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Voco macht Druck

23.04.2021

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Der 3D-Druck hat bereits erfolgreich Einzug in Labore und Zahnarztpraxen gehalten und wird sich weiter als Standard etablieren. Der Cuxhavener Dentalmaterialhersteller VOCO hat mehrere 3D-Drucker der SolFlex-Serie im Programm. Auf diese Drucker-Serie sowie auf die Drucker der Systempartner ASIGA, Rapid Shape, Straumann oder Dentalwings bietet das Unternehmen unter V-Print abgestimmte Druckmaterialien für verschiedene Indikationen zur Optimierung des Workflows mit echtem Mehrwert.

Eine starke Familie: V-Print

VOCO setzt ausschließlich Rohstoffe ein, die die eigenen hohen Qualitätsstandards erfüllen. Im Bereich lichthärtender Kunststoffe entstehen durch die Verwendung spezieller dentaler Monomere Druckharze, die im Prozess der Lichthärtung außergewöhnlich stabile dreidimensionale Netzwerke bilden. So entsteht aus allen V-Print-Produkten homogene Druckobjekte mit hoher Stabilität.

Diese Homogenität ist u. a. dafür verantwortlich, dass die Produkte vor Druckbeginn nicht aufgeschüttelt werden müssen, Materialwannen leicht zu reinigen sind und die hohen physikalischen Eigenschaften der finalen Druckobjekte erreicht werden. Gegen Verfärbungen bei den Schienenmaterialien kommen ausgewählte Rohstoffe zum Einsatz.

So sind diese beim Tragen kaum sichtbar. Das unterstützt maßgeblich den Therapieerfolg. Alle Produkte werden ausschließlich am Firmenstandort in Cuxhaven hergestellt und sind somit 100 % „Made in Germany“.

Welches Material ist für welche Indikation

Die lichthärtenden Kunststoffe der V-Print-Familie umfassen ein großes Produkt-Spektrum. Hierzu gehören Modelle, Schienen, Prothesenbasen, Material für die Gieß- und Presstechnik, individuelle Löffel, Try-In-Probemodelle für Prothesen sowie Bohrschablonen für die navigierte Implantologie.

Mit V-Print splint comfort lassen sich langlebige thermoflexible Schienen herstellen. Da das Material auf Wärme reagiert, schmiegt es sich perfekt den intraoralen Zahnstrukturen an – für ein angenehmes Tragegefühl. Die Schiene ist leicht einzusetzen, aber auch wieder zu entnehmen und das ohne großen Kraftaufwand.

Als Resultat dieser Eigenschaften entsteht eine passgenaue Schiene, die spannungsfrei sowie ohne störendes Drücken oder Ziehen sitzt. Die hohe Transparenz macht die Schiene unauffällig und unterstreicht den ästhetischen Anspruch des Materials. Die Geschmacksneutralität erhöht den Therapieerfolg abermals.

V-Print splint eignet sich zur generativen Herstellung von dentalen therapeutischen Schienen. Das Material ist geschmacksneutral und lässt sich gut ausarbeiten. Die obligatorische Biokompatibilität garantiert eine hohe Akzeptanz beim Kunden.

Darüber hinaus lassen sich mit dem Medizinprodukt der Klasse IIa Hilfs- und Funktionsteile für die dentale Diagnostik sowie Bleaching-Schienen für die Anwendung zu Hause herstellen.

Mit V-Print SG lassen sich mittels additiver Fertigung passgenaue Bohrschablonen für die geführte Implantologie herstellen. Das in der CAD-Software designte und anschließend gedruckte Material entspricht exakt der Ist-Situation und sichert die Anwendung so optimal ab.

Für den sicheren klinischen Einsatz kann V-Print SG bei 134 °C sterilisiert werden. Das Medizinprodukt der Klasse IIa ist biokompatibel, geschmacksneutral und zeichnet sich durch hohe Biegefestigkeit aus.

