Firmennachrichten

Neu und revolutionär

CADdent® bietet ab sofort LaserMelting mit Gold an

30.01.2019

Die Indikationen von LaserMelting Gold reichen von Kronen, Primärteleskopen und Stegen bis hin zu bis 16-gliedrigen Brücken.
Die Indikationen von LaserMelting Gold reichen von Kronen, Primärteleskopen und Stegen bis hin zu bis 16-gliedrigen Brücken.

Am 26. Januar 2019 war es soweit: Das Augsburger Laser- und Fräszentrum CADdent® hat mit einem feierlichen Event im Rahmen eines Tag der offenen Tür seine nach eigenen Angaben europaweit einzigartige Neuheit vorgestellt: LaserMelting mit Gold als Material. Im folgenden Kurzinterview stellt uns Roland Rager, CADdent®-Inhaber und Geschäftsführer, die Innovation und ihre Vorteile vor.

Warum setzt CADdent® auf Gold?

CADdent® hat sich darauf spezialisiert, für seine Kunden neue Verfahren zu entwickeln, bis zur Marktreife zu erproben und zu fairen Konditionen anzubieten. Als absolutes Novum nun auch das Laser Melting GOLD, das den vielen Vorteilen des eigentlichen Verfahrens weitere Pluspunkte hinzufügt: Die hochgoldhaltige Legierung CADgold 84 erfüllt die für den Herstellungsprozess besten physikalischen Voraussetzungen, vermeidet die bei analoger Verwendung herkömmlichen Legierungen möglichen Lunker und eröffnet in der Zahntechnik ein breites Band an Einsatz- und Designmöglichkeiten. Zudem macht das fertige Produkt teure Lagerung von Gold überflüssig.

  • CADdent®-Inhaber und Geschäftsführer Roland Rager (rechts) präsentierte sichtlich stolz das neue Material Gold für das LaserMelting Verfahren.

  • CADdent®-Inhaber und Geschäftsführer Roland Rager (rechts) präsentierte sichtlich stolz das neue Material Gold für das LaserMelting Verfahren.
    © CADdent

Wie funktioniert LaserMelting?

Um zahntechnische Produkte mit dem additiven Schichtbauverfahren „LaserMelting“ herzustellen, sind mehrere Schritte nötig: Die 3D-Konstruktionsdaten werden für das Produktionsverfahren aufbereitet, indem sie in einzelne Ebenen zerlegt werden. Diese werden an die Laseranlage übermittelt, wo der pulverförmige Ausgangs-werkstoff als feine Schicht auf eine Bauplattform aufgetragen wird. Unter Einsatz fokussierter Laserstrahlung und der damit verbundenen thermischen Einwirkung, wird das Pulver gezielt aufgeschmolzen und exakt auf die Konstruktion übertragen. Dies wird mehrere hundert Male wiederholt, bis sämtliche Objekte fertiggestellt sind. Der Clou: Dank des automatisierten Prozesses können komplexe Bauteile mit einem absolut homogenen Metallgefüge gefertigt werden. Mit herkömmlichen Verfahren wie Gießen oder Fräsen wäre dies kaum oder nur unter höchsten Anstrengungen möglich. Ein weiterer erfreulicher Vorteil ist die Umweltverträglichkeit – überschüssiges Pulver kann ohne Qualitätsverlust einem neuen Bauprozess zugeführt und somit weiterverarbeitet werden.

Was sind die Vorteile des LaserMelting GOLD?

  • Keine Gold-Lagerkosten
  • Keine Lunker – homogen
  • Jegliches Design umsetzbar
  • Nutzung des vorhandenes CAD/CAM-Systems
  • Umweltfreundliche Herstellung durch weniger Abfall
  • Keine Gerätschaften wie Öfen und Gießanlagen mehr nötig

Außerdem: Da CADgold 84 im vorhandenen CAD/CAM-System verwendet werden kann, brauchen viele Dentallabore gar nicht erst kostenintensiv umrüsten. Auch Dentallabore ohne vorhandenes System profitieren: Bei Anlieferung von konventionell hergestellten Gipsmodellen übernehmen die Zahntechniker von CADdent® das Design. Sogar am Gold selbst kann gespart werden, indem das Volumen digital reduziert bzw. ausgekratzt wird.

Wie lief die Entwicklung ab?

Statt sich auf erreichten Zielen auszuruhen oder die Innovationen anderer Unternehmen nachzuahmen, setzt CADdent® auf die eigene Forschung und Entwicklung. Im Fall von LaserMelting GOLD zusammen mit einem erfahrenen Partner, einer Universität. Mit ihren technischen Mitteln und dem wissenschaftlichen Background sowie der Erfahrung von CADdent® wurden die ersten geometrischen Figuren entwickelt und zahntechnische Gerüste getestet. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Parameter nicht 1:1 umgesetzt werden konnten, führte eine weitere Testreihe schließlich zum Erfolg. Nach 18 Monaten Entwicklungszeit startete Anfang 2018 die finale Testphase und kurz darauf die Produktion am Standort Augsburg. Derzeit wird an der Entwicklung von Herstellungsprozessen für weitere Legierungen gearbeitet.

weiterlesen

Kontakt:

CADdent®

Laser- und Fräszentrum Augsburg

Max-Josef-Metzger-Str. 6

86157 Augsburg

augsburg@caddent.eu

www.caddent.eu


Das könnte Sie auch interessieren:

Er bietet viele Informationen sowie Tipps und Tricks rund um die Bereiche Labormanagement/-strategie, Branchentrends, konkrete Anwenderfragen und Produktinnovationen. 

Reinschauen lohnt sich!

Hier geht's direkt zum Blog

Alle Ausgaben des Zahntechnik Magazins als E-Paper lesen!

Die aktuelle Ausgabe:

Besuchen Sie uns doch mal auf unserer Facebookseite! Wir freuen uns über jeden Like und sind gespannt auf Anregungen, Kommentare, Kritik und Ideen für neue Themen!

Hier geht's direkt zur Seite