern des Dentallabors nicht nur vorübergehend signifikant zurückgegangen ist. Angesichts der vom Dentallabor verwendeten teuren Rohstoffe kann in seiner solchen Situation eine falsche Vorrats- und Kapitalbindung schnell zur Unwirtschaftlichkeit oder gar zu einer Eigenkapitalaufzehrung führen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte eine fundierte Analyse der eigenen Ertragslage erfolgen. Als Ansatzpunkt bietet sich ein Vergleich des eigenen Unternehmens mit dem Branchendurchschnitt anhand von Branchenkennzahlen an. Dabei sollten für den Zahntechniker insbesondere die zwei wesentlichen Ausgabenpositionen von Interesse sein: Rohstoff- und Personalkosten. Für den Bereich Rohstoffe zeigt sich, dass Dentallabore in der Umsatzklasse von 30.000 bis 225.000 Euro mit durchschnittlichen Materialaufwandsquoten von etwa 19 % kalkulieren, wohingegen diese bei steigenden Umsatzklassen bei durchschnittlich 16 % liegen. Daneben sollten die eigenen Personalaufwandskosten mit denen des Branchendurchschnittes verglichen werden. Hier zeigen Branchenvergleiche, dass über alle Umsatzklassen hinweg mit einer durchschnittlichen Personalaufwandsquote von 45 bis 48 % kalkuliert wird, wobei keine spezifischen Größenmerkmale ausgemacht werden können. Aus der Praxis der Insolvenzberatung ist festzustellen, dass mit sinkender Eigenkapitalquote die Bonität des Unternehmens immer schlechter wird. In dieser Krisensituation können etwa ein verbessertes Marketing oder eine verbesserte Preispolitik ein probates Gegenmittel sein. Auch Qualitätsprobleme sollten rechtzeitig behoben werden, bevor sich die nächste Krisenstufe abzeichnet.

Liquiditätskrise

Die Liquiditätskrise kann das Dentallabor in seiner Existenz gefährden. Sofern in dem Unternehmen regelmäßige Zahlungsstockungen erfolgen, sollte umgehend daran gearbeitet werden, das Labor liquide zu halten. Diesbezüglich sind u.a. folgende Maßnahmen erforderlich:

  • Erstellung von Liquiditätsplänen
  • Außergerichtliche Stundungs-, Vergleichssowie Erlassverhandlungen mit Gläubigern
  • Umstellung der Finanzierung mithilfe versierter Berater
  • Optimierung des Forderungsmanagements/Realisierung von Außenständen

Bei einer Liquiditätskrise ist es von besonderer Bedeutung, dass aktuelle Informationen über Außenstände und die eigenen Verbindlichkeiten vorliegen, was im Rahmen einer Bilanzierung transparent möglich ist. Wenn keine Bilanzierung vorgenommen wird, sollten zumindest in einer Nebenrechnung immer die Forderungen und Verbindlichkeiten mit Angabe der Fälligkeit mitgeführt und wöchentlich ausgewertet werden.

(Drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung

Sofern die Zahlen des Zahntechniklabors gar eine (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erkennen lassen, sollte unverzüglich – also am besten sofort – ein qualifizierter Berater konsultiert werden, wobei der erste Ansprechpartner in der Regel der Steuerberater ist. In dieser Situation muss sehr sorgfältig abgestimmt werden, wie zu reagieren ist. Kommt eine außergerichtliche Sanierung in Betracht? Macht es Sinn, einen Insolvenz-Eigenantrag zu stellen, damit noch zu retten ist, was gerettet werden kann? Hier gilt es sehr sorgfältig zu agieren, um beispielsweise der gesetzlichen Insolvenzantragspflicht bei Kapitalgesellschaften Genüge zu tun.

Besonders fatal ist es, wenn Sozialabgaben nicht gezahlt werden (was immer erfolgen muss!) oder die Miete für die Laborräumlichkeiten für zwei aufeinanderfolgende Monate zu einem nicht unerheblichen Teil nicht gezahlt wird (Risiko der fristlosen Kündigung des Mietvertrages!). In dieser Situation dürfen auch nicht einfach Verträge abgeschlossen werden, obwohl der Unternehmer oder Geschäftsführer einer GmbH weiß, dass er die entsprechenden Entgelte nicht begleichen kann (Eingehungsbetrug!). Zudem stehen bei Zahlungen trotz Insolvenzreife Schadensersatzansprüche (§ 64 GmbHG) im Raum, die spätestens der Insolvenzverwalter (sicher) geltend machen wird.

