Industrie-Report

Nachhaltigkeit

C.HAFNER

22.03.2022

CO2-neutrale Aufbereitung in der hochmodernen Recyclinganlage von C.HAFNER.
CO2-neutrale Aufbereitung in der hochmodernen Recyclinganlage von C.HAFNER.

Die Gold- und Silberscheideanstalt C.HAFNER agiert im Umweltschutz in ihrem ureigenen Kompetenzbereich: der Edelmetallgewinnung. C.HAFNER ist nach eigenen Angaben die weltweit erste Scheideanstalt mit CO2-neutralem Gold-Scheideprozess.

Die Gold- und Silberscheideanstalt C.HAFNER setzt bei der Gewinnung von Edelmetallen auf „Urban Mining“ – also der Aufarbeitung von Sekundärgold. Sekundärgold ist nachhaltig, da es immer wieder in den Wertstoffkreislauf eingebracht werden kann. Dafür wird das Sekundärmaterial, wie z.B. Dentalabfälle, Altschmuck und Produktionsabfälle, wiederaufbereitet und die Edelmetalle werden extrahiert.

Das Ergebnis sind Feinmetalle in höchster Reinheit. Bezüglich des Materials Gold bestätigt eine Studie des Institutes für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim den reduzierten CO2-Ausstoß. Die Studie vergleicht und analysiert den Impact von primärer und sekundärer Goldgewinnung: Während der CO2-Ausstoß von einem Kilogramm Gold aus Minenförderung durchschnittlich bei 38 Tonnen (38.000 kg) liegt, sind es bei Gold aus Sekundärgewinnung 53 kg ? bei C.HAFNER nur 29 kg. Das heißt, recyceltes Gold verursacht einen wesentlich geringeren CO2-Ausstoß als primär gewonnenes Gold aus Minen.

C.HAFNER gibt an, noch etwas weiter zu gehen und 99,98% weniger CO2 zu produzieren. Derzeit arbeitet das Unternehmen an der CO2-neutralen Aufarbeitung weiterer Edelmetalle und strebt perspektivisch die CO2-Neutralität des gesamten Unternehmens an. In der Produktion werden moderne Filteranlagen für Abluft und Abwasser sowie regenerative Energien eingesetzt. Wärmeenergie wird mithilfe von Wärmetauschern genutzt, Rohstoffe werden wiederaufbereitet.

Nicht vermeidbare CO2-Emission wird durch die Investition in Zertifikate kompensiert. Diese Prozesse werden von der DEKRA begleitet und zertifiziert. Klimafreundliche Verpackungslösungen, z.B. Labortüten aus Papier, und ein etabliertes Pfandsystem für Legierungsverpackungen, helfen Verpackungsmüll zu vermeiden.