Mit V-Print model fast lassen sich in kurzer Zeit Modelle drucken, wie sie in der täglichen Routine im Dentallabor als Vorstufe (z. B. für die Tiefziehtechnik) benötigt werden. In Kombination mit entsprechenden Softwaremodulen eröffnen sich neue Möglichkeiten, die bisher aufgrund der hohen Komplexität nicht wirtschaftlich waren.

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    © VOCO GmbH

V-Print model beige ist ein auf (Meth-)Acrylat basierender Kunststoff zur additiven Herstellung präziser Bauteile des gesamten Modellspektrums in der Zahntechnik. Dank der glatten und kratzfesten Oberfläche erfolgt bei der Aufpassung kein Abtrag.

Auch beim Bearbeiten kommt es zu keinen ungewollten Veränderungen, da das Material wärmebeständig ist. Somit ist es auch für die Tiefziehtechnik geeignet.

Mit V-Print tray lassen sich schnell individuelle Abform- und Funktionslöffel – z. B. für die Prothesenherstellung – anfertigen. Darüber hinaus ist das Medizinprodukt der Klasse I bestens geeignet, um Bissregistrate sowie Basen für Bissschablonen und Wachsaufstellungen in der Totalprothetik herzustellen.

Das CAD/CAM-Verfahren ermöglicht die Fertigung der Löffel mit Randgestaltung und Retentionselementen in nur einem Arbeitsschritt. Je nach Größe des Kiefers können mit dem Inhalt einer Flasche bis zu 85 Löffel gedruckt werden.

Mit V-Print Try-In bietet VOCO ein 3D-Druckmaterial für die funktionale Einprobe in der Total- und Teilprothetik. Hiermit können Passung, Okklusion, Funktion und Phonetik vor der Fertigung (z. B. einer definitiven Prothese) beurteilt und ggf. noch Änderungswünsche mit Wachs oder Verblendmaterial vorgenommen werden.

Die bekannten Problematiken mit Wachsaufstellungen gehören somit der Vergangenheit an. Das Material ist in hohen Schichtstärken druckbar und gewährleistet einen schnellen und effizienten Prozess. Auch die Herstellung von Transfer- und Einschleifschablonen sowie Korrekturabformungen und Bissnahmen sind mit V-Print Try-In möglich.

Das 3D-Druckmaterial V-Print dentbase ermöglicht die Herstellung von Prothesenbasen für die herausnehmbare Prothetik in höchster Präzision. Dank der Kombination aus Fräs- und 3D-Drucktechnik lassen sich schnell und präzise individuelle Ergebnisse erzielen, die zudem jederzeit reproduzierbar sind.

Für eine natürliche Ästhetik sorgen sowohl die Farbe des Materials als auch die Möglichkeit, die Basis mit Composites weiter zu individualisieren. In Kombination mit CediTEC DT (fräsbares Zahnmaterial) und CediTEC (Befestigungsmaterial) lassen sich komplette Prothesen mit nur einem System herstellen.

Mit V-Print cast und moderner 3D-Druck-Technologie lassen sich rückstandslos ausbrennfähige Objekte präzise, schnell und ggf. mehrfach reproduzierbar herstellen. Somit sind das Risiko und der Zeitaufwand, der aus einem möglichen Fehlguss entsteht, auf ein Minimum reduziert. Bereits im Grünlingszustand, also vor dem Metallguss, ist ein eventuell notwendiges Aus- bzw. Nacharbeiten instrumentenschonend möglich.

Die hohe Form- und Kantenstabilität ermöglicht ein sicheres Überprüfen der Okklusion und der Passung auf dem Modell. Das Einbetten erfolgt mit handelsüblichen phosphatgebundenen Einbettmassen.

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    © VOCO GmbH

Weitere Informationen

Eine aktuelle Übersicht der Harz- bzw. der Druckerkompatibilitäten gibt es auf https://www.voco.dental/3dprintingpartners.aspx


Quelle:
VOCO GmbH