Insolvenz und mögliche Maßnahmen

Die „Alarmsirenen“ sollten in jedem Falle leuchten, wenn sich die sogenannten Insolvenzgründe abzeichnen, also die (drohende) Zahlungsunfähigkeit und/oder die Überschuldung bei juristischen Personen. Zahlungsunfähigkeit liegt dabei grundsätzlich vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Dies ist anzunehmen, wenn die Zahlungen eingestellt worden sind. Die Zahlungsunfähigkeit ist von einer „Zahlungsstockung“ (Zahlungsunterbrechungen von bis zu drei Wochen oder nur eine geringfügige Liquiditätslücke von bis zu 10 % der fälligen Gesamtverbindlichkeiten) abzugrenzen.

Die Feststellung einer Überschuldung ist erheblich komplizierter. Nach dem aktuell maßgeblichen modifizierten zweistufigen Überschuldungsbegriff liegt
eine Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechtes grundsätzlich nicht vor, wenn trotz rechnerischer Überschuldung (Aktiva < Passiva) die Fortführung des Dentallabors überwiegend wahrscheinlich ist. Erforderlich ist es dabei, ein entsprechendes Zahlenkonzept vorzuhalten, das objektiv belegt, dass das Dentallabor für das laufende und folgende Geschäftsjahr in der Lage sein wird, seine laufenden Zahlungen zu erbringen. Dies ist auch für eine Exkulpation des Laborbetreibers, wenn es gleichwohl zu einer Insolvenz kommt, von besonderer Bedeutung; weshalb nicht nur auf die Dokumentation der Planung, sondern auch deren Belastbarkeit (ggf. durch Inanspruchnahme spezialisierter Berater) Wert gelegt werden soll. Mit „schön gerechneten“ Zahlen wird die Geschäftsleitung sich sicherlich nicht exkulpieren können. In der Insolvenzordnung sind im Wesentlichen drei Verfahrensarten vorgesehen:

  • Regelinsolvenzverfahren
  • Eigenverwaltung
  • Insolvenzplanverfahren

Die Auswirkungen dieser Verfahren sind sehr unterschiedlich, wobei es z.T. in Abstimmung mit den Beteiligten gelingt, im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens auf eine individuelle von der Insolvenzordnung abweichende Sanierung des Unternehmens hinzuwirken.

Regelinsolvenzverfahren

Auch ein als Einzelunternehmer tätiger Zahntechnikermeister wird in aller Regel Forderungen aus Arbeitsverhältnissen ausgesetzt sein, selbst wenn er das Labor nicht mehr betreibt und damit grundsätzlich ein sogenanntes Regelinsolvenzverfahren durchläuft. In diesem 1 bis 1,5 Jahre dauernden Insolvenzverfahren erlangt der Insolvenzverwalter die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen und damit über das Labor und entscheidet zusammen mit den Gläubigern, ob das Unternehmen zerschlagen, verkauft oder saniert wird.

Mit Aufhebung dieses Insolvenzverfahrens und der gerichtlichen Ankündigung der Restschuldbefreiung beginnt die grundsätzlich fünf Jahre dauernde Wohlverhaltensperiode. Sofern noch Vermögen vorhanden ist, sind die Vermögensverfügungsbefugnisse zwar wieder bei dem Zahntechniker. Er hat aber sein pfändbares Vermögen bis auf das Existenzminium an den Insolvenzverwalter zur gleichmäßigen Gläubigerbefriedigung abzutreten.

Zudem treffen den Schuldner in diesem Zeitraum Obliegenheiten, die die Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit, ggf. auch als angestellter Zahntechniker oder auch in einem Beruf, der nicht dem Erlernten entspricht, betreffen. Am Ende dieser Bemühungen steht für den sogenannten „redlichen Schuldner“ die Restschuldbefreiung. Sofern dieser einen Insolvenz-Eigenantrag gestellt hat, sind alle im Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen den Laborinhaber bestehenden Forderungen grundsätzlich von Seiten der Gläubiger nicht sehr durchsetzbar. Durchsetzbar sind allerdings die ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeten sogenannten „neuen Schulden“. Hier ist also Zurückhaltung auf Seiten des Schuldners geboten.

Eigenverwaltung

Sinnvoller als das Regelinsolvenzverfahren ist die sogenannte „Eigenverwaltung“. Diese wird jedoch restriktiv angeordnet, da man Bedenken hat, dass der „Bock zum Gärtner“ gemacht wird. Sofern die insolvenzrechtliche Eigenverwaltung aber angeordnet wird, behält der Zahntechniker seine Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auch während des Insolvenzverfahrens. Er untersteht zwar der Aufsicht des sogenannten Sachwalters, wobei er sich dessen „Hilfe“ bedienen kann, um die Insolvenz abzuwickeln. Praktische Folge der Eigenverwaltung ist z.B., dass nicht vor jeder Materialbestellung das Plazet des Verwalters eingeholt werden muss.

