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Abutments aus Zirkoniumdioxid, Titan und jetzt auch Kobalt-Chrom

08.09.2014

Abb. 1: Effizientes Arbeiten – das anatomisch reduzierte cara I-Butment Kobalt-Chrom erfordert kein zusätzliches Käppchen. Die Verblendung wird direkt auf das Abutment aufgebrannt.
Abb. 1: Effizientes Arbeiten – das anatomisch reduzierte cara I-Butment Kobalt-Chrom erfordert kein zusätzliches Käppchen. Die Verblendung wird direkt auf das Abutment aufgebrannt.

Heraeus Kulzer, Hanau, hat sein Sortiment um verschraubte individuelle Kobalt-Chrom-Abutments erweitert. Das neue cara I-Butment ist auf Wunsch mit bis zu 25 Grad abgewinkeltem Schraubenkanal erhältlich, je nach Implantatsystem. Das direkt verschraubbare einteilige Abutment sichert langlebige ästhetische Ergebnisse bei keramisch verblendeten Einzelzahnrestaurationen.

Mit dem cara I-Butment bringt Heraeus Kulzer noch mehr Flexibilität in die digitale Prothetik. cara-Anwender haben jetzt die Wahl zwischen zweiteiligen Abutments aus Zirkoniumdioxid und einteiligen Abutments aus Titan oder Kobalt-Chrom. Das cara I-Butment aus Kobalt-Chrom wird in einem Stück im cara-Fräszentrum in Helsingborg, Schweden, gefertigt. Die monolithische Lösung bedarf keiner zementierten Verbindung und hält auch starken Kräften im Patientenmund stand. Daher eignen sich diese Abutments besonders für Einzelzahnrestaurationen in der molaren und prämolaren Region.

Mit dem cara I-Butment angled gewinnt die Restauration zusätzlich an Stabilität durch die flexible Positionierung der Schraube. Abhängig vom verwendeten Implantatsystem haben Anwender die Möglichkeit, den Schraubenkanal bis zu 25 Grad abzuwinkeln. So kann der Zahnarzt auch ästhetisch komplizierte Fälle flexibel lösen. Verblendet, zum Beispiel mit HeraCeram Keramiken oder Signum Kompositen von Heraeus Kulzer, ermöglicht das cara I-Butment eine individuelle Ästhetik.

  • Abb. 2: Mehr Freiheit in Ästhetik und Funktion: Mit dem abgewinkelten Schraubenkanal lassen sich auch ästhetisch komplizierte Fälle flexibel lösen.

  • Abb. 2: Mehr Freiheit in Ästhetik und Funktion: Mit dem abgewinkelten Schraubenkanal lassen sich auch ästhetisch komplizierte Fälle flexibel lösen.
Das anatomisch reduzierte Abutment benötigt kein zusätzliches Käppchen (Abb. 1 und 2) – die Verblendkeramik kann direkt auf die Kobalt-Chrom-Legierung aufgebrannt werden. Als wirtschaftliche Alternative zu Zirkoniumdioxid wird Kobalt-Chrom bei Zahnärzten und Patienten immer beliebter. Zahnärzte können das verschraubte Abutment bei Bedarf einfach herausnehmen. Anwender, die mit der cara I-Bridge arbeiten, haben bereits das richtige Werkzeug zur Hand: cara I-Butment nutzt die gleichen Schrauben und Schraubendreher – für alle Implantatsysteme.

Das cara I-Butment Kobalt- Chrom sorgt für eine langlebige Restauration. Verglichen mit Titan sind die Oberflächen von Kobalt-Chrom-Legierungen hydrophob. Das macht sie resistenter gegen Bakterien [4].

Die Korrosionsbeständigkeit zwischen Titan und Kobalt- Chrom ist höher als zwischen Titan und anderen Metallen [1,2]. Gleichzeitig ist das Risiko einer Periimplantitis bei verschraubten Lösungen geringer als bei zementierten [3].

Das cara I-Butment aus Kobalt-Chrom ist ab sofort für alle die Implantatsysteme erhältlich, die auch cara I-Butment Ti abdecken. Für die angulierte Version wird das Einsatzspektrum durch Hinzunahme weiterer Implantatsysteme kontinuierlich ausgedehnt. CAD/CAM-Anwender können das cara I-Butment über die 3Shape Inbox bestellen. Demnächst stellt Heraeus Kulzer das cara I-Butment auch Nutzern anderer CAD/CAM-Systeme zur Verfügung, einfach per Upload der STL-Daten im cara Meeting Point.


WEITERE INFORMATIONEN

Heraeus Kulzer GmbH
Grüner Weg 11
 63450 Hanau
Tel.: 0800 4372522
E-Mail: cadcam(at)kulzer-dental.com
www.cara-kulzer.de