Insolvenzplanverfahren

Der „Königsweg“ für ein insolventes Unternehmen ist das sogenannte „Insolvenzplanverfahren“, das u.U. auch mit einer Eigenverwaltung kombiniert werden kann. Dieses Verfahren bietet eine individuelle Möglichkeit, von der Insolvenzordnung abweichende Lösungen mit zeitlich und wirtschaftlich attraktiveren Konditionen zu finden. Hierzu gehören u.a. Teilverzichte von Gläubigern.

Ein markantes Beispiel für ein Insolvenzplanverfahren ist die aktuelle „Karstadt-Insolvenz“ des Arcandor-Konzerns. Hier wurde in relativ kurzer Zeit durch ein Insolvenzplanverfahren eine Lösung zum Erhalt aller Filialen und nahezu aller Mitarbeiter gefunden. Auf diese Weise konnte zudem der „Goodwill“ des Unternehmens verwertet werden.

Es empfiehlt sich zudem, bereits vor der Insolvenz einen auf den Grundsätzen eines Insolvenzplanes beruhenden Sanierungsplan aufstellen zu lassen. Neben dem sogenannten gestaltenden Teil beinhalten die vom Gesetz geforderten Anlagen auch eine Ergebnis- und Finanzplanung.

Sollte die außergerichtliche Sanierung scheitern, kann auf dieser Basis bereits mit Insolvenzantragsstellung der vorbereitete Insolvenzplan eingereicht werden. Schon nach etwa sechs Wochen kann darüber in der ersten Gläubigerversammlung entschieden werden.

Mit Aufhebung des Insolvenzverfahrens liegt bei dem Zahntechniker als Schuldner selbst wieder die volle Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Labor und letztlich ebenfalls die Befreiung seiner Schulden. Jedoch muss darauf hingewiesen werden, dass jegliche Sanierung – also auch die im Rahmen eines Insolvenzplans – nur Aussicht auf Anwendung hat, wenn es noch etwas zu sanieren gibt. Ist das Unternehmen „heruntergewirtschaftet“, kann es in der Regel nur noch zerschlagen werden. Es gilt also rechtzeitig zu agieren.

Vorbeugen ist besser als heilen …

In vielen Fällen ist eine (drohende) Insolvenz überhaupt nicht von einem „gescheiterten Unternehmer“ selbstverschuldet. Bereits Insolvenzen von Kunden gepaart mit Zahlungsverzögerungen und einer zu vorsichtigen Bank können ganz schnell eine handfeste Krise herbeiführen, ohne dass der Zahntechnikmeister „schuld“ ist. Die Insolvenzordnung hat in ihrem § 1 und damit an prominenter Stelle das Recht eines Schuldners auf einen „fresh start“ verankert – sofern er rechtzeitig agiert und sich redlich verhält. Dies ist alle Male besser als ständige Zwangsvollstreckungen oder Androhungen der Hausbank, den Kreditrahmen zu streichen.

Wie eingangs angeführt, ist eine kritische Selbstanalyse entscheidend, um bei der Schieflage des Betriebes entgegen zu steuern. Unabhängig von den Handlungsoptionen auch in der Insolvenz bietet es sich in diesem Frühstadium an, alles auf den Prüfstand zu stellen. Sei es die Personalsituation unter Ausarbeitung der Optionen unter Zuhilfenahme eines Arbeitsrechtlers, die Überprüfung der (mit Zahnärzten oder Lieferanten etc.) geschlossenen Verträge, die Effektivität der Einziehung ausstehender Forderungen oder der Verkauf des Einzelunternehmens.

Oberstes Ziel muss es dabei sein, geordnet aus den Schulden heraus zu kommen, sich selbst und seinem (Berufs-)Ethos gerecht zu werden – anstatt gehetztes Opfer der Gläubiger zu sein. Denn in der Einzelzwangsvollstreckung gilt im Gegensatz zu der Insolvenz bekanntlich das „Windhundprinzip“.


EMBA, Dipl.-Kfm. (FH) René Feldgen / RA Christian Weiß
Steuerrechtliche, betriebswirtschaftliche und insolvenznahe Beratung
www.dhpg.de

RA Michael Lennartz
(Arbeits- und Vertragsrecht)
Kazemi & Lennartz Rechtsanwälte, Bonn
www.medi-ip.de

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: DIPL.-KFM. (FH) René Feldgen - RA Christian Weiß

Bilder soweit nicht anders deklariert: DIPL.-KFM. (FH) René Feldgen , RA Christian Weiß